04:30
"Das Jugendgericht" befasst sich ausschließlich mit Fällen jugendlicher Straftäter (Alter: 14 bis 21 Jahre) und gibt einen realistischen Einblick in die nicht öffentlichen Verhandlungen vor einem Jugendgericht. Es werden klassische Straftaten verhandelt: von Diebstahl über Drogendelikte bis zu Raub, Erpressung und Körperverletzung. Aber es geht auch um Bagatelldelikte und die kleinen Dramen, die dahinter stecken.
05:20
Mit dieser Gerichtsserie erwartet den Zuschauer ein spannendes und emotionsgeladenes Format. Regelmäßig können die Zuschauer hautnah verfolgen, wenn die streitenden Parteien in vertraulichen Gesprächen mit ihren Anwälten die richtige Strategie erörtern und anschließend in die Verhandlung gehen.
06:05
Mit dieser Gerichtsserie erwartet den Zuschauer ein spannendes und emotionsgeladenes Format. Regelmäßig können die Zuschauer hautnah verfolgen, wenn die streitenden Parteien in vertraulichen Gesprächen mit ihren Anwälten die richtige Strategie erörtern und anschließend in die Verhandlung gehen.
06:50
"Das Jugendgericht" befasst sich ausschließlich mit Fällen jugendlicher Straftäter (Alter: 14 bis 21 Jahre) und gibt einen realistischen Einblick in die nicht öffentlichen Verhandlungen vor einem Jugendgericht. Es werden klassische Straftaten verhandelt: von Diebstahl über Drogendelikte bis zu Raub, Erpressung und Körperverletzung. Aber es geht auch um Bagatelldelikte und die kleinen Dramen, die dahinter stecken.
07:45
"Das Jugendgericht" befasst sich ausschließlich mit Fällen jugendlicher Straftäter (Alter: 14 bis 21 Jahre) und gibt einen realistischen Einblick in die nicht öffentlichen Verhandlungen vor einem Jugendgericht. Es werden klassische Straftaten verhandelt: von Diebstahl über Drogendelikte bis zu Raub, Erpressung und Körperverletzung. Aber es geht auch um Bagatelldelikte und die kleinen Dramen, die dahinter stecken.
08:35
"Das Jugendgericht" befasst sich ausschließlich mit Fällen jugendlicher Straftäter (Alter: 14 bis 21 Jahre) und gibt einen realistischen Einblick in die nicht öffentlichen Verhandlungen vor einem Jugendgericht. Es werden klassische Straftaten verhandelt: von Diebstahl über Drogendelikte bis zu Raub, Erpressung und Körperverletzung. Aber es geht auch um Bagatelldelikte und die kleinen Dramen, die dahinter stecken.
09:35
Eine Schlägerei am Busbahnhof ist der Auftakt zu einer Suche nach einem von der alkoholkranken Mutter entführten Kleinkind. Und: Mitten im Wald wurde ein Mann in seinem eigenen Wagen in die Hundebox gesperrt. Doch was die Beamten im Haus des erfolgreichen Unternehmers erwartet, ist noch ungewöhnlicher.
10:35
Eine erst sechsjährige Anhalterin macht die Beamten stutzig. Doch warum die Kleine verreisen will, ist alles andere als amüsant. Und: Auf einem Rezept entdeckt eine aufmerksame Apothekerin einen verschlüsselten Hilferuf. Können die Beamten das Entführungsopfer retten?
11:30
In einer Fußgängerzone schnappen die Beamten einen äußerst geschickten, erst zwölfjährigen Taschendieb. Wie der Junge zu seinen kriminellen Fertigkeiten kommt, schockiert die Polizisten zutiefst. Und: Eine entführte Frau hält aus einem Kofferraum Kontakt zu den Beamten. Die fieberhafte Suche nach dem Auto deckt skrupellose Hintergründe auf.
12:30
Mit dieser Gerichtsserie erwartet den Zuschauer ein spannendes und emotionsgeladenes Format. Regelmäßig können die Zuschauer hautnah verfolgen, wenn die streitenden Parteien in vertraulichen Gesprächen mit ihren Anwälten die richtige Strategie erörtern und anschließend in die Verhandlung gehen.
13:20
Mit dieser Gerichtsserie erwartet den Zuschauer ein spannendes und emotionsgeladenes Format. Regelmäßig können die Zuschauer hautnah verfolgen, wenn die streitenden Parteien in vertraulichen Gesprächen mit ihren Anwälten die richtige Strategie erörtern und anschließend in die Verhandlung gehen.
