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TV Programm für rbb Berlin am 25.02.2026

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Lost Places 21:00

Lost Places: Klinikruinen

Dokumentation

Lost Places - fast jeder hat schon einmal solch einen verlassenen und verfallen Ort gesehen, beim Vorbeifahren, am Stadtrand oder mitten im Wald. Meist liegen die Ruinen hinter Zäunen und Absperrungen. Fenster und Türen sind verbarrikadiert. So bleiben ihre Geheimnisse verborgen, ihre Geschichten unbekannt. Die Dokumentation öffnet diese Türen und führt die Zuschauerinnen und Zuschauer an Orte, an denen die Zeit stillzustehen scheint. Es ist der Reiz des Vergessenen, die Schönheit des Verfalls, die ihre magische Anziehungskraft ausmacht. Hier lässt sich beobachten, wie sich die Natur die maroden Gebäude zurückerobert. Die Doku erkundet drei der spektakulärsten und geheimnisvollsten Klinikruinen in Berlin und Brandenburg. Bei Kolkwitz, südöstlich von Cottbus befindet sich das "Tuberkulose-Schloss im Wald". Einst wurden hier Frauen gepflegt, die sich mit der tödlichen Tuberkulose infiziert hatten. Arbeiterinnen aus der umliegenden Textilindustrie. Mit dem Bau großzügiger Heilstätten versuchte man, der massenhaften Erkrankung zu begegnen. Nach dem Krieg wird die Klinik zu einem Reha-Zentrum für Herzpatienten. Seit 2007 steht das Gebäude leer, das Gelände wird zur Brache. Urban Explorer entdecken heute den verwunschenen Ort. Andreas Böttger gehört zu ihnen. Aus seiner Leidenschaft hat er einen Beruf gemacht, heute organisiert er offizielle Fototouren an Lost Places. "Honeckers Regierungskrankenhaus" lag mitten im Bucher Stadtforst. Das riesige Gebäude aus den 1970er Jahren war der Nomenklatura der DDR-Partei- und Staatsführung vorbehalten. Erich Honecker gehörte zu den prominenten Patienten. Für ihn war eine eigene Suite reserviert. Die Vorzeigeklinik wurde nach der Wende dem Senat unterstellt und später an die Helioskliniken verkauft. Seit 2007 steht das Gebäude leer. Heute ist die einstige Klinik eine Ruinenlandschaft. Anders die "Bunkerklinik am Wannsee". Ein riesiges Areal mit Klinkerbauten, alten Patientenbaracken und einem gewaltigen Hochbunker. Ende der 1930er Jahre zieht in den Wald von Heckeshorn die Reichsluftschutzschule. Wenig später entscheidet die Wehrmacht, die zentrale Luftabwehr in und um Berlin nach hierher zu verlegen. Ein Hochbunker entsteht und wird Kommandozentrale der Luftwaffe. Nach dem Krieg errichten die Amerikaner auf dem Areal eine Lungenklinik. Der Bunker wird schließlich zum Notkrankenhaus. An den Lost Places trifft das Filmteam auf Urban Explorer, Street Artists und ehemalige Arbeiter, Menschen, die auf der Suche sind, nach der Geschichte, nach Erinnerungen, nach einer Zukunft für die verfallenen Gebäude.

Danach

rbb24 mit Sport 21:45

rbb24 mit Sport

Nachrichten

mit Sport

Selenskyj - Das entscheidende Jahr? 22:00

Selenskyj - Das entscheidende Jahr?

