12:45
Das Hotel Adlon zählt zu den besten Adressen der Republik. Mit fünf Sternen ist es ein Ort für gehobene Gastlichkeit und Luxus. Reporter Ulli Zelle von "Hallo Nachbarn" zeigt den Betrieb des Nobelhauses, das vor über 25 Jahren wieder in der Mitte Berlins am Brandenburger Tor aufgebaut wurde. Welche Arbeit steckt hinter dem Glanz der Sterne? Über 300 Mitarbeitende sorgen dafür, dass sich die Gäste in den rund 380 Zimmern wohl fühlen. Einer davon, ist Ricardo Dürner oder einfach nur Butler Ricardo. Er steht seinen Gästen rund um die Uhr zur Verfügung - Diskretion ist seine oberste Tugend. Julia Gumlich ist als Gastgeberin, oder wie es hier heißt Guest-Managerin, für alle Fragen rund um den Aufenthalt von VIPs zuständig. Mit ihr geht es in die Vorbereitungs- und Planungsrunden der Hotelbelegschaft des Adlon Kempinski. Auch in den Alltag einer Pagin in der Ausbildung, des Hoteldirektors, von Kellnern und dem Sternekoch darf Ulli Zelle für einen Tag schauen. Ein exklusiver Blick hinter die Kulissen eines First-Class-Hotels mit Tradition.
13:15
Philip Panek hat sich seinen Studienort bewusst ausgesucht: die Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder), an der deutsch-polnischen Grenze. Noch zu Beginn seines Studiums war für ihn klar: Er will in Deutschland bleiben, Karriere machen. Heute sieht er das anders. Er möchte sein Referendariat in Polen absolvieren. Denn dort, sagt er, wartet nicht nur seine Familie, dort wartet auch eine Wirtschaft im Aufbruch. Dass Deutschland für viele Polinnen und Polen keine Option mehr ist, merkt auch Michael Sünkler: Er kennt die Entwicklung aus einer anderen Perspektive. Der Geschäftsführer eines Transportunternehmens hat die Hälfte seiner Belegschaft aus Polen aufgebaut. Doch in den letzten Jahren hat er mehrere Mitarbeiter verloren. Für ihn ist die Abwanderung polnischer Arbeitskräfte kein abstraktes politisches Problem: Es ist ein konkretes wirtschaftliches Risiko. Einer seiner LKW-Fahrer, Tomasz, sitzt schon auf gepackten Koffern. Seit über 10 Jahren arbeitet der Pole in Berlin. Doch die Stadt und Deutschland haben sich verändert, sagt er. Vor allem teure Lebensmittel und gestiegene Miete machen ihm zu schaffen. Sparen ist für ihn längst nicht mehr in dem Maße möglich, wie früher einmal. Sobald seine Tochter die Schule abgeschlossen hat, will er mit seiner Familie zurückgehen. Kamila Gierko und ihr Mann Zbyszek Perzyna haben diesen Schritt bereits getan. Vor sechs Monaten haben sie ihr Leben in Berlin-Charlottenburg hinter sich gelassen und sind ins polnische Stettin gezogen. Berlin war für sie lange eine Möglichkeit, um ihren Traum der erfolgreichen Selbstständigkeit zu leben. Doch aus dem Traum wurde Erschöpfung. Bürokratie, fehlende Digitalisierung, hohe Steuern, aber auch ein Gefühl der Unsicherheit in der Hauptstadt, begleitete sie. In Stettin erleben sie das Gegenteil: moderne digitale Verwaltung, niedrigere Steuerlast und Sauberkeit. Deutschland, sagen sie, habe aufgehört, sich weiterzuentwickeln. Die rbb24-Reportage folgt Menschen, deren Entscheidungen mehr verraten als eine Statistik. Sie zeigt einen Jurastudenten, der Karriere und Familie jetzt in Polen vereinen will, einen Unternehmer, der um jeden polnischen Mitarbeiter kämpft, einen LKW-Fahrer, der die Kosten-Nutzen-Rechnung seines Lebens neu aufmacht und ein Paar, das den Schritt schon gewagt hat.
13:45
Am 26. September 2026 überträgt das rbb Fernsehen live aus dem Kurhaus in Baden-Baden die Verkündung der deutschen Olympia-Bewerbung für 2036 oder 2040. Anwesend sein werden neben dem Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier auch die Ministerpräsidenten der kandidierenden Regionen und Städte. Durch die Sendung führt Esther Sedlaczek. In Gesprächen mit aktuellen deutschen Sportlerinnen und Sportlern werden deren Erwartungen und Perspektiven auf eine mögliche Olympia-Bewerbung beleuchtet.
