22:30
Schumann ist mal wieder so richtig schlecht gelaunt. Er hat sich mit seiner Frau gestritten, daraufhin ihren Hund Lucki genommen und mit ihm im Supermarkt übernachtet. Ausgerechnet Rita vertraut sich der Filialleiter in diesem schwachen Moment an und erzählt ihr seine Misere. Insgeheim muss Rita schon recht schadenfroh grinsen: der 'große' Schumann ganz kleinlaut. Dennoch gibt sie ihm den ehrlich gemeinten Rat, sich nicht bei seiner Frau zu melden. Er solle hart bleiben, Frauen mögen das! Aufgewühlt verharrt Schumann am Telefon, doch der erhoffte Anruf bleibt aus. Während Rita mit Lucki Gassi geht, ruft Schumanns Frau endlich an. Er solle mit dem Hund zum Abendessen zuhause sein, dann wäre alles wieder gut. Ritas Taktik hat also funktioniert! Schumann ist ihr sehr dankbar, hat sie doch seine Ehe gerettet. Dafür aber hat Rita leider nicht gut genug auf Lucki aufgepasst. Der Hund ist nämlich fortgelaufen. Schumann, Gisi und Rita bleiben noch knapp drei Stunden Zeit, um ihn zu finden. Doch wo sollen sie Lucki suchen? Kevin gibt den entscheidenden Tipp: im Tierheim. Tatsächlich kläfft der Hund dort im Zwinger. Weil Schumann aber seine Besitzerpapiere nicht zur Hand hat, gibt der Wachmann Lucki nicht frei. Während Gisi den Mann zur Ablenkung bezirzt, versuchen Rita und Schumann in Rambo-Manier, Lucki zu befreien...
23:00
Rita kann es nicht fassen! Klaus Brettschneider, ihr trinkfester alter Schulkumpel, den sie 20 Jahre nicht gesehen hat, kommt in den Supermarkt und erzählt, er sei Pfarrer geworden. Mehr noch: Klaus wird nach Köln versetzt und soll die Kommunionsfeier gestalten, an der auch Markus teilnimmt. Genug Gründe also, sich für den Abend zu verabreden. Beim Plausch mit den Kruses äußert Pfarrer Klaus aber auch einen Wunsch: Rita soll im Gemeindechor mitsingen. Von der Familie gedrängt und von Gisi unterstützt, sagt sie widerwillig zu. Bei der Chorprobe platzt Rita dann der Kragen. Pfarrer Klaus will ihr nicht nur die Garderobe für den Auftritt vorschreiben, er drückt ihr auch noch die Triangel in die Hand. Rita sagt daraufhin dickköpfig die Kommunion für Markus ab und geht in die Kneipe. Pfarrer Klaus will schlichten und klingelt zu Hause, trifft aber nur Horst, dem er die ganze Geschichte erzählt. Selbstverständlich meldet Horst Markus wieder an. Bis Rita nach Hause kommt...
23:25
In einer Pause studieren in der Klinik alle den Kontaktanzeigenmarkt der Lokalzeitung. Schmidt hält gar nichts von dieser Art der Partnersuche, zumal er diese ja nun wirklich nicht brauche. Auch Nikola zeigt sich skeptisch, da sie nicht glaubt, dass die Inserenten in einer Kontaktanzeige die Wahrheit über sich preisgeben. Dennoch schreibt sie einen poetischen Textentwurf - allerdings nur zum Spaß. Tim findet ihre Zeilen aber so entzückend, dass er heimlich eine Chiffre-Anzeige für Nikola aufgibt. Die Resonanz ist überwältigend. Erst will Nikola gar nichts davon wissen, dann liest sie die Briefe aber doch und verabredet sich sogar mit einem Kandidaten. Im Restaurant wartet sie schließlich auf ihren 'Prinzen'. Da kommt auf einmal Schmidt zur Tür herein. Er wird doch wohl nicht der Auserwählte sein - oder etwa doch?
23:55
Die Hausbewohner sind in heller Aufruhr: Das Wasser ist abgestellt. Auch Nikola kann weder duschen, noch kochen oder waschen. Eine Nachfrage bei den zuständigen Stadtwerken ergibt, dass ein Fehler vorliegt, der frühestens in drei Wochen behoben werden kann. Schmidt sichert sich den letzten Rest an Wasser, indem er einen Klempner beauftragt, an die Leitung ein spezielles Ventil anzuschließen. Doch Nikola und die übrigen Hausbewohner kommen dahinter und stellen das Ventil heimlich wieder um. So geht das mehrere Tage hin und her, ohne dass der verwunderte Schmidt bzw. der Klempner den Fehler ausmachen können. Schließlich überwacht Schmidt sein Ventil mit Fotoapparat und Farbbeutel. Aber auch diese "Alarmanlage" wird von Nikola entdeckt.