Nicht verpassen! Erlebe die komplette Fußball-WM 2026 in unserer TV.de WM App und hier auf TV.de. Die Fußball-WM 2026 auf TV.de
Jetzt 20:15 22:30
Zeit auswählen
Datum auswählen
Mo Di Mi Do Fr Sa So 22 23 24 25 26 27 28 29 30 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12

TV Programm für RTLup am 24.06.2026

Jetzt

Anwälte der Toten - Rechtsmediziner decken auf 22:40

Anwälte der Toten - Rechtsmediziner decken auf: Der mordende Samariter / Ein Haar im Zimmer

Doku-Soap

Der mordende Samariter: Karlsruhe, 22. August 1998: Ingo K., von Beruf Rettungssanitäter, meldet seine hochschwangere Frau bei der Polizei als vermisst. Sie hatte am Tag zuvor um 10:45 Uhr einen Zahnarzttermin. Sie ist aus dem Haus gegangen und seitdem spurlos verschwunden. Die Polizei beginnt sofort eine Suchaktion: Die Frau ist hochschwanger - es muss täglich mit der Geburt ihres zweiten Kindes gerechnet werden. Außerdem hat sie eine zweijährige Tochter. Warum sollte sie ihr Kleinkind kommentarlos zurücklassen? Umfangreiche Ermittlungsarbeiten beginnen: Befragungen der Familie, Nachbarn und Freunde. Alle Bekannten und Verwandten halten es für ausgeschlossen, dass sich die Frau aus freien Stücken abgesetzt hat. Die mehrjährige Ehe wird von Freunden und Bekannten als harmonisch beschrieben. In den letzten Wochen soll die Beziehung des Ehepaares allerdings auf eine harte Probe gestellt worden sein: Angeblich hat der Mann ein Verhältnis mit einer Praktikantin begonnen. Der Ehemann wird mehrfach befragt. Parallel dazu wird die Wohnung gründlich durchsucht. Tatsächlich können die Kriminaltechniker verdächtige Spuren sichern - diverse, kleine Blutanhaftungen. Damit konfrontiert, liefert der Ehemann sofort Erklärungen: Er und seine Frau haben mehrere Verletzungen gehabt, die er als Rettungssanitäter entsprechend behandelt habe. Zudem habe er versucht, bestimmte neue Techniken, auf die er beruflich angewiesen sei, wie etwa eine bestimmte Art des Venenzugangs, praktisch auszuprobieren. Sind dies wirklich plausible Erklärungen? Oder hat Ingo K. etwas mit dem Verschwinden seiner Frau zu tun? Ein Haar im Zimmer: Meinerzhagen im Sauerland, 20. August 1989: Ein Einfamilienhaus wird Schauplatz eines Verbrechens, das erst nach 16 Jahren aufgeklärt sein wird. Am frühen Morgen fällt der Mutter auf, dass die Tür ihres Hauses aufsteht. Besorgt läuft sie in die erste Etage, wo ihre Tochter Maja schläft. Die 18-Jährige liegt blutüberströmt neben dem Bett. Sie ist offensichtlich erstochen worden. Bei der Obduktion werden 54 Messerstiche gezählt, die mit so großer Wucht verübt wurden, dass einige Rippen gebrochen sind. Hinweise auf ein Sexualdelikt finden die Rechtsmediziner nicht. Im Schlafzimmer hat ein Kampf stattgefunden, enorme Blutspuren auf dem Boden, an den Wänden. Der gesamte Tatort wird mit Folien abgeklebt, doch Spuren vom Täter können nicht gefunden werden. Das Verletzungsmuster, die Anzahl und die Wucht der Stiche legen nahe, dass es eine Beziehungstat sein könnte. Die 18-jährige Abiturientin war sehr attraktiv und beliebt, zog aber auch viel Neid auf sich. Das Problem für die Polizei: Es gibt keine objektive Spur vom Tatort, die auswertbar ist. DNA-Analysen waren zu dieser Zeit noch nicht einsetzbar. Fünf Jahre lang wird ermittelt, schließlich muss die Akte aber 1994 geschlossen werden. 2004 nehmen sich die Ermittler des Falles neu an. Denn Spuren, die früher wertlos waren, können im Zeitalter von DNA-Analysen Gold wert sein.

