20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Die 60er Jahre - in Berlin sind sie geprägt vom Mauerbau und dem Alltag im Schatten der Mauer. Geglückte Fluchtversuche und Mauertote. Kurze Stunden des gemeinsamen Glücks, wenn Passierscheinabkommen die Mauer für kurze Zeit durchlässiger machen. Wettlauf der Systeme: Kennedy und Chruschtschow kommen. Der erste Mensch im All - der erste Mann auf dem Mond. Das Gesicht der Stadt verändert sich - Bauboom in Ost und West: Das neue Zentrum mit dem Alexanderplatz im Osten, der Ku'damm als Schaufenster des Westens mit dem Europacenter. Die Köpfe und Körper der Jugendlichen bewegen sich im Beat der Zeit. Sie wollen keine Schlager mehr hören- Singebewegung und Beatles, lange Haare und Minirock sind angesagt. In West-Berlin gründet sich die Kommune 1, Studenten protestieren gegen den Muff von 1000 Jahren, im Osten werden Anhänger des Prager Frühlings, die einen "Sozialismus mit menschlichem Antlitz" herbeisehnten, inhaftiert. Und die kleinen Freuden, die gibt es auch: Hertha spielt das erste Mal in der Bundesliga, das eigene Auto bringt Freiheitsgefühl und das Ende der Sperrstunde Nachtschwärmer nach West-Berlin. Die geteilte Stadt Berlin ist immer beides: Weltstadt und Kiez, Weltpolitik und Alltag, Schauplatz kleiner und großer Geschichten. All das ist festgehalten, Tag für Tag - in unzähligen Sendungen des Senders Freies Berlin (SFB) und des DDR-Fernsehens, jeweils unterschiedlich politisch gefärbt und kommentiert. Der Film zeigt den doppelten Blick auf West- und Ost-Berlin in den 60er Jahren.
21:45
22:15
In der Wissenschaft gibt es viele Frauen, die als Pionierinnen in die Geschichte eingingen. Marie Curie, die die Radioaktivität entdeckte, Ada Lovelace, die das erste Computerprogramm der Welt entwickelte, oder Clara Immerwahr, die erste Deutsche, die einen Doktorgrad in Chemie erwarb. In diese Reihe gehört auch Dr. Ute Seeland. Sie ist Deutschlands erste Vollzeitprofessorin für geschlechtersensible Medizin und die erste Frau, die in diesem Fach habilitiert hat. An der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg vereint sie Forschung, Lehre und Klinik und leitet die deutschlandweit erste Hochschulambulanz für geschlechtersensible Medizin. Ein Gebiet, das 2026 für besondere Aufmerksamkeit sorgt, denn Bundesforschungsministerin Dorothee Bär hat Frauengesundheit und geschlechtersensible Medizin in den Mittelpunkt des Wissenschaftsjahres 2026 gerückt und 90 Millionen Euro Fördermittel zur Verfügung gestellt. In "Thadeusz lang & breit" spricht Jörg Thadeusz deshalb mit Ute Seeland über den aktuellen Forschungsstand und darüber, wie unterschiedlich sich z.B. Herzerkrankungen bei Männern und Frauen auswirken und welche Gefahr die KI auf diesem Feld birgt.
23:10
Über einen unerwarteten Besuch freut sich Jimmy Perez: Sein alter Freund Jerry Markham hat auf Mainland zu tun und schaut auf einen Drink vorbei. Die Freude währt nur kurz, denn am nächsten Tag erreicht Perez eine schlimme Nachricht: Auf einer Küstenstraße kam Markham von der Spur ab und stürzte die Klippen hinunter. An der Todesstelle, wo die aus Aberdeen eingeflogene Tatortermittlerin Willow Reeves die Spuren aufnimmt, kommen Perez erste Zweifel an einem Unfall. Zudem findet er heraus, dass der investigative Journalist zu einem Pipeline-Vorhaben recherchierte. Für das umstrittene Projekt soll die eingesessene Fischfarm von Joe Dalhousie weichen. Um ihn zum Verkauf zu drängen, scheinen dem Konzern Storne Gas alle Mittel recht. Angeführt von Evie Watt machen die Inselbewohner gegen die Pipelinepläne mobil. Unter ihnen gibt es ebenfalls tief sitzenden Zwist und sogar alte Feindschaften. So waren Evie und ihr Verlobter John Henderson nicht gut auf den streitbaren Jerry zu sprechen.