14:10
Anja Holz (26) zieht vor Gericht, um Unterhalt von ihrem Noch-Ehemann Jochen (26) einzuklagen. Denn Jochen habe sie vergewaltigt und so traumatisiert, dass sie nun arbeitslos sei und eine Therapie machen müsse. Jochen streitet das ab. Seine Frau sei selbst für ihren Zustand verantwortlich. Schließlich habe sie eine Affäre mit ihrem Chef gehabt und ihren Job selbst gekündigt, nachdem ihr Chef ihr den Laufpass gegeben habe.
15:00
Ein mutiger Angler rettet eine hochschwangere Frau vor dem Ertrinken. Doch das ist nicht der letzte Anschlag auf das Leben der jungen Frau. Und: Auf einem Spielplatz verkauft ein Kleinkind anscheinend harte Drogen. Können die Beamten die Hintergründe aufdecken?
15:55
Als die Beamten eine Frau vor einem scheinbar wildgewordenen Hund retten, staunen sie nicht schlecht: Die Kleidung der Frau besteht ausschließlich aus rohem Fleisch. Und: Als ein Bus voller Kinder entführt wird, beginnt für die Beamten eine nervenaufreibende Suche.
16:45
Die Routinekontrolle eines offensichtlich betrunkenen Radfahrers mit Kinderanhänger entlarvt einen geldgierigen Täter. Und: Ein Unfall mit Lackschaden wirkt zunächst harmlos, doch was die Beamten bei dem beteiligten Kind entdecken, lässt alle Alarmglocken schrillen.
17:40
Beim 'Strafgericht' wird hart verhandelt. Staatsanwaltschaft und Anwälte nehmen die Beteiligten in Kreuzverhören in die Mangel. Auch Richter Ulrich Wetzel nimmt kein Blatt vor den Mund. In jeder Verhandlung versucht er, anhand von Aussagen und Indizien souverän Tathergänge und Täterprofile zusammenzufügen. Richter Wetzel muss in Fällen wie Diebstahl, Körperverletzung, Vergewaltigung, Kinderhandel, Brandstiftung und Mord Urteile sprechen.
18:30
Beim 'Strafgericht' wird hart verhandelt. Staatsanwaltschaft und Anwälte nehmen die Beteiligten in Kreuzverhören in die Mangel. Auch Richter Ulrich Wetzel nimmt kein Blatt vor den Mund. In jeder Verhandlung versucht er, anhand von Aussagen und Indizien souverän Tathergänge und Täterprofile zusammenzufügen. Richter Wetzel muss in Fällen wie Diebstahl, Körperverletzung, Vergewaltigung, Kinderhandel, Brandstiftung und Mord Urteile sprechen.
19:20
Beim 'Strafgericht' wird hart verhandelt. Staatsanwaltschaft und Anwälte nehmen die Beteiligten in Kreuzverhören in die Mangel. Auch Richter Ulrich Wetzel nimmt kein Blatt vor den Mund. In jeder Verhandlung versucht er, anhand von Aussagen und Indizien souverän Tathergänge und Täterprofile zusammenzufügen. Richter Wetzel muss in Fällen wie Diebstahl, Körperverletzung, Vergewaltigung, Kinderhandel, Brandstiftung und Mord Urteile sprechen.
20:15
Heute: Ein starkes Stück: Kann man einen teuren Sportwagen mit purer Muskelkraft mal einfach so anheben und dabei beschädigen? Versicherungsdetektiv Patrick Hufen ist misstrauisch. Außerdem: Kann Zigarettenglut gleich mehrere Wunderkerzen zum Brennen bringen - oder haben die Brandflecken auf dem Laminatboden am Ende eine ganz andere Ursache?
21:10
Heute: Patrick Hufen ist auf dem Weg nach Köln: Bei einer 81-Jährigen wurde eingebrochen und Schmuck im Wert von über 8.000 Euro entwendet. Doch der Versicherungsdetektiv ahnt zu diesem Zeitpunkt noch nicht, dass es bei diesem Einbruch um viel mehr geht als um den finanziellen Verlust! Außerdem: Eine Silvesterparty gerät außer Kontrolle, als ein betrunkener Partygast eine Rakete aus dem Fenster schießt. Die Versicherungsdetektive machen sich auf Spurensuche.