Danach

Anwälte der Toten - Rechtsmediziner decken auf 23:30

Anwälte der Toten - Rechtsmediziner decken auf: Gewaltmord an 10-Jähriger / Leiche ohne Gesicht

Doku-Soap

Gewaltmord an Zehnjähriger: Jena, 9. Februar 2002: Ein Ehepaar meldet seine Tochter Lilli bei der Polizei als vermisst. Obwohl das kleine Mädchen viel unterwegs ist, ist es normalerweise äußerst zuverlässig und kommt der Forderung der Eltern immer nach, pünktlich um 18 Uhr zuhause zu sein. Doch an diesem Tag wartet die Familie vergeblich auf das Mädchen. Noch am gleichen Abend wird bei der örtlichen Polizei eine Sonderkommission gebildet, sofort beginnen die Suchmaßnahmen. Bis tief in die Nacht versucht die Polizei mit einer Hundestaffel, mit Booten und Hubschraubern die kleine Lilli zu finden. Am Vormittag des darauf folgenden Tages, den 10. Februar 2002, wird eine Spaziergängerin auf etwas Seltsames in einem Gebüsch aufmerksam. Sie alarmiert die Polizei - bei dem zwischen Müll abgelegten Bündel handelt es sich um die Leiche der vermissten Lilli. Bei der Bergung des Mädchens sprechen alle Anzeichen dafür, dass es sich hier um eine Sexualstraftat handeln muss: Das Kind liegt auf dem Rücken, seine Beine sind gespreizt, der Reißverschluss der Hose geöffnet und das Hemd und der Pullover sind hochgezogen. Wer hat das der kleinen Lilli angetan? Bei dem Abgleich verschiedener Polizeidienststellen werden die Ermittler auf einen Mann aufmerksam, der wegen dreifacher Vergewaltigung in Gera in Untersuchungshaft sitzt und nun als Tatverdächtiger im Mordfall Lilli in Betracht gezogen wird. Er wohnt lediglich einen Kilometer von der Familie entfernt und alle Tatorte zeigen eine so gravierende Ähnlichkeit auf, dass man sie kaum unterscheiden kann... Leiche ohne Gesicht: Rüsselsheim, Sommer 2002: Ein Autofahrer macht eine Pause an einem Autobahnrastplatz. Der Handelsvertreter hat ein außergewöhnliches Hobby: Er sucht mit einem Metalldetektor in seiner Freizeit nach Fundstücken aus dem Zweiten Weltkrieg. Der Mann lässt sein Auto auf dem Parkplatz und geht auf die Suche in den nahegelegenen Wald. Dort findet er zwei Löcher. Zunächst hält er sie für einen Kaninchen- oder Fuchsbau. Doch bei genauerem Hinschauen erkennt er: Aus den beiden Löchern ragen die verwesten und von Tieren angefressenen Hände und Füße eines Menschen. Die Polizei wird alarmiert. Die Ermittler entscheiden, die Leiche mit den bloßen Händen, ohne technisches Gerät, freizulegen, um keine Spuren zu vernichten. Es ist die Leiche eines erwachsenen Mannes - offensichtlich wurde er mit einem Kopfschuss getötet. Hinweise auf seine Identität lassen sich nicht finden, er hat keine Papiere in seiner Kleidung. Wer ist der unbekannte Tote? Die Ermittler überprüfen alle Vermisstenfälle bundesweit - ohne Treffer. Ohne Identität des Opfers ist die Suche nach dem Täter fast unmöglich, da oftmals ein Tatmotiv zum Täter führt. Die Polizei muss herausbekommen, wer der Tote aus dem Wald ist. Dafür geben die Ermittler eine Reihe von außergewöhnlichen Gutachten in Auftrag, die unabhängig voneinander bearbeitet werden. Die Ergebnisse kommen erst nach mehreren Wochen und Monaten zurück - führen aber zu ungeahnten Informationen über den Toten...