16:15
Daniela und Mirko lernen sich 2004 kennen und verlieben sich. Daniela bringt ihren sechsjährigen Sohn Jan mit in die Beziehung, den Mirko wie seinen eigenen Sohn annimmt. 2007 kommt die erste gemeinsame Tochter Thabea und 2010 Töchterchen Hanna zur Welt. Zunehmend reift der Wunsch bei Daniela und Mirko ein eigenes Heim für ihre Familie zu gestalten. Im Oktober 2011 findet die Familie dann ihr "Rotes Haus". Es befindet sich in einem stark renovierungsbedürftigen Zustand, aber Mirko hat als gelernter Tischler die notwendigen Kenntnisse und will die komplette Renovierung in Eigenleistung stemmen. Der Familienvater verbringt fortan jede freie Minute auf der Baustelle. Im April 2012 ändert sich das Leben der Familie mit einem Schlag. Mirko will seinen Kindern gute Nacht sagen, aber auf dem Weg ins Obergeschoss stürzt er auf der Treppe und fällt rücklings hinunter. Daniela findet Mirko regungslos, der herbeigerufene Notarzt kann nur noch den Tod feststellen. Seit diesem tragischen Unfall versucht Daniela mit ihren Kindern den Alltag zu meistern. Die Baustelle steht seit Mirkos Tod still, denn Daniela fehlt jegliche Kraft dazu. Das Team von "Zuhause im Glück" reist an, um der verzweifelten Familie zu helfen. Und es gibt viel zu tun: Das komplette Haus ist entkernt und in einem unbewohnbaren Zustand. Kein Zimmer ist fertig gestellt, im Badezimmer sind die Wände roh. Die Fenster sind undicht und in allen Räumen liegen Elektroleitungen frei. Auch die Böden sind alt und marode. Aus dem alten Schornstein zieht Ruß durch das Mauerwerk. Kann das Team rund um Eva Brenner der verzweifelten Familie helfen?
18:16
Ramon (51) und Antje (37) lernen sich 1998 kennen. Für beide ist es die große Liebe und schon kurze Zeit nach der ersten Begegnung ziehen sie zusammen in ihre erste gemeinsame Wohnung. Im März 2001 kommt ihre gemeinsame Tochter Sandra zur Welt und vier Jahre später Sohnemann Luca. Das kleine Familienglück ist perfekt. Nur die Wohnung wird zu klein für die vierköpfige Familie und so ziehen sie 2014 in ein Eigenheim. Das ist zwar in die Jahre gekommen und renovierungsbedürftig, aber der Charme des Hauses überzeugt Ramon und Antje. Eigentlich will Ramon die meisten Arbeiten in Eigenleistung schaffen, doch sein Gesundheitszustand macht ihm einen Strich durch die Rechnung. Bereits 2008 wird er aufgrund von sieben Bandscheibenvorfällen für berufsunfähig erklärt. Außerdem wird ein stiller Herzinfarkt diagnostiziert, der auch die Lunge angegriffen hat. Ramon leidet unter COPD, einer Lungenerkrankung, die vor allem durch chronischen Husten und Atemnot gekennzeichnet ist. Körperlich ist der Familienvater nicht belastbar, nur leichtere Arbeiten kann er erledigen, an eine Renovierung oder gar einen Umbau ist nicht mehr zu denken. Dabei braucht Ramon ein sauberes und ruhiges Zuhause, damit die Krankheit nicht schlimmer wird. Ganz besonders das Schlafzimmer muss renoviert werden, da die Wände dort feucht sind und bereits Schimmel sichtbar ist. Aber auch die Kinderzimmer sowie die Küche sind alles andere als gemütlich. Das Team von "Zuhause im Glück" reist nach Niedersachsen, um der Familie zu helfen.
20:14
Seit zwei Jahren geht es für Kinderpfleger Ben (33) bergab. Der Alkoholkonsum ist stetig angestiegen, er hat seinen Job und viele Freunde verloren. Ela (55) aus Gelsenkirchen will arbeiten, am Liebsten in der Pflege. Doch ihre Vergangenheit holt sie immer wieder ein: Gefängnis und ein Eintrag im Führungszeugnis lassen ihren Traum vom Wiedereinstieg immer wieder platzen. Noch nie richtig gearbeitet hat hingegen Rainer (51) aus Duisburg. Um seinen acht Kindern ein Vorbild zu sein, will er jetzt aber beruflich durchstarten - als DJ. Schafft er den Sprung auf die große Bühne? Carola hingegen hat sich von ihrem Freund Stefan getrennt. Doch schon bald überrascht sie mit einer neuen Liebelei.
22:15
Der 25-jährige Sascha und sein 27-jähriger Ehemann Mike leben zusammen in Trier-West. Die beiden Hartz-IV-Empfänger versuchen im Berufsleben Fuß zu fassen. Doch die Suche gestaltet sich nicht gerade einfach. Während Sascha die Chance bekommt, über eine Maßnahme des Jobcenters seinen Hauptschulabschluss nachzuholen, um später eine Ausbildung als Schreiner machen zu können, kassiert Ehemann Mike nur Absagen. Doch der 27-Jährige will die Hoffnung nicht aufgeben und schreibt weiter fleißig Bewerbungen. Die Mitbewohner Nina und Bernd plagen indessen erhebliche Geldprobleme. Für Stromkosten haben sich mittlerweile Schulden in Höhe von knapp 2.500 Euro angehäuft. Diese machen der Hartz-IV-Empfängerin und dem Frührentner das Leben ziemlich schwer. Verzweifelt versuchen sie an Geld zu kommen und hoffen auf die Unterstützung des Jobcenters. Wenn sie die Rechnung nicht begleichen, sitzt ihre WG bald im Dunkeln. Derweil versucht Sush immer noch das Geld für seine MPU zusammenzubekommen. Nach der bestandenen Prüfung will er wieder als Taxifahrer arbeiten. Einstweilen möchte der 36-Jährige sein monatliches Budget mit Hilfe eines 450-Euro-Jobs aufbessern und fängt in einem Nachtclub als Servicekraft an. Auch seine gute Freundin, die 30-jährige Valeska, möchte raus aus Hartz IV und nimmt einen Job in derselben Diskothek an. Die zweifache Mutter hat vor, sich ihre Existenz wiederaufzubauen, um ihre Kinder aus der Wohngruppe des Jugendamtes dauerhaft zu sich holen zu können. Doch mit dem neuen Job im Nachtclub, stoßen die beiden Hartz-IV-Empfänger auf unerwartete Herausforderungen.