14:17
Im April 2008 kaufen Sabine und Jörg ein Haus für ihre Familie. Das Gemäuer aus den 60er-Jahren ist stark renovierungsbedürftig, doch Handwerker Jörg möchte ihr Zuhause in Eigenregie renovieren. Da zu dieser Zeit Jörg als Elektriker und Sabine in Teilzeit als Verkäuferin tätig ist, gehen die Arbeiten am Haus nur sehr schleppend voran. Als die beiden Tanten von Sabine pflegebedürftig werden muss Sabine ihre Stelle als Verkäuferin aufgeben. Im Jahr 2011 folgt der nächste Schicksalsschlag: Jörg erleidet gleich mehrere Schlaganfälle. Seine Sehfähigkeit ist seitdem stark beeinträchtigt. Zudem kann er seinen linken Arm nicht bewegen und das sprechen fällt ihm sehr schwer. Es ist ungewiss, ob er je wieder arbeiten kann. Das Haus gleicht einer Baustelle: Wände wurden rausgerissen, Böden neu verlegt und das komplette Obergeschoss wurde komplett entkernt. Durch die zahlreichen unbewohnbaren Räume wird das Wohnzimmer von der ganzen Familie als Schlafraum genutzt. Im geplanten Esszimmer wohnen und arbeiten alle zusammen. Die Küche existiert als solche nicht und das Gäste-WC ist momentan die einzige funktionierende sanitäre Einrichtung im Haus. Das eigentliche Badezimmer im Obergeschoss ist bisher lediglich in Planung. Eva, John und das komplette Bauteam rücken an und versuchen der Familie zu helfen.
16:18
Im Jahr 2003 diagnostizieren die Ärzte bei Eva Multiple Sklerose (MS). Nachdem sie von ihrem damaligen Mann verlassen wird, kommt sie mit ihrem Arbeitskollegen Martin zusammen. Die ganze Familie fühlt sich sehr wohl in ihrem Zuhause, doch Eva sitzt mittlerweile im Rollstuhl und die Einrichtung und die Raumaufteilung sind nicht behindertengerecht. Und auch Martin hat mit der psychischen Belastung durch die Krankheit zu kämpfen. Als sich Evas Zustand wieder einmal verschlechtert, fällt er in eine Depression, die er erst nach sechsmonatiger Behandlung überwinden kann. Die Familie ist am Ende - hinzu kommt, dass der Hausumbau aus finanziellen und gesundheitlichen Gründen nicht realisierbar ist. Eva kann sich mit ihrem Rollstuhl nur in der unteren Etage bewegen. In den oberen Teil des Hauses, in dem auch die Töchter leben, gelangt sie gar nicht mehr. Der dreijährige Sohn Kevin hat im Moment kein eigenes Zimmer - er schläft unten bei den Eltern. Eva wünscht sich, dass jeder sein eigenes Zimmer bekommt und sie sich wieder im kompletten Haus bewegen kann. Das "Zuhause im Glück"-Team rückt an und versucht alles, um ihre Träume zu erfüllen.
18:17
Nach der Geburt von Söhnchen Keno, wird das Haus von Antke und Erich bald zu klein. 2014 kaufen sie sich ein größeres Eigenheim. Die Renovierung soll durch den Verkauf des alten Hauses finanziert werden, doch das Ehepaar fällt auf Betrüger rein. Nach fast einem Jahr müssen sie eine Räumungsklage einreichen, mit dem Ausgang, dass sie ihr altes Haus völlig verdreckt und zugemüllt wieder bekommen. Kurz darauf der nächste Schock: Bei Söhnchen Keno diagnostizieren die Ärzte eine besonders schwere Form von Epilepsie. Mit einer schweren Cortisontherapie mit großen Nebenwirkungen auf die Organe, kann Keno zumindest wieder halbwegs am Leben teilnehmen. Allerdings bleibt während des Krankenhausaufhalts die Renovierung des Hauses vollkommen auf der Strecke. Die Familie hat kein Warmwasser und auch eine Heizung fehlt. Das "Zuhause im Glück"-Team reist an, um Antke, Erich und dem kleinen Keno endlich ein gemütliches Heim zu schaffen.
20:14
Eine Gruppe bewaffneter Männer entführt eine voll besetzte New Yorker U-Bahn. Ryder, der Kopf der Gangster, verlangt für die Freilassung der Geiseln 10 Millionen Dollar Lösegeld. Sollte der Betrag nicht innerhalb von einer Stunde übergeben werden, droht Ryder, die Passagiere zu töten. Der zuständige Fahrdienstleiter Walter Garber versucht, zwischen der Polizei und den Gangstern zu vermitteln. Als der Fahrer der U-Bahn versehentlich von der Polizei erschossen wird verlangt Ryder, dass Garber seinen Platz einnimmt und das Lösegeld übergibt...
22:17
Sie sind Todfeinde. Seit der skrupellose Terrorist Castor Troy den fünfjährigen Sohn von FBI-Agent Sean Archer ermordete, hat Archer nicht nur ein berufliches Interesse daran, Troy zur Strecke zu bringen. Am Flughafen von Los Angeles scheint es endlich soweit zu sein. Nach einer vereitelten Flugzeugentführung, die Castor zusammen mit seinem Bruder Pollux durchführen wollte, stehen Archer und Troy sich auf dem Rollfeld im Kampf gegenüber. In dessen Verlauf gerät Troy in den Düsenstrahl eines Flugzeuges und fällt schwer verletzt ins Koma. Doch das bei den Terror-Brüdern sichergestellte Beweismaterial trübt Archers Genugtuung gewaltig: Castor hat offenbar irgendwo in L.A. eine biochemische Zeitbombe installiert, die bereits scharf gestellt ist. Nur Pollux könnte den Ermittlern jetzt noch verraten, wo sich die Bombe befindet, doch der schweigt. Also lässt Archer sich auf ein wahnwitziges Unterfangen ein, durch eine aufwändige Operation wird ihm das Gesicht seines Erzfeindes transplantiert. Als Castor Troy wird er dann in das Gefängnis eingewiesen, in dem bereits sein "Bruder" Pollux sitzt. Vorsichtig versucht Archer aus ihm Informationen bezüglich der Bombe herauszubekommen. Aber dann geschieht Unvorhergesehenes und das Blatt wendet sich. Castor wacht aus dem Koma auf und zwingt die Ärzte, ihm das Gesicht von Archer zu verpassen. Danach tötet er systematisch alle, die von Archers Einsatz wissen und nistet sich in dessen Leben ein. Während er seelenruhig Archers Job übernimmt und in seinem Ehebett schläft, sitzt der FBI-Mann in der Falle: gefangen im ausbruchsichersten Gefängnis der USA und mit niemandem, der ihm seine abenteuerliche Geschichte glauben will...