18:45
Seit 1994 berichtet das vom Mitteldeutschen Rundfunk produzierte Boulevardmagazin über Prominente, die neueste Mode aus Paris und der Welt oder aktuelle Geschehnisse in den europäischen Königshäusern.
19:27
Wie ist die Wetterlage in Berlin und Brandenburg in den nächsten Tagen? Das Magazin informiert mit professionell gestalteten Wetterkarten über alle Trends.
19:30
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Hier diskutieren keine Politikerinnen oder Prominente - sondern Menschen aus Berlin und Brandenburg: Arbeitnehmerinnen, Studierende, Rentner, Eltern und Auszubildende. Unterschiedliche Lebensrealitäten treffen aufeinander, persönliche Erfahrungen prägen die Debatte. Am 16. Juni stellen sich "Die 12" einer Frage, die viele Familien bewegt: Brauchen wir eine Wehrpflicht? Doch es geht um mehr als nur ein Ja oder Nein: Stärkt oder gefährdet die Wehrpflicht den gesellschaftlichen Zusammenhalt? Vertieft sie den Konflikt zwischen Jung und Alt - oder verbindet sie die Generationen? Und was bedeutet sie für die Verteidigung unserer Demokratie? 60 Minuten lang erleben die Zuschauerinnen und Zuschauer, wie Argumente aufeinandertreffen, Positionen ins Wanken geraten - und sich Meinungen verändern. Am Ende entscheidet die Runde selbst: Welche Argumente überzeugen die Mehrheit?
21:15
Philip Panek hat sich seinen Studienort bewusst ausgesucht: die Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder), an der deutsch-polnischen Grenze. Noch zu Beginn seines Studiums war für ihn klar: Er will in Deutschland bleiben, Karriere machen. Heute sieht er das anders. Er möchte sein Referendariat in Polen absolvieren. Denn dort, sagt er, wartet nicht nur seine Familie, dort wartet auch eine Wirtschaft im Aufbruch. Dass Deutschland für viele Polinnen und Polen keine Option mehr ist, merkt auch Michael Sünkler: Er kennt die Entwicklung aus einer anderen Perspektive. Der Geschäftsführer eines Transportunternehmens hat die Hälfte seiner Belegschaft aus Polen aufgebaut. Doch in den letzten Jahren hat er mehrere Mitarbeiter verloren. Für ihn ist die Abwanderung polnischer Arbeitskräfte kein abstraktes politisches Problem: Es ist ein konkretes wirtschaftliches Risiko. Einer seiner LKW-Fahrer, Tomasz, sitzt schon auf gepackten Koffern. Seit über 10 Jahren arbeitet der Pole in Berlin. Doch die Stadt und Deutschland haben sich verändert, sagt er. Vor allem teure Lebensmittel und gestiegene Miete machen ihm zu schaffen. Sparen ist für ihn längst nicht mehr in dem Maße möglich, wie früher einmal. Sobald seine Tochter die Schule abgeschlossen hat, will er mit seiner Familie zurückgehen. Kamila Gierko und ihr Mann Zbyszek Perzyna haben diesen Schritt bereits getan. Vor sechs Monaten haben sie ihr Leben in Berlin-Charlottenburg hinter sich gelassen und sind ins polnische Stettin gezogen. Berlin war für sie lange eine Möglichkeit, um ihren Traum der erfolgreichen Selbstständigkeit zu leben. Doch aus dem Traum wurde Erschöpfung. Bürokratie, fehlende Digitalisierung, hohe Steuern, aber auch ein Gefühl der Unsicherheit in der Hauptstadt, begleitete sie. In Stettin erleben sie das Gegenteil: moderne digitale Verwaltung, niedrigere Steuerlast und Sauberkeit. Deutschland, sagen sie, habe aufgehört, sich weiterzuentwickeln. Die rbb24-Reportage folgt Menschen, deren Entscheidungen mehr verraten als eine Statistik. Sie zeigt einen Jurastudenten, der Karriere und Familie jetzt in Polen vereinen will, einen Unternehmer, der um jeden polnischen Mitarbeiter kämpft, einen LKW-Fahrer, der die Kosten-Nutzen-Rechnung seines Lebens neu aufmacht und ein Paar, das den Schritt schon gewagt hat.
