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Carolas Leben steht mal wieder Kopf. Erst vor Kurzen hat die Kölnerin ihre Sozialstunden abgeleistet, da kommt schon direkt der nächste Haftbefehl ins Haus geflattert. Purer Stress für die Arbeitsverweigerin. Inzwischen lebt Carola von Freund Lothar getrennt und ist wieder zu ihrem damaligen Ex-Freund Stefan in die vierte Etage gezogen. Doch dann der Schock! Carola geht davon aus, dass sie schwanger ist und Stefan scheidet als möglicher Vater aus. Ein Besuch beim Frauenarzt soll für Klarheit sorgen. Die Zwillinge Patrick und Dominick (18) haben monatelang eine Mietswohnung besetzt, die ihnen der Vermieter längst gekündigt hat. Doch jetzt wurden sie endgültig rausgeworfen und die beiden Brüder sind offiziell obdachlos. Rentnerin Waltraud (80) lebt trotz jahrzehntelanger Arbeit in Altersarmut. Die Kosten für Miete, Energie und Lebensmittel treiben die geborene Ludwigshafenerin jeden Monat an ihre finanzielle Grenze. Um dem zu entkommen, wagt die Rentnerin einen drastischen Schritt: sie hat ihre Wohnung gekündigt und möchte in ein Mobilheim ziehen. Doch mit dem Stellplatz gibt es immer wieder Probleme und der geplante Umzug muss ein ums andere Mal verschoben werden. Die Hoffnungen der Rentnerin ruhen jetzt auf einem Campingplatz gute 40km von ihrer Heimatstadt entfernt. Findet Waltraud hier endlich einen Platz für ihr neues Zuhause? Chris genießt sein Leben mit Bürgergeld in vollen Zügen. Seit Neustem geht er auch noch einem Job als Golfballtaucher nach - das Amt weiß allerdings noch nichts davon.
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In der Magnerichstraße lebt das Ehepaar Sascha und Mike. Die beiden Männer waren noch nie festangestellt und leben von Bürgergeld. Der 26-Jährige Sascha möchte so schnell wie möglich in der Berufswelt durchstarten. Dafür möchte er über eine Zeitarbeitsfirma eine Beschäftigung finden. Sein 28-jähriger Ehemann Mike, bewirbt sich im Einzelhandel. Beide wollen nicht mehr vom Jobcenter abhängig sein und legen sich ins Zeug. Ebenfalls in der Magnerichstraße wohnen Ralf und Hannelore. Das Ehepaar ist seit 36 Jahren arbeitslos und lebt vom Staat. An ein Leben am Existenzminimum haben sich die beiden 57-Jährigen gewöhnt. Jan und Petra sind seit sieben Monaten verheiratet und haben eine gemeinsame einjährige Tochter. Der 45-Jährige hat bis vor sechs Monaten als Busfahrer gearbeitet, doch da seine 28-jährige Ehefrau Petra mit dem Jugendamt in Konflikt geraten ist, musste der gebürtige Niederländer das alleinige Sorgerecht beantragen, damit seine Tochter nicht in einer Pflegefamilie untergebracht werden muss. Um seiner Fürsorgepflicht nachkommen zu können musste der Vater seinen Job kündigen und die Familie rutschte ins Bürgergeld. In Trier-West wohnt Valeska mit ihren Kindern, der zehnjährigen Mia und dem achtjährigen Luca. 19 Monate haben ihre Kinder in einer Wohngruppe des Jugendamtes gelebt, da die Alleinerziehende nach der Trennung von ihrem Partner mit der Erziehung überfordert war. Doch 31-Jährige ist wieder auf die Beine gekommen hat ihre Kinder wieder zu sich geholt. Jetzt muss sich die Bürgergeld-Empfängerin an einen Alltag mit ihren Kindern wieder gewöhnen und alle Hürden meistern.