17:05
Elefantenkind Thuza muss einiges lernen: das tägliche Haare waschen, den Umgang mit dem Fußhocker für die spätere Pediküre und nun auch, sich für kurze Zeit von der Mutter zu entfernen. Heute trainiert das Elefantenkind zusätzlich für den Kindergeburtstag. Aber nicht den eigenen. Als besondere Attraktion im Tierpark können Kinder, natürlich nur in Begleitung, an ihrem Geburtstag ein wenig hinter die Kulissen blicken und mit den Elefanten auf Tuchfühlung gehen. Immer schön der Reihe nach! Bei den Tüpfelhyänen heißt das, immer schön dem Rang nach: zuerst das ranghöchste Weibchen, Malindi, dann ihre Töchter und als Letzter im Rudel folgt das Männchen Kara. Ob auch dieses Verhalten mit zum schlechten Hyänen-Image beiträgt? Außerdem berichtet "Panda, Gorilla & Co." diesmal u. a. über farbenprächtige Preußenfische und andere Stars der Unterwasserwelt im Aquarium, über den narkosefreien Zahnarztbesuch von Flusspferd Ede und über den Antrittsbesuch der jungen Trampeltier-Dame Delia in der Herde. Außerdem gibt es eine Überraschung: Bei den Brillenpelikanen ist Nachwuchs geschlüpft. Allerdings ein Rosapelikan.
17:53
Pittiplatsch: Der eingebildete Kranke
18:00
mit Sport
18:12
Wie ist die Wetterlage in Berlin und Brandenburg in den nächsten Tagen? Das Magazin informiert mit professionell gestalteten Wetterkarten über alle Trends.
18:15
Wir zeigen Menschen an der Panke, von der Quelle in Pankeborn bei Bernau über den quirligen Wedding bis hin zum Schlosspark Niederschönhausen. Wir schauen u.a. bei einer Panke-Care-Gruppe vorbei, beim Ritterorden der Pankgrafen, bei Künstlern der Wiesenburg im Wedding und bei Kleingärtnern in Pankow.
18:45
Seit 1994 berichtet das vom Mitteldeutschen Rundfunk produzierte Boulevardmagazin über Prominente, die neueste Mode aus Paris und der Welt oder aktuelle Geschehnisse in den europäischen Königshäusern.
19:27
Wie ist die Wetterlage in Berlin und Brandenburg in den nächsten Tagen? Das Magazin informiert mit professionell gestalteten Wetterkarten über alle Trends.
19:30
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Vier Königinnen - vier klingende Namen aus der Welt des preußischen Hochadels: Luise, Augusta, "Vicky" und Auguste Victoria. Die rbb-Dokumentation ist eine erzählerische Erkundung der Biografien dieser vier Frauen, deren Leben von Schicksalsschlägen und Herausforderungen geprägt sind. Luise - deren 250. Geburtstag wir in diesem Jahr feiern - ist die Lady Di des frühen 19. Jahrhunderts: bewundert, verehrt, geliebt. Als sie mit nur 34 Jahren stirbt, hinterlässt sie einen Witwer, eine Kinderschar und erschütterte Untertanen. Ein Mythos ist geboren: der Mythos einer heroischen, patriotischen Monarchin, die sich nicht scheut, einem Imperator wie Napoleon entgegenzutreten, um ihr Königreich vor dem Untergang zu retten. Luise, die "preußische Madonna". Ihre Nachfolgerinnen werden ebenfalls mit Spitznamen bedacht: Die "Bismarck-Gegnerin", die "Engländerin", die "Kirchen-Juste". Auch Augusta, "Vicky" und Auguste Viktoria waren Königinnen im Männerstaat Preußen. Sie wurden über ihren Status als Königin hinaus sogar zu Kaiserinnen gemacht. Alle vier Frauen am Hofe der Hohenzollern prägten nicht nur ihre Zeit, sondern auch Orte in Berlin und Brandenburg: unter anderem Schloss Paretz, Schloss Babelsberg und das Neue Palais. Außerdem waren sie miteinander verwandt. Jede ist die Schwiegermutter der jeweils nächsten. Ein kompliziertes Band, das sie eng miteinander verknüpft. Die Regisseurin und Kunsthistorikerin Grit Lederer befragt die Schriftstellerin Christine Gräfin von Brühl, renommierte Historiker und Wissenschaftlerinnen und erkundet vier Biografien, Zeiten und Schlösser unter dem Aspekt: Wie unabhängig und eigenmächtig konnten die vier Königinnen ihre eigenen, oftmals liberaleren Vorstellungen von Preußen durchsetzen? Hatten sie z.B. einen eigenen Hofstaat? In einem Panorama vom Ende des 18. Jahrhunderts bis zum Untergang der preußischen Monarchie eröffnet die rbb-Dokumentation einen neuen, einen weiblichen Blick auf den Militärstaat Preußen.
