12:13
Marina di Venezia ist ein echter Mega-Campingplatz, fast schon eine kleine Stadt. Hier gibt es sogar einen riesigen Wasserpark, Restaurants, Supermärkte. Animateure sorgen mit Fitness- und Danceshows dafür, dass den Campern nicht langweilig wird. Auch ein Strand gehört zum Campingplatz, mit Blick auf Venedig. In der ersten Episode rücken Nicole und Sascha Fingerhuth mit drei befreundeten Paaren an. Obwohl alle eingefleischte Camper sind, geht diesmal beim Aufbau alles schief, die Urlaubsstimmung gerät in Gefahr. Dass Camping voll im Trend ist, zeigt sich auf dem Platz auch an der großen Zahl von Neulingen. Die Mädelsclique rund um Kira kämpft mit den vielen Tücken, die der Alltag in einem Camper mit sich bringt. Sie campen zum ersten Mal gemeinsam. Auf engem Raum herrscht schnell dicke Luft.
14:13
Renate (32) und Norman (30) lernen sich 2001 bei der Bundeswehr kennen und lieben. 2008 heiraten die beiden und sind überglücklich, als Renate 2010 schwanger wird. Doch noch während der Schwangerschaft erhält das junge Paar eine niederschmetternde Diagnose: Norman hat Leukämie. Mit nur 28 Jahren blickt er zum ersten Mal dem Tod ins Auge. Die anschließende Therapie verläuft jedoch erfolgreich und Norman wird wieder gesund. Im August 2011 kommt Töchterchen Pandora auf die Welt. Alles scheint perfekt, erst recht, als sich zwei Jahre später mit dem kleinen Phileas weiterer Familienzuwachs ankündigt. Renate und Norman finden ein Eigenheim für die bald vierköpfige Familie und beginnen mit den Umbauarbeiten im neuen Zuhause. Doch wieder hat das Schicksal andere Pläne. Nach einer Routineuntersuchung im August 2014 steht fest: Norman ist zum zweiten Mal an Leukämie erkrankt. Die Chemotherapie muss sofort beginnen und zerstört Normans Knochenmark. Dank einer Stammzellenspende überlebt der junge Vater. Auch heute ist Normans Immunsystem noch stark geschwächt. Er muss große Menschenmengen meiden und in geschlossenen Räumen eine Schutzmaske tragen. Der 30-Jährige ist kaum belastbar und kann nichts an den Baustellen im Haus ändern; an eine Fortsetzung des Umbaus ist nicht zu denken. Beide Kinderzimmer sind noch nicht fertig, die Küche viel zu klein, das Bad eine Baustelle und im Schlafzimmer ist sogar eine großes Loch in der Wand. Das Team von "Zuhause im Glück" will Norman und seiner Familie dabei helfen, in einem neuen sauberen Heim endlich genug Raum und Zeit zur Genesung zu finden.
16:16
Michael und Dagmar lernen sich auf dem Bauernhof von Dagmars Eltern kennen. Es ist Liebe auf den ersten Blick und so beschließen sie 2001 nach der Geburt von Sohn Benedikt zu heiraten. 2004 wird ihr Sohn Phillip unter schweren Umständen tot geboren. Er muss reanimiert werden, erleidet aber schwere Hirnblutungen und wird als schwerer Pflegefall eingestuft. Die Ärzte geben dem Jungen eine Überlebenschance von 17 Prozent. Heute ist Phillip acht Jahre alt und geht zur Schule. Nach den dramatischen Ereignissen entschließen sich Michael und Dagmar dazu, der Großstadt den Rücken zu kehren und mit ihren beiden Kindern aufs Land zu ziehen. Michael findet ein schönes Haus in Norddeutschland. Für die junge Familie fängt ein neues Leben an. Ihr Glück wird durch die Geburt von Söhnchen Gabriel vollkommen. Doch dann kommt alles anders: Nach der Geburt von ihrem dritten Sohn Gabriel klagt Mutter Dagmar über ein Taubheitsgefühl. Ihr Gesundheitszustand verschlechtert sich zunehmend, bis sie nicht mehr laufen kann und Probleme mit den Augen bekommt. Schließlich erhält sie die erschreckende Diagnose Multiple Sklerose. Die Familie fällt in ein tiefes Loch. Eigentlich wollte Michael das Haus Stück für Stück in Ordnung bringen, doch nun muss er nicht nur seinen behinderten Sohn pflegen, sondern auch seine Frau. Für Renovierungsarbeiten bleibt weder Zeit noch Kraft. Dabei ist die Wohnsituation für die pflegebedürftige Mutter und ihren behinderten Sohn ein großes Problem, weil ihr Haus nicht behindertengerecht ist. Die engen Türen und verwinkelten Räume machen ihnen das Leben schwer. Außerdem fallen Paneelen von der Decke, das Haus ist schlecht isoliert, einige Wände sind roh und feucht. Die Hilfe des "Zuhause im Glück"-Teams ist hier dringend nötig.
