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Die 1970er sind ein Jahrzehnt im Aufbruch, zwischen Fortschrittsglauben und Tradition, Freizügigkeit und Prüderie. In Berlin wandelt sich die Euphorie und die revolutionäre Stimmung der Sechziger in einen bunten, hedonistischen Zustand. Hippies inspirieren mit ihren Gewändern die Maximode. Die Trimm-Dich-Bewegung löst eine Fitnesswelle aus. Ein neuer Stadtteil namens Marzahn entsteht. Spanien wird zum Urlaubsziel Nummer eins. Das Jahr der Frau will mit alten Klischees aufräumen. In Ost-Berlin wird der Palast der Republik eröffnet. Schrille Farben, seichte Sounds, die Discowelle lockt Teenager in die Tanzschulen. Punk kommt nach Berlin und artikuliert ein neues Lebensgefühl. Und: Ein bisschen Woodstock in Ostberlin - die sozialistische Jugend bei den Weltfestspielen. Die DDR gewinnt gegen die BRD 1:0, aber West-Deutschland wird 1974 Fußballweltmeister. David Bowie singt "Heroes". Kein anderer Song über die Mauer ist so pathetisch wie dieser und kein anderer Song über die geteilte Stadt wird so legendär. Die Politik beschreitet in diesem Jahrzehnt neue Wege: Wandel durch Annäherung - auch in Ost- und Westberlin. Am Horizont eine neue Krise: Wettrüsten. Und Berlin mittendrin.
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Beleidigungen, Bedrohungen, tätliche Angriffe: Die Zahl der Straftaten gegen queere Menschen ist in Deutschland in den vergangenen Jahren massiv gestiegen. Seit 2010 haben sich die polizeilich erfassten Fälle von Hasskriminalität nahezu verzehnfacht. Allein 2025 registrierten Bundesinnenministerium und BKA 2.377 queerfeindliche Straftaten, ein Anstieg von 12,8 Prozent gegenüber 2024. Zahlen, die der Auslöser dafür waren, dass sich Anna Lührmann im Herbst letzten Jahres als lesbisch outete - um als queer in der Politik sichtbar zu sein. Nachdem sie 2002 mit 19 Jahren als jüngste Abgeordnete in den Bundestag einzog, kehrte sie 2021 nach 12 Jahren in der Wissenschaft zurück. Sie wurde Staats-ministerin für Europa und Klima im Auswärtigen Amt unter Annalena Baerbock und ist heute Landesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen Hessen. In "Thadeusz lang & breit" spricht Jörg Thadeusz mit Anna Lührmann über ihr Outing, ihre Zeit als Demokratieforscherin und die Klimapolitik, die sie zurück ins Parlament führte.
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Die wenigen Bewohner von Fair Isle, der Heimat von Detective Inspector Jimmy Perez, ereilt eine schreckliche Nachricht: Jemand hat die renommierte Vogelkundlerin Anna Blake in ihrem Labor erschlagen. Perez und seine Kollegin Alison McIntosh erreichen die entlegene Insel, bevor der Verkehr nach Mainland wegen eines Sturms eingestellt wird. Entsprechend auf sich alleine gestellt, beginnen sie mit den Nachforschungen, die Spuren lassen auf eine heftige Auseinandersetzung mit tödlichem Ausgang schließen. Dazu passt, dass die Wissenschaftlerin bei einer Feier am Vorabend offenbar in Streitereien verwickelt war. Ins Visier der Ermittlungen gerät der sonderliche Doktorand Peter Latimer. Er stand der Getöteten offenbar näher, als es ihrem Mann Frank Blake lieb sein konnte. Obwohl das Alibi des Nebenbuhlers viele Fragen aufwirft, sieht Perez ihn nicht als einzigen Verdächtigen. Der Überraschungsbesuch von Tessa Warren bei ihrem Mann Bill, der zum Forscherteam gehört, könnte ebenso etwas mit dem rätselhaften Fall zu tun haben wie das Auftauchen des Sohnes der Ermordeten. Zudem benimmt Annas Assistent Finlay Caulfield sich auffällig - ihn ertappt Perez dabei, wie er heimlich den Speicherchip seiner Kamera zerstören will.