22:00
Anfang Februar wurden mehr als 300 Journalisten der Washington Post entlassen. Die Zeitung, die seit 2013 Jeff Bezos gehört, gilt als eine der renommiertesten der Welt und schrieb einst durch den Watergate-Skandal Geschichte. Durch den jetzigen Schritt sehen jedoch viele ihre Unabhängigkeit und Vielfalt in Gefahr. Ein Mann, der diesem Mäzenatentum von jeher kritisch gegenübersteht und sich in Zeiten von Filterblasen auf Social Media, Fake News und KI vor allem hier in Deutschland für freien und unabhängigen Journalismus einsetzt, ist Philipp Welte. Als gelernter Tageszeitungsjournalist und Vorstandsvorsitzender des Medienverbands der freien Presse betont er immer wieder die Rolle von Journalismus als "vierte Gewalt". Mit über 30 Jahren Tätigkeit bei der Burda-Gruppe, davon 17 Jahre lang als Verlagsvorstand, prägte er bis Ende 2025 das Mediengeschäft selbst mit. In "Thadeusz lang & breit" spricht Jörg Thadeusz mit Philipp Welte über die Situation der Washington Post, die deutsche Medienbranche und seine persönlichen und fachlichen Erkenntnisse aus jahrzehntelanger Verlagsarbeit.
22:55
Der Union- und Hertha-Podcast Zwei Vereine, zwei Ligen - ein Podcast: Im Hauptstadtderby widmen sich Ur-Unioner Christian Beeck und Hertha-Ikone Axel Kruse jede Woche den beiden großen Fußballklubs der Hauptstadt.
23:55
Der Traum vom idyllischen Landleben - immer mehr Großstädter wollen ihn leben. In der fünfteiligen Dokusoap "Raus aufs Land" werden drei Paare im Leipziger Land und in der Altmark mit der Kamera begleitet, die einen Neustart wagen und von der Stadt aufs Dorf ziehen. Wie schaffen Sie den Schritt aus dem quirligen Stadtleben in die ruhige Provinz? Was macht das mit ihrer Beziehung? Und wie reagieren die alteingesessenen Dorfbewohner auf die "Neulinge"? Die Geschichten von "Raus aufs Land" blicken hinter die Fassade. Welche Träume, aber auch welche Zweifel haben die Städter, die auf dem Land ihr Glück suchen? Was treibt sie an? Das Leben auf der Baustelle, der zeitliche, aber auch finanzielle Druck bei allen Neuanfängen sind eine Herausforderung. Und natürlich läuft nicht alles nach Plan! Die Doku-Soap erzählt authentisch und dokumentarisch in fünf unterhaltsamen Folgen drei Heldenreisen. Lisa und Andy suchen in der Altmark ihr Glück Das Pärchen ist zusammen aus Berlin raus aufs Land in die Altmark gezogen und baut sich dort ein Leben als Selbstversorger auf. Lisa und Andy müssen sich gewaltigen Bauarbeiten stellen, auch finanziell ist es ein Kraftakt. Bei all dem lassen sie keine Möglichkeit aus, um mit den Menschen auf dem Dorf in Kontakt zu kommen und schaffen mit einem Hofcafé sogar eine Begegnungsstätte im Ort. Um das Dorf zu schützen und zu unterstützen, sind sie sogar der freiwilligen Feuerwehr beigetreten und machen eine Feuerwehrausbildung. Anja und Andreas züchten Hühner und Geckos im Leipziger Umland Die virtuelle Welt war bisher der Rückzugsort von Anja und Andreas. Sie zocken leidenschaftlich gerne am Computer. Aber in ihrem neuen Zuhause im Leipziger Umland bleibt für die Gamer dafür kaum Zeit. Anja will Hühner züchten und braucht einen Hühnerstall. Andreas will Geckos züchten. Das braucht alles Zeit und deshalb muss alles weg, was Zeit frisst. Pflanzen im Garten zum Beispiel. Die beiden lernen auf ihrem Weg, dass es keinen Sinn macht, viele Projekte gleichzeitig zu beginnen. Es braucht Organisation und eine klare Struktur. Beides ist den Nerds erstmal fremd. Ihre Disziplin wird auf eine harte Probe gestellt. Anselm und Simone wollen im Alter von fast 50 Jahren nochmal neu durchstarten Die beiden erfüllen sich ihren Traum vom Eigenheim im Leipziger Umland. Doch weil der Bankkredit nicht genehmigt wird, müssen sie die Renovierung des alten Schweinestalls komplett in Eigenregie stemmen - ohne Kredit und mit dem Ziel, so viel wie möglich in Eigenleistung zu schaffen. Irgendwann soll es ein Loft sein, so wie es sich viele Städter erträumen. Freunde und Bekannte haben sie gewarnt, aber all das spielte keine Rolle mehr, als sich Simone und Anselm in das neue Grundstück verliebten. Nun dauert ihre Heldenreise schon vier Jahre und die Herausforderungen nehmen kein Ende.
