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Ein Paarwettbewerb sorgt für Begeisterung auf Schloss Einstein. Der erste Preis ist eine Reise in die Camargue auf einen Reiterhof. Sophie, augenblicklich Feuer und Flamme, kann Tommy ohne Mühe zur Teilnahme überreden. Tommy hingegen sieht im Paarwettbewerb eine Chance, Gefühle bei Sophie für sich zu wecken. Fortan trainieren die Beiden ununterbrochen Hindernislauf, Tanzen und schließlich auch Küssen. Sophie ist überrascht von Tommys Fähigkeiten. Der fühlt sich bestätigt und ist sich sicher, dass sich Sophie in ihn verliebt hat. Liz warnt Sophie, nicht mit Tommys Gefühlen zu spielen. Beim Wettbewerb hängen Sophie und Tommy die Mitkonkurrenten locker ab. Erst beim Kussmarathon zieht Sophie die Bremse. Sie spürt, dass Liz Recht hatte. Nachdem der Wettbewerb dennoch gewonnen wurde, ist Tommys Euphorie nicht zu bremsen. Er gibt zu, in Sophie verliebt zu sein, woraufhin Sophie die Reise absagt. Tommy ist leider nur ihr bester Freund. Im Streit um den Platz am Basketballkorb schlägt Jo Sándor einen Freiwurfwettbewerb vor. Als der unentschieden endet, gibt Jo zwar nach, korrigiert Sándor daraufhin aber nach Leibeskräften. In seiner Ehre gekränkt, kann Sándor dennoch über seinen Schatten springen und nimmt sich die Kritik an. Bei einer gemeinsamen Cola kommen die Beiden ins Gespräch und spüren, dass ihre gegenseitigen Vorurteile unbegründet waren. Als Jo erneut Sándors Sprungtechnik korrigieren will, platzt dem der Kragen. Beim Versuch Jo's Tipps dennoch umzusetzen, knickt er um. Doppelter Bänderriss. Am nächsten Tag erscheint Sándor im Rollstuhl auf Einstein.
06:10
Annika verkündet, dass eine Fernseh-Liveübertragung mit ihr auf Einstein geplant ist. Die Bewunderung bleibt aber aus, besonders Liz und Elias nervt Annikas Selbstverliebtheit. Die lässt sich die Laune vom Desinteresse der Schüler nicht verderben. Wohl aber von dem Fakt, dass plötzlich, als Annika eine spontane Gesangssession veranstaltet, ihre Stimme versagt. Glaubt sie anfangs noch an einen rauen Hals, stellt sich heraus, dass ihr stimmliches Versagen nicht einfach zu beheben ist. Um die Live-Übertragung doch noch zu retten, besteht die Managerin auf einer Playback-Variante. Elias wird Zeuge dieses Gesprächs und beendet den Auftritt durch das Ziehen eines Steckers. Mittlerweile hat sich Sándor an sein vorübergehendes Dasein im Rollstuhl gewöhnt. Nach einem Rollstuhlwettrennen mit Jo, meint er scherzhaft, dass man die Beiden nun ja für ein Paar halten könnte. So belanglos dies gemeint war, so verletzt zieht Jo von dannen. Mit Bruno spricht sie über ihre Angst, dass sie nur mit einem anderen Rollstuhlfahrer zusammen sein könnte. Sándors Entschuldigung akzeptiert Jo dann aber gern und Bruno hat das Gefühl, dass es zwischen den Beiden gefunkt hat. Doch Jo gibt Entwarnung: Sitzt Sándor nicht mehr im Rollstuhl, wird sich das schnell wieder ändern. Für die Zulassung an der Modeakademie benötigt Coco einen Durchschnitt von 2,0. Harnacks Bio-Test könnte diesem Traum ein jähes Ende setzen. Der Harnack-Kenner Tobias will Coco helfen und seilt sich während des Tests am Schulgebäude zu Cocos Fenster ab. Die Lösungen hält er auf einer Pappe bereit. Coco kommt trotz allem nicht über die Drei hinaus. Ist ihr Durchschnitt endgültig gefährdet?
