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TV Programm für rbb Berlin am 09.06.2026

Jetzt

rbb24 Reportage 20:15

rbb24 Reportage: Berlins marode Brücken - Bauen ohne Ende

Reportage

Eine Stadt - 175 marode Brücken. Dazu noch 86 mit "mangelhaft" bewertete Bahnbrücken, etliche Autobahnviadukte. Die Brückenstadt Berlin hat ein Problem. Größte Sorgen bereiten den Fachleuten brüchige Stahlverbindungen im Inneren von Betonbrücken. "Das Problem ist, man kanns von außen nicht sehen", erklärt Gino Ebell vom Bundesamt für Materialforschung. Berlin reagiert mit dem milliardenschweren "Masterplan Brücken". Was bevorsteht, ist ein Jahrzehnt großer Abrisse, Neubauten, aufwändiger Sanierungen - und Stau. "Ich habe jetzt schon einen Blutdruck von 200", sagt Anwohner Wolfgang Drost, der an einer der Ausweichstraßen in Charlottenburg lebt. "Tagsüber 12 Stunden lang Stau, nachts dieses LKW-Gedonner. Das hält doch keiner aus." Doch auch die Brückenverantwortlichen können nicht immer gut schlafen. "Wir versuchen schon lange, vor die Welle zu kommen, aber es gelingt uns einfach nicht, weil immer neue Bauwerke auf die Sanierungsliste kommen", sagt Daniel Schramm von der Senatsverwaltung für Verkehr. An der Ringbahnbrücke, die im vergangenen Jahr spektakulär schnell abgerissen wurde, will der Bund zeigen, dass Bauen in Berlin schnell gehen kann. Während sich die Sanierung der Elsenbrücke in Berlin-Treptow nun schon gut 8 Jahre hinzieht, soll der betroffene Autobahnabschnitt am Funkturm in Rekordgeschwindigkeit hochgezogen werden. Ein österreichischer Konzern und viele Facharbeiter aus ganz Europa packen an. Der Film erzählt von den Anstrengungen, das Berliner Brückenproblem in den Griff zu bekommen und begleitet Bauarbeiter, Brückenprüfer und Anwohner durch das Frühjahr 2026.

Danach

rbb24 - Der Talk 20:45

rbb24 - Der Talk: Baustelle Berlin-Brandenburg - eine Region im Reparaturmodus

Talkshow

Brücken bröckeln, Bahnstrecken werden gesperrt, Straßen und Leitungen müssen dringend saniert werden: Berlin und Brandenburg stehen vor einem historischen Kraftakt. Jahrzehntelang wurde zu wenig investiert. Jetzt soll mit Milliarden aus dem Sondervermögen die Infrastruktur fit für die Zukunft gemacht werden. Kritiker warnen vor Planungschaos, Dauerbaustellen und falschen Prioritäten. Was bedeutet das konkret für eine Region und die Menschen, die schon jetzt unter Staus, Baustellen und Bahnausfällen leidet? Wie viel Baustelle verträgt die Region? Wird jetzt endlich repariert, was zu lange vernachlässigt wurde oder droht ein jahrelanger Ausnahmezustand? Moderator Volker Wieprecht diskutiert mit Verantwortlichen und Experten, wie eine Balance zwischen notwendiger Sanierung und einem Alltag, der weiterhin funktionieren muss, gelingen kann.

Streets of Berlin 21:30

Streets of Berlin: Die Kantstraße

Stadtbild

Streets of Berlin erzählt von den Straßen der Stadt und den Menschen, die in ihnen wohnen, leben und lieben. Es sind Alltagsbeobachtungen, persönliche Geschichten und der Blick auf die Veränderungen der Straßen in den vergangenen Jahrzehnten. Eine Hommage an Stadt und die Menschen, die sie ausmachen und prägen. Ein manchmal auch nostalgischer Streifzug durch die Straßen der Großstadt.

