16:55
Eine Witwe hat eine hässliche, faule Tochter und eine fleißige, schöne Stieftochter. Während erstere sich in ihrer Faulheit sonnt, muss die Stieftochter alle Arbeit verrichten. Als ihr eine Spule in den Brunnen fällt, muss sie hineinspringen, um sie wieder herauszuholen. Marie landet auf einer schönen Wiese. Auf der wandert sie fort und kommt zu Frau Holle, wo sie jeden Morgen die Betten kräftig schüttelt, damit es auf der Erde schneit. Als sie wieder nach Hause möchte, wird sie für ihre fleißige Arbeit reich mit Gold gesegnet. Die neidische Stiefschwester will es ihr gleichtun und springt ebenfalls in den Brunnen. Da sie aber unfreundlich und faul ist, wird sie zur Strafe mit Pech überschüttet.
17:53
Plumps: Plumps gibt an
18:00
mit Sport
18:05
Wie ist die Wetterlage in Berlin und Brandenburg in den nächsten Tagen? Das Magazin informiert mit professionell gestalteten Wetterkarten über alle Trends.
18:10
Seen und Sölle, Flussläufe und Moore, ausgedehnte Wälder, Felder und Wiesen - das ist die Uckermark. Adler brüten in der Waldmark, Fischotter jagen in klaren Flüssen nach Forellen und Neunaugen, Biber stauen Bäche zu Seen. Dachse, Marderhund, Hasen und Füchse leben gemeinsam mit Hirschen und Rehen in der Feldmark. Weit im Nordosten Deutschlands hinterließen die Gletscher der letzten Eiszeit und ihre Schmelzwasser eine Bergwelt im Miniaturformat mit unzähligen Seen, dichten Wäldern, Wiesen und Weiden, Mooren und Sümpfen. Der Mensch schuf hier eine besonders abwechslungsreiche Kulturlandschaft. Von Feldsteinmauern umgrenzte Äcker und Wiesen, Hecken und die Sölle - kreisrunde Kleingewässer mitten auf dem Feld - sind voller Leben. Die Uckermark - 80 Kilometer von Berlin entfernt und in direkter Nachbarschaft zu Mecklenburg-Vorpommern und Polen - ist das Grenzland zwischen der waldreichen Schorfheide und den großen Ackerschlägen in Vorpommern. Beide Lebensräume schaffen ein Mosaik unterschiedlichster Lebensräume mit einer unglaublichen Artenvielfalt. Tierfilmer Christoph Hauschild porträtiert eine der einsamsten Regionen Deutschlands im Wandel der Jahreszeiten und gibt seltene Einblicke in diese Natur.
18:55
Im Fokus stehen jeweils Ortschaften mitten in Brandenburg mit unter 2000 Einwohnern. Bereits seit März 1993 zieht der "Landstreicher" umher und berichtet über das Leben der Menschen abseits der Städte.
19:00
Belebte Straße, buntes Treiben, aber auch Ruhe an der Spree - so zeigt sich der Kiez rund um die Straße Alt-Moabit in Berlin-Tiergarten. Interessant ist auch die Industrie-Geschichte. Und ganz aktuell: das Ausweichquartier für den Bundespräsidenten.
19:27
Wie ist die Wetterlage in Berlin und Brandenburg in den nächsten Tagen? Das Magazin informiert mit professionell gestalteten Wetterkarten über alle Trends.
