16:15
Die Geister der Vergangenheit halten Einzug in das Johannes-Thal-Klinikum: Die Neurochirurgin Franziska Ruhland trifft im Krankenhaus unverhofft auf eine alte Bekannte, die ihre Hilfe braucht. Dr. Ruhland wird sowohl medizinisch als auch privat gefordert. Wirft diese Begegnung die resolute Medizinerin aus der Bahn? Währenddessen möchte Oberarzt Marc Lindner seine Patientin Alice Rotloff überraschen. Dafür bringt er Sven Höppner auf die Station. Der Künstler soll für seine Patientin singen, doch dazu kommt er nicht mehr: Ein schwerer Schicksalsschlag ereilt den sonst lebensfrohen Sven. Nicht nur die Ärzte sind an seiner Seite und tun alles, um ihm zu helfen, sondern vor allem Alice schenkt ihm ein Ohr und schafft es ihn emotional zu unterstützen. Julia wird unterdessen schmerzhaft von ihren Kollegen vermisst, vor allem da fast keiner ihrer Freunde weiß, was mit ihr ist. Schafft es Elias, der involviert ist, für seine gute Freundin da zu sein?
17:05
Im besten Mannesalter ist der 14-jährige Kulan-Hengst Paco im Tierpark Berlin. Halb Esel und halb Pferd steckt in ihm, was sich auch in viel Temperament und schlechter Laune bei Paco zeigt. Sehr zum Leidweisen seiner Mitbewohner im Gehege. Paco stänkert gegen seine Stuten und die anderen Wildpferdhengste. Da bleibt nur eins: Der Störenfried bekommt eine Auszeit und wird weggesperrt. Ebenfalls ins Exil mussten die Vieraugen aus der Gattung der Zahnkarpfen im Aquarium Berlin. Nach einer Woche hinter den Kulissen geht es nun wieder ins Schaubecken, wo sich die Vieraugen im Glanz der neuen Lampen wieder präsentieren und sie sich in ihrem schlammigen Wasser suhlen können. Wasser ist auch ihr Element: die Seehundbabys Hilde und Mandy. Nur zur Fütterung kommen sie hinter die Kulissen. Doch seit einiger Zeit lassen sie sich ganz schön bitten. Bei dem Winterspeck, den sie auf den Rippen haben, stellt sich kein Hunger ein. Hilde guckt bereits bei der Fütterung der Großen im Becken interessiert zu. Wenn es die Zeit erlaubt, besucht Reimon Opitz den Orang-Utan Mann Mano. Mit dem "Mensch des Waldes" - so lautet die Übersetzung des malaiischen "orang (h)utan" - ist er ganz dicke. Die beiden verbindet eine lange Freundschaft. Von einer engen Bindung lässt sich auch zwischen Pfleger Ronald Richter und Marabufrau Elke sprechen. Gemeinsam gehen sie mal wieder auf Bräutigams-Schau. Hänsel heißt der "neue" Mann. Ob es zwischen den beiden funkt oder auch nur wieder Funkstille herrscht, werden die ersten Annäherungen zeigen.
17:53
Pittiplatsch: Moppi als Pilot
18:00
mit Sport
18:12
Wie ist die Wetterlage in Berlin und Brandenburg in den nächsten Tagen? Das Magazin informiert mit professionell gestalteten Wetterkarten über alle Trends.
18:15
In unserer Wochenserie "neue Heimat" porträtieren wir Menschen, die oft einen beschwerlichen Weg auf sich genommen haben, um bei uns eine Zukunft, ein neues Leben und Arbeit zu finden. Wir zeigen ihren Alltag, ihre Träume und Herausforderungen und wie sie allmählich in unserer Region heimisch werden.
18:45
Seit 1994 berichtet das vom Mitteldeutschen Rundfunk produzierte Boulevardmagazin über Prominente, die neueste Mode aus Paris und der Welt oder aktuelle Geschehnisse in den europäischen Königshäusern.
19:27
Wie ist die Wetterlage in Berlin und Brandenburg in den nächsten Tagen? Das Magazin informiert mit professionell gestalteten Wetterkarten über alle Trends.
19:30
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Sirenen, Sekunden, Schicksale: Wie läuft der Alltag der größten Berufsfeuerwehr Deutschlands? In einer der dynamischsten und herausforderndsten Metropolen Europas kämpfen die Frauen und Männer der Berliner Feuerwehr rund um die Uhr für das, was zählt - Menschenleben. Im Mittelpunkt des Films stehen Menschen, die diesen Beruf leben. Wie die Feuerwehrfamilie Fieting: Peter, Jens und Jan - drei Generationen verbunden durch dieselbe Berufung. Ihre Geschichten erzählen von Tradition, Verantwortung und dem Wandel innerhalb der Feuerwehr. Die Dokumentation begleitet auch Sascha Michala und sein Team von der Höhenrettung in Marzahn bei spektakulären Einsätzen und Feuerwehrfrau Luise Schluszas, die sich in Moabit in einem nach wie vor männerdominierten Beruf behauptet. Ihr Alltag zeigt, wie sich das Berufsbild langsam öffnet - und warum Vielfalt auch bei der Feuerwehr unverzichtbar wird. Ein besonderer Blick von außen kommt von Blaulichtreporter Axel Lier, der das Einsatzgeschehen der Berliner Feuerwehr seit Jahren begleitet. Er ist nah dran an den großen Dramen und den stillen Momenten - und weiß, was jenseits der Schlagzeilen passiert. Eindringliche Archivaufnahmen schlagen dabei eine Brücke von den Anfängen bis in die Gegenwart und machen sichtbar, wie sich Technik, Taktik und Selbstverständnis gewandelt haben. Geblieben ist eines: der unbedingte Wille zu helfen.