Dokumentation

Die Ukraine erlebt einen harten Winter, den vierten seit dem Angriff Russlands. Viele Menschen sind ohne Strom und müssen die Kälte überstehen. Ihr Präsident kämpft um Rückhalt - im Land wie auf internationaler Bühne. Der Film zeigt Selenskyj als Staatschef im Ausnahmezustand, zerrissen zwischen Durchhaltewillen, Machtanspruch und der Suche nach einem Frieden, der nicht Kapitulation bedeutet. Die Dokumentation begleitet Wolodymyr Selenskyj durch ein Jahr, in dem die Krisen über ihm zusammenbrechen, das Land zu zerreißen drohen. Die ukrainische Armee ist ausgelaugt, die Gesellschaft erschöpft und die internationale Unterstützung brüchig. Selenskyj ringt um Waffen, Garantien und sein politisches Überleben - und trifft dabei auf wechselhafte Signale aus Washington, diplomatische Schachzüge in Europa und Zweifel im eigenen Land. Der Film rekonstruiert zentrale Momente dieses Krisenjahres: die Eskalation im Oval Office, das ständige Hin und Her in den Friedensgesprächen, den Druck der europäischen Verbündeten und die Folgen militärischer Entscheidungen - bis hin zu einem Korruptionsskandal, der die größte innenpolitische Krise seit Selenskyjs Amtsantritt auslöst. Internationale Expertinnen und Experten ordnen diese Entwicklungen ein: Der amerikanische Politologe Charles Kupchan, die Sicherheitsexpertin Claudia Major, ARD-Korrespondent Vassili Golod, der Journalist Simon Shuster, die ukrainische Antikorruptionsaktivistin Daria Kaleniuk sowie Investigativjournalist Denys Bihus zeigen, wie Macht, Idealismus und persönliche Grenzen kollidieren. Regisseur Christoph Peters zeichnet ein politisches Porträt jenseits der Heldenerzählung: Ein Präsident unter Druck, den der Krieg erfahrener, mächtiger, aber auch umstrittener gemacht hat.

Stimmen aus dem Krieg - Ukraine 2022 22:45

Stimmen aus dem Krieg - Ukraine 2022

Dokumentarfilm

Ein Jahr lang reiste das Filmteam durch die Ukraine und in andere Länder Europas und ließen ukrainische Frauen ihre Geschichten erzählen - in einer Videobox: unverstellt, ohne Interviewer, ohne Zeitlimit. Geflüchtete, die jeden Tag mit der Entscheidung ringen, ihr Land verlassen zu haben und seither zwischen zwei Welten zerrissen sind. Frauen, die geblieben sind und gelernt haben, mit der anhaltenden Bedrohung zu leben; die ihren Job als Hebamme, Lokalpolitikerin oder Bäckerin unter neuen Bedingungen weitermachen oder sich eine neue Aufgabe gesucht haben, die Männer im Kriegsgebiet unterstützen, ihre Fabrikräume zu einem Bunker umgestalten oder einfach ihre Familie schützen. Ukrainerinnen, die sich entschlossen haben an der Front zu kämpfen, um ihre Heimat, ihr Land zu verteidigen. Sie alle erzählen, was sie erlebten und erlitten. Die weibliche Perspektive. "Stimmen aus dem Krieg - Ukraine 2022" ist eine dichte Erzählung, emotional aufwühlend, das Panorama eines Krieges in seinem ersten Jahr.

