12:13
In der dritten Episode sind die Fingerhuths und deren Freunde im Fußballfieber. Während die Männer versuchen, Probleme mit dem TV-Empfang pünktlich zum Anpfiff zu lösen, sind die Frauen an diesem Tag für den Grill verantwortlich. Die Männer freuen sich auf leckere Steaks, die Frauen haben anderes vor: Es soll ausschließlich Grillgemüse geben. Die neue Praktikantin im Animationsteam des Campingplatzes bekommt eine besondere Aufgabe: Sie soll eine Jubiläumsüberraschung für eine Camperin vorbereiten, die seit 50 Jahren auf diesen Platz kommt. Auch Sandra und Zafirios sind in Feierlaune und bereiten alles für eine Geburtstagsfeier vor: Ihre Katze Tisha wird 14 Jahre alt.
14:16
Imma (38) und Peter (48) lernen sich über einen Bekannten von Peter kennen und verlieben sich. 2005 wird ihr gemeinsamer Sohn Danny Carl geboren und eineinhalb Jahre später heiratet das Paar. 2011 kauft Peter das Haus seiner Mutter, um es nach und nach zu einem Mehrgenerationenhaus umzubauen. Um Platz für die Renovierungen zu haben, bleibt die Familie aber vorerst in ihrer Wohnung. 2013 dann der Schock: Imma erkrankt an der seltenen Autoimmunerkrankung Stiffman Syndrom. Es folgen eineinhalb Jahre, in denen Imma zunächst im Krankenhaus und dann im Pflegeheim liegt. Sie kann sich nicht mehr bewegen und verfällt sogar in einen Wachkomazustand. Die Kosten für die Wohnung, den Hauskredit und das Pflegeheim sprengen bald jeden Rahmen. Peter muss in das unfertige Haus ziehen und holt seine Frau nach Hause, um sie dort zu pflegen. Sohn Danny leidet so sehr unter der Situation, dass er Verhaltensauffälligkeiten entwickelt. Er kommt in eine betreute Wohngruppe und ist nur an den Wochenenden nachhause. Danny soll im Laufe des Jahres wieder nach Hause kommen, doch das geht nur, wenn die Wohnsituation stimmt. Ein Umbau würde endlich Ruhe ins Leben der Familie bringen, doch im Haus gibt es viel zu tun: Die Küche ist alt und viel zu eng, das Wohnzimmer ist gleichzeitig Schlafzimmer für Imma und Peter und muss dringend umgebaut werden. Das Bad ist schwer zugänglich, klein und nicht behindertengerecht. Um Platz zu schaffen, müsste zudem der Dachboden renoviert werden. Das Team von "Zuhause im Glück" reist an, um der verzweifelten Familie zu helfen.
16:18
50 Kinder beherbergt der Waldorfkindergarten in Ottobrunn. Leider hat die Zeit ihre Spuren an dem Gebäude hinterlassen: Schimmel in den Gruppenräumen, eine verstopfte Kanalisation und außen am Haus befinden sich sogar noch Asbestplatten. Der Großvater eines Kindes hat sich für die Kinder stark gemacht und ein neues Haus mit Grundstück in Brunnthal bei München gekauft. Doch die Umbaukosten sprengen das Budget. Das neue Objekt war ursprünglich ein Restaurant, welches nun in eine Kindertagesstätte umgebaut werden soll. Das Gebäude wurde 2007 erbaut und befindet sich in einem guten Zustand. Doch die Kinder, Erzieher und Eltern brauchen dringend Hilfe und gute Ideen. Den Räumen fehlt Farbe, kindergerechte Möbel, Sanitäranlagen, eine Küche, ein Schlafraum für die Kinder und vieles mehr. Allein können sie den vorschriftsmäßigen Umbau nicht bewältigen. Das Team von "Zuhause im Glück" reist an, um zum 150. Mal Menschen in Not zu helfen.
