22:30
Atze hat sich ein innovatives Werbemittel für seinen Kiosk ausgedacht. Er will die Fußballmannschaft von Essen-Kray mit roten T-Shirts sponsern. Zu dumm nur, dass sich diese beim ersten Waschen rosa verfärben und extrem einlaufen. Murat lacht sich kaputt über Atzes Pleite. Der hingegen nimmt die Sache gelassen und mit Einfallsreichtum: Dann wird eben Bienes Volleyballverein gesponsert. Da kommt ja auch der Schriftzug auf der Brust viel besser zur Geltung. Und dass Biene und ihre Mädels nun bauchfrei spielen, sieht Atze als "ästhetische Verbesserung des Gesamtbildes" der Mannschaft an. Allerdings ist Atze nun derart penetrant bei der Platzierung seiner 'Werbeflächen', dass Trainerin Frieda ihren Job kurz vor dem Gewinn der Meisterschaft hinschmeißt. Na, dann kümmert sich Sportsfreund Atze eben auch noch um diese 'Notlage'. Nun kann er den Spielerinnen zwar ein durchaus werbewirksames Jubeln beibringen, nicht aber Taktik und Spielzüge...
23:00
Beinahe hätte Atze den Geburtstag der lieben Schwiegermutter Hildegard vergessen. Nicht irgendetwas Materielles will er ihr schenken, sondern "einen Tag mit ihren Lieben". So kreativ wie das Geschenk ist, so spontan ist es Atze auch eingefallen. Natürlich ist nichts vorbereitet. Atze glaubt, Hildegard auf einer Parkbank absetzen zu können und sich mit Biene einen schönen Tag zu machen. Doch er hat nicht damit gerechnet, dass Hildegard das mit den 'Lieben' wörtlich nimmt und ihre Kegelschwestern, die 'Lieben Pudel' mitbringt. Atze feiert mit den Damen im Kiosk, indem er ihnen billigen Plunder amüsant verkauft. Ausgerechnet Hildegard fühlt sich dadurch nicht gut unterhalten und ist umso erfreuter, als Opa Pläte vorbei kommt, um ihr zu gratulieren. Dies auf sehr persönliche Art und Weise, indem er auf dem Küchentisch Sex mit ihr hat. Leidenschaft, die Leiden schafft, denn als die anderen die bewegten Glückwünsche unverhofft mitbekommen, ist Hildegard höchst peinlich berührt. Erst Atze rettet ihren schönsten Tag, als er allen erklärt, dass es letztlich darauf ankomme, Spaß im Leben zu haben - ganz egal, wie alt man ist.
23:25
Der spröde Industrielle Ludwig Strauss möchte einem Krankenhaus ein neues Röntgengerät stiften und die Rheintalklinik befindet sich in der engeren Auswahl. Natürlich setzt Schmidt nun alle Hebel in Bewegung, um Strauss von "seinem" Hospital zu überzeugen. Schmidt sprüht vor Charme und preist die Vorzüge der Klinik in den höchsten Tönen, bis zu dem Moment, wo Strauss Tim als Marilyn Monroe verkleidet auf der Toilette überrascht. Schmidt ist überzeugt, dass er sich das ersehnte Gerät abschminken kann. Doch weit gefehlt: 'Marilyn' erinnert Strauss an seine Jugendliebe und seine Laune verbessert sich schlagartig. Schmidt heckt einen Plan aus: Tim alias Marilyn soll bei einem gemeinsamen Abendessen Strauss die Hand zur Unterschrift unter die Stiftungsurkunde führen. Nikola überzeugt Schmidt schließlich, dass man Strauss doch vertrösten könne. Also erklärt Schmidt Strauss, er habe Marilyn eingeladen, aber die hätte was an der Bandscheibe und könne nicht lange sitzen. Doch weder Nikola noch Schmidt haben mit Strauss Beharrlichkeit gerechnet: Strauss kennt nur ein Thema an diesem Abend: Marilyn. Als Schmidt sich verplappert und behauptet, er könne Marilyn jederzeit herholen, rast Tim los, um sich umzuziehen. Nikola muss sich etwas einfallen lassen, damit der Abend nicht im kompletten Chaos endet...