18:15
Torsten und Karla lernen sich 1997 kennen und lieben. Im Jahr 2000 läuten dann die Hochzeitsglocken und ein Jahr später kommt der kleine Luke gesund zur Welt. Die Familie kauft eine alte Werkstatt, die der gelernte Elektriker Torsten zu einem gemütlichen Heim umbauen will. Drei Jahre später zieht die Familie in das noch unfertige Haus. Karla ist zu dieser Zeit hochschwanger mit der kleinen Leia. Torsten und Karla sind sich sicher, dass sie nach Leias Geburt noch genug Zeit haben würden, um das Haus fertig zu stellen. Doch es soll anders kommen: Leia kommt als augenscheinlich gesundes Kind auf die Welt. Im Alter von drei Monaten werden die Eltern aber stutzig: Leia macht keinerlei Anstalten zu greifen oder sich zu drehen. Außerdem hat sie einen kleineren Kopfumfang als andere Kinder. Es werden zahlreiche Tests gemacht, aber erst im Alter von fast vier Jahren steht Leias Diagnose fest. Ein Gendefekt ist schuld an ihrer schweren Behinderung. Die Folgen: eine deutliche psychomotorische und geistige Entwicklungsverzögerung. In aller Sorge um Leia bekommt Torsten eine schwere Bauchspeicheldrüsenentzündung, an der er beinahe stirbt. Heute geht es dem 40-Jährigen den Umständen entsprechend gut, allerdings sind noch vier Bandscheibenvorfälle dazugekommen, die die Arbeiten im Haus nun völlig unmöglich machen. Die Eltern wünschen sich eine bessere Raumaufteilung in ihrem Haus, damit Leia nachts bei ihnen sein kann. Luke bräuchte dringend ein größeres Zimmer. Außerdem fehlt ein behindertengerechtes Bad im Erdgeschoss und die sanitären Anlagen im Obergeschoss müssen repariert werden. Zurzeit wäscht sich die Familie in der Küche, da die Waschtische Bad einen Wasserschaden haben. Das Team von "Zuhause im Glück" will der Familie endlich zu einem gemütlichen Heim verhelfen.
20:15
Die alleinerziehende Mutter Jessica lebt im Berliner Stadtteil Marzahn-Hellersdorf. Seit 2016 bezieht sie Hartz IV. Doch das soll sich nun ändern. Eine Stelle in der Buchhaltung ist für die Berlinerin der erste Schritt auf dem Weg in die finanzielle Unabhängigkeit. Denn vor allem für ihre Kinder möchte sie ein Vorbild sein. Chris und Freundin Denise versuchen mit Mini-Jobs in die Arbeitswelt einzutreten. Chris ist endlich weg von den Drogen. Wird er es schaffen, ein neues leben zu beginnen? Der Langzeitarbeitslose Oliver dagegen, liebt sein Leben, so wie es ist und nimmt, wo er kriegen kann. Nichts dem Staat schenken ist sein Motto, dafür schnorrt er sich auch bei der Essensausgabe durch. Nicht, weil er müsste, sondern weil er sich vom System vernachlässigt fühlt. Schließlich bekommen alle mehr, als er. Auch die 25-jährige Amelie bräuchte mehr finanzielle Mittel. Sie befindet sich im letzten Lehrjahr in der Ausbildung zur Altenpflegerin. Weil sie mit dem Geld nicht auskommt, ist sie in das Rotlichtmilieu abgerutscht. Vom Leben gezeichnet sind auch Franzi und Leon. Deshalb leben die beiden in einem Zimmer von Leons Stiefmutter. Durch Streitereien muss das Paar nun allerdings ausziehen.
22:15
Im Herzen von Bickendorf lebt die 24-jährige Nadine gemeinsam mit ihrer Mutter Brigitte und ihrem zweijährigen Sohn Marlon in einer Dreizimmerwohnung. Nicht nur der Platz ist oft knapp - sondern auch das Geld der beiden Hartz-IV-Empfängerinnen. Die Miete wird zwar vom Amt übernommen, doch die Nebenkosten müssen Mutter und Tochter sich teilen. Als eine überraschende Heizkostennachzahlung ins Haus flattert, ist der Schock groß. Denn das Jobcenter übernimmt nur einen Teil der Kosten, den Rest sollen Nadine und Brigitte begleichen. Doch die beiden Frauen haben keine Rücklagen und auch ihre monatlichen Einkünfte reichen dafür nicht aus. Können Nadine und Brigitte trotzdem eine Lösung finden?