Ukraine - Hilfe für ein versehrtes Land 00:05

Ukraine - Hilfe für ein versehrtes Land

Dokumentation

In der Ukraine gibt es durch den russischen Angriffskrieg mittlerweile Zehntausende von Amputationsverletzten, vor allem unter Soldaten. Das stellt die ukrainische Gesellschaft vor riesige Probleme. "Unser Land ist nicht auf Menschen wie uns vorbereitet", sagt Vitalii Saiko-Kazakow, der selbst an der Front schwer verwundet wurde. Um dazu beizutragen, dass möglichst viele der schwerverletzten Menschen wieder in ein normales Leben zurückkehren können, hat sich "Life Bridge Ukraine", eine Berliner Hilfsorganisation, ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: Sie will nicht nur Soldaten in Deutschland mit Prothesen versorgen, sondern gleichzeitig auch junge ukrainische Trainees ausbilden, damit mit ihrer Mitarbeit auch in Kiew ein modernes Prothesenzentrum betrieben werden kann. Eine gewaltige Kraftanstrengung für alle Beteiligten. Alles, was für dieses Projekt nötig ist, wird Janine von Wolfersdorff, Gründerin der Hilfsorganisation, über Monate organisieren: Sie verhandelt mit Behörden, wirbt Spenden ein und kümmert sich persönlich um die verletzten Soldaten. Vitalii Saiko-Kazakow und Zhenya Syvolap gehören zu den ersten Patienten, die zur Versorgung nach Berlin reisen. Die Männer haben jeweils beide Beine verloren, der erst 24-jährige Zhenya zusätzlich einen Unterarm. Für Vitalii ist das Hilfsprojekt ein Glücksfall, bereits seine ersten Prothesen sitzen perfekt. Dank seiner sportlichen Kondition kann er schon bald wieder neu gehen lernen. Für Zhenya, der zu den am schwersten verletzten Patienten gehört, ist der Weg zurück ins normale Leben deutlich schwieriger. Es wird dauern, bis auch er auf Prothesen stehen und Treppen steigen kann. Die Story von WDR und RBB begleitet die Patienten Vitalii und Zhenya von den ersten Wochen ihrer Behandlung in Berlin bis zu ihrer Rückkehr in die Ukraine. Sie beobachtet, mit wie vielen Schwierigkeiten die jungen Männer auch jenseits der medizinischen Versorgung zu kämpfen haben. Die 22-jährige Trainee Anastasiia Tkach lernt an "ihrem" Patienten Vitalii im "Crash-Kurs" das Wichtigste zum Prothesenbau. Sie ist eigentlich Physiotherapeutin und wird eine der ersten Fachkräfte im neuen Prothesenzentrum in Kiew sein. Obwohl sie ein Jobangebot in Berlin bekommt, entscheidet sie sich, in die Ukraine zurückzukehren, um ihre neuen Fähigkeiten dort anzuwenden. In Kiew erwartet sie wieder der Kriegsalltag - tagsüber Cafés im strahlenden Sonnenschein, nachts Drohnenangriffe mit zerstörten Wohnhäusern, Verletzten und Toten. Anastasiia geht nicht mehr in den Luftschutzkeller - sie versucht ein möglichst normales Leben ohne Angst zu führen, um nicht "verrückt" zu werden. Schließlich kann der Film der Eröffnung der Prothesenwerkstatt in Kiew im Herbst 2025 dokumentieren. Nach zehn Monaten Bauzeit sind aus einer "Müllhalde" im Keller des "Krankenhauses No.12" topmoderne Arbeitsräume geworden. Ein mittleres Wunder - und ein großes Stück Hoffnung für ein versehrtes Land.

Inside Saporischschja 00:50

Inside Saporischschja: Ein Atomkraftwerk im Krieg

Dokumentation

Mit dem russischen Überfall auf die Ukraine kam die Furcht vor einer nuklearen Katastrophe zurück. Bereits in den ersten Kriegstagen besetzen russische Truppen die Sperrzone rund um die Atomruine Tschernobyl, wenig später folgt das AKW Saporischschja. Während die russischen Truppen nach wenigen Wochen aus Tschernobyl abziehen, ist Europas größtes Kernkraftwerk seit Anfang März 2022 okkupiert. Mehrfach gerät die Anlage unter Beschuss, ist die Stromversorgung unterbrochen, bricht Feuer aus. Immer wieder warnen Experten. Im Krieg kann hier scheinbare Stabilität jeden Tag in eine akute Bedrohungslage umschlagen. Wie sicher sind Kernkraftwerke im Krieg? Was macht das mit den ukrainischen Beschäftigten? Was kann die Internationale Atomenergie-Behörde IAEA tun? Die Dokumentation folgt drei Mitarbeitern ukrainischer Kernkraftwerke und erzählt von den Folgen der russischen Besatzung. Von Angst, illegalen Verhören und Folter. Für IAEA-Chef Rafael Grossi sind die Bedingungen, unter denen die Belegschaft arbeiten muss, die größten Sorgenpunkte. Die Arbeit am Film rief bei Regisseur Pavlo Cherepin persönliche Erinnerungen wach, früh lernte er als Kind nach dem Reaktorunfall von Tschernobyl das Wort "Evakuierung" kennen. Und so blickt die Dokumentation auch zurück in das Land, in dem der schwerste Unfall in der zivilen Nutzung der Atomenergie nicht vergessen ist. Und das 1994 auf Atomwaffen verzichtete im Gegenzug für Sicherheitsgarantien.

