23:20
Ein Familienvater wird in seiner Einfahrt niedergeschossen. Es scheint kein Motiv für die Tat zu geben und auch keine Zeugen. Der leitende Ermittler Juan Viramontes, dass ein im Auto des Opfers gefundener Hinweis zum Mörder führen kann.
00:05
In den Wäldern von Texas wird eine 17-Jährige ermordet aufgefunden. Jemand hat ihr in den Hinterkopf geschossen. Ein junger Mann meldet sich bei der Polizei und gibt sich als Augenzeuge aus. Die zuständigen Ermittler zweifeln am Wahrheitsgehalt der Geschichte, die er erzählt, und sind schockiert über den ungewöhnlichen Deal, den er mit der Staatsanwaltschaft aushandelt.
00:45
Das CSI-Labor erhält eine gruselerregende Lieferung: den abgetrennten Kopf eines unbekannten Mannes. Da der Schädel in Formalin eingelegt war, ist es nicht mehr möglich, eine DNA-Analyse durchzuführen. Also befragt Grissom Sylvia Redden, deren Schäferhund den Kopf gefunden hat und kann so den Tatort weiter eingrenzen. Die Spezialisten werden schnell fündig: Offenbar wurde das Opfer bei lebendigem Leib bis zu den Schultern eingegraben. Anschließend fügte der Täter dem Mann einen Schnitt zu, um durch den Blutgeruch wilde Tiere anzulocken, die den Rest erledigen sollten. Anhand des gefundenen Körpers identifiziert man die Leiche als Ross Jenson. Der Fall erhält zusätzliche Brisanz als klar wird, dass der Bruder von Sheriff Brooks, Leland, eine Affäre mit Jenson hatte - spielt Eifersucht eine Rolle bei dem brutalen Mord?
01:30
Reno und Bobby wollen sich mit einer Journalistin treffen, da sie sich dadurch erhoffen, Dutch Dixon endlich stichhaltig belasten zu können. Das Treffen schien von Anfang an riskant zu sein, doch dann endet es ganz anders als gedacht. Die Journalistin ist geistesgestört und hat nur noch ein Ziel: Sie will ihre Familie zusammenhalten, nachdem ihr Vater gestorben ist. Deshalb entführt sie Reno und bringt ihn in ihr Haus der toten Puppen...
02:15
Jochen Reitz wird in seiner Berliner Wohnung tot aufgefunden. Alles deutet darauf hin, dass er bei einem Streit erschlagen wurde. Es gibt eine flüchtige Motorradfahrerin, eine Freundin, die den Toten gefunden hat und vor kurzem von ihm verlassen wurde und eine Ehefrau, die mitgeteilt hatte, noch am selben Abend in Berlin einzutreffen. Nach intensiver Recherche müssen Kehler und Bonhoff feststellen, dass die Ehefrau nicht existiert, dafür aber eine weitere Freundin, die Zahnarzthelferin Elena Borsig. Die hatte noch am selben Abend Besuch von ihrem langjährigen Freund Jochen erhalten und ihn am späteren Abend in die eifersüchtigen Arme seiner angeblichen Ehefrau Elisabeth Reitz entlassen. Dass die Ehefrau eine bloße und bequeme Erfindung für den bindungsscheuen Reitz war, erfahren die Ermittler von der Alibiagentur, deren Kunde Reitz ist und die für ihn die organisatorische Abwicklung seines aufwändigen Lebensstils organisierte. Als endlich die flüchtige Motorradfahrerin Hannah Specht gestellt und der Tat überführt werden kann, überrascht Duhler mit einem Obduktionsergebnis, das alle Ermittlungen auf den Kopf stellt. Jochen Reitz wurde nicht erschlagen, sondern mit einem in Alkohol aufgelösten Nikotinsud vergiftet. Den Ermittler bleibt nichts anderes übrig, als das ausschweifende Liebesleben des Toten erneut unter die Lupe zu nehmen.
03:00
In einer U-Bahn kommt es zu einem handgreiflichen Streit, bei dem ein Mann plötzlich eine Waffe zieht. Ein Schuss fällt und ein Fahrgast stirbt. Bei dem Opfer handelt es sich um Amos Delaware, den Häuptling des Montika-Indianer-Stamms. Die Ermittlungen ergeben, dass der Schuss, der Delaware traf, ein Querschläger war und von außerhalb des Zuges abgefeuert wurde. Auch war nicht er die Ursache für den Tod des Häuptlings, sondern eine Blutvergiftung, die durch eine außergewöhnliche Waffe ausgelöst wurde: einen sogenannten Wolfskiller, eine Jagdwaffe aus Fischbein, die Delawares Darm perforiert hat. Stella findet heraus, dass Delaware seit Längerem in einen Rechtsstreit verwickelt war, bei dem es um Land ging, das dem Montika-Stamm zurückgegeben worden war. Aus unerklärlichen Gründen hatte Delaware kurz vor seinem Tod in die Wege geleitet, dass das Grundstück wieder an die Vorbesitzer, die Firma Agra Imports, verkauft werden sollte. Warum aber hat der Häuptling das getan und war dies vielleicht der Grund für seine Ermordung? Mac und sein Team kommen der Lösung des Falles ein gutes Stück näher, als auf dem fraglichen Gelände in einer Lagerhalle Computertechnik für den Betrieb illegaler Glücksspielseiten entdeckt wird ...