21:00
Alle hören auf ihr Kommando Anette Kolesov ist Ramp Agent. Sie ist die jüngste Flugzeugabfertigerin am Airport. "Die größten Flieger sind meine Lieblinge", sagt die 1,60 Meter große Brandenburgerin. "Dazu zählt auch der gelbe Dreamliner aus Singapur." Nach der Landung beginnt für sie und ihr Team der Wettlauf mit der Zeit. In siebzig Minuten muss die Boeing 787 wieder startklar sein. Tanken, Putzen, Entladen, Beladen. Vorher müssen 312 Passagiere raus, 312 wieder rein, Doch ob sie das heute schaffen? 52 Passagiere sind spurlos verschwunden, ein Frachtcontainer fehlt und Sitz 2A in der Business -Class ist defekt. Timo Krieg ist Follow-Me-Fahrer und morgens der erste auf der Start- und Landebahn. Der Flughafen Berlin-Brandenburg (BER) zählt zu den modernsten in Europa - 500 Starts- und Landungen, 70.000 Passagiere täglich. Bevor um 6 Uhr der erste Flieger landet, muss er die Piste kontrollieren. Tiere, Dreck und Müll könnten Flugzeuge beschädigen, sogar in erheblicher Gefahr bringen. "Heute sind viele Vögel unterwegs", sagt der Berliner und zündet die Knallschreckanlage. Druckwelle und Knall vergrämen die Vögel. Kein Problem mehr für den Flugverkehr. Timo Krieg lotst Flugzeuge zur Parkposition, er winkt die Piloten ein, bedient die Fluggastbrücken, kontrolliert die Rollwege und verjagt Tiere. Sein Tag sei nie langweilig, schwärmt er und genießt den traumhaften Sonnenaufgang an der Südbahn. Lademeister Michael Hiekel arbeitet eng mit Ramp Agent Anette Kolesov zusammen. In seiner Verantwortung liegt das zügige Be- und Entladen der Maschinen für Fracht und Gepäck. Für den Dreamliner nach Singapur muss kurzfristig ein Sperrgepäckstück in den Frachtraum geladen werden. Nun muss Michale Hiekel trotz aller Hektik, die Übersicht behalten und schnell handeln. Aber wo ist das Förderband? Jede Minute Verzögerung kann bedeuten, dass die Maschine ihren Startslot verpasst und dadurch der Flugablauf am BER neu geplant werden muss.
21:45
22:15
Die Stimmen von damals sind Zeugnisse, die nicht nachträglich verfasst wurden. Sie sind kein Werk des Gedächtnisses mit all seinen Schwächen, Verbrämungen und Verzeichnungen. Es sind Notizen, oft Gekritzel, entstanden in der Situation, ungeschönt und aufgeschrieben ohne Angst vor möglichen Folgen - und teils das letzte Andenken eines verlorenen Menschenlebens. Die Erzählung beginnt im Sommer 1942, als die Wehrmacht und ihre Verbündeten auf Stalingrad marschieren, und geht bis zur Kapitulation der 6. Armee Anfang Februar 1943. Auf der deutschen Seite Soldaten: am Anfang noch hochtrabende Eroberer, am Ende verzagte, frierende, verhungernde junge Männer, die wissen, dass sie dem Tod geweiht sind. Auf der sowjetischen Seite Militär- und Parteistrategen (darunter der spätere Staatschef Nikita Chruschtschow), vor allem aber Zivilisten, die in Splittergräben und Ruinen Schutz suchen. In den 200 Tagen der Schlacht von Stalingrad starben über eine Million Menschen. Für die Sowjetunion wurde hier der stählerne Siegeswille geschmiedet, der die Rote Armee fortan von Sieg zu Sieg trug, bis sie endlich die Rote Fahne auf dem Reichstag hissen konnte.
23:45
Es ist die Geschichte seiner blutigen Karriere, einer grenzenlosen Paranoia und eines Kultes, der ihn unsterblich machen sollte. Der Film erzählt die letzten Tage in Stalins Leben, die er in seiner geheimen Datscha in Kunzewo verbrachte, 20 Minuten vom Kreml entfernt. Hier begann Anfang März 1953 das lange Sterben des Diktators. Mit seinem Tod endete eine Ära. In historischen Rückblicken und Exkursen werden die verschiedenen Facetten seiner Gewaltherrschaft erzählt: sein Aufstieg zum grausamen Despoten, wie er zum Mythos wurde, zum "weisen und mächtigen Führer", zur Verkörperung von Kraft und Entschlossenheit. Der Kult erhob ihn für Millionen zu einem nahezu göttlichen, unsterblichen Wesen. Ein Wesen, das Millionen Menschen auf dem Gewissen hatte. Heute, Jahrzehnte nach seinem Tod, erlebt sein Mythos eine Wiederauferstehung in Putins Russland. Dazu gehört auch das Narrativ von der permanenten Bedrohung von außen, vom Westen, gegen die man sich zur Wehr setzen muss, ebenso der immerwährende Kampf gegen innere Feinde, Spione und "Schädlinge" - die liquidiert werden müssen. Stalin - Leben und Sterben eines Diktators - ein Kapitel Weltgeschichte.