22:10
Die heutigen Fälle: + Ein Fernsehstar als Mörder - Der Fall Frodl + Die Enttarnung des Maskenmannes + Der Finanzbetrüger Jürgen Harksen + Der Amoklauf von Erfurt Die heutigen Fälle: Ein Fernsehstar als Mörder - Der Fall Frodl: Ein ungewöhnlich grausiger Fund beschäftigt im Mai 1992 die Budapester Polizei. In einem abgelegenen Vorort der ungarischen Hauptstadt hat ein Obdachlosenpaar Leichenteile im Müll entdeckt und die Polizei verständigt. Rund eineinhalb Jahre später beginnt vor dem Wiener Landgericht einer der spektakulärsten Prozesse der österreichischen Kriminalgeschichte. Angeklagt: ein Sunny-Boy des österreichischen Fernsehens, der Moderator und Filmregisseur Helmut Frodl und sein Komplize, der Steuerberater Gabor Pesti, beschuldigt des gemeinschaftlich begangenen, heimtückischen Mordes. Das Duo hat die Leiche ihres Opfers zerteilt. Der Prozess entwickelt sich zu einer schaurigen Sensation, auch wegen des prominenten Täters. Frodl wird zu lebenslanger Haft verurteilt und im Jahr 2009 aus dem Gefängnis entlassen. Die Enttarnung des Maskenmannes: Der Erzieher Martin Ney soll für mindestens drei Morde an Jungen und mehr als 40 Sexualdelikten verantwortlich sein. Ney findet seine Opfer in Schullandheimen, Zeltlagern und Privathäusern, vorwiegend in Norddeutschland. Den ersten Mord begeht er 1992. Sein Opfer: Stefan Jahr. 1995 ermordet er Dennis Rostel. 2001 Dennis Klein. In der Presse ist seitdem vom "Maskenmann" und "schwarzer Mann" die Rede. Im Fall von zwei weiteren Tötungsdelikten im Westen Frankreichs und den Niederlanden gilt der Pädagoge als tatverdächtig. Als er aufgrund einer umfangreichen Medienstrategie der "Soko Dennis" gefasst wird, gesteht er die drei Morde an den deutschen Jungen, streitet aber ab, mit den anderen etwas zu tun zu haben, obwohl die Profiler nahezu sicher sind, dass er der Täter sein könnte. 2012 verurteilt ihn das Landgericht Stade zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe mit anschließender Sicherungsverwahrung verurteilt. Der Finanzbetrüger Jürgen Harksen: Ende der 80er Jahre feiern Anleger Jürgen Harksen als "Finanzgenie". Nachdem er als Betrüger entlarvt war, rühmt er sich, hauptsächlich Millionäre abgezockt zu haben. Harksen war eine der schillerndsten Figuren seiner Zunft: Keiner beherrschte die Klaviatur der Geldgier so perfekt wie er. Dem Versprechen von 1.300 Prozent Gewinn konnte kaum einer der zahlreichen Hamburger Millionäre widerstehen. Bereitwillig vertrauten sie ihm ihr Geld an und sahen es nie wieder. 1993 floh Harksen nach Südafrika, führte dort ein Luxus-Leben. Bis heute kann er kaum fassen, dass seine Märchen vom sagenhaften Reichtum bis zuletzt geglaubt wurden. Anfang 2003 wird er zu einer Strafe von sechs Jahren und neun Monaten verurteilt, die er komplett verbüßt. Der Amoklauf von Erfurt: Bis zum Jahr 2002 glaubten viele, dass ein Amoklauf in Deutschland die Ausnahme sei. Am 26. April 2002 bricht innerhalb von nur zehn Minuten das Grauen über Erfurt herein. Deutschland ist fassungslos. Der 19-jährige ehemalige Schüler Robert Steinhäuser betritt die Toilette im Erdgeschoss des Gutenberg Gymnasiums und maskiert sich mit einer schwarzen Sturmhaube. Er hat eine Machete, eine neun Millimeterpistole, eine Pumpgun und mehrere hundert Patronen dabei. Der junge Mann klingelt im Sekretariat. Als sich die Tür öffnet, drückt er ab, tötet die stellvertretende Direktorin und die Sekretärin. Dann zieht er weiter über die Flure, erschießt 16 Menschen. Der Täter richtet sich selbst, mit seiner letzten Kugel. Nach dem Amoklauf in Erfurt ändert die Polizei ihr Konzept zur Bewältigung von Amoklagen komplett. Werden Streifenbeamte heute zu einem Amokeinsatz gerufen, so lautet der Befehl nicht mehr auf Verstärkung warten, sondern gegebenenfalls schießen und den Täter außer Gefecht setzen.
