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TV Programm für rbb Berlin am 10.06.2026

Jetzt

Tagesschau 20:00

Tagesschau

Nachrichten

Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.

Danach

rbb24 Reportage 20:15

rbb24 Reportage: Kohleland ist abgebrannt - Was wird aus der Lausitz?

Reportage

Der Kohleausstieg ist in vollem Gange. Bis 2038 wird auch das Lausitzer Revier Geschichte sein. Und was kommt dann? Der Bund investiert 10 Milliarden Euro, um Südbrandenburg eine Zukunft ohne Kohle zu ermöglichen. Während Cottbus dadurch zur dynamischsten Stadt Deutschland geworden ist, bekommen kleinere Städte im Umkreis kaum etwas vom Wandel mit. Wir beleuchten in der Reportage beide Seiten: die Leuchttürme, das Bahnwerk, den Science Park, Aufbruch und neue Institute plus Forschungen. Das alles zieht bundes- und weltweite Aufmerksamkeit auf sich. Wir schauen aber auch in Regionen, die nichts vom Wandel mitbekommen. Am Ende steht die Frage: Was wird aus der Lausitz?

Wir wollen reden 20:45

Wir wollen reden: Strukturwandel in der Lausitz - wo bleiben die Jobs?

Gesellschaft und Soziales

Die Lausitz verändert sich - und viele Menschen fragen: Kommen die versprochenen Jobs wirklich? Welche Zusagen werden eingelöst - und welche geraten ins Wanken? Seit Jahren fließen Milliarden in den Strukturwandel und doch bleibt bei vielen ein Gefühl der Unsicherheit. Gerät der Strukturwandel in der Lausitz ins Stocken? Zwar schaffen das ICE-Instandhaltungswerk und die Medizinische Universität Lausitz neue Perspektiven - aber was wird aus der Energieregion? Das neue Gaskraftwerk steht auf der Kippe, die Produktion von grünem Wasserstoff und der Bau eines großen Batteriespeichers sind gefährdet. Verpasst die Politik gerade Chancen oder korrigiert sie rechtzeitig mögliche Fehlplanungen? Wie können Bürger vom Wandel mehr profitieren? Darüber wollen wir reden.

rbb24 BERLIN 21:45

rbb24 BERLIN

Regionalmagazin

Mädchen können kein Fußball spielen 22:15

Mädchen können kein Fußball spielen: Die Geschichte der Pionierinnen des Frauenfußballs

Fußball

Es gab eine Zeit, in der Frauen in Deutschland nicht Fußball spielen durften. Männer glaubten, sie könnten Frauen von den Plätzen fernhalten und der Deutsche Fußball-Bund verbot ihnen, unter seinem Dach zu spielen, denn "Körper und Seele erleiden unweigerlich Schaden und das Zurschaustellen des Körpers verletzt Schicklichkeit und Anstand" (DFB 1955). Der Film erzählt von Heldinnen des Frauenfußballs, die den Widerständen trotzten und einfach ihr Spiel machten. Diese Frauen spielten, als der DFB es ihnen verbat. Sie spielten sich zum ersten offiziell anerkannten Länderspiel gegen die Schweiz 1982. Sie spielten sich schließlich zum internationalen Erfolg. Das alles war mehr als ein sportlicher Wettkampf. Es war ein Ringen um Anerkennung und um Frauenrechte. Eine kulturelle und gesellschaftliche Zeitreise, die weit über den Fußball hinaus geht und zeigt, wie stark patriarchales Verhalten das Leben von Frauen beeinflusst. Ohne die Geschichte des Gestern gäbe es den erfolgreichen Deutschen Frauenfußball nicht. Deshalb ist diese Zeitreise mit den Pionierinnen des Frauenfußballs in Ost und West auch heute noch von entlarvender Aktualität. Es klingt unglaublich, aber bis in den Herbst 1970 verbot der DFB-Frauen auf seinen Plätzen das Fußballspielen. In der DDR gab es kein Verbot, doch auch hier sahen sich Fußballerinnen mit Vernachlässigung konfrontiert. Hier wie dort galt Frauenfußball nicht als gleichwertig und ebenbürtig. Der Dokumentarfilm von Torsten Körner gibt den Pionierinnen des Frauenfußballs eine eigene Bühne. Unbeeindruckt von den männlichen Strategien, mit Ehrgeiz und Humor fanden sie Wege, den Männerbünden des DFB die Stirn zu bieten - und spielten trotzdem. Und das erfolgreich. Auch in der DDR bewiesen Pionierinnen mit Ausdauer, Hingabe und Liebe zum Fußball, dass "Mädchen" sehr wohl Fußball spielen können. Der Film erzählt von starkem weiblichem Empowerment und Emanzipation auf dem Rasen. Er begleitet die Protagonistinnen bei ihrem jahrzehntelangen und skurrilen Kampf um Anerkennung. Er erzählt von den Frauen, die trotz des offiziellen Fußballverbots spielten, die Mannschaften gründeten und den Parcours zu den ersten offiziellen Länderspielen in Ost und West bewältigten. Der Film erzählt von Frauen, die trotz aller Hindernisse nie aufgehört haben, Fußball zu lieben und die zu Vorbildern der Spielerinnen von heute wurden. Die Montage des Films schafft einen lebendigen Dialog zwischen den Erzählungen der Zeitzeuginnen und vielsagenden Fundstücken aus dem Archiv und bezeugt dabei die zähe Entwicklung von Gleichberechtigung - nicht nur auf dem Platz. Am 11. Juni 2026 beginnt in Kanada, Mexiko und den USA die 23. FIFA-Weltmeisterschaft.