03:45
Mac und sein Team erhalten eine makabre E-Mail. Sie enthält das Foto eines Mordopfers nebst der Angabe einer Adresse, wo die Leiche zu finden sei. Als die Detectives zu dem angegebenen Theater fahren, entdecken sie dort tatsächlich den ermordeten Gesangslehrer des Theaters, Marshall Baxter. Zudem finden sie eine Fülle von Spuren und Indizien, die jedoch zu völlig widersprüchlichen Erkenntnissen über den Tathergang führen. Es drängt sich der Verdacht auf, dass der Täter tiefgreifende Kenntnisse der Arbeitsweise der Spurensicherungsexperten hat und die Tatortspuren so manipuliert hat, dass eine Aufklärung des Verbrechens nur schwer möglich ist. In Bezug auf das mögliche Motiv des Mörders von Marshall Baxter werden Mac und sein Team allerdings schnell fündig. Es stellt sich nämlich heraus, dass Baxter ein penetranter und gewaltbereiter Stalker war. Eine Frau hatte er sogar soweit zur Verzweiflung getrieben, dass sie Selbstmord begangen hatte. Hat eines von Baxters Opfern nun Selbstjustiz geübt? Einen entscheidenden Hinweis auf den oder die Mörderin erhalten die Ermittler, als klar wird, dass sämtliche der fingierten Spuren am Tatort Mordfällen nachempfunden sind, die Stella als Gastdozentin an der Chelsea University als Beispiele in ihren Seminaren angeführt hatte ...
04:25
Im Juli 1983 verschwindet der 13-jährige Graeme Cunningham aus Salt Lake City spurlos. Sofort schaltet Graemes Mutter Shona die Polizei ein, doch auch sie kann kein Licht ins Dunkel bringen, woraufhin der erfahrene Detektiv Don Bell mit dem Fall beauftragt wird. Nach einigen Sackgassen während der Ermittlungen führt Dons Spur zu dem Buchhalter Arthur Gary Bishop, dessen Stiefsohn ein enger Freund von Graeme ist. Don findet heraus, dass Bishop ein Dieb und Betrüger ist. Außerdem hat er Graemes Freund belästigt. Während Don den zwielichtigen Bishop verhört, gibt dieser unerwartet zu, Graeme und vier weitere vermisste Jungen getötet zu haben, woraufhin er die Polizei in die Wüste zum Grab der Opfer führt. Don Bell hat Utahs berüchtigtsten Killer des 20. Jahrhunderts überführt. Im März 1984 beginnt der Prozess gegen Bishop. Die Anklage steht, aber um die Todesstrafe auszusprechen, muss das Gericht beweisen, dass die Morde berechnend, bei vollem Verstand des Angeklagten und heimtückisch begangen wurden, obwohl Bishop sich nach außen hin als vertrauenswürdiger Mitbürger aufspielte. Seine Verteidigung plädiert allerdings auf Totschlag und verweist darauf, dass sich Bishop in der Gegenwart von Jungen nicht unter Kontrolle hat und außerdem süchtig nach Pornografie gewesen sei. Die Jury überzeugt dies nicht und sie spricht Arthur Gary Bishop wegen elf Vergehen schuldig, darunter fünf Mal wegen vorsätzlichen Mordes. Bishop wurde in fünf Fällen zum Tode verurteilt und erhielt am 10. Juni 1988 die Todesspritze.
04:55
Fall 1 - Jagd auf junge Frauen: Eine junge Frau kommt von einer Party nach Hause. Vor ihrer Haustür wird sie von einem Mann hinterrücks niedergestochen. Die Frau überlebt schwer verletzt, und kann erst am Abend des nächsten Tages eine Aussage machen. Doch diese bringt die Ermittler nicht weiter. Erschwerend kommt hinzu, dass alle Spuren am Tatort entfernt wurden. Mitbewohner des Hauses hatten direkt nach dem Überfall den Treppeneingang gereinigt. Die große Hoffnung des LKA ruht nun auf einem Phantombild, das angefertigt wird. Daraufhin melden sich mehrere Frauen, die eine ähnliche Erfahrung gemacht haben. Die Polizei sucht jetzt einen brandgefährlichen Serientäter. Fall 2 - Tödliche Weihnachten: Ein Kinderarzt und seine Arzthelferin sitzen einen Tag vor Weihnachten noch abends in der Praxis, um Abrechnungen zu machen. Zuhause warten Frau und Tochter auf den Mediziner. In wenigen Stunden ist Bescherung. Plötzlich meldet sich der Kinderarzt bei seiner Frau und bittet sie, ihm so schnell es geht seine EC-Karte vorbeizubringen und keine Frage zu stellen. Die Frau tut, was er sagt. Die Tochter wartet an diesem Abend vergeblich auf ihre Eltern. Sie kommen nicht wieder. Fall 3 - Letzter Zahltag: Der 59-jährige Chef einer Werbekolonne ist auf dem Weg zu seinem Arbeitgeber. Heute ist Zahltag. Der Mann verkauft vorwiegend im Osten Deutschlands Zeitschriften-Abonnements. Hierfür erhält er eine Provision. Mit einer Geldtasche unter dem Arm verlässt er anschließend das Büro. Kurze Zeit später hören Büromitarbeiter einen lauten Knall - und kurz darauf weitere. Der Wagen des Opfers ist verschwunden, ebenso die Geldtasche. Die Obduktion ergibt, dass der Mann regelrecht hingerichtet worden ist - mit einem Schuss niedergestreckt und dann mit gezielten Kopfschüssen getötet.