14:50
Nur wenige Straßen in Berlin sind so bekannt, beliebt und belebt wie die Schönhauser Allee: Einkaufsstraße, Fressmeile, Kulturhotspot und Partylocation. Die Schönhauser ist angesagt, ein Ort zum Shoppen und fürs Nachtleben. Eine Straße, die eigentlich nie zur Ruhe kommt. Beständig lärmend fließt der Verkehr: Fahrräder, Autos, Straßenbahnen - und oben donnert die Untergrundbahn. Die Bahnhöfe "Eberswalder Straße" und "Schönhauser Allee" kennt nahezu jeder Tourist, kennt jede Nachteule. Drei Kilometer Prenzlauer Berg, drei Kilometer pulsierendes Leben. Wir begegnen im Film u.a. Lillemor Mallau, Eventmanagerin, Aktivistin und Networkerin. Sie verbindet Geschäftsleute, Kulturschaffende und Anwohner und versucht Projekte anzuschieben, die die Schönhauser noch schöner machen. Der Musiker und Kulturmanager Sören Birke kommt Ende der 80er in den Prenzlauer Berg und besetzt eine Wohnung in der Schönhauser Allee. Seit über zwei Jahrzehnten managt er das "Kesselhaus" in der Kulturbrauerei. Svetlana Müller, geboren in St. Petersburg, ist Vorsitzende der "PANDA Platforma", einem Verein für politische Diskussion und kulturellem Austausch für viele Menschen mit Osteuropa-Bezug. Sie und ihr Team organisieren Ausstellungen, Kunstevents, Theateraufführungen, Lesungen und Konzerte.
15:35
Die Kantstraße im Westen Berlins ist bekannt für ihre vielfältige asiatische Küche. Ob chinesisch, japanisch, thailändisch, kantonesisch, vietnamesisch - auf mehreren hundert Metern findet sich eine riesige Auswahl asiatischer Restaurants und Imbisse. Aber nicht nur: Hier treffen Traditionsorte wie das Theater des Westens oder das Kant-Kino auf eine lange gewachsene Kneipenkultur. Die Paris Bar, das Schwarze Café oder der Zwiebelfisch erzählen Geschichten einer lebendigen Szene. Vom Breitscheidplatz bis zum Charlottenburger Amtsgericht ist die Kantstraße auf ihren 2,5 Kilometern ein Mikrokosmos der Großstadt. Marie Philipp hat lange in der Kantstraße gewohnt. Neben dem Kant-Kino. Dort arbeitet die ausgebildete Schauspielerin heute als Eventmanagerin und organisiert jeden Montag die beliebte Sneak Preview. Eine Überraschungsvorstellung, bei der das Publikum vorher nicht weiß, welcher Film gezeigt wird. Das Kant-Kino ist eines der ältesten Kinos der Stadt. 1912 wurde es als "Kant-Lichtspiele" eröffnet. Einen genauso traditionsreichen Laden haben Vianney Lancres und Jannis Lucian Groh wiederbelebt: Die Parfümerie Harry Lehmann. "Parfüm nach Gewicht" hieß früher der Werbeslogan. Heute werden die selbst kreierten Düfte nicht mehr abgewogen, sondern in Millilitern abgefüllt. Wenn die Nacht kommt, ändert sich der Rhythmus der Kantstraße: Für Antonia Henkemeier geht dann das Leben erst richtig los - sie ist im Nebenjob Kellnerin im Schwarzen Café, einer Institution in der Kantstraße. Streets of Berlin erzählt von den Straßen der Stadt und den Menschen, die in ihnen wohnen, leben und lieben. Es sind Alltagsbeobachtungen, persönliche Geschichten und der Blick auf die Veränderungen der Straßen in den vergangenen Jahrzehnten. Eine Hommage an Stadt und die Menschen, die sie ausmachen und prägen. Ein manchmal auch nostalgischer Streifzug durch die Straßen der Großstadt.
16:05
16:10
Martines tragischer Unfalltod schockt die Rheinbergs. Nur Markus heuchelt Anteilnahme. Auch Marietta ist nicht sehr bewegt. Für sie ist die Beerdigung eine willkommene Gelegenheit, um ihren Ehemann Jonas zu präsentieren, der nach einem Ausflug in sein altes Leben zu ihr zurückgekehrt ist. Allein Will Stern bleibt der Trauerfeier fern. Die Bilder von Martines Tod rauben ihm den Schlaf. Nach einem Schwächeanfall wird "Mörtel Willy" ins Krankenhaus eingeliefert. Vom schlechten Gewissen geplagt, vertraut Will seiner Schwester Sophia an, dass Martines Tod womöglich doch kein Unfall war. Sophia ist erschüttert, aber sie schweigt. Der ermittelnde Staatsanwalt hat allerdings einen anderen Informanten, der Markus schwer belastet. So kommt es, dass Markus des Mordes bezichtigt und verhaftet wird. Ariane ist über diese Entwicklung nicht unglücklich: Ihrem Ziel, die Rheinberg-Bank zu übernehmen, scheint sie näher denn je.
16:55
Es gibt so viel, was sich hinter den Kulissen des Tierparks Hellabrunn tut! Unsere Reporter Felix Heidinger und Jens-Uwe Heins gehen auf Erkundungstour und berichten über die Geschehnisse. Tag für Tag sind sie im Tierpark unterwegs und zeigen, was sich dort abspielt. Sie begleiten die Pfleger bei ihren Begegnungen und besonderen Erlebnissen mit den Tieren.
