10:17
Berufssoldat Bernd (33) und Ehefrau Barbara (31) wollen sich den Traum vom Eigenheim erfüllen. In der Nähe von Aachen möchten sie auf knapp 160 Quadratmetern Wohnfläche ein idyllisches Familiennest für sich und ihre Tochter Emilia (18 Monate) schaffen. Nach langer Recherche entscheidet sich das Paar für einen Baudienstleister. Doch schnell wird der jungen Familie klar, dass es nicht so läuft, wie geplant. Die Kosten explodieren und neben der finanziellen Katastrophe steckt der Bau voller Mängel. Ein klarer Fall für die Bauretter! Architekt John Kosmalla und sein Handwerker-Team nehmen sich der Baustelle an. Rechtsanwältin Manuela Reibold-Rolinger kontaktiert den Dienstleister. Ob sie der Familie helfen können, ihren Traum vom Eigenheim doch noch zu verwirklichen?
12:14
Sascha möchte den Singwettbewerb des Campingplatzes gewinnen. Er gibt alles und singt ein zweideutiges Lied vor dem ganzen Campingplatz. Wie reagieren die Mitcamper? Marvin und Sonja sind erst seit kurzem zusammen. Der erste gemeinsame Urlaub im Camper ist eine Probe für ihre Beziehung. Ehepaar Alexandra und Holger kommen an. Sie machen hier regelmäßig seit 50 Jahren Urlaub und kennen sich super aus. Beim Rundweg treffen sie auf bekannte Gesichter.
14:13
Daniel und Nadine sind glücklich verheiratet und stolze Eltern von Lily (6) und Ben (4). 2013 erfüllen sie sich einen großen Wunsch und ziehen in Daniels altes Elternhaus. Die obere Etage wird von seinen Eltern bewohnt. Das Haus ist seit dem Bau 1922 immer als Mehrgenerationenhaus genutzt worden und Daniel möchte diese Tradition gerne beibehalten. Das alte Haus ist dringend renovierungsbedürftig und der handwerklich begabte 34-Jährige ist voller Tatendrang. Doch dann kommt alles anders: Der Familienvater leidet unter Blutungen im Darmbereich und fährt ins Krankenhaus. Die niederschmetternde Diagnose: Darmkrebs. Danach folgen eine weitere Chemotherapien und Bestrahlungen. Er darf sich nicht belasten und braucht viele Ruhephasen. Nun ist Nadine plötzlich Alleinverdienerin und Alleinversorgerin der Familie. Daniels Eltern helfen, wo sie können, um der Familie den Alltag zu erleichtern, doch auch sie kommen an ihre Grenzen. Ohne Hilfe wird das Haus niemals fertig. Das Erdgeschoss ist komplett renovierungsbedürftig, zum Teil sind Tapeten und Teppiche rausgerissen. Die Türen sind alt und verzogen, die Fenster zugig. Die Familie wohnt zurzeit auf engstem Raum, niemand hat eine Rückzugsmöglichkeit. Diese wäre aber gerade für Daniel extrem wichtig. Das Team von "Zuhause im Glück" will der verzweifelten Familie helfen.
16:14
1990 lernen sich Heico und Bettina kennen. Vier Jahre später heiratet das junge Paar. Heico und Bettina kaufen eine Eigentumswohnung, um Platz für den geplanten Nachwuchs zu haben. Und der lässt nicht lange auf sich warten: Im August 2000 erblickt die kleine Anne das Licht der Welt. Dem Mädchen folgen Brüderchen Marius und Nesthäkchen Jan. Es dauert vier Jahre bis bei Anne eine Entwicklungsverzögerung festgestellt wird. Das kleine Mädchen hat motorische Koordinationsprobleme und besucht heute eine Behindertenschule. Das Leben der Familie soll sich im Jahr 2009 für immer ändern: Es ist der letzte Samstag vor Ende der Sommerferien, als Bettina mit ihren Kindern eine Radtour unternimmt. Unterwegs wird sie von einem Insekt gestochen. Was zunächst wie ein ganz normaler Mückenstich aussieht, entpuppt sich als große Gefahr. Die Schmerzen werden immer schlimmer, so dass Heico einen Rettungswagen rufen muss. Und dann der Schock: Bettina erleidet im Krankenhaus ein Organversagen und stirbt. Für Heico und die Kinder bricht eine Welt zusammen. Um einen Neuanfang zu starten, kauft Heico 2012 ein altes Schulnebengebäude. Mit Hilfe von Freunden und Kollegen hat die Familie schon viel geschafft. Aber das Haus ist stark renovierungsbedürftig. Heico ist verzweifelt und total überfordert. Das Gebäude ist eine Großbaustelle, die Zimmer nicht bewohnbar. Das Bad muss von außen abgedichtet werden, es fehlen Wanne und Fliesen und die komplette Beleuchtung. Auch neue Böden müssen verlegt und elektrische Leitungen angebracht werden. Das "Zuhause im Glück"-Team will der Familie helfen.
