20:14
Der pensionierte Autoarbeiter Walt Kowalski füllt seine Tage mit Reparaturen im Haus, Bier und monatlichen Ausflügen zum Friseur. Als Veteranen des Koreakriegs hält er sein M-1-Gewehr stets sauber und bereit. Die Menschen, die er einst seine Nachbarn nannte, sind alle weggezogen oder gestorben. Hmong-Einwanderer aus Südostasien, die er verachtet, prägen jetzt das Viertel. Er ärgert sich über praktisch alles, was er sieht - die herabhängenden Traufen, die verwilderten Rasenflächen und die fremden Gesichter, die ihn umgeben; die zahllosen Gangs von Hmong, Latinos und afroamerikanischen Teenagern, die alle glauben, dass das Viertel ihnen gehört; die plumpen Fremden, zu denen seine Kinder herangewachsen sind - Walt wartet nur den Rest seines Lebens ab. Als jemand versucht, seinen geliebten Gran Torino zu stehlen, das Auto, das er am Fließband selbst mit gebaut hat, ist das der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt. Indem er sich den Dieben entgegenstellt, wird Walt Kowalski zum unbeabsichtigten Helden, der das Leben seiner Nachbarn - und dabei auch sich selbst - verändert.
22:31
Die trojanischen Prinzen Hector und Paris sind zu Friedensverhandlungen zu Gast in Sparta. Während ihres Aufenthalts verliebt sich Paris in Helena, die Frau des spartanischen Königs Menelaos. Als die Trojaner abreisen, nimmt Paris Helena mit sich. Als Menelaos davon erfährt, ist er außer sich vor Wut, und auch Hector ist entsetzt, dass Paris den Frieden zwischen Sparta und Troja so leichtfertig aufs Spiel setzt. Trotz allem wird Helena in die trojanische Königsfamilie aufgenommen. Menelaos sinnt währenddessen auf Rache und bittet seinen Bruder Agamemnon um Hilfe. Dem kommt diese Bitte gelegen, da er schon lange nach einem Grund sucht, das reiche und scheinbar unbesiegbare Troja anzugreifen. Doch Agamemnon weiß: Um diesen legendären Krieg gegen Troja zu gewinnen benötigen sie die Hilfe von Achilles, dem größten Krieger seiner Zeit. Dieser weigert sich zwar, für Agamemnon zu kämpfen, doch locken ihn der Ruhm und die Ehre, die dieser Krieg mit sich bringt. Sein größter Wunsch ist es als unbesiegbarer Kämpfer in die Geschichte einzugehen. Auch Priamos, König von Troja, rüstet sich, entgegen dem Rat seines Sohnes Hector, für den Krieg gegen die Griechen. Er glaubt die Götter auf seiner Seite und die Mauern von Troja gelten als unüberwindbar. Doch die griechische Armee unter Agamemnon und Menelaos erobern durch ihre übermächtige Streitmacht im ersten Kampf zwar die trojanische Bucht, doch sind sie nicht in der Lage die Stadtmauern der Festung Trojas zu überwinden. Die Belagerung der Stadt beginnt...