14:45
Versorgungsassistentin Vicky Röver nimmt sich die Zeit, um Patienten und Familien kennenzulernen. Ihr Rundum-Blick erweist sich bei einem Hausbesuch als Glücksfall. Als Vicky den 70-jährigen Gerd Fischer wegen seines hohen Blutdrucks aufsucht, fallen ihr motorische Schwächen bei seinem acht Monate alten Enkel auf. Die erfahrene Versorgungsassistentin befürchtet eine ebenso seltene wie lebensbedrohliche Muskelschwund-Krankheit bei dem Kleinen. Obwohl höchste Eile geboten ist, möchte ihn seine Mutter Birgit jedoch nicht einmal untersuchen lassen. Vicky und Chris gelingt es - ohne Birgits Wissen und mit der Hilfe von Toms Vater - bei dem Jungen ein Blutbild zu machen. Um ihm zu helfen, muss Vicky jedoch herausfinden, wie sie Toms Mutter erreichen kann. Familiäre Altlasten spielen bei Vickys Neuanfang eine problematische Rolle. Sie möchte sich nun endgültig von den Erwartungen und dem Einfluss ihrer dominanten Mutter Heidelinde befreien. Das geht am besten, wenn Vicky für sich und ihre Tochter Kim ein neues Zuhause findet. Verlassen kann sie sich auf die Unterstützung ihres Bruders. Unterdessen steht Dr. Chris Wegner vor einer schweren persönlichen Entscheidung: Eine neuartige Behandlung verspricht die Chance, den Rollstuhl wieder verlassen zu können. Es gibt aber Risiken - und die Gefahr einer Enttäuschung.
16:15
Florian Osterwald besucht gerade seinen schwer dementen Vater Paul Lehmann im Pflegeheim, als sich dieser schwer verletzt und kurz darauf einen Herzstillstand erleidet. Intuitiv reagiert Florian mit der Reanimation seines Vaters und er kann kurz darauf unter starken Schmerzen ins Johannes-Thal-Klinikum eingeliefert werden. Dr. Matteo Moreau kritisiert gegenüber Dr. Julia Berger die Wiederbelebung des Mannes angesichts seiner eindeutigen Patientenverfügung und seines kritischen Zustandes - ohne zu wissen, dass Florian das Gespräch belauscht und dass es sich bei dem Patienten um Florians Vater handelt. Von Gewissensbissen getrieben, trifft Florian irrationale Entscheidungen hinsichtlich Pauls Behandlung, die die Ärzte vor medizinische und zwischenmenschliche Herausforderungen stellen. Florian fasst im Affekt einen folgenschweren Entschluss - das Leid seines Vaters muss ein Ende haben! Dr. Leyla Sherbaz und Viktoria Stadler nehmen Felix Nolde auf. Er ist auf einer Bananenschale ausgerutscht und hat eine distale Radiusfraktur. Der sympathische, stark verängstigte Felix hält seinen Unfall für symptomatisch und das hat einen Grund: Seit er auf einem Basar im Ägyptenurlaub eine Kanope gekauft hat, ist Felix vom Pech verfolgt. Er hält die Kanope für verflucht. Die Ärztinnen zeigen sich von dem Aberglauben unbeeindruckt, doch plötzlich gehen im Johannes-Thal-Klinikum seltsame Dinge vor sich. Gibt es ihn doch, den Fluch des Pharaos? Da Wolfgang Berger eine Getränkelieferung in Empfang nimmt, glaubt Dr. Ben Ahlbeck erfreut, dass der kaufmännische Direktor eine Feier für das Kollegium plant. Als wenig später jedoch eine hochmotivierte Sarah Marquardt aus der Sachsenklinik das JTK betritt und Ben die Wahrheit über die Lieferung erzählt, tun sich die beiden für ihre Zwecke zusammen.
