19:27
Wie ist die Wetterlage in Berlin und Brandenburg in den nächsten Tagen? Das Magazin informiert mit professionell gestalteten Wetterkarten über alle Trends.
19:30
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Knapp 6 Quadratmeter für 600 Euro. Wer gerade nach Berlin zieht, hat es schwer, etwas anderes als möblierte Zimmer auf Zeit zu überteuerten Mieten zu finden. Die angespannte Lage am Wohnungsmarkt in Berlin macht es Vermietern möglich "Mondpreise" zu verlangen, denn beim "Wohnen auf Zeit" gilt die Mietpreisbremse nicht. Einige Wohnungsbesitzer gehen sogar noch weiter: Sie trennen die Zimmer in ehemaligen Mietwohnungen einfach durch Rigips-Wände und bieten diese neuen Mini-Zimmer gewinnbringend an. In einer ehemaligen 4-Raum Wohnung in Neukölln können so jetzt acht Menschen unterkommen. Die Bezirke Pankow und Neukölln wollen dieses lukrative Geschäftsmodell mit geteilten Zimmern jetzt zumindest in Milieuschutzgebieten abschaffen und gehen dagegen vor. Seit April müssen Zimmervermietungen auf Zeit im Milieuschutz außerdem von den Bezirken genehmigt werden. So will Berlin die Auswüchse auf dem Mietmarkt eindämmen - denn Mietrecht ist eigentlich Bundessache. Rbb24 Reporter besuchen, junge Neu-Berliner in ihren möblierten Minizimmern oder Wohnungen. Sie zeigen wie sie sich mit Mietaktivisten gemeinsam gegen ihre Vermieter wehren, denn sie wollen auf Dauer in Berlin bleiben und nicht ständig umziehen müssen.
20:45
Die Mieten steigen, bezahlbarer Wohnraum wird knapper, der Frust, aber auch die Angst wächst: Wohnen ist längst zu einer der drängendsten sozialen Fragen der Hauptstadt geworden. Aber warum fehlen Wohnungen? Welche Rolle spielen Neubau, Regulierung und landeseigene Wohnungsunternehmen? Wie können Kleinvermieter rentabel vermieten? Warum steigen Mieten immer weiter? Und wie kann diese Entwicklung gestoppt werden? In "rbb24 - Der Talk" diskutiert Moderator Volker Wieprecht gemeinsam mit Gästen aus Politik und Gesellschaft über die Ursachen der angespannten Lage - und mögliche Auswege. Zu Gast sind unter anderem Stadtentwicklungssenator Christian Gaebler (SPD), Wiebke Werner, Geschäftsführerin vom Berliner Mieterverein sowie Niklas Schenker (Die Linke), wohnungspolitischer Sprecher seiner Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus.
21:45
22:15
Mit vier Kolleginnen und Kollegen diskutiert Jörg Thadeusz über folgende Themen: Die Spekulationen um angebliche Gedankenspiele, den angeschlagenen Bundeskanzler per Einwechslung von NRW-Ministerpräsident Wüst ablösen zu lassen, sorgen für Unruhe innerhalb der Union. Wer profitiert von den Gerüchten um einen möglichen Kanzlertausch? Wie fatal wird die mediale Demontage des Bundeskanzlers für seine eigene Partei? Und hat sich die CDU eine Debatte aufzwingen lassen, die es im Grunde gar nicht gibt? Nach seiner per Kampfabstimmung nur knapp gewonnenen Wahl zum neuen Bundesvorsitzenden der FDP will Wolfgang Kubicki mit seiner Partei zurück auf das bundespolitische Spielfeld. Warum und wie könnte der Liberalismus wieder wählbar werden und ist der Provokateur aus dem Norden der Republik für diese Aufgabe der Mann der Stunde? Außerdem: Der Fahrplan wirkt ambitioniert: Bis zur Sommerpause will die Regierungskoalition ihr angekündigtes großes Reformpaket auf den Weg bringen, das Neuerungen bei Steuern, Rente, Arbeitsmarkt und Bürokratieabbau beinhaltet. Garantiert die dringend erforderliche Renovierung des Sozialstaates, dass wir automatisch innovativer, risikofreudiger und wettbewerbsfähiger werden, um dem Wirtschaftswachstum wieder auf die Sprünge zu helfen? Und: Wendepunkt im Ukraine-Krieg? Ukrainische Drohnen treffen immer mehr Ziele im russischen Hinterland, Putins Beliebtheitswerte rauschen ab, Russlands Wirtschaft ist in Schwierigkeiten. Öffnet sich ein Zeitfenster für neue Verhandlungen über ein Kriegsende?