22:45
Geballte Frauenpower zu Besuch bei Krömer: Dr. Christine Theiss, ehemalige Kickbox-Weltmeisterin, Nikeata Thompson, Tänzerin und Choreografin, sowie die Berlinerin Lexy Hell - Autorin, Tattoomodel und Expertin für die Swingerclub-Szene. Gemeinsam bilden sie ein außergewöhnlich spannendes Damenensemble. Dem serviert Krömer zu von ihm selbst gebackenen Kuchen alles Wissenswerte zu den Themen: Schlägereien, aufgespritzte Eier und Dirty Dancing. Musikalisch werden wir kurzfristig noch einmal Weltmeister - mit Andreas Bourani.
23:15
Großer Rätselabend bei "KRÖMER - Late Night Show". Frage 1: Was sieht aus wie der junge Uwe Ochsenknecht und riecht wie der junge Uwe Ochsenknecht? Antwort: Wilson Gonzalez Ochsenknecht! Und der erzählt bei Krömer, wie es Kinderstars geht, wenn sie in ihre 20er-Jahre kommen. Rätsel 2: Wer weiß mehr über Aquarien? Der Weltmeister im Aquascaping - Oliver Knott oder Krömer selber? Musikalisch unterstützt werden Krömer, Wilson und der Unterwasserbegrünungs-Champion von OK Kid.
23:45
In der neuen Ausgabe des radio3-Ateliertalks richtet Moderatorin Siham El-Maimouni den Blick auf das Verhältnis von Mensch und Roboter. Verändern sich Roboter von einfachen Maschinen hin zu adaptiven Systemen, die lernen, reagieren und sich an neue Situationen anpassen? Der radio3-Ateliertalk bringt wissenschaftliche und künstlerische Perspektiven zusammen. Siham El-Maimouni spricht mit dem bekannten US-amerikanischen Künstler Beeple (Mike Winkelmann), der schlagartig berühmt wurde, als sein digitales Kunstwerk "Everydays: The First 5000 Days" 2021 bei Christie's für rund 69 Millionen US-Dollar versteigert wurde. In der Neuen Nationalgalerie zeigt er zum Gallery Weekend erstmals in Deutschland seine interaktive Installation "Regular Animals". Darin bewegen sich autonome robotische Hundewesen durch den Raum, deren Köpfe nach Gesichtern von bekannten Persönlichkeiten modelliert sind - darunter Elon Musk, Mark Zuckerberg, Jeff Bezos, Andy Warhol, Pablo Picasso und Beeple selbst. Während die Roboter den Raum durchstreifen, erfassen sie ihre Umgebung mit Kameras. Die Bilddaten werden anschließend ausgedruckt und von den Robotern verteilt. Wie nehmen Roboter ihre Umwelt wahr - und entwickeln sie dabei Ansätze von Selbstwahrnehmung? Das ist eine Frage, die auch Robotikforscherin Prof. Dr. Verena Hafner von der Humboldt-Universität zu Berlin beschäftigt. Sie fragt: Können sie eigenständig lernen, sich anpassen und soziale Interaktion gestalten? Und was bedeutet es, wenn Maschinen ein "Selbstmodell" ausbilden - für unser Verständnis von Bewusstsein und Identität? Außerdem zu Gast ist die Künstlerin Käthe Wenzel, die mit ihren "Bone Bots" Schnittstellen zwischen Biologischem und Maschinellem erforscht. Ihre hybriden Wesen aus Tierknochen und Technik verschieben die Grenze zwischen Natur und Maschine und machen Körper als Konstruktion sichtbar. Gemeinsam diskutieren sie: Wenn Roboter lernen, sich selbst und ihre Umwelt differenzierter wahrzunehmen - sind sie uns dann noch fremd? Oder zeigen sie vielmehr, wie instabil unsere Vorstellung von Bewusstsein und Menschsein ist?