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Drei Comedians. Drei Behinderungen. Drei Challenges. Und eine Frage, die so frech ist, dass man erst mal schluckt: Wer ist am beschissensten dran? In "Ein Blinder, ein Lahmer, ein Tauber - Die behinderte Comedy-Challenge" treten Timur Turga, Tan Caglar und Okan Seese gegeneinander an. Timur ist fast blind, Tan sitzt im Rollstuhl, Okan ist taub. Gemeinsam wollen sie herausfinden, wer im Alltag die härtesten Barrieren überwinden muss - und wer am Ende die "beschissenste" Behinderung hat. Was nach einer völlig unmöglichen Idee klingt, wird zu einem außergewöhnlichen ARD-Format: Inklusion wird nicht erklärt, sondern erlebt. Direkt, komisch, unangepasst und ohne Mitleids-Bonus. Die drei Comedians werfen sich in Situationen, in denen andere oft begründen würden, warum etwas nicht geht. Sie probieren es einfach aus - mit Witz und einer großen Portion Selbstironie. Die Challenges führen Timur, Tan und Okan mitten hinein in Arbeitswelten, Alltagssituationen und öffentliche Räume, in denen Barrieren nicht abstrakt sind, sondern ganz konkret: zu eng, zu unübersichtlich, zu matschig, zu schnell. Kein Kommentar erklärt aus dem Off. Die drei erzählen selbst, was passiert, was nervt, was weh tut - und worüber man trotzdem lachen kann. Timur Turga tauscht seinen Blindenstock gegen den Hochdruckreiniger und arbeitet einen Tag lang in einer professionellen Autoreinigung. Zwischen Lack, Felgen, Luxuskarossen und der Angst vor dem Blechschaden stellt sich die Frage: Wie präzise kann man arbeiten, wenn man kaum etwas sieht - und wie viel Vertrauen braucht ein Job, der auf Augenschein und Perfektion ausgelegt ist? Tan Caglar landet auf einem Bauernhof, auf dem Barrierefreiheit schnell zur Theorie wird. Er muss Rinder versorgen, Schafe füttern und sich mit Bienen anlegen - während sein Rollstuhl auf dem Feld an Grenzen kommt. Mit Humor, Sturheit und echten Steherqualitäten im Sitzen kämpft er sich durch den Tag. Wie kann hier Teilhabe gelingen? Okan Seese übernimmt den Service in einem vollbesetzten kubanischen Restaurant. Salsa-Musik, Sonderwünsche, Hektik, volle Tische: Kommunikation steht unter maximalem Druck. Wie nimmt man Bestellungen auf, wenn man nichts hört? Und was passiert, wenn ein Team lernen muss, anders miteinander zu sprechen?
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Aus dem Podcast-Trio wird in dieser Folge ein Quartett, denn Fabian Lustenberger ist zu Axel Kruse, Christian Beeck und Moderator Dirk Walsdorff zugeschaltet. Nach 12 Jahren im Hertha-Trikot ist "Lusti" mit den Charlottenburgern immer noch eng verbunden, aber dank zahlreicher Schweizer Aspekte bei Union ist er auch eine Art Experte für den neuen Fußball in Köpenick. Herthas Siegesserie geht mit dem spektakulären 5:3 in Braunschweig derweil weiter und auch bei Union war es am Wochenende einigermaßen spektakulär beim 3:3-Heimauftakt gegen Frankfurt. Das Thema in Köpenick ist das System Lustrinelli in der Analyse seines Landsmanns Lustenberger. Was bedeuten Herthas drei-plus-eins Siege in Folge für mögliche Aufstiegsaussicht ist das Thema in Charlottenburg. Unioner der Woche ist Leopold Querfeld, Herthaner der Woche sind einerseits Josip Brekalo und andererseits der Gast Fabian Lustenberger , der irgendwann vielleicht auch nochmal Trainer in Berlin werden würde. Im Vorspiel blicken die drei Experten auf Unions Auswärtsaufgabe in Leverkusen und Herthas Heimspiel gegen Magdeburg.