17:05
Dr. Roland Heilmann ist verzweifelt: Kurz nach der Geburt seiner Enkeltochter Wilma droht das Spenderherz seines Sohnes Jakob zu versagen. Nur ein Kunstherz kann ihn retten. Da die erkrankte Herzchirurgin Prof. Maria Weber die Operation nicht selbst durchführen kann, übernimmt Dr. Martin Stein den Eingriff. Maria steht Martin im OP beratend zur Seite. Währenddessen kümmert sich Lisa um ihre Nichte Wilma, damit Samira bei Jakob bleiben kann. Lisa bittet Kris Haas, kurz auf Wilma aufzupassen. Weil Lisa die Zeit vergisst, wird das Kind in der Klinik zur Betreuung herumgereicht und landet schließlich bei Dr. Kaminski.
17:53
Kallis Gute-Nacht-Geschichten: Kalli - Teddy
18:00
mit Sport
18:28
Wie ist die Wetterlage in Berlin und Brandenburg in den nächsten Tagen? Das Magazin informiert mit professionell gestalteten Wetterkarten über alle Trends.
18:30
Ulrike Finck ist mit der rbb Gartenzeit zu Besuch im Botanischen Garten Berlin-Dahlem, denn dort gibt es gerade eine große Vielfalt an interessanten Frühjahrsblühern - von imposanten Gehölzen bis hin zu erstaunlichen Miniaturen - zu entdecken. Der Botanische Garten gehört zu den artenreichsten und größten weltweit und ist nach dem Konzept aufgebaut: "Die Welt in einem Garten". Daher wird Ulrike Finck mit dem Gartenbetriebsleiter Torsten Laute eine Reise zu verschiedenen Kontinenten im Außengelände antreten, um dort jede Menge blühender Gehölze wie die Freilandkamelie 'Prinz Albert', aber auch Raritäten wie die Leberblümchen und Skurrilitäten wie den Schuppenwurz, den amerikanischen Riesenahorn oder die Atemwurzeln kennenzulernen.
19:00
Der rbb Kriminalreport
19:27
Wie ist die Wetterlage in Berlin und Brandenburg in den nächsten Tagen? Das Magazin informiert mit professionell gestalteten Wetterkarten über alle Trends.
19:30
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Seit Jahren ist die deutsche Biologin Lydia Möcklinghoff in Brasilien dem Großen Ameisenbären auf der Spur. Dieses ungewöhnliche Tier ist einer der letzten Ureinwohner Südamerikas. Denn nur ein paar Arten überlebten den Austausch der Tierwelt von Nord- und Südamerika, als vor rund einer Million Jahren die Landbrücke von Panama entstand. Als Nahrungskonkurrenten und Fressfeinde verdrängten die Raub- und Huftiere Nordamerikas einen Großteil der ursprünglichen Fauna Südamerikas. Doch der Große Ameisenbär hat neben Gürteltier und Faultier überlebt. Ihre ersten Daten sammelt Lydia Möcklinghoff in der Nähe von Boa Vista, einer kleinen Stadt im Norden Brasiliens. Ausgerechnet in den wachsenden Holzplantagen, die dort seit ein paar Jahren vielen Tierarten den natürlichen Lebensraum nehmen, findet der Große Ameisenbär offensichtlich eine optimale Umgebung vor - kaum natürliche Feinde, dafür aber ausreichend Nahrung unter den Blättern der Akazienbäume. Lydia Möcklinghoffs Forschung führt sie weiter ins Pantanal, dem größten saisonalen Schwemmland der Erde. In dieser weitgehend ursprünglich erhaltenen Natur hat der Große Ameisenbär überlebt, während er in den Nachbarstaaten Brasiliens, Argentinien und Peru, schon als ausgestorben gilt. Überlebt haben hier aber auch seine einzigen natürlichen Feinde, Puma und Jaguar.
