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Philipp (22) und Lennox (34) nehmen am Drogenersatzprogramm teil, konsumieren aber zusätzlich jeden Tag Crack. Beide sind wohnungslos und haben Ärger mit der Justiz. Ihre Versuche, von den Drogen loszukommen, schlagen immer wieder fehl. Lennox landet schließlich im Gefängnis. Doch Philipp bekommt vom Gericht noch eine zweite Chance und soll eine Therapie machen. Wer tief in den Sumpf der Sucht hinabrutscht, kann sich ein anderes Leben irgendwann kaum noch vorstellen. Auch Busch (29) ist drogenabhängig und wohnungslos. Von einer anstehenden Haftstrafe verspricht er sich, wieder stabil zu werden. Steffi (40) verliert vor fünf Jahren ihr rechtes Bein, als sie sich verunreinigtes Kokain spritzt. Mit ihrem Sohn Bryan (19) lebt sie auf der Straße. Die gemeinsame Not verbindet, sorgt aber auch für Konflikte. Auch Janet (30) hat keine feste Unterkunft. Mehr als 15 Monate nach dem alkoholbedingten Tod ihres Freundes trauert sie immer noch jeden Tag über den Verlust. Wenn der Kontakt zur Familie abbricht, haben viele Suchtkranke an den Kieler Brennpunkten nur noch Bekannte aus der Drogenszene. Das gemeinsame Leid verbindet, das Elend wird vertraut und alltäglich. Die vorhandenen Hilfsangebote geraten aus dem Blick. Damit rückt eine drogenfreie Zukunft immer weiter in die Ferne. Denn allein schafft es fast niemand.
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In Dortmund und Bochum steigt die Zahl der Suchtkranken. Manche von ihnen mögen einst im Drogen-Konsum eine Art von Freiheit gesucht haben. Jetzt sind sie Gejagte - zwischen Knast und Therapie. Frank hat Glück. Nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis unterstützen ihn seine Eltern bei dem Entzug. Ob er es schafft clean zu bleiben? Jan erhält keinen Rückhalt von seiner Familie. Er verlässt die JVA mit der Hilfe eines Sozialarbeiters. Wird er die Hilfe annehmen? Ela sucht einen geeigneten Ort, um zu konsumieren. Dabei wird sie verfolgt. Sie kann entkommen, doch die Polizei ist ihr weiterhin auf den Fersen.