21:45
22:15
Instagram-Filter, Botox und Hyaluron: Das Geschäft mit der Schönheit auf der einen Seite. Auf der anderen Seite Leben retten und bei militärischen Einsätzen mit dem Nötigsten auskommen müssen. Dr. Sophia Wilk-Vollmann vereint diese Gegensätze in ihrer Biografie und ihrem täglichen Tun. Seit zehn Jahren arbeitet sie im Bundeswehrkrankenhaus Berlin in der Notfallmedizin. Sie musste mit dem Rettungshubschrauber ausrücken, Menschen reanimieren und Tode miterleben. Als Militärärztin und ausgebildete Sanitätsoffizierin war sie außerdem an den Einsätzen in Mali, Afghanistan und im Roten Meer beteiligt und hier diejenige, die dafür sorgte, dass Soldatinnen und Soldaten notfallmedizinisch versorgt wurden. Aber Sophia Wilk-Vollmann ist auch Ärztin in der ästhetischen Medizin und behandelt die Gesichter einer modernen Wohlstandsgesellschaft. Warum das für sie nicht unbedingt ein Kontrast ist, erläutert sie in ihrem neuen Buch "Kampfzonen: Eine Militärärztin zwischen Krieg, Körper und Schönheit", das am 22. Juni erscheint. Vorher spricht sie bei Jörg Thadeusz in "Thadeusz lang & breit" darüber.
23:10
Am 16. Juni 1996 nahm das Leben des britischen Bauarbeiters Noël Martin in Mahlow südlich von Berlin eine fürchterliche Wendung. Nach einer Verfolgungsfahrt und einem Steinwurf von Neonazis auf sein Auto verunglückte er so schwer, dass er seitdem vom Nacken abwärts querschnittgelähmt war. Fünf Jahre später kehrte Noël Martin in die brandenburgische Kleinstadt zurück und führte eine Demonstration gegen Rassismus an. Die Reportage von Heike Hartung und Boris Hermel, gedreht für den Ostdeutschen Rundfunk Brandenburg (ORB), begleitete den Engländer von Birmingham nach Brandenburg. Zum 30. Jahrestag des brutalen Anschlags auf Noël Martin zeigt das rbb Fernsehen den Film von 2001.
23:40
Polizist Sandy Wilson findet geschockt seine Großmutter Mima erschossen vor ihrem Haus. Einen kühlen Kopf bewahrt Detective Inspector Jimmy Perez, der sich bei ihrer Verwandtschaft umschaut. Verwundert stellt er fest, dass sich die Trauer um die Getötete in Grenzen hält. Ihr Sohn Joseph weiß wenig Gutes über die streitbare Frau zu sagen, bei ihrer wohlhabenden Verwandten Jackie Haldane gibt es wie gewohnt Champagner. Auf voreilige Schlüsse will sich der erfahrene Ermittler trotzdem nicht einlassen. Im Dorf glaubt man, den Schuldigen bereits zu kennen: den trinkfreudigen Ronald Heldane. Der bestreitet allerdings vehement, seine Großtante versehentlich bei der Kaninchenjagd erschossen zu haben. Spuren am Tatort lassen zudem auf einen Einbruch schließen. Was könnte jemand von der mittellosen Witwe gewollt haben? Von Wert scheint nur ihr Hof, wo der geschäftstüchtige Duncan Hunter gerne Ferienwohnungen gebaut hätte. Im Gegensatz zur alten Mima möchte ihr Sohn nun verkaufen. Nicht nur wegen ihm gerät das Grundstück in den Fokus der Ermittlungen: Am Tag vor der Tat fanden Archäologen bei Ausgrabungen einen menschlichen Schädel. Aus welcher Zeit dieser stammt, können Professor Paul Berglund und dessen Mitarbeiterin Hattie James erst nach einer genauen Untersuchung auf der Hauptinsel bestimmen. Von dort erwarten die Insulaner schon bald zahlungskräftige Sommergäste. Da käme es vielen gelegen, wenn der Fall keine weiteren Kreise zieht.