06:35
Wanda ist 12 Jahre alt, lebt in Brandenburg und betreibt ein seltenes Hobby: sie läuft Canicross und fährt Dog-Scooter. Das sind Sportarten, bei denen Wanda mit ihrem Hund ein athletisches Tandem bildet. Ihr großer Traum: an einem Hundeschlittenrennen teilzunehmen. Doch bis das so weit ist, müssen Wanda und ihre Hündin Emily noch viel trainieren. Emily, ein Huskymischling, ist seit drei Jahren an ihrer Seite. Seit knapp zwei Jahren ist sie mit der Hündin auch in den Wäldern in Brandenburg unterwegs. Beim Canicross ist sie mit dem Hund mit einer speziellen Leine verbunden. Als Team absolvieren sie mehrmals in der Woche einen etwa 3 Kilometer langen Waldlauf. In diesem Jahr will Wanda auf den Dog-Scooter umsteigen und erstmals bei einem Wettbewerb teilnehmen. Weil ihre Mutter diese Saison zum Erwerb einer Rennleiterlizenz nutzt, darf Wanda mit der Hündin Lola starten. Die vierjährige Hündin ist es gewohnt, den Dog-Scooter zu ziehen. Sie ist erfahrener und kräftiger als Emily. Wanda liebt ihr Hunde und achtet sehr darauf, dass es den Tieren gut geht. Sie schenkt ihnen viel Aufmerksamkeit und mehrmals kommt eine Physiotherapeutin und kümmert sich um die Hunde.
07:00
Bei den Uganda-Giraffen im Tierpark gibt es in diesem Jahr wieder zweifachen Nachwuchs: Das Giraffenkind Jule und ihre zwanzig Tage jüngere Halbschwester Dorle. Während Dorle bereits am frühen Morgen mit ihrer Mutter Inge auf die große Außenanlage darf, muss sich Jule noch ein wenig gedulden. Für sie steht erst noch eine Flaschenfütterung auf dem Plan, denn Mutter Jette hat leider keine Milch für ihre kleine Tochter. Morgens und abends bekommt Jule deshalb von Tierpfleger Enrico Rödiger eine große Portion Milch. Die tägliche Flaschenfütterung ist keine leichte Prozedur für den Tierpfleger, denn Mutter Jette mag es gar nicht, wenn sich jemand ihrem Jungtier nähert. Im Brehmhaus sieht Chinaleopardin Noomi die Sache mit ihrem Nachwuchs etwas gelassener. Um in Ruhe fressen zu können, verlässt sie schon mal für kurze Zeit die Mutterbox. Tierpflegerin Angelika Berkling nutzt diese Gelegenheit, um die beiden Jungtiere zum Wiegen abzuholen. Im Tierpark ist man stolz über diesen Raubkatzenwurf, denn Chinaleopardin Noomi hat zum ersten Mal zwei Mädchen zur Welt gebracht! Geduld brauchen die Tierpfleger im Nachttierhaus. Gürteltier Oscar lernt seine neue Freundin kennen und beide sind nicht sehr begeistert voneinander.
07:30
Alle Beiträge sind mit Gebärdenbegleitung und Untertitel versehen. Sendeformat und Themenwahl orientieren sich außerdem an den Bedürfnissen hörgeschädigter Zuschauer.