rbb24 BERLIN 21:45

rbb24 BERLIN

Regionalmagazin

THADEUSZ lang & breit 22:15

THADEUSZ lang & breit

Zeitgeschehen

Seit dem 6. Mai 2025 lenkt Wolfram Weimer als Staatsminister und Beauftragter der Bundesregierung für Kultur und Medien die kulturellen Geschicke Deutschlands. Als Verleger aus dem konservativen Spektrum war bereits seine Berufung umstritten. Nach über einem Jahr im Amt ist es nun auch seine tatsächliche Arbeit. Auch wenn er einen Rekordetat für die Kultur 2026 aushandeln konnte und mit der Investitionspflicht für Streamingdienste den Filmstandort Deutschland stärkt, die Kontroversen um den Ludwig-Erhard-Gipfel, die inzwischen verhinderte Absetzung von Berlinale-Chefin Tricia Tuttle und der Ausschluss von drei linken Buchhandlungen vom Deutschen Buchhandlungspreis hängen wie dunkle Wolken über dem achten Stock des Bundeskanzleramts. Aber in einem seiner außergewöhnlichsten Jobs - dem des Börsenreporters - hat er gelernt, dann die Nerven zu behalten, wenn andere sie verlieren, wie er selbst mal bekräftigte. In "Thadeusz lang & breit" spricht Jörg Thadeusz mit Wolfram Weimer über seine Definition des Kulturbegriffs und ob der Grundsatz Friedrich Schillers, mit dem er einst antrat und wonach die Kunst eine Tochter der Freiheit ist, heute noch für ihn gilt.

BRAVO - Headlines, Hypes und Herzschmerz 23:10

BRAVO - Headlines, Hypes und Herzschmerz

Dokumentation

"Die BRAVO war das analoge Instagram". Die BRAVO prägte über Jahrzehnte Millionen von Jugendlichen in Deutschland - mit Stars auf dem Titel, Postern an der Wand und sexueller Aufklärung von "Dr. Sommer". Die dreiteilige ARD-Doku-Serie "BRAVO - Headlines, Hypes und Herzschmerz" ist ab 23. Mai in der ARD Mediathek zu sehen und beleuchtet die Geschichte eines Massenphänomens - lange bevor Social Media aufkam. Die Doku-Serie zeigt, wie BRAVO Stars erschuf und wie sie Idole ebenso schnell verschleißen konnte. Der frühere BRAVO-Chefredakteur Alex Gernandt schildert eine Medienwelt, in der jede Ausgabe Karrieren beeinflussen konnte. Jutta Stiehler berichtet über ihre Zeit bei der Kult-Rubrik "Dr. Sommer", die für Aufklärung stand, aber zunehmend die Grenze zum Voyeurismus verschob. Gleichzeitig wurden die Foto-Love-Storys expliziter und die Kritik an Inszenierungen und Rollenbildern wuchs. Die Doku-Serie zeigt auch, wie BRAVO vom wöchentlichen Leitmedium einer ganzen Generation - mit 1,5 Millionen verkauften Heften pro Woche in 1991 - zu einer von vielen Marken im Netz schrumpfte. Die Mechanismen, die das Magazin ausmachten - Selbstinszenierung, Fantum, Gemeinschaft - leben heute im digitalen Raum weiter.

BRAVO - Headlines, Hypes und Herzschmerz 23:45

BRAVO - Headlines, Hypes und Herzschmerz

Dokumentation

"Die BRAVO war das analoge Instagram". Die BRAVO prägte über Jahrzehnte Millionen von Jugendlichen in Deutschland - mit Stars auf dem Titel, Postern an der Wand und sexueller Aufklärung von "Dr. Sommer". Die dreiteilige ARD-Doku-Serie "BRAVO - Headlines, Hypes und Herzschmerz" ist ab 23. Mai in der ARD Mediathek zu sehen und beleuchtet die Geschichte eines Massenphänomens - lange bevor Social Media aufkam. Die Doku-Serie zeigt, wie BRAVO Stars erschuf und wie sie Idole ebenso schnell verschleißen konnte. Der frühere BRAVO-Chefredakteur Alex Gernandt schildert eine Medienwelt, in der jede Ausgabe Karrieren beeinflussen konnte. Jutta Stiehler berichtet über ihre Zeit bei der Kult-Rubrik "Dr. Sommer", die für Aufklärung stand, aber zunehmend die Grenze zum Voyeurismus verschob. Gleichzeitig wurden die Foto-Love-Storys expliziter und die Kritik an Inszenierungen und Rollenbildern wuchs. Die Doku-Serie zeigt auch, wie BRAVO vom wöchentlichen Leitmedium einer ganzen Generation - mit 1,5 Millionen verkauften Heften pro Woche in 1991 - zu einer von vielen Marken im Netz schrumpfte. Die Mechanismen, die das Magazin ausmachten - Selbstinszenierung, Fantum, Gemeinschaft - leben heute im digitalen Raum weiter.