19:30
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Jahrelang hat Angelika Minhoff für ihren vielbeschäftigten Schauspielergatten das Mädchen für alles gespielt. Jetzt drängt es sie nach einer Beschäftigung, die ihr wirkliche Anerkennung und Befriedigung verschafft. Doch nach so langer Pause empfängt man die attraktive Frau in der Arbeitswelt nicht gerade mit offenen Armen, zumal Angelika Minhoff es sich mangels anderer Erfahrungen in den Kopf gesetzt hat, ausgerechnet als Kraftfahrerin ihr Glück zu suchen. Hämische Bemerkungen und skeptische Blicke der Kollegen sind garantiert. Daheim muss sich der Ehemann nun um so profane Dinge wie Kind und Haushalt kümmern, alle Proteste sind vergeblich. Während Minhoff zunehmend unter offenkundiger Vernachlässigung durch seine Frau leidet, wissen ihre Kollegen bald die Fürsorge und das Verständnis ihrer weiblichen Verstärkung zu schätzen. Zu guter Letzt entdeckt auch noch Direktor Bellmann sein Herz für die Frauenförderung. Als der Cheffahrer in den Ruhestand geht, soll Angelika seine Nachfolgerin werden.
21:50
mit Sport
22:05
Commissario Brunetti und Sergente Vianello bietet sich ein grausiger Anblick: Giovanni de Cal, Besitzer einer Glasfabrik auf Murano, liegt mumifiziert vor einem seiner Öfen. Wie Pathologe Aurino schnell herausfindet, wurde der alte Mann ermordet. Eine erste Spur führt Brunetti und Vianello zum Nachtarbeiter Tassini, der seinen Chef hasste und ihn für die schwere Erkrankung seiner kleinen Tochter durch giftige Rückstände bei der Glasherstellung verantwortlich machte. Doch auch de Cals Tochter Assunta, die sehr unter ihrem despotischen Vater litt, hätte ein Motiv: Kurz vor seinem Tod drohte er ihr mit Enterbung. Wie sehr Assunta an der Fabrik hängt, weiß auch der heimlich in sie verliebte Arbeiter Sergio. Hat er den streitsüchtigen alten Mann aus dem Weg geräumt, um seiner Angebeteten zu helfen? Assunta scheint sich jedoch mehr für ihren Jugendfreund Gianluca Fasano, den Besitzer der benachbarten Glasbläserei und grünen Bürgermeisterkandidaten Venedigs, zu interessieren. Als Brunetti noch einmal mit Tassini sprechen will, findet er diesen tot in einem Wasserbecken der Glasbläserei, neben ihm die völlig verstörte Assunta. Diese gibt zu, von Tassini erpresst worden zu sein, da er mittels Wasser- und Bodenproben beweisen konnte, dass ihr hoch verschuldeter Vater illegal giftige Abwässer in die Lagune geleitet haben muss. Doch ist sie deshalb zu einem Mord fähig?
23:35
Marseille, in den 1930er Jahren. Von bewaffneten Soldaten eskortiert, wandert ein endloser Strom von Häftlingen durch die Stadt in Richtung Hafen. Die Delinquenten werden in die französische Strafkolonie Guyana verschifft, wo sie nach Verbüßung ihrer Haftstrafe als Kolonisten verbleiben sollen. Unter ihnen befindet sich Henri Charrière, der angeblich einen Zuhälter erstochen hat. Auf der Brust trägt er die Tätowierung eines Schmetterlings, Symbol der Freiheit. Schon während der Überfahrt denkt er an nichts anderes als seine Flucht. Hierfür freundet er sich mit dem Betrüger Louis Dega an, um mit dessen Geld die Gefängniswärter der Strafkolonie zu bestechen. Der Plan scheint zu funktionieren, doch Henri wird verraten und schmachtet nach seinem gescheiterten Ausbruch lange Zeit in Einzelhaft. Durch die Vermittlung eines Röntgenarztes startet Henri, diesmal gemeinsam mit Louis, einen zweiten Fluchtversuch, der unter einem günstigen Stern zu stehen scheint. Auf einer entlegenen Leprastation schenken Aussätzige den Flüchtlingen Geld für ein Segelboot, mit dem sie bis nach Honduras gelangen. Während Louis hier verhaftet und nach Guyana ausgeliefert wird, kann Henri sich zunächst in einem Kloster verstecken. Durch den Verrat der Äbtissin landet auch er wieder im Straflager. Die Jahre ziehen ins Land, seine Haare sind inzwischen ergraut, doch Henri wird sein Leben niemals in Gefangenschaft beenden.