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In Bremen laufen bei Natascha (38) die letzten Vorbereitungen für Fasching. Die Kostüme für ihre drei Kinder liegen bereit, doch bei Tochter Nala (10) wird schnell klar: Gefallen ist nicht dasselbe wie passen. Erst die Strumpfhose, dann die Frisur - die Stimmung kippt. Natascha versucht, den Tränen und dem Teenie-Frust mit viel Geduld entgegenzuwirken. In Witten gibt es bei Mike (47) und Farina (39) endlich einen kleinen Grund zur Erleichterung: Die neue Batterie für Farinas Auto ist da. Jetzt muss Mike sie nur noch richtig einbauen. Gemeinsam mit Sohn Jonas (10) macht er sich an die Arbeit. Springt der Wagen danach wieder an, wäre das für die Familie mehr als nur eine Reparatur. Im Bremerhavener Punkerhaus wirkt der Streit zwischen Jasmin (35) und Paddy (42) weiter nach. Während Jasmin noch immer an Hochzeit und gemeinsamer Zukunft festhält, spricht Paddy offener denn je über seine Aggressionsprobleme und darüber, was Alkohol mit ihm macht. Er weiß, dass er Hilfe braucht - ob auf diese Einsicht diesmal auch Konsequenzen folgen? Sabine (62) in Bremerhaven kämpft weiter mit ihrer Schuppenflechte. Die Krankheit belastet sie nicht nur körperlich, sondern auch seelisch. Hinzu kommt ein Streit mit Freundin Bina (59), der ihr schwer zusetzt. Doch Bina will die Funkstille nicht länger hinnehmen und fasst sich ein Herz. Am Ende steht die Frage, ob die beiden wieder zueinander finden.
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Diesmal geht es bei "Hartz und herzlich" um die Hochzeitsvorbereitungen der beiden Hartz-IV-Empfänger Franziska und Patrick, genannt Franzi und Petti. Für die zweifachen Eltern ist die geplante Feier alles andere als günstig. Nach dem Kauf der Hochzeitsdekoration konnten sie die Stromrechnung nicht mehr bezahlen. Einen Haushalt ohne Strom stuft das Jugendamt aber als Kindeswohlgefährdung ein. So schnell wie möglich muss eine Lösung her. Ein paar Türen weiter in Luckenwalde lebt der 48-jährige Hartz-IV-Empfänger Micha. Vor ein paar Monaten hat er seinen 33-jährigen Kumpel Matthias, genannt Scetti, bei sich aufgenommen, nachdem dieser aus seiner Wohnung geflogen war. Als vorübergehende Wohngemeinschaft meistern die beiden Männer die Probleme des Alltags und sind froh über die Möglichkeit, bei der Tafel einkaufen zu können. Beide sitzen zurzeit auf einem Schuldenberg. Unterdessen ist Weltenbummler Rudi immer noch in Luckenwalde gestrandet. Aufgrund der Pandemie kann der 60-Jährige erst einmal nicht zu seiner Lebensgefährtin nach Tansania zurück. Die Zeit in Deutschland nutzt der Hartz-IV-Empfänger, um selbst Schinken herzustellen und mit Mutter Inge seine Vergangenheit in der DDR aufzuarbeiten.