18:16
Peter und Petra lernen sich 2004 kennen. Für beide ist es Liebe auf den ersten Blick und bereits nach kurzer Zeit folgt die Hochzeit. 2011 zieht das Paar, das sich sehnlichst eine Familie wünscht, in das Haus von Petras Eltern. Das größere Haus ist zwar schon in die Jahre gekommen, aber das junge Paar versucht es mit ihren Mitteln auf Vordermann zu bringen. Durch eine künstliche Befruchtung erfüllt sich der Traum gleich dreifach: Petra ist mit Drillingen schwanger. 2012 erblicken die drei Mädchen das Licht der Welt. Das Glück der fünfköpfigen Familie scheint perfekt. Bis im März 2015 der erste große Bruch kommt: Petra fällt in eine schwere Depression, wird sogar von Selbstmordgedanken getrieben. Der zweite Schicksalsschlag folgt nur ein Jahr später. Peter erkrankt schwer und erhält eine furchtbare Diagnose: Krebs. Der Familienvater leidet an Multiples Myelom. Der Krebs greift die Knochen an und verdrängt das Knochenmark. Dadurch steigt unter anderem das Risiko für Knochenbrüche, eine Verletzung könnte für den 40-Jährigen tödlich sein. Heilbar ist seine Krankheit nicht, die Ärzte geben Peter noch zehn Jahre zu leben. Die Familie braucht dringend Hilfe, denn das Haus ist nur notdürftig renoviert. Peter und Petra schlafen angrenzend ans Wohnzimmer, es gibt keine Tür, die den Schlafbereich abgrenzt. Das Badezimmer ist sehr alt und für Peter nicht ohne Gefahr nutzbar. Die Mädchen haben zwar ein Spielzimmer, aber die Aufteilung bietet keine Rückzugsmöglichkeit. Auch die Küche ist für die fünfköpfige Familie zu eng. Das große Grundstück bietet zwar ausreichend Platz, macht aber auch dementsprechend viel Arbeit, der Mama Petra alleine nicht nachkommen kann. Eine schöne Spiellandschaft für die Mädchen und eine kleine Terrasse, könnte der Familie Erholung gleich vor dem Haus bieten. Ein Umbau und eine Renovierung würde der Familie Ruhe schenken, die es ihnen erlaubt, die Zeit, die ihnen bleibt, gemeinsam zu genießen.
20:14
Alexander (33) hat sich entschieden, vom Arbeitslosengeld zu leben. Kleine Nebenverdienste versüßen ihm allerdings das Leben. Bis sein Sachbearbeiter diese offengelegt haben möchte - was verdient der Dresdner mit seiner Sexchat-Nebentätigkeit? Carola (38) hingegen gönnt sich ihr Leben auf Kosten von Freund Lothar. Der spendiert ihr gerne auch mal einen Tag auf der Kirmes, finanziert von seiner spärlichen Rente. Manuela (55) will arbeiten, sie sucht sich Hilfe beim Schreiben von Bewerbungen - mit Erfolg? Ben (33) hingegen hat andere Sorgen: Er ist vor zwei Jahren dem Alkohol verfallen, mit Hilfe von außen will er nun trocken werden und endlich wieder einen Job als Kinderpfleger finden.
22:13
Ralf versucht zum dritten Mal Rente zu beantragen. Das Jobcenter hält ihn nämlich nicht mehr für arbeitsfähig. Die Rentenkasse sah das allerdings bislang anders und hat jeden Antrag abgelehnt. Jetzt muss der 56-Jährige erneut einen Antrag stellen, sonst droht ihm das Jobcenter mit Sanktionen. Der Trierer sitzt nun zwischen den Stühlen. Sein Sohn Steven wohnt mit seiner Freundin Peggy auf der anderen Straßenseite. Der 33-Jährige arbeitet seit sieben Jahren über eine Zeitarbeitsfirma. Sein großer Traum ist es, endlich eine Festanstellung als Lagerist zu bekommen. Doch bisher war es für Steven in Trier unmöglich, außerhalb von Zeitarbeitsfirmen einen Job zu bekommen. Dennoch gibt er die Hoffnung nicht auf. Hartz-IV-Empfänger Sush hat derweil sein Ziel weiterhin fest im Blick: Er will zurück in seinen alten Job als Taxifahrer. Doch zunächst muss er seinen Führerschein zurückbekommen. Um das zu schaffen, steht in wenigen Tagen seine MPU an. Allerdings gerät Sush plötzlich mit dem Amt in einen Konflikt. Nach drei Jahren Arbeitslosigkeit stellt das Jobcenter ihm jetzt Auflagen, die er zu erfüllen hat, sonst drohen ihm Sanktionen. So kurz vor der MPU kann er derartigen Ärger natürlich überhaupt nicht gebrauchen. Wird es ihm gelingen, sich mit dem Jobcenter zu einigen? Und schafft er am Ende seine MPU?