23:10
Die heutigen Fälle: + Der Chatroom-Mörder + Mord bei Freigang - Der Fall Dirk S. + Eva Habermann und der Stalker + Der Heidemörder Die heutigen Fälle: Der Chatroom-Mörder: JVA Essen: Hier sitzt Christian G. ein. Der sogenannte Internetmörder hat zwei Frauen umgebracht. Die sechsundzwanzigjährige Jessica K. und die dreifache Mutter, Regina B. Im realen Leben ist Christian G. ein Verlierer, er gilt als Muttersöhnchen. Im Netz hat er eine zweite Identität. Dort ist er Riddick 300, der Krieger. Er tummelt sich in unzähligen Chat-Foren und trifft dort im Juni 2008 auf Jessica K. Es ist ihr Todesurteil. Bereits vier Tage, nachdem er Jessica K. ermordet auf dem Feld zurückgelassen hat, nimmt er online Kontakt zu Regina B. auf, trifft sich mit ihr und ersticht auch sie. Im März 2009 verurteilt das Gericht den sogenannten "Chatroom-Killer" zu einer lebenslangen Haftstrafe. Interview mit Schwester und Ex-Freundin von Christian G. vorhanden. Mord bei Freigang - Der Fall Dirk S.: Eickelborn, 22. September 1994: Es ist der Todestag der siebenjährigen Anna-Maria Eberth. Das Mädchen kommt in einem Waldstück unweit seines Elternhauses ums Leben. Anna-Maria wurde auf dem Weg zum nahe gelegenen Tennisplatz abgefangen, ins Unterholz gezerrt, gefesselt, vergewaltigt und erstochen. Der Täter, der 24-jährige Dirk S., kommt mitten aus dem ostwestfälischen Dorf - und doch vom Rand der Gesellschaft: Er ist Patient der Forensischen Klinik, deren Gebäude im Zentrum von Eickelborn stehen. Dort werden rund 300 Menschen behandelt. Um Patienten mit Besserungschancen wieder an die Freiheit zu gewöhnen, wird befristeter Ausgang gewährt: zunächst mit einem Pfleger, irgendwann auch allein. Auch S. durfte ohne Aufsicht nach draußen. Die Empörung ist groß, denn schon als Jugendlicher hat er zwei Mädchen sexuell missbraucht, bei einem weiteren Übergriff das Opfer beinahe umgebracht. S. lebte seit seinem 17. Lebensjahr hinter dem Stacheldraht von Eickelborn. Die Wut in Eickelborn richtet sich nun vor allem gegen Ärzte und Psychologen, die den Patienten nach jahrelanger psychotherapeutischer Behandlung als gebessert einstuften, seine fortdauernde Gefährlichkeit nicht erkannten. Nach massiven Protesten ändert die Klinik ihr Therapiekonzept. Eva Habermann und der Stalker: Thomas F. stellt zehn Jahre lang in Hamburg insgesamt 19 Frauen nach, steigert sich von Mal zu Mal. Sein erstes Opfer ist die Schauspielerin Eva Habermann. Anfangs schreibt er ihr nur Briefe. Scheinbar ein normaler Fan. Doch im Dezember 2002 steht Thomas F. plötzlich vor der Tür, bezieht Quartier vor ihrem Haus. Eva Habermann erwirkt eine einstweilige Verfügung, doch Thomas F. hält sich nicht daran. Erst als die Schauspielerin für mehrere Monate nicht Zuhause ist, wendet sich Thomas F. anderen Frauen zu. Die Hamburger Staatsanwaltschaft nimmt Ermittlungen auf. Doch der psychiatrische Gutachter kann keine Gefahr erkennen. 2011 bedroht Thomas F. schließlich eine israelische Gaststudentin mit der Waffe und verschleppt sie in seine Wohnung. Doch der jungen Frau gelingt die Flucht. Noch in derselben Nacht wird Thomas F. festgenommen. Er trägt eine Handgranate bei sich, in seiner Wohnung befinden sich eine alte Telefonzelle, Fesseln, Schwangerschaftstests u.a.. Das Landgericht Hamburg spricht ihn wegen Schuldunfähigkeit frei, da er an einer schizotypischen Persönlichkeitsstörung leide. Er wird in einer geschlossenen Psychiatrie untergebracht. Eva Habermann erzählt SPIEGEL TV, wie ihr der Stalker zugesetzt hat und zeigt seine Briefe. Der Heidemörder: Zwischen 1987 und 1990 hat Thomas Holst drei Frauen in Hamburg und Umgebung vergewaltigt und umgebracht. Boulevardmedien nennen ihn den "Heidemörder". Ein psychiatrisches Gutachten beschreibt Holst als "nicht therapierbar bei extremer Rückfallwahrscheinlichkeit". Am 27. September 1995 verhilft ihm seine damalige Therapeutin Tamar Segal zur Flucht aus dem Hochsicherheitstrakt der forensischen Abteilung des Klinikums Nord in Hamburg. Nachdem seine Fluchthelferin drei Monate nach der Flucht festgenommen wird, stellt sich Holst am 30. Dezember 1995. 1997 heiraten Holst und Segal in der Untersuchungshaftanstalt Hamburg.
