17:53
Rita und das Krokodil: Angeln
18:00
mit rbb24, Sport und Wetter
19:27
Wie ist die Wetterlage in Berlin und Brandenburg in den nächsten Tagen? Das Magazin informiert mit professionell gestalteten Wetterkarten über alle Trends.
19:30
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Wer durch Berlins Straßen läuft, begegnet ihnen: Menschen wie Bülent, Daniel oder Manni. Menschen ohne Wohnung, die immer wieder neue Orte finden müssen, wo sie schlafen können: in einer Notunterkunft, in Hauseingängen oder auf provisorischen Lagern aus Schlafsäcken und Pritschen. Manche versuchen, mit dem Verkauf von Straßenzeitungen über die Runden zu kommen. Andere leben seit Jahren an denselben Orten im öffentlichen Raum, sind im Kiez längst bekannt und nicht von allen gern gesehen. Berlin ist die Stadt in Deutschland mit den wohl meisten wohnungslosen Menschen, geschätzt sind es mehr als 50.000. Nach dem letzten aktuellen Wohnungslosenbericht von 2025 leben außerdem rund 6.000 Personen dauerhaft auf der Straße, sie gelten als obdachlos. Die Gründe, warum Menschen wohnungslos oder obdachlos werden, sind vielfältig. Persönliche Schicksalsschläge gehören genauso dazu wie Armut. Manchmal beginnt das Leben auf der Straße mit einer Kündigung oder Schulden; manchmal sind es die Folgen von Sucht und Kriminalität, die Menschen aus der Bahn werfen und den Weg zurück in ein stabiles Leben erschweren. Die Reportage begleitet drei Berliner, die alle in dieser Stadt aufgewachsen sind und heute ohne eigene Wohnung leben. Bülent verkauft sechs Tage die Woche Straßenzeitungen vor einem Einkaufszentrum in Moabit. Alles, was er besitzt, passt in einen Rucksack. Ohne gültige Papiere hat er keinen Anspruch auf Sozialleistungen und lebt von Spenden und dem Zeitungsverkauf. Manni dagegen hat sein Zelt seit Jahren auf dem Helmholtzplatz im Prenzlauer Berg aufgeschlagen. Der Park ist für ihn sein Zuhause, auch wenn das Ordnungsamt sein Lager immer wieder räumt. Daniel verlor vor sechs Jahren durch eine Zwangsräumung seine Wohnung. Heute lebt er in einer geförderten Übergangswohnung und engagiert sich politisch gegen Obdachlosigkeit. In der Reportage begleiten die Autorinnen die drei Männer durch ihren Alltag. Sie zeigen Begegnungen mit Menschen, die helfen und mit solchen, die sich abwenden. Und sie erzählen von drei Berlinern, deren Lebenswege sehr unterschiedlich verlaufen sind und die den Wunsch nach Normalität nicht aufgegeben haben.
20:45
Immer mehr Menschen in Berlin sind obdachlos: Haben die Behörden im Jahr 2020 knapp 2000 Obdachlose gezählt, waren es 2024 schon rund 6000 - und die Dunkelziffer könnte noch höher sein. Die Mehrheit der Obdachlosen in Berlin ist männlich, älter als 30 Jahre und hat keinen deutschen Pass - viele kommen aus Ost-Europa. Ein Grund dafür ist offenbar der immense Billiglohnsektor in Deutschland, der Arbeitsmigranten oft mit falschen Versprechen wie einem sicheren Arbeitsplatz und guter Unterkunft nach Deutschland lockt. Wohnungsnot und ein angespannter Mietmarkt verschärfen das Problem. Was tut Berlin dagegen? Was wurde schon erreicht, welchen Effekt haben Projekte wie "Housing first" im Kampf gegen Wohnungslosigkeit und was müsste darüber hinaus getan werden? Darüber diskutiert Volker Wieprecht mit Lars Düsterhöft, dem sozialpolitischen Sprecher der SPD Berlin und weiteren Gästen in rbb24 - Der Talk am Dienstag, den 24.03.2026, ab 20.45 Uhr im rbb Fernsehen: "Mehr Obdachlose in Berlin - Was muss jetzt passieren?"
21:45
mit Sport
22:00
Mit 18,8 Prozent holte die AfD in Baden-Württemberg ihr bisher bestes Ergebnis bei einer Landtagswahl im Westen. Für die ostdeutschen Bundesländer Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern, in denen im Herbst gewählt wird, sagen die Umfragen Werte über 35 Prozent voraus - und das trotz der aktuellen Vorwürfe der Vetternwirtschaft und obwohl die Partei nach wie vor als rechtsextremer Verdachtsfall durch das Bundesamt für Verfassungsschutz eingestuft wird. Nach der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz thematisiert Jörg Thadeusz diese Aspekte in "Thadeusz lang & breit" mit Leif-Erik Holm. Er ist studierter Ökonom, war über 20 Jahre als Radiomoderator tätig und gehört seit 2013 der AfD an. Als Landesvorsitzender der AfD in Mecklenburg-Vorpommern tritt er im September als Spitzenkandidat für das Ministerpräsidentenamt an.
22:55
Der Union- und Hertha-Podcast