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Die alleinerziehende Mutter Jessica lebt im Berliner Stadtteil Marzahn-Hellersdorf. Seit 2016 bezieht sie Hartz IV. Doch das soll sich nun ändern. Eine Stelle in der Buchhaltung ist für die Berlinerin der erste Schritt auf dem Weg in die finanzielle Unabhängigkeit. Denn vor allem für ihre Kinder möchte sie ein Vorbild sein. Chris und Freundin Denise versuchen mit Mini-Jobs in die Arbeitswelt einzutreten. Chris ist endlich weg von den Drogen. Wird er es schaffen, ein neues leben zu beginnen? Der Langzeitarbeitslose Oliver dagegen, liebt sein Leben, so wie es ist und nimmt, wo er kriegen kann. Nichts dem Staat schenken ist sein Motto, dafür schnorrt er sich auch bei der Essensausgabe durch. Nicht, weil er müsste, sondern weil er sich vom System vernachlässigt fühlt. Schließlich bekommen alle mehr, als er. Auch die 25-jährige Amelie bräuchte mehr finanzielle Mittel. Sie befindet sich im letzten Lehrjahr in der Ausbildung zur Altenpflegerin. Weil sie mit dem Geld nicht auskommt, ist sie in das Rotlichtmilieu abgerutscht. Vom Leben gezeichnet sind auch Franzi und Leon. Deshalb leben die beiden in einem Zimmer von Leons Stiefmutter. Durch Streitereien muss das Paar nun allerdings ausziehen.
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Im Herzen von Bickendorf lebt die 24-jährige Nadine gemeinsam mit ihrer Mutter Brigitte und ihrem zweijährigen Sohn Marlon in einer Dreizimmerwohnung. Nicht nur der Platz ist oft knapp - sondern auch das Geld der beiden Hartz-IV-Empfängerinnen. Die Miete wird zwar vom Amt übernommen, doch die Nebenkosten müssen Mutter und Tochter sich teilen. Als eine überraschende Heizkostennachzahlung ins Haus flattert, ist der Schock groß. Denn das Jobcenter übernimmt nur einen Teil der Kosten, den Rest sollen Nadine und Brigitte begleichen. Doch die beiden Frauen haben keine Rücklagen und auch ihre monatlichen Einkünfte reichen dafür nicht aus. Können Nadine und Brigitte trotzdem eine Lösung finden?