08:00
08:30
09:00
Der erfolgsverwöhnte Ingenieur Franz Bach ist mal wieder auf Abwege geraten, wie seine Kinder nach eingehender Analyse aller Anzeichen schlussfolgern. Die ständigen Überstunden, die gereizten Nörgeleien an Hausfrau Margarete Bach und schließlich die getrennten Schlafstätten der Eltern. Dagegen muss etwas unternommen werden. Bachs jüngster Sohn Täve vereitelt erst einmal das Rendezvous seines Vaters mit der hübschen, blutjungen Praktikantin Irene Sauer. Stattdessen macht sich Täves 19-jähriger Bruder Klaus an das Mädchen heran. Und Schwester Sabine übernimmt es, ihre hausbackene Mutter rundum zu modernisieren. Wutentbrannt stellt Franz Bach fest, dass ihm sein eigener Sohn die neueste Eroberung ausgespannt hat. Damit nicht genug: Ehefrau Margarete besucht mit schicker Frisur und adrettem Outfit die Volkshochschule, wo sie ihre Französischkenntnisse aufpoliert. Auch eine Stelle als Auslandskorrespondentin in Franz' Betrieb hat sie schon in Aussicht. Um das Maß voll zu machen, übt sie mit Bachs Kollegen Heinrich Wolle. Die gebürtige Berlinerin Angelica Domröse (*04.04.1941) wurde von Regisseur Slatan Dudow 1958 bei einem Casting für seinen Defa-Spielfilm "Verwirrung der Liebe" (1959) entdeckt. Noch während ihres Schauspielstudiums an der Filmhochschule Potsdam-Babelsberg übernimmt sie die Rolle der Irene in der TV-Komödie "Papas neue Freundin" (1960). Ab 1961 folgte für fünf Jahre ein Engagement am legendären Berliner Ensemble. Von 1967-79 gehörte Angelica Domröse zum Ensemble der Berliner Volksbühne und entwickelt sich zu einer der profiliertesten Charakterschauspielerinnen der DDR. Sie arbeitete mit den prägenden Regisseuren des DDR-Theaters wie Benno Besson, Manfred Wekwerth, Manfred Karge und Matthias Langhoff. Ihre enorme Popularität erlangte sie vor allem durch die Arbeit vor der Kamera. Ein Höhepunkt ihrer filmischen Karriere war die Rolle der jungen alleinerziehenden Mutter in "Die Legende von Paul und Paula" (1973). Die Liebesgeschichte von Regisseur Heiner Carow und Drehbuchautor Ulrich Plenzdorf avancierte zum Kultfilm und wurde einer der größten Kinoerfolge der DEFA. Gemeinsam mit ihrem Mann, dem Schauspieler Hilmar Thate (1931-2016), verließ Angelica Domröse im Zuge der Biermann-Affäre 1980 die DDR. In der Bundesrepublik kann sie an ihre Erfolge anknüpfen; spielt wieder verstärkt Theater u.a. am Berliner Schiller-Theater und am Thalia in Hamburg, arbeitet mit wichtigen Regisseuren wie George Tabori und Peter Zadek. Auch in Film- und Fernsehproduktionen ist sie weiterhin zu sehen. 2008 erhielt Angelica Domröse den Preis der DEFA-Stiftung für ihre Verdienste um den deutschen Film.
10:35
Waren die Ostereier früher wirklich bunter? Und der Frühjahrsputz gründlicher? Das Osterwetter sonniger und die Frühlingsgefühle euphorischer? Oder wird die Vergangenheit verklärt? Wie war die Zeit zwischen Ostern und Pfingsten in den vergangenen Jahrzehnten in Berlin wirklich? Der Film blickt zurück und zeigt viele fast vergessene Aufnahmen aus der Stadt an der Spree im Frühlingsrausch. Die Berliner beschäftigte in der aufregendsten Zeit des Jahres die unterschiedlichsten Themen: die Blumendekorationen am Ku'damm und Alexanderplatz, der Kampf gegen die Frühjahrsmüdigkeit, die Ausrichtung von Jugendweihe und Konfirmation, der Herrentag in lustiger Runde und - nicht zu vergessen - der Aprilscherz. In jedem Jahrzehnt hegten und pflegten die Berliner Ost wie West ganz spezielle Traditionen und Rituale.
11:20
Um die Liebe der hochmütigen Prinzessin Tausendschön zu erringen, macht sich ein Prinz auf die Suche nach dem singenden, klingenden Bäumchen. Ausgerechnet vom bösen Zwerg erhält er das Gesuchte - unter einer Bedingung: Bis zum Abend muss das Bäumchen singen, was nur glückt, wenn die Königstochter ihn wirklich liebt. Da sie aber hartherzig ist, wird der edle, junge Mann zur Strafe in einen Bären verwandelt. So entführt er die gefühllose Schöne in einen Zaubergarten, wo sie aufgrund ihrer stets boshaften Befehle zur Strafe ihrer Schönheit beraubt wird. Nun endlich kann sie ihr Herz öffnen und verliebt sich in den Bärenprinzen. Der Zwerg allerdings sieht seine Pläne durchkreuzt und lockt die Prinzessin aus dem Zauberwald. Bald durchschaut sie das böse Spiel und scheut keine Gefahr, um zurückzukehren. Und nun kann sie auf die Hilfe ihrer neuen Freunde, der Tiere, vertrauen.