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Die heutigen Fälle: + Mord am Volksschauspieler Walter Sedlmayr + Entführungsfall Stephanie Rudolph + Crash-Kid Dennis + Mordfall Trudel Ulmen Mord am Volksschauspieler Walter Sedlmayr: München: Im Juli 1990 wird die bayerische Landeshauptstadt durch einen grausamen Todesfall erschüttert - den Mord an einem ihrer Lieblingsbürger. Walter Sedlmayr wird durch mehrere Messerstiche verletzt und mit einem Hammer erschlagen. Schockiert zunächst vor allem das entsetzliche Schicksal des Opfers, empört sich die Öffentlichkeit fast noch mehr über Sedlmayrs geheimes, schwules Liebesleben. Alle Anzeichen deuten auf einen Täter aus der Münchner Stricherszene. Doch bald stellt sich heraus, dass jemand das Todesszenario sorgfältig inszeniert hat, um die Ermittler auf die falsche Fährte zu locken. Der Mord an dem Volksschauspieler ist der Auftakt zu einem der aufwändigsten Indizienprozesse der deutschen Kriminalgeschichte. Mehr als ein Jahr beschäftigt der Fall Richter und Polizei, so auch Josef Wilfling, Leiter der Mordkommission. Schließlich werden Wolfgang W. und dessen Halbbruder Manfred L. zu lebenslanger Haft verurteilt. Beide Männer sind bereits seit mehr als zehn Jahren auf Bewährung wieder frei. Vor Gericht wollten sie im Juni 2018 erreichen, dass ihre Namen aus online archivierten Pressetexten gelöscht werden. Und hatten damit keinen Erfolg. Entführungsfall Stephanie Rudolph: Dresden 2006: Auf dem Weg zur Schule wird die 13-jährige Stephanie Rudolph von einem Mann überwältigt und in einen Wagen gezerrt. Der Täter: Mario M., 36 Jahre alt. Er zwängt Stephanie in eine Holzkiste, verschleppt sie in seine Wohnung, droht, sie umzubringen. 36 Tage durchlebt sie ein unfassbares Martyrium. Vergeblich sucht die Polizei nach einer Spur von Stephanie. M., der bereits wegen Vergewaltigung in Bautzen in Haft saß, überprüfen die Ermittler nicht. Eines Nachts nimmt M. das Mädchen mit auf einen Spaziergang. Sie hat heimlich einen Hilfe-Brief mit ihrem Namen und ihrem Versteck geschrieben, den sie vor einen Müllcontainer wirft. Die Polizei befreit Stephanie kurz darauf. Ihr Peiniger wird zu 15 Jahren Gefängnis mit anschließender Sicherungsverwahrung verurteilt. Crash-Kid Dennis: Der Fall Dennis ist einmalig in der bundesdeutschen Kriminalgeschichte. Mindestens 1.000 Autoaufbrüche, ein geschätzter Schaden von 25 Millionen Mark und ein Todesfall gehen auf das Konto ehemaligen Crash-Kids. Seine kriminelle Karriere beginnt im Alter von 12 Jahren. Anfang der 90er Jahre haben die Hamburger Behörden noch versucht, das bundesweit bekannten Jugendlichen auf den rechten Weg zu lenken. Doch das ehrgeizige pädagogische Modell "Menschen statt Mauern" erweist sich als nicht tauglich. Irgendwann landet Dennis in einem Jugendcamp in Polen. Doch auch dort gibt es keine Läuterung. Er flüchtet und begeht weitere Straftaten. Die polnischen Behörden sind weniger nachsichtig und verurteilen den Jungen wegen Autodiebstahls zu sechs Jahren Haft. Zurück in Deutschland setzt Dennis, mittlerweile erwachsen, seine kriminelle Karriere fort. Eine Langzeitbeobachtung über einen Zeitraum von fast 10 Jahren. Mordfall Trudel Ulmen: Im März 1996 verschwindet die damals 41-jährige Trudel Ulmen aus Mayen in der Eifel. Ihr Ehemann sagt aus, sie habe ihn wegen eines anderen Mannes verlassen und sich aus Portugal