19:20
Die Hausfrau Ruth Steinmetz (39) soll ihren Ex-Mann Matthias Heppler (42) mit ihrem Wissen um einen Betrug erpresst haben. Sie wollte mit dieser Maßnahme ihre vier Kinder freipressen, die nach einem Sorgerechtsstreit ihrem Mann zugesprochen wurden. Nachdem Ruth ihrem Ex-Mann jedoch jeglichen Kontakt zu den Kindern verbot, hat sich Matthias von einem Anwalt beraten lassen und erfahren, dass der Betrug inzwischen verjährt ist.
20:15
Versicherungsdetektiv Patrick Hufen hat es heute mit den Folgen eines schweren Diebstahls zu tun. Unter anderem wurde dem Versicherungsnehmer auch eine teure Uhr entwendet. Doch der Geschädigte verwickelte sich plötzlich in Widersprüche, bis es zu einer überraschenden Wendung kommt. Bei Schadenregulierer Timo Heitmann wird es hochexplosiv. Kann er anhand eines Experimentes mit gefährlichen Böllern klären, wie eine Haustür wirklich zerstört wurde?
21:55
Fall 1 - Schädel im Wald: Ein junges Paar, ein Werbedesigner und seine Frau, plant seine Zukunft. Wie jeden Morgen verlässt der junge Mann seine Wohnung, um zur Arbeit zu gehen. Doch bei seiner Werbeagentur kommt er nicht an. Seitdem wird er vermisst, zwei Jahre lang. Dann meldet sich ein anonymer Anrufer und berichtet von einem dunklen Kapitel in Markus' Vergangenheit und einer dubiosen Geliebten. Durch diesen Hinweis gelingt es der Mordkommission in Koblenz, einen Drogenring vom Westerwald bis zur polnischen Grenze zu sprengen. Doch den Vermissten finden sie nicht. Zwei Jahre später entdeckt ein Fotograf an einem Waldsee bei Koblenz einen Schädel, Knochen und Kleidungsreste. Fall 2 - Blei im Schädel: Ein junger Bauer kommt mit schweren Schädelverletzungen ins Krankenhaus und behauptet, dass sein Vater ihn erschlagen wollte. Die Kripo ermittelt und stößt auf ein Verbrechen, das um ein Haar niemals aufgeklärt worden wäre. Sie lassen die Leiche eines Jungen vom Nachbarhof exhumieren, der angeblich durch einen Sturz auf den Kopf ums Leben kam. Die Rechtsmediziner des Instituts Münster sägen die Schädeldecke des Toten auf und machen eine brisante Entdeckung. Fall 3 - Bei Anruf Mord: Ein Mann findet seine Nachbarin in der brennenden Wohnung vor. Noch bevor sie in seinen Armen stirbt, scheint sie ihm etwas Wichtiges sagen zu wollen. Doch zu spät. Der Notarzt glaubt, dass die Frau an einer Rauchvergiftung gestorben ist. Doch die Rechtsmediziner wissen es besser. Gleichzeitig bedroht ein anonymer Schockanrufer 400 Frauen aus Niedersachsen am Telefon. Noch ahnen die Fahnder nicht, in welchem Zusammenhang diese Vorfälle stehen.
22:55
Das Mädchen im blauen Müllsack: Ein Förster findet im dichten Unterholz seines Reviers einen Schulranzen. Er gehört der siebenjährigen Leonie. Sie ist an diesem Tag nicht in der Schule erschienen. In einer der größten Suchaktionen in Sachsen-Anhalt fahnden Polizeihubschrauber, Hundestaffeln und Taucher zwölf Tage nach dem vermissten Kind. Sie finden es in einem blauen Plastiksack in einem nahe gelegenen See. Rechtsmediziner Prof. Dieter Krause, Direktor des Instituts für Rechtsmedizin in Magdeburg, ist entsetzt: 'Das Mädchen war nackt, geknebelt und hatte zahlreiche Stichverletzungen im Genitalbereich.' Trotz der zahlreichen Spuren kommt die Kripo nicht weiter. Doch Kriminaldirektorin Anita Lange gibt nicht auf. Es dauert acht Jahre. Dann gelingt es mit Hilfe der Rechtsmediziner und einem weltweit einzigartigen Verfahren, ein einziges Schamhaar an der Kinderleiche zu identifizieren. Entführt, gefoltert und erschlagen: Ein vermögender Unternehmer wird entführt. Die Gangster fordern 3,5 Millionen Mark Lösegeld. Die erste Geldübergabe scheitert. Doch die Täter hinterlassen an einer Autobahnbrücke ein zehn Zentimeter großes Holzstück. Sie geraten in eine Polizeikontrolle, doch können durch einen Trick entkommen, indem sie ihr Fahrzeugkennzeichen austauschen. Wenige Tage später wird in einem Waldstück im Taunus die Leiche des Unternehmers gefunden. Eine ganze Familie gerät unter Mordverdacht.
23:55
Mädchen im Stausee: Angler finden in einem Stausee im Westerwald die Leiche eines sechsjährigen Mädchens. Unter den Schaulustigen am Fundort ist auch der Vater, der seine Tochter vermisst. Er kann sein Kind identifizieren und bricht anschließend zusammen. Die Kripo kommt in diesem Mordfall nicht voran - bis sie das Institut für Forensische Toxikologie in Frankfurt einschalten. Hier arbeiten Deutschlands Experten auf dem Gebiet der Kieselalgen-Analyse. Mit Hilfe dieser winzigen Pflanzen können sie den 'Fingerabdruck' eines Gewässers bestimmen. Und tatsächlich: Kieselalgen sind die stummen Zeugen eines unglaublichen Verbrechens. Tod auf der Landstraße: Auf einem Wirtschaftsweg im Sauerland liegt ein schwer verletzter Radfahrer. Auf dem Feld, wenige Meter weiter, seine junge Freundin. Sie ist tot. Hundert Meter weiter findet die Polizei einen Geländewagen mit Totalschaden. Vermutlich handelt es sich hier um einen Unfall mit Fahrerflucht. Doch Klaus Hellmich, Sachverständiger der Dekra in Dortmund, analysiert die Brems-, Lack- und Faserspuren am Tatort und kommt zu einem ganz anderen Schluss. Tod in der Gaststätte: Ein Gastwirt wird kurz vor Feierabend ausgeraubt und brutal niedergestochen. Der Täter kann fliehen. Suchhubschrauber fliegen die gesamte Münchener Innenstadt ab. Doch der Mann entkommt. Kurz darauf erliegt der Gastwirt seinen Verletzungen. Die Polizei ermittelt in alle Richtungen, eine Vielzahl von Spuren wird ausgewertet. An einem Glas aus der Kneipe gelingt es Kriminaltechniker Peter Michaelke-Sauer, einen Fingerabdruck sicherzustellen. Der wird mit dem automatisierten Fingerabdrucksidentifizierungssystem, kurz AFIS genannt, mit mehr als 10.000 Abdrücken verglichen. Ein Treffer: Der Mann ist mehrfach vorbestraft, allerdings ohne festen Wohnsitz und untergetaucht. Doch dann gibt es einen weiteren Überfall auf einen Gastwirt.