21:00
In einem grünen Klassenzimmer lernen Schüler in Gröningen mitten in der Natur. Nicht nur die Landschaften der Bode sind für Bootstouristen und Wanderer beeindruckend. Auch die Tierwelt: Eisvögel, Bachstelzen, Fledermäuse - viele sind mit etwas Glück hier und da zu beobachten. "Die Bode ist ein ganz besonderer Fluss, der seinen Charakter immer wieder ändert", sagt Volker Lüderitz von der Fachhochschule Magdeburg/Stendal. Der Umweltforscher hat die Bode zu seinem Lieblingsprojekt gemacht: Der Fluss soll für Fische wieder besser passierbar werden. Auch andere Tiere sollen sich rund um die Bode wieder heimisch fühlen: Im Nationalpark Harz werden gerade seltene Wasseramseln angesiedelt. Hier beobachtet Ranger Dirk Gronowski, wie Veränderungen in Fluss und Wald sich auf die Tierwelt auswirken. Weiter flussabwärts ist Heimo Reilein mit der Bode eng verbunden: Er ist Gewässerwart aus Dedeleben. Und als Angler setzt er sich auch für Fischartenschutz ein - gemeinsam mit der Interessengemeinschaft Bode-Lachs. Sie will im Fluss gern den Lachs ansiedeln: Die Bode habe die Voraussetzungen, damit ein deutschlandweites Vorzeigeprojekt zu werden, schwärmt Reilein. Doch auch Umweltprobleme plagen den Fluss: In Staßfurt gab es in den letzten Jahren mehrmals Fischsterben - Naturschützer vermuten die Industrie als Verursacher. Wo die Bode ihren Lauf beendet und in die Saale mündet, liegt Nienburg. Die alte Schifferstadt hatte einst drei Zementwerke. Auch der Baustoff für den Berliner Fernsehturm kam von dort. Nur noch ein Werk ist übrig. Dennoch hat die Kleinstadt kaum Wohnungsleerstand, zieht im Gegenteil junge Leute an. Die Bode - ein "Rivermovie", das mit Menschen links und rechts des Flusses diesen Teil des Ostens entdeckt.
21:45
mit Sport
22:00
In "Nuhr im Ersten" seziert Dieter Nuhr messerscharf politische Unzulänglichkeiten, thematische Abseitigkeiten und den verlässlichen Irrwitz des Alltags. Gemeinsam mit seinen Kolleginnen und Kollegen aus Kabarett und Comedy geschieht dies auf gewohnt anspruchsvoll-bissige, unterhaltsame und vor allem witzige Art und Weise. Denn Humor ist, nicht nur, aber vor allem in Krisenzeiten ein wichtiger Begleiter. Und die gibt es in letzter Zeit zuhauf.
22:45
Wie schafft man es, mit dem Regierenden Bürgermeister von Berlin nicht über seinen Rücktritt zu reden? Ganz einfach: Man zeichnet im Juli 2014 eine Show auf, als weder Herr Krömer noch Herr Wowereit von dieser Absicht wussten. Aber Krömer hat beim Regierenden nachgehakt. Weitere Themen der Sendung, die nicht angeschnitten werden: der Flughafen BER, die Nachfolge Angela Merkels, Jugendalkoholismus und Eisbärenweibchen. Definitive Themen sind aber Autoren im Dschungelcamp und Komiker in Pullundern. Live und in Farbe und in Form von Krömers weiteren Gästen Olaf Schubert und Micky Beisenherz. Am Ende schafft die Band Juli musikalisch Frieden.
23:15
Die Sendung mit der Kunst und der Wissenschaft Mitten in Kreuzberg, zwischen Farben, Pinseln und digitalen Skizzen, treffen sich in Zukunft einmal im Monat Berliner Künstler:innen, Wissenschaftler:innen und Publikum zum Gespräch - im Atelier des Künstlers Roman Lipski. Was treibt die Kunst heute an? Und welche Schnittstellen gibt es dabei zur Wissenschaft? Diesen Fragen geht das neue radio3-Format vom Rundfunk rbb auf den Grund.