12:35
Der weise Arat reitet getarnt als der Wolfsjäger Arrasch in das fruchtbare Tal der roten Blumen. Einst hat er dem Hirten Pagwa den Schlüssel zum Wasserreichtum anvertraut. Nun will Arat seinen Günstling prüfen. Bestürzt stellt Arat fest, dass Pagwa für seine drei Söhne eine gefährliche Geschichte um sein Geheimnis erfunden hat. Habgier und Neid der ältesten Hirtensöhne werden bald Unglück über das Tal bringen. Nur der als Dummkopf gescholtene jüngste Sohn Dawadorshi beweist auf einer langen Reise die Gabe, das zu vollenden, was seinem Vater noch nicht gelang.
13:55
Die wundersamsten Dinge erfindet Meister Hans Röckle. Eine Nadel, die alleine näht, eine Flöte, die für die Felder der Bauern Regen zaubern kann und "Zeitstiefel", die eine Reise in das Land "Morgen" und "Übermorgen" ermöglichen. Alle diese phantastischen Gegenstände sollen den armen Menschen Nutzen bringen und ihr Leben erleichtern helfen. Hans Röckle könnte zufrieden und seine Freunde glücklich sein, wären da nicht ein habgieriger Baron und der Teufel, denn mit Letzterem hat der Meister einen Pakt abgeschlossen.
15:10
Im Lande Malabunt entläßt der König nach einem Krieg seine geschlagenen Soldaten mit einem kärglichen Wegegeld. Einer der Betrogenen protestiert und prophezeit dem König, er werde eines Tages noch alle Schätze des Landes herausgeben müssen. In den Kerker gesteckt, trifft der Soldat den ersten Partner für seine Vergeltung: den Starken. Mit einem kräftigen Niesen sprengt dieser die Kerkertüren, und auf der gemeinsamen Wanderschaft treffen sie den schnellsten Läufer, den Musiker, dessen Fiedel jeden tanzen läßt, den Jäger mit treffsicherem Schuß und das Mädchen Schiefhütchen, das Frost machen kann. Gemeinsam ziehen sie zum Hof, wo sie sich dem Wettkampf stellen, ihren verdienten Lohn gegen alle Tücken des Königs verteidigen und am Ende mit all seinen Schätzen abziehen, um sie an das Volk zu verteilen.
16:10
Vor Zeiten gab es einen dicken, freundlichen König, der hatte eine Tochter, die liebte er sehr. Voller Ungeduld wartete er auf den Tag, an dem die Hochzeit gefeiert werden würde, damit er endlich einem Schwiegersohn die Staatsgeschäfte übergeben könnte. Er selbst hatte das Regieren satt, träumte von Zeiten, in denen er nur gut essen, viel trinken und ungestört vor sich hin dösen wollte. Er sucht also einen Mann für seine Tochter und glaubt in dem Prinzen Hynek die richtige Wahl getroffen zu haben. Dieser ist aber gar nicht nach dem Geschmack seiner Tochter. Die Prinzessin Blanka hat sich bereits entschieden. Sie liebt den Jäger Ondrej. Ihr Vater darf von ihrer Liebe nichts wissen, da er kein Prinz ist. Heimlich treffen sich die beiden am Seerosenteich und beratschlagen, wie sie den Vater überlisten können. Ondrej ist nicht nur sehr liebenswert sondern auch besonders klug. Er lässt sich von seinem Vater in ein Bärenfell nähen und verschafft sich Eintritt in die königlichen Gemächer, um eine Tanzvorstellung zu geben und der gesamte Hofrat amüsiert sich. Und dieser 'Bär Ondrej' schafft es durch eine List am Ende doch, die schöne Königstochter Blanka zu heiraten.
