17:05
Mücke und Satu sind immer noch unzertrennlich. Die Orang-Utan-Mutter lässt ihre inzwischen zweijährige Tochter keine Sekunde aus den Augen. Nur Tierpfleger Reimon Opitz darf das Kind verwöhnen. Yak Sören musste es einige Zeit in einer kleinen Übergangs-WG mit den Kiangs, Tibet-Wildeseln, aushalten. Nun ist das Yak-Gehege fertig. Der betagte Sören ist schon auf einem Auge blind und braucht Hilfe, um den Weg zur großen und schönen neuen Anlage zu finden. Shaina ist klug. Sie zeigt, was sie alles in der Elefantenschule gelernt hat. Aber manchmal stellt sie sich einfach stur. Was zu viel ist, ist zu viel! Spielzeug gibt es für die Tüpfelhyänen: einen Ast. Aber nur Kind Lulonga ist interessiert. Ihre Eltern, Malindi und Kara, beschäftigen sich lieber mit sich selbst. Weitere Helden: Eisbär Knut, Doktorfische, Faultiere, Lannerfalke Tyranno, Seekühe und eine Bongo-Familie.
17:53
Rita und das Krokodil: Großmutters Geburtstag
18:00
mit rbb24, Sport und Wetter
19:27
Wie ist die Wetterlage in Berlin und Brandenburg in den nächsten Tagen? Das Magazin informiert mit professionell gestalteten Wetterkarten über alle Trends.
19:30
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Wenn es um Wassertourismus geht, macht Berlin eine Riesenwelle. Immer mehr Leute zieht es aufs Wasser: Partyflösse, Paddel- und Tretboote, Charterboote, Jetskis. Mathis Richter vom Tourismusverein Treptow-Köpenick schwärmt von den Möglichkeiten, die sich durch den Wassertourismus ergeben. Und die Zahlen geben ihm Recht. In keinem anderen Bezirk wächst die Zahl der Übernachtungsgäste so rasant wie am südöstlichen Stadtrand. "Ich denke, dass wir viel Wassertourismus vertragen", sagt der Marketing-Profi. Aber: Die Entwicklung gefällt nicht jedem. Von einer "Vergewaltigung der Gewässer" spricht der Segler Michael Sasse, seit 69 Jahren auf Müggelsee und Müggelspree unterwegs. Die Menge an Mietbooten mit ihren unerfahrenen Eintags-Kapitänen setzt vor allem den traditionellen Wassersportarten zu. "Während der Rush-Hour am Samstag- und Sonntagnachmittag geht bei uns keiner mehr aufs Wasser", sagt Ruderer Erik Haase von der Treptower Rudergemeinschaft. Er sorgt sich um die Sicherheit seiner Sportkameraden und fürchtet um den Nachwuchs. Missachtung von Vorfahrtsregeln und Geschwindigkeitsbegrenzungen sind genauso an der Tagesordnung wie Verstöße gegen Lärm- und Schallschutz-Vorschriften. Die Wasserschutzpolizei mit ihren in die Jahre gekommenen Booten und knappem Personal hat der teilweise herrschenden Wild-West-Kultur wenig entgegenzusetzen. Auch unterwegs mit der DRK-Ärztin Christiane Radatz wird schnell deutlich, dass die Sitten auf dem Wasser rau geworden sind. Inzwischen ist vor allem Alkohol ein großes Thema: "Erst wenn was passiert, ist hinterher der Schreck groß." Nun haben sich Initiativen gegründet mit dem Ziel, die Ordnung auf dem Wasser wiederherzustellen. Mit der Kampagne: "Du bist nicht allein auf dem Wasser" möchten die Berliner Bezirke zurückrudern und für mehr Rücksicht auf dem Wasser sorgen. Gleichzeitig aber treibt die gut geölte Marketingmaschine die fortschreitende Kommerzialisierung der Gewässer in der Region weiter an.
20:45
Und immer häufiger landet er in Brandenburgs Wäldern und wird dort zur versteckten Umweltbelastung. Im Talk diskutieren Andreas Kraus, Staatssekretär in der Senatsverwaltung für Umwelt in Berlin, Stephanie Otto, Vorstandsvorsitzende der Berliner Stadtreinigung, Michael Kopka von der brandenburgischen Forstverwaltung und Tobias Quast-Maluro vom BUND im Studio mit Volker Wieprecht folgende Fragen: Warum nimmt illegale Entsorgung zu? Wer trägt Verantwortung - Politik, Wirtschaft oder wir alle? Und welche Maßnahmen helfen wirklich: strengere Kontrollen, höhere Strafen oder ein grundsätzliches Umdenken? 60 Minuten Talk über Verantwortung, Kosten - und die Frage, wer jetzt wirklich handeln muss.
