18:08
Leann lebt eigentlich gemeinsam mit ihrer Patentante unter einem Dach. Ein tierisches Problem hat jedoch dafür gesorgt, dass die Bürgergeldempfängerin vorübergehend wieder bei ihrer Mutter eingezogen ist. Die junge Mannheimerin leidet unter Depressionen und würde zwar am liebsten in einer eigenen Wohnung leben, doch die Nähe zu Mama Jannie tut ihr gerade gut. Die 50-Jährige sieht das erneute Zusammenleben mit ihrer Tochter allerdings kritisch. Schließlich muss sie deshalb vorerst auch ihre eigenen Zukunftspläne wieder auf Eis legen. Andy hofft derweil in der Mannheimer Innenstadt, die Schallplattensammlung seines verstorbenen Vaters verkaufen und damit noch den einen oder anderen Euro verdienen zu können. Bevor es dazu kommt, müssen sich Fachleute eines Platten-An- und -Verkaufs allerdings erst einmal im Keller des 34-Jährigen einen Überblick verschaffen. Vinylscheiben gibt es dort reichlich. Ob sich darunter auch wertvolle Exemplare befinden, müssen nun die Profis entscheiden. Mit dem Erlös möchte der Grundsicherungsempfänger seinem Wunsch nach einem Tattoo zum Gedenken an seinen Vater näherkommen. Ob am Ende genug Geld zusammenkommt? Vera steht unterdessen ein Ausflug bevor, den sie nur mit fremder Hilfe antreten kann. Um die Rente ihres vor knapp einem Jahr verstorbenen Mannes zu beantragen, muss die Mannheimerin zum amerikanischen Konsulat nach Frankfurt. Hausmeister Michael und sein Kumpel Lothar übernehmen den Fahrdienst. Da Vera das hilfsbereite Duo erst seit rund einem halben Jahr kennt, nutzt sie die gemeinsame Fahrt, um mehr über die beiden Männer zu erfahren.
19:07
Als Joanna mitbekommt, dass Sara aus dem Krankenhaus entlassen wird, gerät sie in große Panik, weil nun herauskommen könnte, dass sie am Unfall beteiligt war. Marvin legt ihr eindringlich nahe, sich zusammenzureißen, doch Joanna fällt das zunehmend schwer. Als sie Karim mit einer Notlüge abspeist, wendet sie sich verzweifelt an Marvin, der sie überraschend mitfühlend beruhigt. Doch zu Hause flüchtet Joanna beim Anblick von Sara und dem Baby in ihr Zimmer. Als Karim sie zur Rede stellt und ihr klarmacht, dass sie zur Familie gehört, droht sie an ihrem schlechten Gewissen zu zerbrechen.
20:14
Das unter Denkmalschutz stehende Haus von Martina (40) und Hans-Peter (53) ist dringend sanierungsbedürftig. Schlechte Isolierung, Feuchtigkeit und Schimmelbefall erschweren der vierköpfigen Familie das Leben in ihrem Zuhause. Die Eltern müssen ihr Erspartes für die Therapie der 2007 diagnostizierten Krebserkrankung ihrer Tochter Jacqueline (14) ausgeben. Da die bösartigen Tumore inzwischen bereits dreimal ausgebrochen sind, kann das Mädchen nicht mehr weiter therapiert werden. Aufgrund ihres aussichtslosen Schicksals, möchte sie ihren Eltern ein Andenken hinterlassen. Das "Zuhause im Glück"-Team möchte ihr diesen Wunsch erfüllen. Das Haus der Familie weist viele Schäden auf, die dringend behoben werden müssen. Eine Schwachstelle des Hauses ist die Feuchtigkeit, die bei Regen in das Haus eindringt. Diese führt zu Schimmelbildung an den Wänden einiger Zimmer. Ein weiteres Problem ist die schlechte Isolierung, die dazu führt, dass Heizwärme gar nicht oder nur kurz in den Wohnräumen gespeichert werden kann. Dass Sohn Sebastian (11) immer durch das Zimmer von Jacqueline gehen muss um in sein eigenes Zimmer zu gelangen, erscheint in Anbetracht der Situation und der vielen anderen Schäden sowie Probleme fast nebensächlich. Als das "Zuhause im Glück"-Team ankommt, erfährt es, dass die Außenfassade des Hauses unter Denkmalschutz steht. Eine echte Herausforderung für den Architekten John Kosmalla, der Einrichtungsexpertin Eva Brenner und den kompletten Bautrupp.
22:16
Roswitha (44) und ihr Freund Karl-Heinz kümmern sich rund um die Uhr um ihren zehnjährigen Sohn Marvin, der an Muskelschwund leidet. Inzwischen ist die Krankheit so weit fortgeschritten, dass der Junge an einen Rollstuhl gebunden ist. Als Tochter Celine zur Welt kommt, brauchen sie mehr Platz. Karl-Heinz versucht den Umbau des Hauses so schnell wie möglich voran zu treiben. Doch dann wird bei dem Familienvater Hautkrebs diagnostiziert. Nur kurze Zeit später erliegt Karl-Heinz im Alter von nur 49 Jahren seinem Krebsleiden. Für Roswitha bricht eine Welt zusammen. Nach dem Tod des Familienvaters ist nicht nur die finanzielle, sondern auch die menschliche Stärke der zweifachen Mutter gefragt. Doch fehlen Roswitha Kraft und Mut, die Renovierungsarbeiten selbst durchzuführen. Und das 1930 erbaute Haus weist viele Schäden auf: In einigen Zimmern gibt es keine funktionierenden Elektroanschlüsse und somit auch keine Beleuchtung. In den Kinderzimmern und im Flur ragen Stromkabel aus der Wand und die Böden des Hauses müssen ebenfalls dringend erneuert werden. Für Marvin ist es nicht möglich, sich mit seinem Rollstuhl frei im Haus zu bewegen. Ein fertiges und gemütliches Zuhause würde es der Familie deutlich einfacher machen, ein sorgenfreieres Leben zu führen. Das "Zuhause im Glück"-Team möchte ihnen den Weg in diese Richtung ebnen und rückt mit einer großen Mannschaft an.