18:18
2003 lernte Anikka ihren Mann Gregory kennen. Der Amerikaner und die Bayerin heirateten nur wenige Monate später, die Töchter Alina und Joleen machten das Glück komplett. Als der Soldat in sein Heimatland zurückgerufen wurde, ließ sich die Familie in Kentucky, später in New York nieder und schien endlich angekommen zu sein. Doch nach einem Streit mit Gregorys Eltern entschieden sich die vier, 2009 zurück nach Deutschland zu ziehen. Dann der Schock: Nachdem Anikka schon eine ganze Zeit lang an Kribbeln in den Fingern und Taubheitsgefühlen litt, diagnostizierten die Ärzte Multiple Sklerose bei der zweifachen Mutter. Den Neuanfang wagte die Familie in einem alten Bauernhaus. Zwar ist dieses stark renovierungsbedürftig, doch man war endlich angekommen. Allerdings musste sich Annika bereits 2014 eingestehen, dass sie krankheitsbedingt nicht mehr so viel leisten kann, wie sie gerne würde. Mittlerweile ist Anikka arbeitsunfähig, an die Renovierung des Hauses ist nicht mehr zu denken. Seit Herbst 2016 ist Anikka auf einen Rollator und immer häufiger auf einen Rollstuhl angewiesen, Gregory übernahm die Arbeiten im Haus. Neben der Krankheit musste Anikka einen persönlichen Schicksalsschlag verkraften: 2017 flog Gregory in den USA, um seine Familie zu besuchen. Seitdem ist er nicht mehr zurückgekehrt. Die zweifache Mutter steht mit ihren Töchtern alleine da und sehnt sich nach Normalität. Das "Zuhause im Glück"-Team reist nach Bayern, um der kleinen Familie zu helfen.
20:14
Der pensionierte Autoarbeiter Walt Kowalski füllt seine Tage mit Reparaturen im Haus, Bier und monatlichen Ausflügen zum Friseur. Als Veteranen des Koreakriegs hält er sein M-1-Gewehr stets sauber und bereit. Die Menschen, die er einst seine Nachbarn nannte, sind alle weggezogen oder gestorben. Hmong-Einwanderer aus Südostasien, die er verachtet, prägen jetzt das Viertel. Er ärgert sich über praktisch alles, was er sieht - die herabhängenden Traufen, die verwilderten Rasenflächen und die fremden Gesichter, die ihn umgeben; die zahllosen Gangs von Hmong, Latinos und afroamerikanischen Teenagern, die alle glauben, dass das Viertel ihnen gehört; die plumpen Fremden, zu denen seine Kinder herangewachsen sind - Walt wartet nur den Rest seines Lebens ab. Als jemand versucht, seinen geliebten Gran Torino zu stehlen, das Auto, das er am Fließband selbst mit gebaut hat, ist das der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt. Indem er sich den Dieben entgegenstellt, wird Walt Kowalski zum unbeabsichtigten Helden, der das Leben seiner Nachbarn - und dabei auch sich selbst - verändert.
22:31
Die trojanischen Prinzen Hector und Paris sind zu Friedensverhandlungen zu Gast in Sparta. Während ihres Aufenthalts verliebt sich Paris in Helena, die Frau des spartanischen Königs Menelaos. Als die Trojaner abreisen, nimmt Paris Helena mit sich. Als Menelaos davon erfährt, ist er außer sich vor Wut, und auch Hector ist entsetzt, dass Paris den Frieden zwischen Sparta und Troja so leichtfertig aufs Spiel setzt. Trotz allem wird Helena in die trojanische Königsfamilie aufgenommen. Menelaos sinnt währenddessen auf Rache und bittet seinen Bruder Agamemnon um Hilfe. Dem kommt diese Bitte gelegen, da er schon lange nach einem Grund sucht, das reiche und scheinbar unbesiegbare Troja anzugreifen. Doch Agamemnon weiß: Um diesen legendären Krieg gegen Troja zu gewinnen benötigen sie die Hilfe von Achilles, dem größten Krieger seiner Zeit. Dieser weigert sich zwar, für Agamemnon zu kämpfen, doch locken ihn der Ruhm und die Ehre, die dieser Krieg mit sich bringt. Sein größter Wunsch ist es als unbesiegbarer Kämpfer in die Geschichte einzugehen. Auch Priamos, König von Troja, rüstet sich, entgegen dem Rat seines Sohnes Hector, für den Krieg gegen die Griechen. Er glaubt die Götter auf seiner Seite und die Mauern von Troja gelten als unüberwindbar. Doch die griechische Armee unter Agamemnon und Menelaos erobern durch ihre übermächtige Streitmacht im ersten Kampf zwar die trojanische Bucht, doch sind sie nicht in der Lage die Stadtmauern der Festung Trojas zu überwinden. Die Belagerung der Stadt beginnt...