16:18
50 Kinder beherbergt der Waldorfkindergarten in Ottobrunn. Leider hat die Zeit ihre Spuren an dem Gebäude hinterlassen: Schimmel in den Gruppenräumen, eine verstopfte Kanalisation und außen am Haus befinden sich sogar noch Asbestplatten. Der Großvater eines Kindes hat sich für die Kinder stark gemacht und ein neues Haus mit Grundstück in Brunnthal bei München gekauft. Doch die Umbaukosten sprengen das Budget. Das neue Objekt war ursprünglich ein Restaurant, welches nun in eine Kindertagesstätte umgebaut werden soll. Das Gebäude wurde 2007 erbaut und befindet sich in einem guten Zustand. Doch die Kinder, Erzieher und Eltern brauchen dringend Hilfe und gute Ideen. Den Räumen fehlt Farbe, kindergerechte Möbel, Sanitäranlagen, eine Küche, ein Schlafraum für die Kinder und vieles mehr. Allein können sie den vorschriftsmäßigen Umbau nicht bewältigen. Das Team von "Zuhause im Glück" reist an, um zum 150. Mal Menschen in Not zu helfen.
18:18
Peter und Anke verlieben sich 2006 ineinander - und werden schnell ein Paar. Die Hochzeit aus Liebe folgt 2011, genau wie die Geburt des gemeinsamen Sohns Ole. Das Glück der jungen Familie scheint perfekt, als ein altes Landhaus zum idealen Eigenheim wird. Nach und nach renovieren und verschönern sie das Haus, richten sich ein, genießen die gemeinsame Zeit im Garten. Im März 2016 verändert sich das Leben der Familie schlagartig: Peter kommt mit einer vermeintlichen Grippe ins Krankenhaus, doch diese stellt sich als lebensgefährliche Blutvergiftung heraus. Sein Gesundheitszustand verschlechtert sich rapide, Peter muss in ein künstliches Koma versetzt werden. Als seine Organe versagen, hängt Peters Leben am seidenen Faden. Zwar gewinnt er den Kampf um sein Leben, doch er verliert seine Finger, Zehen und letztlich auch seine Unterschenkel. Fortan ist das Leben der Familie ein anderes. Das Haus ist nicht behindertengerecht eingerichtet, der Alltag eine einzige Herausforderung. Peter kann nur mit Ankes Hilfe die Toilette benutzen - selbst einfache Dinge, wie sich Glas Wasser aus der Küche holen, schafft er nicht ohne Unterstützung. Das "Zuhause im Glück"-Team rückt an, um die Zukunft der Familie wieder selbstbestimmter zu gestalten. Peters großer Wunsch sich zu Hause wieder frei zu bewegen, soll in Erfüllung gehen. Es steht ein Hausumbau an, der vor allem ein bisschen Normalität ins Familienleben bringen soll.
20:14
Die 37-jährige Mandy ist Mutter einer Großfamilie. Sie kümmert sich Vollzeit um die Kinder. Ihr Verlobter geht arbeiten. Aber das Gehalt reicht nicht aus und sie sind auf staatliche Unterstützung angewiesen. Mo ist Punk und hat keinen Job, gesellschaftliche Strukturen interessieren ihn nicht. Das ändert sich jedoch mit der Geburt seines Sohnes. Er möchte seinen Hauptschulabschluss nachholen und eine Ausbildung beginnen. Chris ist Arbeitsverweigerer und lebt im Ruhrgebiet, er sieht keinen Sinn darin zu arbeiten, wenn man vom Steuerzahler leben kann.
22:13
Im Mittelpunkt steht diesmal u.a. der 29-jährige Hartz-IV-Empfänger Kevin. Er wurde von seiner Verlobten verlassen und ist wieder zu seiner Mutter gezogen. Kevin ist verzweifelt, weil er seine beiden Kinder nicht mehr so oft sehen kann. Bei einem Grillabend mit seinen Freunden Jasmine und Manuel will er Ablenkung finden. Doch beim Hacken des Feuerholzes passiert ihm ein folgenschwerer Unfall mit der Axt. Auch für die 56-jährige Rentnerin Uli gibt es ein Schockerlebnis: Sie erfährt, dass ihr Bekannter Thomas sich mit dem Coronavirus infiziert hat. Der 40-Jährige muss mit seiner vierköpfigen Familie in Quarantäne. Uli, die selbst mit gesundheitlichen Einschränkungen leben muss, erledigt für sie den Wocheneinkauf. Derweil hat Thomas mit den Folgen der Erkrankung zu kämpfen. Ebenfalls in Düren lebt die achtfache Oma Elli, die seit zehn Jahren in der Wäscherei eines Altenheims arbeitet. Vor einigen Monaten ist die 59-Jährige an Depressionen erkrankt und seitdem für längere Zeit in einer Reha-Klinik gewesen. Nach ihrer Therapie möchte sie jetzt wieder durchstarten und bemüht sich um eine Wiedereingliederung bei ihrem Arbeitgeber. Denn sie hat ein Ziel: Elli will nie wieder in Hartz IV rutschen.