17:25
In "Tierisch tierisch" stellt Uta Bresan jede Woche ein Tierheim mit einigen seiner Bewohner vor, die ein neues Zuhause suchen.
17:53
Fuchs und Elster: Das geflügelte Ungeheuer
18:00
mit Sport
18:28
Wie ist die Wetterlage in Berlin und Brandenburg in den nächsten Tagen? Das Magazin informiert mit professionell gestalteten Wetterkarten über alle Trends.
18:30
19:00
Das Magazin berichtet über Ereignisse und Menschen in Berlin und Brandenburg. Erzählt werden Geschichten über Land und Leute, aber auch die Einheimischen selbst kommen hier zu Wort.
19:27
Wie ist die Wetterlage in Berlin und Brandenburg in den nächsten Tagen? Das Magazin informiert mit professionell gestalteten Wetterkarten über alle Trends.
19:30
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Robert Liebling ist Rechtsanwalt in Kreuzberg. Er trägt einen Dreitagebart, einen Schlapphut, fährt leidenschaftlich gern Motorrad durch die Berliner Innenstadt, liebt Zigarren, einen guten Cognac und täglich Unmengen von Götterspeise. Liebling ist, wie er selbst von sich sagt, nicht unbedingt fleißig und bearbeitet Fälle nur dann, wenn sie ihn wirklich interessieren. Zwar kümmert er sich um seine einträglichen Notariatsgeschäfte allein, für die Strafsachen aber engagiert er sich den jungen Anwalt Giselmund Arnold aus Stuttgart. Der kommt mit dem legeren Arbeitsstil seines neuen Arbeitgebers nur schwer klar. Gleich in seinem ersten Fall muss Arnold eine harte Feuertaufe im Kreuzberger Kiez bestehen. Die Polizei hat im Zimmer des 16-jährigen Mike ein ganzes Warenlager an Diebesgut entdeckt. Mike ergreift die Flucht und der jugendlich-sportliche Sozius Arnold setzt ihm nach. Dabei wird er von Mikes Kumpeln attackiert und bedroht. Ein nicht ganz leichter Einstiegsfall in Berlin für den jungen Anwalt aus der Provinz.
20:55
Wieder einmal ein Fall für Rechtsanwalt Robert Liebling, den er eigentlich nicht übernehmen möchte, da er ihn in seiner Bequemlichkeit stört. Dennoch kümmert er sich letztlich bis zur Gefährdung seiner eigenen Person um den 17 Jahre alten Bodo, der in einen Supermarkt eingebrochen ist und den Geschäftsführer als Geisel genommen hat. Der Geschäftsführer wird ausgetauscht und Liebling und sein Sozius Giselmund Arnold befinden sich nun höchstselbst in Geiselhaft. Der jugendliche Bodo spricht im Supermarkt gehörig dem frei verfügbaren Alkohol zu und so lösen Liebling und Arnold den Fall doch noch ohne Gewalt: ihre Methode ist ungewöhnlich, aber immer bleiben die Juristen im Rahmen der Legalität.
21:40
Badewanne der Berliner, Sehnsuchtsort, Ostsee des kleinen Mannes - was ist der Wannsee nicht alles! Kein Wunder, dass die Havelbucht im Südwesten Berlins so viele Menschen anzieht. Ein Streifzug unterwegs auf und am Wannsee.
21:45
mit Sport
22:00
New York, 1971. Der junge Frank Serpico träumt seit seiner Kindheit davon, Polizist zu werden, um für Recht und Gerechtigkeit zu sorgen. Kurz nach seinem Dienstantritt als Streifenpolizist muss er jedoch feststellen, dass seine Kollegen entgegen seiner Ideale systematisch in Korruption und Kriminalität verwickelt sind. Es fließen Schmiergelder, Verdächtige werden drangsaliert und misshandelt. Da Serpico sich weigert, den kriminellen Regeln zu folgen, wird er schnell zum Außenseiter und gerät in der Gruppe unter Druck. Sein Sinn für Gerechtigkeit ist tief verletzt und er möchte die Machenschaften seiner Kollegen aufdecken. Der junge Polizist wendet sich an seinen Vorgesetzten, doch anstatt etwas zu erreichen, wird Serpico in ein anderes Revier versetzt. Aber auch hier wird er erneut mit Dienstvergehen konfrontiert. Das Misstrauen seiner Kollegen ihm gegenüber wächst zunehmend und obgleich Serpico sich als Außenseiter bald selbst in Gefahr bringt, gibt er sein Ziel nicht auf, die Korruption bei der Polizei öffentlich zu machen. Da jedoch selbst der Bürgermeister der Stadt sich nicht mit den Missständen auseinandersetzen will, sieht Serpico als letzten Ausweg nur den Gang zur Presse. Er macht die Bekanntschaft eines Journalisten der New York Times, der den Fall publizieren will.