19:30
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Das rbb24Spezial "Hitze in Berlin und Brandenburg" informiert über die Auswirkungen der extremen Wetterlage und zeigt, wie sich die Menschen in der Region schützen können. Die Sendung berichtet unter anderem über die Situation von Altenheimen, Rettungsstellen und Einsatzkräften, beleuchtet gesundheitliche Risiken der Hitze und gibt praktische Hinweise zum richtigen Verhalten bei hohen Temperaturen. Zudem geht es um die Lage an den Gewässern der Region sowie die steigende Waldbrandgefahr in Brandenburg.
20:30
Kamerateams haben über zwei Jahre hinweg Naturschützer auf der ganzen Welt bei ihrer Arbeit begleitet. Grant Burden kämpft am Rand der Serengeti gegen Wilderer und befestigt Peilsender an Elefanten und Nashörnern. Liu Yidan in China arbeitet für eine kleine Naturschutzorganisation, die Zugvögel rettet. Millionen von ihnen werden jedes Jahr illegal auf Tiermärkten verkauft. Fredrik Myhre arbeitet in Norwegen gegen die Überfischung der Meere. Er ist als einer der wenigen Naturschützer, der auf den jährlichen Fangquotenkonferenzen zugelassen ist. Basuki Santoso auf Borneo ist einer der wenigen Forstwirte, der auf ehemaligen Palmölpantagen wieder Regenwälder pflanzt, die sogar Orang-Utans ernähren können. So manche Aufforstungen geht jedoch über Nacht in Flammen auf. Der Hambacher Wald bei Köln, direkt neben dem gewaltigen Kohletagebau von RWE, ist schon lange ein Politikum. Was treibt die Baumbesetzer an und wie erleben die Anwohner Besetzung und Räumung? Antje Grothus lebt vor Ort und berichtet, wie es dem Wald heute geht. Die Bilder des Zweiteilers erinnern teilweise an Frontverläufe eines Krieges. Daneben erlebt man immer wieder den Zauber der Natur und die Passion der Menschen vor Ort. Eine bildgewaltige Momentaufnahme unseres Planeten, ebenso schön wie erschreckend.
21:15
Die ARD-Reihe macht das Problem unmittelbar erlebbar. Kamerateams haben über drei Jahre Naturschützer auf der ganzen Welt bei ihrer Arbeit begleitet. In der zweiten Folge ist wieder Grant Burden unterwegs. Er kümmert sich um die letzten Spitzmausnashörner in der Serengeti. Auf Broneo kämpft Basuki Santoso für die letzten Urwälder seiner Heimat. Und Antje Grothus in Deutschland erlebt als Anwohnerin den Kampf um den Hambacher Wald. Dieses Jahr wollen sich zum Abschluss der 15. UN-Artenschutzkonferenz im chinesischen Kunming die beteiligten Nationen zu größeren Anstrengungen verpflichten. Jenseits der Verhandlungssäle ist Artenschutz ein mühsames und gefährliches Geschäft. Am Rand der Serengeti kämpft Grant Burden vom Grumeti Fund um die seltenen Ostafrikanischen Spitzmaulnashörner. Noch tausend Exemplare dürfte es geben. Eine kritische Grenze für die genetische Überlebensfähigkeit einer Spezies. Deshalb wird ein Zootier aus San Diego mit mehreren Flugzeugen bis nach Tansania verfrachtet. Ein anderer Transport mit zehn Tieren aus Südafrika wird noch heikler. Basuki Santoso auf Borneo ist einer der wenigen Forstwirte, der auf ehemaligen Palmölpantagen Regenwälder pflanzt. Sie können die vom Aussterben bedrohten Orang-Utans wieder ernähren. Doch auf Betreiben der mächtigen Palmölkonzerne geht so manche Aufforstungen in Flammen auf. Basuki Santoso gibt nicht auf, lässt sich auf einen Kampf mit einem Palmölpflanzer ein. Der Hambacher Wald bei Köln ist schon lange ein Politikum. Direkt neben dem gewaltigen Kohletagebau von RWE wohnt Antje Grothus. Sie beobachtet über Jahre wie ein Stück des Waldes nach dem anderen verschwindet. Im letzten Gebiet haben sich Baumbesetzer verschanzt. 2018 kommt es dann zur Räumung. Einer der größten Polizeiaktionen in der Geschichte Nordrhein-Westfalens. Wie sieht es dort heute aus, was bleibt von dem symbolträchtigen Gebiet?
22:00
mit Sport
22:15
Halleluja! Carolin Kebekus sorgt mit ihrem himmlischen Comedyprogramm "SHESUS", mit dem sie Arenen in Deutschland, Österreich und der Schweiz füllte, für Frohlocken unter Comedyfans. Als Hohepriesterin des Humors liefert sie zahllose Pointen und feiert eine nicht enden wollende Zeremonie hemmungsloser Heiterkeit. Im Mittelpunkt des Programms steht die Frau: Es geht um Frauenbilder und Doppelmoral, um Schwangerschaft und ums Gebären, ums Muttersein, ums Stillen in der Öffentlichkeit und auch um Hasskommentare. Gekonnt springt Carolin über 90 Minuten von einer persönlichen Geschichte zur anderen und verkündet ihre feministischen Botschaften mit einem unverwechselbaren Mix aus Spaß, Charme und klarer Haltung.
23:45
Fünf Seen, eine schiffbare Route, rund 50 Kilometer Wasser: Ende Juni erreicht das Lausitzer Seenland einen Meilenstein. Aus ehemaligen Tagebauen ist eine neue Landschaft entstanden - und mit ihr die Hoffnung auf Tourismus, Arbeit und Zukunft. Doch fertig ist das Seenland damit nicht. Was fehlt noch, damit die Region dauerhaft davon profitiert? Wer kümmert sich um Infrastruktur, Sicherheit und Entwicklung? Und welche Unterstützung braucht die Lausitz von Brandenburg und Sachsen?