17:25
Berlin ist nicht nur voller Menschen und Autos, die Hauptstadt kann auch mit einer außergewöhnlich großen, tierischen Artenvielfalt aufwarten - mehr als 50 Säugetier- und rund 180 Vogelarten hat die Hauptstadt zu bieten. Dank ausgedehnter Grünflächen und vielen Gewässern finden immer mehr tierische Bewohner den Weg in die Stadt. Immer öfter kommt es zu spannenden Begegnungen mit Wildtieren. Ursula Stöter bekommt tierischen Nachwuchs! Ein kleiner Rotfuchs und zwei Waschbären werden in diesem Sommer von ihr und ihren zwei Hunden mit der Flasche großgezogen. Doch auch ein Fuchsbaby muss lernen - denn aus ihm soll mal ein richtige Filmfuchs werden. Erika Mayr (41) ist leidenschaftliche Stadtimkerin. Um zu sehen wie der Honig in einem anderen Stadtbezirk schmeckt, werden vier ihrer Bienenvölker vom Moritzplatz zur Messe Berlin umgesetzt. Wie gut der Umzug und die Eingewöhnung gelingen, bleibt abzuwarten. Erika Mayr macht in diesem Jahr außerdem ein Geschmacks-Experiment, einige ihrer Bienenvölker stellt sie in der Uckermark auf. Wie wird sich der Stadthonig geschmacklich vom Uckermark-Honig unterscheiden? Wie jedes Jahr zum Sommeranfang ist Klaus Roggel (70) aus Wilmersdorf nervös. Bald kommen seine Mauersegler von ihrer langen Reise zurück. Der Architekt und passionierte Amateurfotograf hat für seine Lieblingstiere eigene Brutkästen entworfen. Gespannt wartet Klaus Roggel auf seine Mauersegler und hofft, dass die Kästen auf seinem Balkon wie jedes Jahr ein guter Platz zum Wohlfühlen sind. Gisela Polz (65) bekommt einen Frischling aus Bayern. Die erste Zeit wird er in ihrer Nähe bleiben und dann später zu den ausgewachsenen Wildschweinen kommen. Gisela Polz nutzt diese für die Hundeausbildung, die sie für Jagdhunde anbietet.
17:53
Pittiplatsch: Als Moppis Hütte eine Mausefalle war
18:00
mit Sport
18:28
Wie ist die Wetterlage in Berlin und Brandenburg in den nächsten Tagen? Das Magazin informiert mit professionell gestalteten Wetterkarten über alle Trends.
18:30
Sie waren Berlins berüchtigtste Gang: die 36 Boys. Ihr Revier: Die Straßen von Kreuzberg. Ihre Waffen: Messer und Knüppel. Fast alle hatten einen Migrationshintergrund. Vor 36 Jahren taten sie sich zusammen, benannten sich nach dem ehemaligen Berliner Postbezirk SO 36. Kreuzberg. Sie waren füreinander da, vertrieben Neonazis und lieferten sich Revierkämpfe mit anderen Gangs. Jugendliche im härtesten Kiez West-Berlins der 80er Jahre. Was ist aus ihnen geworden? Beispielsweise ein Sterne-Koch: Auch Tim Raue gehörte zu den Kings von Kreuzberg. Fünf Geschwister, eine heruntergekommene Wohnung ohne Bad, dafür mit Außenklo und Ofenheizung. So ähnlich wie Senol Kayaci wuchsen die meisten Mitglieder der 36 Boys in Kreuzberg in den 1980ern auf. Viele hatten Gewalterfahrungen in der Kindheit, manche gerieten auf die schiefe Bahn. Senol Kayaci saß im Gefängnis wegen schwerer Körperverletzung und räuberischer Erpressung. Inzwischen besprüht er Wände nur noch, wenn er dafür einen Auftrag hat. Neco Celik ist einer der Gründer der Gang. Er holte die Schule nach und erzählt, wie er den von ihm gebauten Mist geradezubiegen versuchte. Er engagierte sich in der Arbeit mit Jugendlichen und reflektiert seine Erfahrungen heute in Theaterstücken und Filmen. Tim Raues Kindheit war durch Gewalt und Armut geprägt. Er wollte so schnell es ging auf eigenen Beinen stehen, machte mit 16 eine Kochlehre. Heute ist er Zwei-Sterne-Koch und Medienstar. Sein Berliner Lokal "Tim Raue" gehört zu den 50 weltbesten Restaurants. Muci Tosun war Anführer der 36 Boys. Respekt verschaffte er sich mit den Fäusten. Jenseits der Straße wurde er Deutscher Meister im Boxen und Weltmeister im Kick-Boxen. "Wir wären füreinander über Leichen gegangen", sagt er. Die Gruppe gab ihnen Selbstvertrauen. Aufrappeln und kämpfen - das haben die "Kings von Kreuzberg" gelernt und verinnerlicht. Der Film erzählt ein Stück Berliner Stadtgeschichte, das kaum bekannt ist und das Mut macht, auch mit schlechten Karten gut zu spielen - und manchmal sogar zu gewinnen.