18:15
Bis Anfang 2017 war das Familienleben von Thomas (40) und Frauke (42) unbeschwert. Zusammen mit ihren zwei Kindern leben sie in Schleswig-Holstein, Vater Thomas trainiert die Fußballjugend und arbeitet als erfolgreicher Gebietsverkaufsleiter. Gegen Jahresende 2016 entschließt sich die Familie dazu, das Dach in Eigenregie umzubauen und zu sanieren. Schon während der Renovierungsarbeiten, fühlt sich Thomas ständig schlapp und verspürt anhaltenden Muskelkater. Eine Folge des Umbaus - meint er. Als die Beschwerden nicht abnehmen, vermuten die Ärzte das Karpaltunnelsyndrom dahinter - Thomas wird operiert. Doch schon während der OP müssen die Ärzte ihre Diagnose revidieren. Nach dem anschließenden Krankenhaus-Marathon steht fest: Thomas ist an Amyotropher Lateralsklerose (ALS) erkrankt. Er muss fortan von Spezialisten der Uniklinik Hannover behandelt werden und benötigt bereits jetzt ständige Betreuung und Unterstützung im Alltag. Weder an seinen Job noch an den weiteren Hausumbau ist zu denken. Schlimmer noch: Thomas wird mittelfristig an den Rollstuhl angewiesen sein. Das Haus muss dringend behindertengerecht umgebaut werden. Das "Zuhause im Glück"-Team reist nach Schleswig-Holstein, um Thomas und seinen Liebsten zu entlasten.
20:14
Carolas Leben steht mal wieder Kopf. Erst vor Kurzen hat die Kölnerin ihre Sozialstunden abgeleistet, da kommt schon direkt der nächste Haftbefehl ins Haus geflattert. Purer Stress für die Arbeitsverweigerin. Inzwischen lebt Carola von Freund Lothar getrennt und ist wieder zu ihrem damaligen Ex-Freund Stefan in die vierte Etage gezogen. Doch dann der Schock! Carola geht davon aus, dass sie schwanger ist und Stefan scheidet als möglicher Vater aus. Ein Besuch beim Frauenarzt soll für Klarheit sorgen. Die Zwillinge Patrick und Dominick (18) haben monatelang eine Mietswohnung besetzt, die ihnen der Vermieter längst gekündigt hat. Doch jetzt wurden sie endgültig rausgeworfen und die beiden Brüder sind offiziell obdachlos. Rentnerin Waltraud (80) lebt trotz jahrzehntelanger Arbeit in Altersarmut. Die Kosten für Miete, Energie und Lebensmittel treiben die geborene Ludwigshafenerin jeden Monat an ihre finanzielle Grenze. Um dem zu entkommen, wagt die Rentnerin einen drastischen Schritt: sie hat ihre Wohnung gekündigt und möchte in ein Mobilheim ziehen. Doch mit dem Stellplatz gibt es immer wieder Probleme und der geplante Umzug muss ein ums andere Mal verschoben werden. Die Hoffnungen der Rentnerin ruhen jetzt auf einem Campingplatz gute 40km von ihrer Heimatstadt entfernt. Findet Waltraud hier endlich einen Platz für ihr neues Zuhause? Chris genießt sein Leben mit Bürgergeld in vollen Zügen. Seit Neustem geht er auch noch einem Job als Golfballtaucher nach - das Amt weiß allerdings noch nichts davon.
22:15
In der Magnerichstraße lebt das Ehepaar Sascha und Mike. Die beiden Männer waren noch nie festangestellt und leben von Bürgergeld. Der 26-Jährige Sascha möchte so schnell wie möglich in der Berufswelt durchstarten. Dafür möchte er über eine Zeitarbeitsfirma eine Beschäftigung finden. Sein 28-jähriger Ehemann Mike, bewirbt sich im Einzelhandel. Beide wollen nicht mehr vom Jobcenter abhängig sein und legen sich ins Zeug. Ebenfalls in der Magnerichstraße wohnen Ralf und Hannelore. Das Ehepaar ist seit 36 Jahren arbeitslos und lebt vom Staat. An ein Leben am Existenzminimum haben sich die beiden 57-Jährigen gewöhnt. Jan und Petra sind seit sieben Monaten verheiratet und haben eine gemeinsame einjährige Tochter. Der 45-Jährige hat bis vor sechs Monaten als Busfahrer gearbeitet, doch da seine 28-jährige Ehefrau Petra mit dem Jugendamt in Konflikt geraten ist, musste der gebürtige Niederländer das alleinige Sorgerecht beantragen, damit seine Tochter nicht in einer Pflegefamilie untergebracht werden muss. Um seiner Fürsorgepflicht nachkommen zu können musste der Vater seinen Job kündigen und die Familie rutschte ins Bürgergeld. In Trier-West wohnt Valeska mit ihren Kindern, der zehnjährigen Mia und dem achtjährigen Luca. 19 Monate haben ihre Kinder in einer Wohngruppe des Jugendamtes gelebt, da die Alleinerziehende nach der Trennung von ihrem Partner mit der Erziehung überfordert war. Doch 31-Jährige ist wieder auf die Beine gekommen hat ihre Kinder wieder zu sich geholt. Jetzt muss sich die Bürgergeld-Empfängerin an einen Alltag mit ihren Kindern wieder gewöhnen und alle Hürden meistern.