21:45
mit Sport
22:00
Liberale Demokratien gehören derzeit zu den seltensten Regierungsformen der Welt. Laut letztem V-Dem-Bericht, der jährlich die Demokratiequalität weltweit misst, liegt ihr Anteil bei 29 Ländern. Weniger als 12 Prozent der Weltbevölkerung leben demnach in einer liberalen Demokratie - so wenige wie seit 50 Jahren nicht mehr. Deutschland gehört offiziell noch dazu. Aber wie definiert sich eigentlich eine liberale Demokratie? Was unterscheidet sie von einer sogenannten elektoralen Demokratie? Und wie passt der Populismus da hinein? Begrifflichkeiten, mit denen sich der Historiker Dr. Jörg Baberowski in seinem neuen Buch "Am Volk vorbei - Zur Krise der liberalen Demokratie" auseinandersetzt. Als Professor für Geschichte Osteuropas an der Humboldt-Universität zu Berlin beschäftigt er sich bereits seit Jahrzehnten mit Diktaturen und Herrschaftsformen. In "Thadeusz lang & breit" spricht Jörg Thadeusz mit ihm deshalb über die Abgrenzungen zwischen elektoraler und liberaler Demokratie, warum es undemokratisch ist, Populisten von der Macht fernhalten zu wollen und wo er Ungarn nach der Wahl einordnet.
22:55
Der Union- und Hertha-Podcast
23:55
"Tatort"-Star Maria Furtwängler war schon immer ein glühender Insektenfan. Als Kind verbrachte sie ihre Sommer regelmäßig an den Seen Bayerns, rettete ertrinkende Bienen aus dem Wasser und baute ihnen kleine Krankenhäuser aus Blättern, um sie wiederzubeleben. Die Leidenschaft für die unscheinbaren Krabbeltiere ließ sie seither nicht mehr los. Heute besitzt die Hobby-Imkerin eine Reihe von Bienenstöcken, die sie das ganze Jahr über versorgt. "Durch das Imkern habe ich gelernt, welche Blüten Honigbienen am liebsten anfliegen und was Wildbienen oder Schmetterlinge besonders anzieht. Obwohl ich meinen Garten immer mehr danach ausgerichtet habe, ist auch hier offensichtlich, dass es Jahr um Jahr immer weniger Hummeln und Schwebfliegen gibt." Die Zahlen sind alarmierend: Von fast 600 Wildbienenarten in Deutschland ist die Hälfte in Gefahr, mindestens 60 einheimische Schmetterlingsarten sind bereits verschwunden und ein Drittel der Schwebfliegenarten Europas schwebt am Rande des Aussterbens. Insgesamt gelten 42 Prozent der heimischen Insektenarten als gefährdet, extrem selten oder bereits ausgestorben. Insekten sind die unscheinbaren Helden des Planeten. Sie bestäuben Nutzpflanzen, recyceln Abfälle und dienen als Nahrungsquelle für unzählige andere Tiere. Damit sind sie auch unverzichtbar für den Menschen. Doch in den letzten Jahrzehnten hat sich ihre Zahl dramatisch verringert. Warum? Das möchte Maria Furtwängler auf ihrer Spurensuche herausfinden. Dafür trifft sie Menschen aus Forschung und Agrarindustrie, Hersteller von Pflanzen- und Insektenschutzmitteln, ökologisch und konventionell arbeitende Landwirte vom Alten Land in Norddeutschland bis zur Schwäbischen Alb. In den USA wiederum ist alles XXL: die Größe der Felder, die damit einhergehenden Probleme, aber auch die Kreativität mit Hightechlösungen im von Robotern und Computern gesteuerten Pflanzenanbau. Kenntnisreich begibt sich die studierte Medizinerin Furtwängler als Anwältin der Insekten für "Erlebnis Erde" auf eine aufrüttelnde Reise: "Was mich bei den Dreharbeiten am allermeisten berührt hat, ist, wie viele der Wissenschaftlerinnen und Experten von einem drohenden Kollaps der weltweiten Insektenpopulation sprechen. In dieser Deutlichkeit habe ich das vorher noch nicht gehört und mir auch nicht vorstellen wollen."