gemeldet, dass es ihr gut gehe. Schon damals sind Freunde und Kollegen irritiert, das passt so gar nicht zu der ordentlichen und bodenständigen Frau. Vier Monate später findet man eine Leiche in der Nähe von Bad Honnef. Niemand zieht Parallelen zu dem Verschwinden von Trudel Ulmen. Erst durch die Recherche eines Journalisten vom Bonner Generalanzeiger nimmt die Polizei 2012 die Ermittlungen neu auf und findet auch noch eine alte DNA-Probe der Frau. Sie stimmt mit der Toten überein. Beim erneuten Verhör verwickelt sich der Ehemann in Widersprüche. Am Ende gesteht er, seine Frau mit einem Kissen erstickt und den Leichnam entsorgt zu haben.
00:50
Die heutigen Fälle: + Ein Fernsehstar als Mörder - Der Fall Frodl + Die Enttarnung des Maskenmannes + Der Finanzbetrüger Jürgen Harksen + Der Amoklauf von Erfurt Die heutigen Fälle: Ein Fernsehstar als Mörder - Der Fall Frodl: Ein ungewöhnlich grausiger Fund beschäftigt im Mai 1992 die Budapester Polizei. In einem abgelegenen Vorort der ungarischen Hauptstadt hat ein Obdachlosenpaar Leichenteile im Müll entdeckt und die Polizei verständigt. Rund eineinhalb Jahre später beginnt vor dem Wiener Landgericht einer der spektakulärsten Prozesse der österreichischen Kriminalgeschichte. Angeklagt: ein Sunny-Boy des österreichischen Fernsehens, der Moderator und Filmregisseur Helmut Frodl und sein Komplize, der Steuerberater Gabor Pesti, beschuldigt des gemeinschaftlich begangenen, heimtückischen Mordes. Das Duo hat die Leiche ihres Opfers zerteilt. Der Prozess entwickelt sich zu einer schaurigen Sensation, auch wegen des prominenten Täters. Frodl wird zu lebenslanger Haft verurteilt und im Jahr 2009 aus dem Gefängnis entlassen. Die Enttarnung des Maskenmannes: Der Erzieher Martin Ney soll für mindestens drei Morde an Jungen und mehr als 40 Sexualdelikten verantwortlich sein. Ney findet seine Opfer in Schullandheimen, Zeltlagern und Privathäusern, vorwiegend in Norddeutschland. Den ersten Mord begeht er 1992. Sein Opfer: Stefan Jahr. 1995 ermordet er Dennis Rostel. 2001 Dennis Klein. In der Presse ist seitdem vom "Maskenmann" und "schwarzer Mann" die Rede. Im Fall von zwei weiteren Tötungsdelikten im Westen Frankreichs und den Niederlanden gilt der Pädagoge als tatverdächtig. Als er aufgrund einer umfangreichen Medienstrategie der "Soko Dennis" gefasst wird, gesteht er die drei Morde an den deutschen Jungen, streitet aber ab, mit den anderen etwas zu tun zu haben, obwohl die Profiler nahezu sicher sind, dass er der Täter sein könnte. 2012 verurteilt ihn das Landgericht Stade zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe mit anschließender Sicherungsverwahrung verurteilt. Der Finanzbetrüger Jürgen Harksen: Ende der 80er Jahre feiern Anleger Jürgen Harksen als "Finanzgenie". Nachdem er als Betrüger entlarvt war, rühmt er sich, hauptsächlich Millionäre abgezockt zu haben. Harksen war eine der schillerndsten Figuren seiner Zunft: Keiner beherrschte die Klaviatur der Geldgier so perfekt wie er. Dem Versprechen von 1.300 Prozent Gewinn konnte kaum einer der zahlreichen Hamburger Millionäre widerstehen. Bereitwillig vertrauten sie ihm ihr Geld an und sahen es nie wieder. 