20:15
Der ungeschickte André Castagnier und seine Kollegen haben es auf ihrer Arbeit wahrlich nicht leicht. Denn ihr Chef, der streitsüchtige Balduin Fourchaume, macht ihnen täglich das Leben zur Hölle. André, der in der Firma als Konstrukteur arbeitet, entwirft ein neues Boot, das kurz darauf traditionell getauft werden soll. Doch der Name des Bootes, "Unzerstörbar", hält nicht, was er verspricht: Bei der kraftvoll ausgeführten Sekttaufe wird das Boot sogleich schwer beschädigt. Fourchaume kündigt André daher ohne Wenn und Aber. Als der aufbrausende Fourchaume jedoch erfährt, dass ein anderes Boot von André kürzlich bei einer Regatta gewann, bereut er seine voreilige Entscheidung zutiefst. Nun setzt er alle Hebel in Bewegung, seinen ehemaligen Angestellten zurückzugewinnen...
22:00
Der Großindustrielle Henri Roubier jagt in seinem Wagen über die Gebirgsautobahn von San Remo nach Nizza. Zwei Anhalter, die er zunächst wohlwollend aufgenommen hat, bringen in so in Rage, dass er mit dem Wagen über eine Felsklippe stürzt und das Gefährt in der Krone einer Pinie hängen bleibt. Ihre Befreiungsversuche scheitern, so dass sie halbnackt im Auto hocken und auf die Rettungskräfte warten.
23:45
Zu Besuch bei seinem Hausmaler entdeckt Gemäldehändler Mézeray auf dem Rücken des Models, einem alten Kriegsveteranen, eine ganz besondere Tätowierung. Sein geschultes Auge erkennt sofort, dass diese Tätowierung niemand anderes gestochen haben kann als der große Künstler Modigliani. Der gewiefte Geschäftsmann ist sich sicher, dass dieses Kunstwerk auf dem Rücken des alten Legrain ein Vermögen wert ist. Deshalb versucht er, dessen Träger davon zu überzeugen, es ihm zu verkaufen. Legrain hält Mézeray für vollkommen wahnsinnig und ist keineswegs bereit, ein Stück seines Rückens zu veräußern. Doch der Kunsthändler lässt nicht locker. Schließlich hat er das gestochene Gemälde bereits einem zahlungsfreudigen amerikanischen Sammler versprochen. Nach langem hin und her lässt sich Legrain doch auf einen skurrilen Handel ein. Jedoch nur unter der Bedingung, dass Mézeray ihm bei der Renovierung seines Häuschens unter die Arme greift. Der Kunsthändler ahnt nicht, dass der Veteran ein Graf ist und nicht etwa in einem Häuschen, sondern in einem riesigen Schloss residiert, das jedoch so baufällig und marode ist, dass mit bloßen Renovierungsarbeiten wenig auszurichten ist.