Eiserne Schmetterlinge 01:40

Eiserne Schmetterlinge

Dokumentarfilm

Im Sommer 2014 verwandeln sich Sonnenblumenfelder und Kohleminen im Osten der Ukraine in einen 12 Quadratkilometer großen Tatort: Fast 300 Menschen sterben beim Abschuss des Passagierflugzeuges MH17. Im Körper des toten Piloten wird ein schmetterlingsähnliches Schrapnell gefunden. Ziemlich schnell verdichten sich die Hinweise darauf, dass das Flugzeug von einer BUK-Rakete abgeschossen wurde, die aus Russland stammt. Doch der Kreml zündet eine Nebelkerze nach der anderen, im Strudel der Informationen soll das tatsächliche Geschehen untergehen. In einer Welt, in der Gewalt nur durch Lügen verteidigt werden kann und Lügen sich nur durch Gewalt verbreiten können, zeigt IRON BUTTERFLIES die Wahrheit über den Flugzeugabsturz und klärt darüber auf, was passiert, wenn man die Wirklichkeit leugnet. Präzise untersucht Regisseur Roman Liubyi dieses Verbrechen und legt die Mechanismen russischer Desinformation und Kriegsführung frei.

Jetzt geht's um die Wurst 02:55

Jetzt geht's um die Wurst: Fabrik-Aus in Eberswalde

Reportage

Die Wurstfabrik in Britz bei Eberswalde schließt Ende Februar 2026 ihre Werkstore. 500 Menschen verlieren ihre Arbeit. Fast 50 Jahre nach Gründung des einstigen Schlacht- und Verarbeitungskombinates geht damit eine Tradition zu Ende. In den 80er Jahren war Eberswalde Europas größte Fleisch- und Wurstfabrik. In der Stadt entstanden ganze Neubauviertel, Schulen und sogar eine Schwimmhalle für die damals 3000 Beschäftigten und deren Familien. Die beliebten Würstchen und andere Eberswalder Fleischprodukte sollen zukünftig in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen produziert werden - so entschieden es die Eigentümer der zum Tönnings-Konzern gehörenden Zur-Mühlen-Gruppe, die das Werk erst 2023 übernommen hatte. Die rbb-Reporter Andreas Jacob und Fred Pilarski begleiten die letzten Tage des Werks. Und geben seltene Einblicke in die noch laufende Produktion und das 65Hektar große Betriebsgelände, mit Ecken und Hallen, die schon seit Jahren nicht mehr genutzt werden. Die Reporter waren im Gespräch mit ehemaligen und aktuell noch Beschäftigten, dem Management, der Gewerkschaft und der Kundschaft. Warum ist das Werk nicht mehr rentabel? Warum haben die wechselnden Eigentümer nicht genügend investiert? Wollte der Tönnies- Konzern nur die Marke "Eberswalder" und war eine Marktbereinigung in der Branche das Übernahme-Ziel? Und es gibt erste Antworten, wie es mit den Beschäftigten und dem Fabrikgelände weitergehen könnte.

Berlin erwacht - Winter 03:25

Berlin erwacht - Winter

Dokumentation

DER TAG in Berlin & Brandenburg 03:30

DER TAG in Berlin & Brandenburg

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