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TV Programm für rbb Berlin am 17.10.2026

Jetzt

Manfred Krug - Ich wollte echt sein 22:00

Manfred Krug - Ich wollte echt sein: Ein Wiedersehen mit dem deutsch-deutschen Künstler

Künstlerporträt

Vor zehn Jahren, am 21. Oktober 2016, verstarb Schauspieler und Sänger Manfred Krug. In dem Film "Ich wollte echt sein" blickt das rbb Fernsehen auf das Leben des Künstlers zurück. Der Film entstand im Jahr 2014. Das rbb Fernsehen begleitete Manfred Krug bei den Aufnahmen zu seinem letzten Studioalbum "Auserwählt". Gemeinsam mit Jazzsängerin Uschi Brüning spielte er neue Songs ein, darunter Evergreens wie "Somewhere Over The Rainbow" und "All Of Me". Das 45-minütige Porträt zeichnet das Leben von Manfred Krug nach. Bis zuletzt blieb Manne, wie alle ihn nannten, seinem Geheimnis treu: Er war in all seinen Rollen das, was er selbst ist. "Ich wollte echt sein", nannte er das. Prominente wie Annekathrin Bürger, Charles Brauer und Wolf Biermann erinnern sich in dem Film an Manfred Krug als Freund, Künstler und Kollege. Das facettenreiche Porträt eines Mannes, dessen Leben eng mit der Geschichte dieses Landes verwoben war.

Danach

Kugeln tragen keine Unterschrift 22:45

Kugeln tragen keine Unterschrift

Italowestern

Das rbb Fernsehen sendet den Italowestern "Kugeln tragen keine Unterschrift" zu Ehren von Klaus Kinski. Der legendäre wie umstrittene Schauspieler, dessen wichtigste Filme in der Zusammenarbeit mit Regisseur Werner Herzog entstanden - "Nosferatu - Phantom der Nacht" (1978), "Woyzeck" (1979) oder "Fitzcarraldo" (1981) - und allesamt zu Kultwerken der Filmgeschichte avancierten, wäre am 18. Oktober dieses Jahres 100 Jahre alt geworden. Luke Barrett kommt mitten in der Wüste zu sich. Über ihm kreisen die Geier, neben ihm liegt die Leiche eines Mannes, den er nicht kennt. Luke hat einen Streifschuss am Kopf abbekommen und kann sich an nichts erinnern - nur dass er im Bürgerkrieg gekämpft hat und nach langer Zeit wieder heimkehren will. Als er in seiner Heimatstadt ankommt, wird er bereits erwartet. Ein Unbekannter, der Luke aber bestens zu kennen scheint, überreicht ihm 1.000 Dollar für einen abgesprochenen Mordauftrag. Luke soll einen gewissen Viktor erschießen - seinen eigenen Bruder. Doch Luke rettet dem Bruder das Leben und tötet stattdessen den Auftraggeber. Erst nach und nach dämmert Luke, dass seine Entscheidung womöglich falsch war. Viktor erweist sich als skrupelloser Grundstücksspekulant. Systematisch bringt er das Land der umliegenden Farmer in seinen Besitz, um es mit Flüchtlingen aus Mexiko zu bewirtschaften, die für einen Hungerlohn schuften. Derweil ist Luke sich noch immer nicht über seine Identität im Klaren. Von einer Saloon-Dame erfährt er schließlich, dass er verheiratet war. Während seiner langen Abwesenheit wurde seine schwangere Frau ermordet von einem gewissen Dingus - was so viel bedeutet wie "Bastard". Doch niemand scheint diesen Dingus zu kennen. Im Haus seiner blinden Mutter, die nach dem Tod ihres Mannes den Verstand verloren hat, findet Luke ein altes Familienfoto, auf dem auch sein Bruder abgebildet ist. Plötzlich kehrt die Erinnerung zurück.