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Der Chemiker Stefan und die Ärztin Ulla beginnen mit zwei Kleinkindern in der Rhön ein neues Leben auf einem alten Hof als Bio-Landwirte. Doch der Bau des dringend benötigten Gewächshauses stockt. In drei Folgen begleitet "Raus aufs Land" die Familie bei dem Versuch, ihre Träume auf dem Land wahr werden zu lassen. Genauso wie ein Pärchen und einen jungen Mann, die alle genug haben von der Stadt. Ibo und Kate wollen von Wiesbaden in den Rheingau ziehen. Doch vom Stress rund um den Hausbau bekommt Ibo Bluthochdruck und Herzprobleme. Jan nimmt eine Auszeit von seinem zweiten Jura-Staatsexamen und flüchtet in den ruhigen Vogelsberg. Aber er könnte seine neue Bleibe bald wieder verlieren. Muss er zurück ins laute Frankfurt?
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Die Klimaforschung hat aufgrund der Veränderungen weltweit eine immer größere Bedeutung. Umso wichtiger war die MOSAiC-Expedition am Nordpol, zu der 2019 rund 300 Wissenschaftler aufbrachen. 389 Tage lang sammelten sie entscheidende Daten und Fakten.
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So ziemlich jeder Tanzlehrer beginnt seinen Unterricht mit dem Satz, wonach das Tanzen Ausdruck von Lebensfreude sei. Recht hat er. Aber natürlich sind die Tanzformen der Zeit und der Mode unterworfen, erst recht so wenige Jahre nach dem Krieg. Während an den Tanzschulen in die Kunst der Gesellschaftstänze eingeführt wird, ist ein anderer Teil der Jugend wilder drauf. Zu einer modernen Jugend gehören auch moderne Tänze. Kesse Sohlen malträtieren die Tanzböden, heiße Schritte zu heißer Musik. Foxtrott, Boogie, Rock n Roll, Madison, Bossa Nova, Hully Gully, Locomotion und natürlich der Twist, der getanzte letzte Schrei zu zweit. Die Musikindustrie startet immer wieder neue "Tanzballons", sobald der Hype nachlässt. Neu und originell muss es sein, das Geschäft am Laufen gehalten werden. Der Osten Deutschlands versucht agitatorisch dagegen zu halten, mit eigenen Tanzkreationen wie dem Lipsi oder dem Orion. Der Erfolg bleibt mäßig überschaubar. Die Unangepassten wollen anderes ...
04:40
Berlin-Neukölln ist der gegensätzlichste Stadtteil von Berlin: hip, trendy, kreativ und arm, verwahrlost und kriminell. Von der Sonnenallee - der "arabischen Straße Berlins" bis hin zum dörflich-grünen Böhmisch-Rixdorf. Seit Beginn seiner Geschichte ist Neukölln von Einwanderung geprägt. Heute leben hier Menschen aus über 160 Nationen.
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