16:55
Eine Witwe hat eine hässliche, faule Tochter und eine fleißige, schöne Stieftochter. Während erstere sich in ihrer Faulheit sonnt, muss die Stieftochter alle Arbeit verrichten. Als ihr eine Spule in den Brunnen fällt, muss sie hineinspringen, um sie wieder herauszuholen. Marie landet auf einer schönen Wiese. Auf der wandert sie fort und kommt zu Frau Holle, wo sie jeden Morgen die Betten kräftig schüttelt, damit es auf der Erde schneit. Als sie wieder nach Hause möchte, wird sie für ihre fleißige Arbeit reich mit Gold gesegnet. Die neidische Stiefschwester will es ihr gleichtun und springt ebenfalls in den Brunnen. Da sie aber unfreundlich und faul ist, wird sie zur Strafe mit Pech überschüttet.
17:53
Plumps: Plumps gibt an
18:00
mit Sport
18:05
Wie ist die Wetterlage in Berlin und Brandenburg in den nächsten Tagen? Das Magazin informiert mit professionell gestalteten Wetterkarten über alle Trends.
18:10
Seen und Sölle, Flussläufe und Moore, ausgedehnte Wälder, Felder und Wiesen - das ist die Uckermark. Adler brüten in der Waldmark, Fischotter jagen in klaren Flüssen nach Forellen und Neunaugen, Biber stauen Bäche zu Seen. Dachse, Marderhund, Hasen und Füchse leben gemeinsam mit Hirschen und Rehen in der Feldmark. Weit im Nordosten Deutschlands hinterließen die Gletscher der letzten Eiszeit und ihre Schmelzwasser eine Bergwelt im Miniaturformat mit unzähligen Seen, dichten Wäldern, Wiesen und Weiden, Mooren und Sümpfen. Der Mensch schuf hier eine besonders abwechslungsreiche Kulturlandschaft. Von Feldsteinmauern umgrenzte Äcker und Wiesen, Hecken und die Sölle - kreisrunde Kleingewässer mitten auf dem Feld - sind voller Leben. Die Uckermark - 80 Kilometer von Berlin entfernt und in direkter Nachbarschaft zu Mecklenburg-Vorpommern und Polen - ist das Grenzland zwischen der waldreichen Schorfheide und den großen Ackerschlägen in Vorpommern. Beide Lebensräume schaffen ein Mosaik unterschiedlichster Lebensräume mit einer unglaublichen Artenvielfalt. Tierfilmer Christoph Hauschild porträtiert eine der einsamsten Regionen Deutschlands im Wandel der Jahreszeiten und gibt seltene Einblicke in diese Natur.
18:55
Im Fokus stehen jeweils Ortschaften mitten in Brandenburg mit unter 2000 Einwohnern. Bereits seit März 1993 zieht der "Landstreicher" umher und berichtet über das Leben der Menschen abseits der Städte.
19:00
Belebte Straße, buntes Treiben, aber auch Ruhe an der Spree - so zeigt sich der Kiez rund um die Straße Alt-Moabit in Berlin-Tiergarten. Interessant ist auch die Industrie-Geschichte. Und ganz aktuell: das Ausweichquartier für den Bundespräsidenten.
19:27
Wie ist die Wetterlage in Berlin und Brandenburg in den nächsten Tagen? Das Magazin informiert mit professionell gestalteten Wetterkarten über alle Trends.