1993 floh Harksen nach Südafrika, führte dort ein Luxus-Leben. Bis heute kann er kaum fassen, dass seine Märchen vom sagenhaften Reichtum bis zuletzt geglaubt wurden. Anfang 2003 wird er zu einer Strafe von sechs Jahren und neun Monaten verurteilt, die er komplett verbüßt. Der Amoklauf von Erfurt: Bis zum Jahr 2002 glaubten viele, dass ein Amoklauf in Deutschland die Ausnahme sei. Am 26. April 2002 bricht innerhalb von nur zehn Minuten das Grauen über Erfurt herein. Deutschland ist fassungslos. Der 19-jährige ehemalige Schüler Robert Steinhäuser betritt die Toilette im Erdgeschoss des Gutenberg Gymnasiums und maskiert sich mit einer schwarzen Sturmhaube. Er hat eine Machete, eine neun Millimeterpistole, eine Pumpgun und mehrere hundert Patronen dabei. Der junge Mann klingelt im Sekretariat. Als sich die Tür öffnet, drückt er ab, tötet die stellvertretende Direktorin und die Sekretärin. Dann zieht er weiter über die Flure, erschießt 16 Menschen. Der Täter richtet sich selbst, mit seiner letzten Kugel. Nach dem Amoklauf in Erfurt ändert die Polizei ihr Konzept zur Bewältigung von Amoklagen komplett. Werden Streifenbeamte heute zu einem Amokeinsatz gerufen, so lautet der Befehl nicht mehr auf Verstärkung warten, sondern gegebenenfalls schießen und den Täter außer Gefecht setzen.
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Die heutigen Fälle: + Der Chatroom-Mörder + Mord bei Freigang - Der Fall Dirk S. + Eva Habermann und der Stalker + Der Heidemörder Die heutigen Fälle: Der Chatroom-Mörder: JVA Essen: Hier sitzt Christian G. ein. Der sogenannte Internetmörder hat zwei Frauen umgebracht. Die sechsundzwanzigjährige Jessica K. und die dreifache Mutter, Regina B. Im realen Leben ist Christian G. ein Verlierer, er gilt als Muttersöhnchen. Im Netz hat er eine zweite Identität. Dort ist er Riddick 300, der Krieger. Er tummelt sich in unzähligen Chat-Foren und trifft dort im Juni 2008 auf Jessica K. Es ist ihr Todesurteil. Bereits vier Tage, nachdem er Jessica K. ermordet auf dem Feld zurückgelassen hat, nimmt er online Kontakt zu Regina B. auf, trifft sich mit ihr und ersticht auch sie. Im März 2009 verurteilt das Gericht den sogenannten "Chatroom-Killer" zu einer lebenslangen Haftstrafe. Interview mit Schwester und Ex-Freundin von Christian G. vorhanden. Mord bei Freigang - Der Fall Dirk S.: Eickelborn, 22. September 1994: Es ist der Todestag der siebenjährigen Anna-Maria Eberth. Das Mädchen kommt in einem Waldstück unweit seines Elternhauses ums Leben. Anna-Maria wurde auf dem Weg zum nahe gelegenen Tennisplatz abgefangen, ins Unterholz gezerrt, gefesselt, vergewaltigt und erstochen. Der Täter, der 24-jährige Dirk S., kommt mitten aus dem ostwestfälischen Dorf - und doch vom Rand der Gesellschaft: Er ist Patient der Forensischen Klinik, deren Gebäude im Zentrum von Eickelborn stehen. Dort werden rund 300 Menschen behandelt. Um Patienten mit Besserungschancen wieder an die Freiheit zu gewöhnen, wird befristeter Ausgang gewährt: zunächst mit einem Pfleger, irgendwann auch allein. Auch S. durfte ohne Aufsicht nach draußen. Die Empörung ist groß, denn schon als Jugendlicher hat er zwei Mädchen sexuell missbraucht, bei einem weiteren Übergriff das Opfer beinahe umgebracht. S. lebte seit seinem 17. Lebensjahr hinter dem Stacheldraht von Eickelborn. Die Wut in Eickelborn richtet sich nun vor allem gegen Ärzte und Psychologen, die den Patienten nach jahrelanger psychotherapeutischer Behandlung als gebessert einstuften, seine fortdauernde Gefährlichkeit nicht erkannten. Nach massiven Protesten ändert die Klinik ihr