19:00
Das Magazin berichtet über Ereignisse und Menschen in Berlin und Brandenburg. Erzählt werden Geschichten über Land und Leute, aber auch die Einheimischen selbst kommen hier zu Wort.
19:27
Wie ist die Wetterlage in Berlin und Brandenburg in den nächsten Tagen? Das Magazin informiert mit professionell gestalteten Wetterkarten über alle Trends.
19:30
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Johann Friedrich von Allmen weiß jetzt, mit welcher Erwerbsform er sich aus seinen finanziellen Nöten befreien will: Gemeinsam mit Butler Carlos widmet sich der Bonvivant der Wiederbeschaffung von geraubten Kunstwerken - natürlich mit üppigem Spesenkonto und fürstlichen Honoraren. Sein erster Erfolg im spektakulären Libellen-Fall hat sich bei solventen Kunden bereits herumgesprochen: Der Engländer Montgomery beauftragt "Allmen International Inquiries", den flüchtigen Dieb eines gestohlenen rosa Diamanten ausfindig zu machen. Dieser gehört angeblich einem superreichen Geschäftsmann und ist die Hochzeitsgabe für dessen Tochter. Der millionenschwere Hochkaräter spielt selbst für Allmen in einer bisher unbekannten Liga. So hilft sein Interesse an schönen Dingen, die berechtigten Bedenken von Carlos, dem die Sache zu heiß ist, beiseitezuschieben. Auch die 20.000 Franken Vorschuss sprechen dafür, sich unverzüglich auf die Jagd nach dem rosafarbenen Objekt der Begierde zu machen. Gestohlen hat es angeblich der russische Geschäftsmann Sokolow. An dessen Spur heften sich Allmen und Carlos - zunächst ohne zu ahnen, dass auch ihnen jemand auf den Fersen ist. Wie gefährlich ihre Schatten sind, stellen die beiden fest, nachdem sie den Untergetauchten ausfindig gemacht haben, nicht aber sein Leben schützen können. Denn die Gelegenheits-Detektive geraten in den Besitz einer Kostbarkeit, die sie schon bald zu Gejagten macht.
21:45
mit Sport
22:00
In der Kleinstadt Fakenham wird eine junge Frau vermisst: Gemma Hastings, die neue Mitarbeiterin einer altangesehenen Immobilienmakler-Dynastie. Ihre Juniorchefin Helen Clyde zeigt sich bei der Befragung durch Inspector Lynley und Sergeant Barbara Havers sehr besorgt. Auch die Begegnung mit dem smarten Chefermittler, den sie aus gemeinsamen Studientagen an der Eliteuniversität Oxford kennt, geht ihr nahe. Auf dem Rechner der Vermissten finden sich Hinweise auf einen Stalker. Gemmas Mitbewohner Frazer, bei dem sie seit Kurzem wohnt, weiß wenig über die verschlossene Frau zu berichten. Auch die Befragung ihres steinreichen Ex-Verlobten Gareth, den Gemma zu seinem Erstaunen kurz vor der Hochzeit sitzen ließ, wirft weitere Fragen auf: Was ist geschehen, dass eine junge Frau ein gutes Leben schlagartig beendet - für einen kompletten Neuanfang an einem Ort, an dem sie niemand kennt? Als eine Leiche gefunden wird und das Ermittlerduo fatale Fehler macht, zieht Polizeichef Brian Nies den Fall an sich. Lynley lässt sich jedoch nicht ausbooten ...
23:30
Lebt es sich besser mit einem Alkohol-Dauerpegel von 0,5 Promille? Ob diese gewagte These eines bekannten Psychologen stimmt, möchte der ausgebrannte Geschichtslehrer Martin herausfinden. Er beginnt zusammen mit seinen befreundeten Kollegen Tommy, Nikolaj und Peter ein riskantes Experiment. Während die Schuldirektorin von ihrer Lehrerschaft eine abstinente Vorbildfunktion einfordert, um das ausschweifende Trinkverhalten der Oberstufe einzudämmen, setzt das Quartett heimlich auf einen genau dosierten "Pegel" - und zwar schon vor der ersten Stunde. Tatsächlich erwachen in Martin längst verloren geglaubte Energien. Plötzlich begeistert sein Unterricht sogar die meuternde Abschlussklasse. Auch Martins Frau Amalie, die sich innerlich von ihm längst verabschiedet hat und ihre Ehe nur noch den beiden Söhnen zuliebe aufrechterhält, erlebt Martin so mitreißend wie früher. Seine Kollegen machen ebenfalls zunächst nur gute Erfahrungen. Von dem anfänglichen Erfolg berauscht, schlägt der Initiator Peter vor, bei dem Experiment einen Schritt weiterzugehen: Vielleicht ist mit einem individuell höheren Pegel für jeden "noch mehr" drin? Nun entfaltet der Alkohol jedoch seine bittere Note.