19:30
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Jahrelang hat Angelika Minhoff für ihren vielbeschäftigten Schauspielergatten das Mädchen für alles gespielt. Jetzt drängt es sie nach einer Beschäftigung, die ihr wirkliche Anerkennung und Befriedigung verschafft. Doch nach so langer Pause empfängt man die attraktive Frau in der Arbeitswelt nicht gerade mit offenen Armen, zumal Angelika Minhoff es sich mangels anderer Erfahrungen in den Kopf gesetzt hat, ausgerechnet als Kraftfahrerin ihr Glück zu suchen. Hämische Bemerkungen und skeptische Blicke der Kollegen sind garantiert. Daheim muss sich der Ehemann nun um so profane Dinge wie Kind und Haushalt kümmern, alle Proteste sind vergeblich. Während Minhoff zunehmend unter offenkundiger Vernachlässigung durch seine Frau leidet, wissen ihre Kollegen bald die Fürsorge und das Verständnis ihrer weiblichen Verstärkung zu schätzen. Zu guter Letzt entdeckt auch noch Direktor Bellmann sein Herz für die Frauenförderung. Als der Cheffahrer in den Ruhestand geht, soll Angelika seine Nachfolgerin werden.
21:50
mit Sport
22:05
Commissario Brunetti und Sergente Vianello bietet sich ein grausiger Anblick: Giovanni de Cal, Besitzer einer Glasfabrik auf Murano, liegt mumifiziert vor einem seiner Öfen. Wie Pathologe Aurino schnell herausfindet, wurde der alte Mann ermordet. Eine erste Spur führt Brunetti und Vianello zum Nachtarbeiter Tassini, der seinen Chef hasste und ihn für die schwere Erkrankung seiner kleinen Tochter durch giftige Rückstände bei der Glasherstellung verantwortlich machte. Doch auch de Cals Tochter Assunta, die sehr unter ihrem despotischen Vater litt, hätte ein Motiv: Kurz vor seinem Tod drohte er ihr mit Enterbung. Wie sehr Assunta an der Fabrik hängt, weiß auch der heimlich in sie verliebte Arbeiter Sergio. Hat er den streitsüchtigen alten Mann aus dem Weg geräumt, um seiner Angebeteten zu helfen? Assunta scheint sich jedoch mehr für ihren Jugendfreund Gianluca Fasano, den Besitzer der benachbarten Glasbläserei und grünen Bürgermeisterkandidaten Venedigs, zu interessieren. Als Brunetti noch einmal mit Tassini sprechen will, findet er diesen tot in einem Wasserbecken der Glasbläserei, neben ihm die völlig verstörte Assunta. Diese gibt zu, von Tassini erpresst worden zu sein, da er mittels Wasser- und Bodenproben beweisen konnte, dass ihr hoch verschuldeter Vater illegal giftige Abwässer in die Lagune geleitet haben muss. Doch ist sie deshalb zu einem Mord fähig?
23:35
Marseille, in den 1930er Jahren. Von bewaffneten Soldaten eskortiert, wandert ein endloser Strom von Häftlingen durch die Stadt in Richtung Hafen. Die Delinquenten werden in die französische Strafkolonie Guyana verschifft, wo sie nach Verbüßung ihrer Haftstrafe als Kolonisten verbleiben sollen. Unter ihnen befindet sich Henri Charrière, der angeblich einen Zuhälter erstochen hat. Auf der Brust trägt er die Tätowierung eines Schmetterlings, Symbol der Freiheit. Schon während der Überfahrt denkt er an nichts anderes als seine Flucht. Hierfür freundet er sich mit dem Betrüger Louis Dega an, um mit dessen Geld die Gefängniswärter der Strafkolonie zu bestechen. Der Plan scheint zu funktionieren, doch Henri wird verraten und schmachtet nach seinem gescheiterten Ausbruch lange Zeit in Einzelhaft. Durch die Vermittlung eines Röntgenarztes startet Henri, diesmal gemeinsam mit Louis, einen zweiten Fluchtversuch, der unter einem günstigen Stern zu stehen scheint. Auf einer entlegenen Leprastation schenken Aussätzige den Flüchtlingen Geld für ein Segelboot, mit dem sie bis nach Honduras gelangen. Während Louis hier verhaftet und nach Guyana ausgeliefert wird, kann Henri sich zunächst in einem Kloster verstecken. Durch den Verrat der Äbtissin landet auch er wieder im Straflager. Die Jahre ziehen ins Land, seine Haare sind inzwischen ergraut, doch Henri wird sein Leben niemals in Gefangenschaft beenden.