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Free-TV-Premiere: Ein Fall für Ricky Stanicky. Immer wenn Dean (Zac Efron), JT (Andrew Santino) und Wes in Schwierigkeiten stecken, muss ihr fiktiver Freund Ricky Stanicky herhalten. Das war schon in ihrer Kindheit so, als der geheimnisvolle Ricky die Schuld für ihre Streiche auf sich nehmen musste (und natürlich nie erwischt wurde). Diesmal wollen sich die Drei von einer Babyparty drücken. JT und seine Frau bekommen Nachwuchs und das soll gefeiert werden. Doch Dean, Wes und selbst JT möchten lieber ein paar Tage in Atlantic City Spaß haben. Ein Besuch bei ihrem "krebserkrankten" Kumpel Ricky dient als Entschuldigung. In der Glücksspieler-Hochburg lernt das Trio den abgehalfterten Comedian Rod (John Cena) kennen. Als erneut eine größere Familienfeier ansteht, wollen die Gäste unbedingt Ricky sehen. Dean lässt Rod die Rolle des Ricky Stanicky spielen. Zur Vorbereitung erhält er Notizen mit den Charaktereigenschaften und dem fiktiven Lebenslauf Rickys. Erstaunlicherweise entpuppt sich der Möchtegern-Schauspieler als absolut glaubwürdig. Rod möchte seine neue Identität beibehalten. Nur irgendwann wird der Betrug auffliegen. Für viele überraschend hat Regisseur Peter Farrelly die Titelfigur seiner kurzweiligen Komödie "Ricky Stanicky" mit John Cena ("Superman") besetzt. Aber der Ex-Wrestling-Champion meistert die Rolle bravourös und sorgt im Zusammenspiel mit Hollywood-Star Zac Efron (Dean) und Start-Up-Comedian Andrew Staton (JT) für eine Vielzahl witziger Gags. Mit seinem Bruder Bobby hat Peter Farrelly einige der populärsten Komödien des Gegenwartskinos realisiert ("Kingpin", "Verrückt nach Mary"), und wurde für seine Tragikomödie "Green Book" mit gleich zwei Oscars (Bester Film, Bestes Drehbuch) ausgezeichnet.
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Es ist eine ungewöhnliche Entscheidung, welche die CIA 1963 mitten im Kalten Krieg trifft. Einer ihrer besten Agenten Napoleon Solo (Henry Cavill) soll mit dem russischen Geheimdienstler Illya Kuryakin (Armie Hammer) zusammenarbeiten. Ihre Mission: Den verschwundenen Deutschen Udo Teller ausfindig machen. Der Wissenschaftler mit Nazi-Vergangenheit sei gerade dabei, Nuklearsprengköpfe für eine internationale Verbrecherorganisation herzustellen. Die USA als auch die Sowjetunion wollen dies verhindern. Tellers Tochter Gaby (Alicia Vikander) könnte die Agenten auf die Spur ihres Vaters bringen. Solo gelingt es, die KFZ-Mechanikerin in einer waghalsigen Aktion aus Ost-Berlin in den Westen zu bringen. Die CIA, der KGB und der britische Geheimdienstchef Alexander Waverly (Hugh Grant) vermuten, dass ein Unternehmen in Rom als Sitz des Syndikats dient. Kuryakin täuscht vor, Gabys Verlobter zu sein. Solo dagegen gibt sich als Kunstdieb aus, der den Verbrechern wertvolle Kunstwerke besorgen könnte. Doch dann verrät Gaby die Spione. Die Agenten-Serie "Solo für O.N.C.E.L." mit Robert Vaughn als Napoleon Solo war eine der beliebtesten TV-Serien der 1960er-Jahre. Guy Ritchie, bekannt für seine satirischen Actionthriller ("The Gentlemen"), realisierte unter dem Titel "Codename U.N.C.L.E." davon eine Kinoversion. Der britische Regisseur behielt die Ironie des Originals bei und wählte für seine Adaptation einen elegant-nostalgischen Retro-Stil. Hervorragend die Besetzung mit Superstar Henry Cavill als lässig-cooler CIA-Agent Solo Napoleon, Armie Hammer stellt den unerwartet charmanten KGB-Spion Illya Kuryakin dar und Oscar-Preisträgerin Alicia Vikander spielt die clevere Gaby Teller. Hugh Grant ist in einer Nebenrolle als MI6-Chef Alexander Waverly zu sehen.