20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Seit mehr als 35 Jahren ist Deutschland wiedervereint. Die Mauer ist weg, doch Fragen sind geblieben. Viele Ostdeutsche erleben bis heute Nachteile bei Einkommen, Vermögen, Führungspositionen oder gesellschaftlicher Anerkennung. Gibt es dafür Fakten oder ist das nur ein starkes Gefühl? "Die 12 - rbb-Bürgerrat" diskutiert: "Ostdeutsche - Bürger 2. Klasse?"
21:15
Mit den Tränen kämpfend steht Schäfer Kath auf dem Schlachtfeld. Er fragt sich, was geschehen muss, damit seine Arbeit noch einen Sinn hat. 58 Wolfsrudel leben im Land - damit ist Brandenburg Weltspitze. Eine Erfolgsgeschichte für den Artenschutz. Doch die steigende Zahl getöteter Weidetiere wirft die Frage auf, wie sich Landwirtschaft und Artenschutz, Wildnis und Kulturlandschaft in ein vernünftiges Verhältnis bringen lassen. Dieser Konflikt wird von Naturschützern, Landwirten, Jägern und Politikern gerade hochemotional geführt, besonders in der Uckermark. Die einen wollen Wölfe bejagen und beschwören das Raubtier auch als Gefahr für Menschen. Andere behaupten, die Probleme der Weidetierhalter seien mit höheren Zäunen und Schutzhunden lösbar. Die rbb-Reporter Riccardo Wittig und Fred Pilarski machen sich mit dem Schäfer Jens Kath auf den Weg, um Antworten zu finden. Kath, der seinen Betrieb als Lehrschäferei führt, hält sich von extremen Positionen fern. Er sucht von sich aus das Gespräch mit Wissenschaftlern und Naturschützern, besucht das "Wolfsforum" mit dem neuen Staatssekretär Beyer in Prenzlau und beteiligt sich erfolglos an der Jagd auf einen sogenannten Problemwolf. Zudem erleben die Reporter den Familienbetrieb in seinem Alltag. Aus dem Erleben und dem Erkenntnisgewinn des Schäfers soll sich auch für die Zuschauerinnen und Zuschauer ein Verständnis entwickeln: Einerseits für die Vertracktheit der Situation und dafür, dass es keine einfachen Antworten und Lösungen gibt. Andererseits wollen die Reporter erkunden, unter welchen Bedingungen vielleicht doch ein erträgliches Miteinander von Wolfsschutz und Weidetierhaltung möglich ist.
21:45
22:15
Die Landtagswahlen für das Jahr 2026 liegen hinter uns. Fünf Bundesländer haben abgestimmt, in vieren davon gibt es oder wird es neue Regierungskoalitionen geben - mit den größten Veränderungen vermutlich in Sachsen-Anhalt und Berlin, wo sich mit AfD und Linken jeweils zwei radikale Parteien behaupten konnten. Zeit für eine Bilanz und einen Ausblick. Dazu lädt Jörg Thadeusz die renommierte Politikwissenschaftlerin Prof. Dr. Astrid Lorenz ein. Sie beschäftigt sich inzwischen seit fast 30 Jahren mit der Wissenschaft von Politik und ist an der Universität Leipzig Professorin für das Politische System Deutschlands und Politik in Europa sowie Dekanin der Fakultät für Sozialwissenschaften und Philosophie. Sie hat umfassend über Ostdeutschland, Osteuropa und Transformationsgesellschaften publiziert und kann als gebürtige Ostdeutsche und Sprecherin des Elitenmonitors auch den Blick der Ostdeutschen analysieren. In "Thadeusz lang & breit" spricht Jörg Thadeusz mit Astrid Lorenz über das Learning aus den Wahlen 2026 und was daraus für 2027 folgt.
23:10
"Es ist oftmals viel wichtiger, die richtigen Fragen zu stellen, als Antworten zu bekommen" sagt der 41 jährige Tim Bendzko. Nach eigener Aussage war er lange mit der Suche nach Antworten beschäftigt. Z.B. wie man "nur noch kurz die Welt retten" kann. Nach Trennung und Veränderung hat er sich für einen Neuanfang entschieden. Dementsprechend heißt sein jüngstes Album auch "Alles, nur nicht zurück". Tim Bendzko singt einige Songs daraus, aber auch Lieder, die ihn geprägt haben und auf seinem Lebensweg begleiten. Er wird dabei von 88.8-Moderator und Pianist Heiner Knapp am Flügel begleitet.