23:40
Wer glaubt, die eigene Pension liege sicher auf einem Konto, irrt. Was wir einzahlen, ist im selben Monat wieder weg. Unsere Pension zahlen einmal jene, die heute zur Schule gehen. Und die werden immer weniger. DIE RECHNUNG GEHT NICHT AUF. In den Fünfzigern schulterten vier Erwerbstätige einen Pensionisten. Heute sind es drei, 2042 nur noch zwei. Dazu werden wir immer älter: Männer verbringen über 21 Jahre in Pension, Frauen fast 27. TEUER UND TROTZDEM SCHLECHT. Satte 14,4 Prozent unserer Wirtschaftsleistung fließen in die Pensionen. Der Staat schießt rund 30 Milliarden Euro im Jahr zu, mehr als für die gesamte Bildung. Im Mercer-Vergleich liegt Österreich trotzdem nur auf Platz 47 von 52 Ländern. WAS DÄNEMARK ANDERS MACHT. Die Dänen haben über 600 Milliarden Euro angespart und koppeln ihr Pensionsalter an die Lebenserwartung. Bei uns wird die Reform seit Jahren verschoben, zahlen soll die nächste Generation. Mehr dazu in der neuen Ausgabe des Pragmaticus und auf www.derpragmaticus.com
23:55
Karli und Pascal bei der Westbahn. Die beiden verstehen anfangs nur Bahnhof, tauchen aber schnell ein in den Kosmos eines modernen Bahnunternehmens. Sie sind live dabei, wenn der Triebzugführer mit 200 km/h von Wien nach Salzburg fährt, und erleben nachts, wie die Westbahn-Züge in der riesigen Halle gewartet und gereinigt werden. Am Ende dürfen sie sogar selbst die Fahrkarten im Zug kontrollieren. Exklusive Einblicke gibt es auch in die Leitzentrale, wo alle Züge 24 Stunden am Tag überwacht werden, sowie im Fahrsimulator, wo Karli und Pascal hautnah erleben, wie sich ein Hochgeschwindigkeitszug steuern lässt. Die Zuseher erfahren außerdem, wie sich das Streckennetz der Westbahn in den letzten 15 Jahren entwickelt hat und welche Zugtypen jährlich mehr als 10 Millionen Kilometer zurücklegen.