Therapiekonzept. Eva Habermann und der Stalker: Thomas F. stellt zehn Jahre lang in Hamburg insgesamt 19 Frauen nach, steigert sich von Mal zu Mal. Sein erstes Opfer ist die Schauspielerin Eva Habermann. Anfangs schreibt er ihr nur Briefe. Scheinbar ein normaler Fan. Doch im Dezember 2002 steht Thomas F. plötzlich vor der Tür, bezieht Quartier vor ihrem Haus. Eva Habermann erwirkt eine einstweilige Verfügung, doch Thomas F. hält sich nicht daran. Erst als die Schauspielerin für mehrere Monate nicht Zuhause ist, wendet sich Thomas F. anderen Frauen zu. Die Hamburger Staatsanwaltschaft nimmt Ermittlungen auf. Doch der psychiatrische Gutachter kann keine Gefahr erkennen. 2011 bedroht Thomas F. schließlich eine israelische Gaststudentin mit der Waffe und verschleppt sie in seine Wohnung. Doch der jungen Frau gelingt die Flucht. Noch in derselben Nacht wird Thomas F. festgenommen. Er trägt eine Handgranate bei sich, in seiner Wohnung befinden sich eine alte Telefonzelle, Fesseln, Schwangerschaftstests u.a.. Das Landgericht Hamburg spricht ihn wegen Schuldunfähigkeit frei, da er an einer schizotypischen Persönlichkeitsstörung leide. Er wird in einer geschlossenen Psychiatrie untergebracht. Eva Habermann erzählt SPIEGEL TV, wie ihr der Stalker zugesetzt hat und zeigt seine Briefe. Der Heidemörder: Zwischen 1987 und 1990 hat Thomas Holst drei Frauen in Hamburg und Umgebung vergewaltigt und umgebracht. Boulevardmedien nennen ihn den "Heidemörder". Ein psychiatrisches Gutachten beschreibt Holst als "nicht therapierbar bei extremer Rückfallwahrscheinlichkeit". Am 27. September 1995 verhilft ihm seine damalige Therapeutin Tamar Segal zur Flucht aus dem Hochsicherheitstrakt der forensischen Abteilung des Klinikums Nord in Hamburg. Nachdem seine Fluchthelferin drei Monate nach der Flucht festgenommen wird, stellt sich Holst am 30. Dezember 1995. 1997 heiraten Holst und Segal in der Untersuchungshaftanstalt Hamburg.
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Die Prostituierte Nicole wird von ihrer Putzfrau erstochen in ihrer Wohnung aufgefunden. Schnell richtet sich der Verdacht gegen einen ihrer Freier, den biederen Sparkassenchef Viktor, dessen Schuhabdruck am Tatort gefunden wird. Die Ermittler erfahren mehr über die dunkle Vergangenheit des Opfers und stoßen so auf die soeben aus der Haft entlassene Hanni, in deren ehemaligem Bordell das Opfer vor vielen Jahren ihrem Gewerbe nachging.
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"Das Jugendgericht" befasst sich ausschließlich mit Fällen jugendlicher Straftäter (Alter: 14 bis 21 Jahre) und gibt einen realistischen Einblick in die nicht öffentlichen Verhandlungen vor einem Jugendgericht. Es werden klassische Straftaten verhandelt: von Diebstahl über Drogendelikte bis zu Raub, Erpressung und Körperverletzung. Aber es geht auch um Bagatelldelikte und die kleinen Dramen, die dahinter stecken.
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"Das Jugendgericht" befasst sich ausschließlich mit Fällen jugendlicher Straftäter (Alter: 14 bis 21 Jahre) und gibt einen realistischen Einblick in die nicht öffentlichen Verhandlungen vor einem Jugendgericht. Es werden klassische Straftaten verhandelt: von Diebstahl über Drogendelikte bis zu Raub, Erpressung und Körperverletzung. Aber es geht auch um Bagatelldelikte und die kleinen Dramen, die dahinter stecken.