21:45
22:15
"Menschen der Zukunft!" - mit diesem Zuruf einer Leningraderin beginnt der Film über eine der großen Untaten des Zweiten Weltkrieges: "Eroberer und Krieger künftiger Schlachten! Habt mehr Respekt und Zärtlichkeit für Städte! Denkt daran, dass Städte beim Untergang schreien. Denn ihr Tod ist unwiderruflich und kann von niemandem und niemals gerechtfertigt werden." Über 80 Jahre ist das her. Und heute? Wir selbst sind die Menschen der Zukunft - und könnten erschrecken über die Gegenwart dieser Vergangenheit. Die Blockade Leningrads hat in diesem Film ein Frauengesicht. Denn die meisten der Aufzeichnungen stammen von Frauen. Es sind Tagebücher des Sterbens - oder des Überlebens. Versuche, sich selbst zu bewahren, durchzustehen, nicht hinzustürzen und liegenzubleiben wie so viele Entkräftete, Sterbende. Mühsam der alles lähmenden Schwäche abgerungene, schonungslose Zeilen. Die Schreiberinnen fürchten sich nicht vor dem Feind und nicht vor der Kommunistischen Partei, die sich als unfähig erwiesen hat. Die verantwortlich ist dafür, dass die einen zu essen haben, die anderen nicht: "Es hieß doch: "Wir sind auf den Krieg vorbereitet. Oh, Ihr Abenteurer, Ihr Schurken, Ihr rücksichtslosen Schurken!" - Manchmal bricht Weinen in die Stille. Das heißt: Eine Brotkarte wurde gestohlen. Niemand fängt stürzende Menschen auf. Stumpf und gleichgültig gehen die Toten von morgen vorbei. "Auf allen Fotos von Stalin eine unglaubliche Selbstgefälligkeit. Wie geht es jetzt dem armen Narren, der glaubte, er sei wirklich der große, allmächtige, allweiseste, göttliche Augustus?" Kein Wunder, dass diese Stimmen nach dem Krieg ungehört verklangen, ja: unterdrückt wurden. Sie passten nicht zum Pathos des Leningrader Heldenlieds, das nun offiziell angestimmt wurde. Der Hungertod ist kein Heldentod.
23:45
In Russland ist Kritik am Krieg gegen die Ukraine oder an Putins Herrschaft ein Verbrechen. Tausende gewöhnliche Bürgerinnen und Bürger wurden in den letzten Jahren deswegen festgenommen, angeklagt und inhaftiert. Staatsfeinde - Russlands politische Gefangene erzählt ihre Geschichten: ein Jugendlicher, der zu fünf Jahren Haft verurteilt wurde; eine Theaterregisseurin, die Opfer eines Schauprozesses wurde; ein Menschenrechtsaktivist, der trotz Verfolgung nicht aufhört zu sprechen; und Mütter, die um die Freiheit ihrer Kinder kämpfen. Eine junge russische Filmemacherin begann die Unterdrückung von innen heraus mit heimlich gedrehtem Filmmaterial zu dokumentieren. Der Film, der auch als Reaktion auf Alexander Nawalnys Tod entstand, heißt im Original "Politzek", wie auch die etwa ein Tausend politisch Inhaftierten in Russland genannt werden. Er ist eine Hommage an diejenigen, die sich nicht brechen lassen und täglich für ein anderes Russland kämpfen. Mit heimlich gedrehtem Filmmaterial - darunter seltene Einblicke in russische Gefängnisse - zeigt der Dokumentarfilm eindringlich die Maschinerie der Repression in Russland. Er erzählt Geschichten von Menschen, die festgenommen, angeklagt und inhaftiert wurden, weil sie es wagten, Kritik am Krieg gegen die Ukraine oder an Putins Herrschaft zu äußern. Dazu gehört die Geschichte des Menschenrechtsaktivisten, Oleg Orlov, der trotz Verfolgung nicht aufhört zu sprechen und schließlich im Gefangenenaustausch 2024 nach Deutschland ausreisen kann. Genauso wie die Künstlerin Sasha Skochilenko. Wegen ihrer Kritik am Krieg gegen die Ukraine war sie zu sieben Jahren Straflager verurteilt worden. Der Film zeigt Aufnahmen des kafkaesk anmutenden Gerichtsprozesses vor einem russischen Militärgericht gegen die Regisseurin Schenja Berkowitsch, an dessen Ende 6 Jahre Haft stehen für ein Theaterstück. Und er erzählt die bewegende Geschichte des 15jährigen Schülers Arsenij Turbin, der für das Verteilen von kremlkritischen Flugblättern zu 5 Jahren Strafkolonie verurteilt wird.