Trump & us 23:45

Trump & us: Wie er unsere Welt verändert

Dokumentation

Einmal abgewählt, zigmal abgeschrieben, mehrmals verurteilt - und nicht zu stoppen. Das Comeback des Jahrhunderts: Trump krempelt die USA um. Und nicht nur sie. Die Dokumentation "Trump & us - Wie er unsere Welt verändert" erzählt von einem amerikanischen Präsidenten, der Europa mit Deals und harten Worten aufwühlt und verunsichert. Was ist seine Strategie und was hat er damit erreicht? Wie reagiert Deutschland? Wie schlägt sich Europa? Und was wird aus dem Amerika, das wir kannten? Was wird aus Demokratie und Frieden in "Trumps Welt", in unserer Welt? Der Film rekonstruiert Schlüsselmomente und dramatische Ereignisse eines Ausnahme-Jahres, sortiert die täglichen Schlagzeilen, analysiert, hinterfragt - um ein größeres und klareres Bild zu bekommen. Trumps zweite Präsidentschaft beginnt unmittelbar nach seiner Inauguration am 20. Januar 2025 mit Forderungen an die EU und die NATO- eigentlich seine Verbündeten. Mehr Peitsche als Zuckerbrot. Auf dem NATO-Gipfel in Den Haag willigen die Europäer ein, mehr in Verteidigung zu investieren. Zwischen Schmeichelei und Selbstbehauptung sucht Europa nach einer neuen Strategie - und muss gleichzeitig mitansehen, wie es auf der Weltbühne abgehängt wird. Kann Trump Frieden? Gerade weil er ist, wie er ist? US-Vizepräsident JD Vance jedenfalls spricht auf der Münchner Sicherheitskonferenz 2025 bezogen auf die internationale Ordnung vom "new sheriff in town". Und der neue Sheriff feiert sich als Friedensstifter. Aber von Frieden ist in Zeiten des Krieges wenig zu spüren. Gleichzeitig verunsichert Trumps Wirtschaftsnationalismus den globalen Handel. Er macht Druck, er nutzt Zölle, um alte Handelspartner zu neuen Deals zu bewegen. Sein Hin und Her in der Zollpolitik bestimmt über Wochen die europäische Berichterstattung. Die EU ringt um einen Deal, bis sie ihn schließlich in Schottland akzeptiert. Haben sich die Europäer über den Tisch ziehen lassen? Donald Trump stellt westliche Werte in Frage. Vieles von dem, was lange als Konsens galt. America first - ist seine Devise. Aber was für ein "America" meint er? Trump kämpft gegen Migration, Gender, Diversity und Klimaschutz. Und seine Attacken finden Nachahmer in Europa, wo viele sich auch nach einfachen Antworten sehnen. Kommt jetzt ein Zeitalter der "starken Männer"? Wird alles, was dem eigenen Weltbild widerspricht zum Feindbild? Verschieben sich die Grenzen des Sagbaren und Denkbaren? "Trump & us - Wie er unsere Welt verändert" erzählt von der Gegenwart Europas in schwierigen Zeiten und von unseren komplexen transatlantischen Beziehungen. Dabei ordnet ein Ensemble von Protagonistinnen und Protagonisten aus unterschiedlichen politischen Lagern, aus Amerika und Europa die Geschehnisse ein und beurteilt sie aus verschiedenen Perspektiven. Zu Wort kommen unter anderem die Podcasterin und Autorin Samira El Ouassil, der ehemalige Vorstandsvorsitzende der Siemens AG Joe Kaeser, die internationale Korrespondentin der ZEIT Rieke Havertz sowie Nile Gardiner, Politik Analyst beim extrem konservativen US-Thinktank Heritage Foundation und der ehemalige österreichischer Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP).