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Salzig wie das Meer, cremig wie frische Bergmilch, erdig wie der Waldboden. Es gibt nur eine Region im Alpenraum, die all diese Geschmäcker miteinander verbindet: Friaul-Julisch Venetien. Das Tor zum Süden liegt gleich hinter der Kärntner Grenze. Viele kennen die Region nur vom "Durchfahren" auf dem Weg nach Lignano oder Jesolo. Doch wer von den Hauptwegen abbiegt, wird "kulinarisch" belohnt: Mit fangfrischem Pesce Fritto im weit verzweigten Lagunensystem des Nationalparks Foci del Fiume Stella zum Beispiel. In den Karnischen Alpen finden Käse-Liebhaber mit dem Formadi Frant eine besondere Spezialität, die es nur hier gibt. In der Molino Zoratto in Codroipo verrät Elena Merlina das Geheimnis richtig guter Polenta, während ihr Mann Christian Zoratto als letzter Stockfisch-Klopfer Europas getrockneten Kabeljau mittels alter Technik genießbar macht. Gemeinsam mit der cremigen Polenta spielt der Baccalaù beim Familienessen die Hauptrolle am Teller. Wer es lieber süß mag, findet im kleinen Dorf Azzida die wohl beste Gubana der Region und damit die italienische Antwort auf den Kärntner Reindling. Dass die Teig-Nussrolle hier traditionell mit Sliwowitz serviert wird, liegt an der unmittelbaren Nähe zu Slowenien. Die vielen Facetten von Friaul Julisch- Venetien spiegeln sich auch im Wein wider: Während Winzer Fausto Ghenda den Geschmack der Lagune in seinen Wein bringen will, setzt Karst-Winzer Sandi Skerk auf Naturwein und auf eine Reifung im Steinfass. Seine Weinberge liegen direkt über dem Hafen von Triest. Hier thront mit dem Schloss Miramare auch die ehemalige Sommerresidenz der Habsburger. Denn bereits der Kaiser wusste den Geschmack des Südens zu schätzen.
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In ihrem Vodcast trifft Monika Gruber spannende, interessante, lustige und unterhaltsame Menschen, die etwas zu sagen haben. Denn wie sagte ihre Oma immer? "Reden macht a Sach aus und bringt d'Leid zamm." Der Kabarettistin geht es um die hohe Kunst des Plauderns und Geschichtenerzählens und um menschliche Begegnungen. Thematisch ist es offen, nur langweilen darf es nicht und Tiefgang muss es haben. "Mein Vorbild als Podcaster ist der Joe Rogan. Der war genauso wie ich Stand-up-Comedian und hat aus Gaudi heraus gesagt: Jetzt hocken wir uns vor ein Mikro und reden einfach. Und - wow - jetzt ist das der erfolgreichste Podcast der Welt. Think big - warum nit."
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Je wärmer die Sommer werden, umso mehr Menschen entdecken die zahlreichen Bergseen Österreichs. Diese Juwele der Alpen sind Sehnsuchtsorte hoch oben in den Bergen. Hier oben zu leben und zu arbeiten - zumindest den Sommer über - das ist abenteuerlich und wunderschön, jedoch alles andere als einfach. Diese Heimatleuchten-Folge begleitet Hüttenwirte und ihre Familien bei deren Leben und Arbeit fernab der Zivilisation. Terka Turi ist auf dem Lasörling-Höhenweg unterwegs gewesen und hat dort ihren zukünftigen Partner getroffen - Hüttenwirt der Zupalseehütte Thomas Tschoner. Statt einem Tag blieb sie eine Woche - und nach kurzer Überlegung hat sie sich dann entschieden, direkt selbst Hüttenwirtin zu werden - an seiner Seite. 50 Kilometer Luftlinie entfernt hat Heinz Bodner fast jeden Sommer seines Lebens auf der Obstanserseehütte verbracht, nur wenige Meter vom gleichnamigen See. Schon als Kleinkind ist er hier heroben in den Osttiroler Bergen gewesen. Und mit nur 12 Jahren hat der Vater ihn allein mit dem Pferd ins Tal geschickt, um Lebensmittel zu holen. Die neuen "Wirtsleute" sind seine Töchter Tamara und Vanessa. Auf der Neuen Regensburger Hütte haben Christian Tomaselli und seine Frau Angelika vor wenigen Jahren als komplette Quereinsteiger ein gewagtes Projekt gestartet: Die erste vegetarische Alpenvereinshütte Tirols. Und die Beiden haben alle Zweifler Lügen gestraft. Am Wildseeloder in Tirol trägt der Alpenverein Fieberbrunn biologisch abbaubare Brandsäcke auf die Berggipfel, um wie jedes Jahr am 21. Juni die Sommersonnenwende zu feiern. Und nicht zuletzt tischen Anna Potocka-Tonnhofer und Thomas Tonnhofer, zwei Quereinsteiger aus der Informatik, auf der Rotgüldenseehütte ordentlich auf.