21:15
Imbissbude trifft auf gute alte Hausmannskost. Jörg, der Betreiber der Bulettenschmiede in Hannover hat Ochsenbäckchen auf der Tageskarte. Ein Schmorgericht, das neben viel Zeit und Herzblut auch bares Geld kostet. Für Jörg, der mehr auf Tradition als auf Fritteuse setzt, ein absolutes Highlight. Bleibt nur die Frage, ob der Aufwand von seinen Kunden auch belohnt wird? Bei "Rüyam Döner" in der Filiale im Prenzlauer Berg wird derweil die Nacht zum Tag: Filialleiterin Randa Matar übernimmt heute mit ihrem Team die Nachtschicht und ist bis zwei Uhr morgens im Dauereinsatz. Sobald die Berliner Partycrowd mit knurrendem Magen vor der Türe Schlange steht, wächst der Druck hinter der Theke. Die Handgriffe müssen sitzen und die Nachtschwärmer müssen vor allem bei längerer Wartezeit bei Laune gehalten werden. Weiter nördlich, in Rostock, laufen bei Ben Kodera von "Onkel Bens Imbiss" die letzten Vorbereitungen für das Countryfest: für Ben das größte Event, das er jemals organisiert hat und sein Highlight des Jahres. Die Erwartungen beim Imbissbesitzer sind dementsprechend groß. Mit selbstgemachten "Pulled Pork Burgern" will er für ein kulinarisches Highlight sorgen, außerdem erwartet die Gäste vor Ort Fahrgeschäfte, Pony-Reiten und andere Unterhaltungsangebote. Die Organisation war ein regelrechter Kraftakt für Ben, der finanzielle Invest groß - genauso wie die Hoffnung auf den großen Erfolg. Den großen Erfolg erhofft sich auch Alexander Schebalkin vom "Baron Imbisskult" in Köln. Er hat ein Street-Food-Festival auf dem Marktplatz in Kerpen-Horrem ins Leben gerufen, auf dem sämtliche "Food-Fluencer" mit ihren Foodtrucks kulinarische Köstlichkeiten für die Besucher bereithalten sollen. Der Imbissbesitzer möchte daraus eine Veranstaltungsreihe machen, die regelmäßig neue Kunden auf den Marktplatz lockt und auf seinen Imbiss aufmerksam macht. Am Morgen der Veranstaltung steht Alexander allerdings schon vor dem ersten großen Problem: Auf dem stärksten Verkaufsplatz, auf dem...
22:14
In Frankfurt am Main arbeitet heute ein reines Frauenteam im Rettungsdienst. Melli Kaiser, 38 Jahre alt, ist eine leidenschaftliche Notfallsanitäterin, die bereits mit 18 Jahren bei der Feuerwehr in Berlin begann und jetzt für den ASB-Rettungsdienst in Frankfurt arbeitet. Zusammen mit ihrer Kollegin, Rettungssanitäterin Kasia Datta, bildet sie ein eingespieltes Team. Ihr Einsatzgebiet rund um den Frankfurter Hauptbahnhof sieht jedes Jahr mehr Notfälle, darunter eine gestürzte Rollerfahrerin, einen entlaufenen Klinik-Patienten und eine Alkoholikerin mit Krampfanfällen. In der Notaufnahme Hanau unterstützt Oberärztin Ann-Christine Mihai das medizinische Personal. In der Klinik gibt es eine Vielzahl von Patienten, darunter Kinder mit Kopfplatzwunden oder aufgeplatzten Knien, aber auch schwerwiegendere Fälle wie eine schwangere Frau nach einem Verkehrsunfall im Schockraum oder ein älterer Herr mit einem Schlaganfall, die die Erfahrung des Teams unter Chefarzt Dr. Florian Unbehaun erfordern.