22:00
Die Freundinnen Sandra und Amanda bitten in Panik Leonie, Tochter der Kommissarin Johanna Herz, sie im Gewächshaus der Gärtnerei, in der sie jobbt, übernachten zu lassen. Nachts werden die beiden jungen Frauen von mehreren jungen Männern überfallen. Sandra kann entkommen, ihre Freundin jedoch wird am nächsten Tag tot aus der Havel geborgen. Für die ermittelnde Kommissarin Johanna Herz ergeben sich viele Fragen. Warum zum Beispiel brachte Amanda ihre kleine Tochter Mona kurz vor ihrem Tod zu ihrer Schwester Carola, obwohl die Schwestern kaum noch Kontakt hatten? Mona ist schon sieben Jahre alt. Sie könnte reden, schweigt aber. Dafür malt sie erschütternde Bilder. Ein erster Hinweis für die Kommissarin, ein weiterer die Tätowierung auf dem Körper der Toten. Durch den Kontakt zur Leiterin einer Selbsthilfegruppe kommt Johanna Herz allmählich hinter die düsteren Dimensionen des Falls: Diesmal hat sie es mit einer Satanssekte zu tun. Bei den Ermittlungen wird Kommissarin Johanna Herz wieder von Revierpolizist Krause unterstützt und erstmals von der Assistentin, Katrin Schubert, gespielt von Anja Franke.
23:30
Paul Krüger bekommt überraschend Besuch aus dem tschechischen Krygovice. Die Bürgermeisterin des kleinen Grenzortes macht dem Berliner Rentner höchstpersönlich ihre Aufwartung, um ihm eine überraschende Erbschaft anzutragen. Mit dem Nachlass seiner verstorbenen Tante Vera - der maroden Familienbrauerei - verbindet Krüger jedoch ebenso wenig Gutes wie mit seinem Geburtsort, den er in den Kriegswirren als Fünfjähriger an der Hand seiner deutschen Mutter verlassen musste. Jetzt sind die Zeiten zum Glück anders, aber die Sorgen in Krygovice groß. Nur Krüger kann als Erbe noch verhindern, dass chinesische Immobilienspekulanten die Brauerei ersteigern und dichtmachen. Also lässt er sich breitschlagen und reist mit seinen Kumpels Bernd und Ecki in das verschlafene Provinzstädtchen. Vor Ort stellt das bierverständige Trio fest, dass die traditionsreiche Braukunst und die sympathische Belegschaft sehr wohl eine Chance verdienen. Das Testament der listigen Tante hat allerdings eine Tücke: Krüger kann die Erbschaft nur gemeinsam mit seinem Bruder Emil antreten, der damals mit dem Vater in Tschechien geblieben ist. Auch bei ihm sitzt der Schmerz über das Zerbrechen der Familie tief: Der Aussteiger möchte weder mit seinem Bruder aus dem kapitalistischen Westen noch mit der verhassten Brauerei zu tun haben, die dem Vater sogar wichtiger als die Familie war! Um Emils Verbitterung aufzubrechen, ist Pauls Hartnäckigkeit gefragt.
01:00
Seit Horst Krause in seinem Gasthof die junge Köchin Paula eingestellt hat, läuft der Laden wieder deutlich besser. Alles könnte gut sein, würde ein handfester Streit zwischen Krauses Schwester Meta und deren Mann nicht die Stimmung trüben.
02:30
03:15
Das Magazin berichtet über Ereignisse und Menschen in Berlin und Brandenburg. Erzählt werden Geschichten über Land und Leute, aber auch die Einheimischen selbst kommen hier zu Wort.
03:40
Religion ist Privatsache, sagen die einen. Andere zeigen ihren Glauben ganz offen. Menschen mit Turban, Kopftuch, Kippa und Ordenskleid begegnen uns im Alltag immer wieder. Warum machen sie ihren persönlichen Glauben so sichtbar? Und wie fühlt es sich an, als religiöser Mensch erkennbar zu sein? Wir haben fünf Menschen aus fünf Religionen gefragt.
04:10
Wat fürn Jahr - das passt eigentlich immer. Kurioses und Skurilles aus den schwarz-weißen Fernsehanfängen geleiten uns durch das Jahr, ob sauber gereimt oder mit leichter Zunge aufgesagt, wobei auch der visuelle Schauwert beileibe nicht unwichtig ist. In der Hauptsache soll das Schmunzeln und Staunen nicht zu kurz kommen in unserem amüsanten Potpourri aus einer Zeit, als die späteren Boomer noch Windeln trugen. Wirklich komisch.
04:25
04:40
Gezeigt werden die unterschiedlichsten Familien und ihre Geschichten. Das reicht vom traditionellen Familienunternehmen über die moderne Regenbogenfamilie bis hin zum Mehr-Generationen-Haus. Wir sehen, was die Familienmitglieder verbindet, was sie an ihrer gelebten Familienform schätzen, aber auch wo es Konflikte im Alltag gibt. Am Ende zählt für alle der enge Zusammenhalt.