18:18
Peter und Anke verlieben sich 2006 ineinander - und werden schnell ein Paar. Die Hochzeit aus Liebe folgt 2011, genau wie die Geburt des gemeinsamen Sohns Ole. Das Glück der jungen Familie scheint perfekt, als ein altes Landhaus zum idealen Eigenheim wird. Nach und nach renovieren und verschönern sie das Haus, richten sich ein, genießen die gemeinsame Zeit im Garten. Im März 2016 verändert sich das Leben der Familie schlagartig: Peter kommt mit einer vermeintlichen Grippe ins Krankenhaus, doch diese stellt sich als lebensgefährliche Blutvergiftung heraus. Sein Gesundheitszustand verschlechtert sich rapide, Peter muss in ein künstliches Koma versetzt werden. Als seine Organe versagen, hängt Peters Leben am seidenen Faden. Zwar gewinnt er den Kampf um sein Leben, doch er verliert seine Finger, Zehen und letztlich auch seine Unterschenkel. Fortan ist das Leben der Familie ein anderes. Das Haus ist nicht behindertengerecht eingerichtet, der Alltag eine einzige Herausforderung. Peter kann nur mit Ankes Hilfe die Toilette benutzen - selbst einfache Dinge, wie sich Glas Wasser aus der Küche holen, schafft er nicht ohne Unterstützung. Das "Zuhause im Glück"-Team rückt an, um die Zukunft der Familie wieder selbstbestimmter zu gestalten. Peters großer Wunsch sich zu Hause wieder frei zu bewegen, soll in Erfüllung gehen. Es steht ein Hausumbau an, der vor allem ein bisschen Normalität ins Familienleben bringen soll.
20:14
Die 37-jährige Mandy ist Mutter einer Großfamilie. Sie kümmert sich Vollzeit um die Kinder. Ihr Verlobter geht arbeiten. Aber das Gehalt reicht nicht aus und sie sind auf staatliche Unterstützung angewiesen. Mo ist Punk und hat keinen Job, gesellschaftliche Strukturen interessieren ihn nicht. Das ändert sich jedoch mit der Geburt seines Sohnes. Er möchte seinen Hauptschulabschluss nachholen und eine Ausbildung beginnen. Chris ist Arbeitsverweigerer und lebt im Ruhrgebiet, er sieht keinen Sinn darin zu arbeiten, wenn man vom Steuerzahler leben kann.
22:13
Im Mittelpunkt steht diesmal u.a. der 29-jährige Hartz-IV-Empfänger Kevin. Er wurde von seiner Verlobten verlassen und ist wieder zu seiner Mutter gezogen. Kevin ist verzweifelt, weil er seine beiden Kinder nicht mehr so oft sehen kann. Bei einem Grillabend mit seinen Freunden Jasmine und Manuel will er Ablenkung finden. Doch beim Hacken des Feuerholzes passiert ihm ein folgenschwerer Unfall mit der Axt. Auch für die 56-jährige Rentnerin Uli gibt es ein Schockerlebnis: Sie erfährt, dass ihr Bekannter Thomas sich mit dem Coronavirus infiziert hat. Der 40-Jährige muss mit seiner vierköpfigen Familie in Quarantäne. Uli, die selbst mit gesundheitlichen Einschränkungen leben muss, erledigt für sie den Wocheneinkauf. Derweil hat Thomas mit den Folgen der Erkrankung zu kämpfen. Ebenfalls in Düren lebt die achtfache Oma Elli, die seit zehn Jahren in der Wäscherei eines Altenheims arbeitet. Vor einigen Monaten ist die 59-Jährige an Depressionen erkrankt und seitdem für längere Zeit in einer Reha-Klinik gewesen. Nach ihrer Therapie möchte sie jetzt wieder durchstarten und bemüht sich um eine Wiedereingliederung bei ihrem Arbeitgeber. Denn sie hat ein Ziel: Elli will nie wieder in Hartz IV rutschen.