16:00
mit Sport
16:15
Nach einem Verkehrsunfall übernehmen Niklas Ahrend und Julia Berger den an Alzheimer erkrankten Claus Teubner. Der verwirrte Mann ist der Unfallverursacher und war scheinbar auf dem Weg zu seiner Frau, er lebt in einem Pflegeheim. Gitte Teubner kommt bald besorgt hinzu - werden die Ärzte ihrem Mann helfen können? Die OP übersteht Claus, doch zur Überraschung aller kann der Patient sich nach dem Eingriff wieder an seine Vergangenheit erinnern. Gitte Teubner und auch ihr Mann sind überglücklich und den Ärzten dankbar. Doch Niklas und Julia fragen sich, wie es dazu kommen konnte, denn Alzheimer ist nicht heilbar ... Auch das Unfallopfer Thilo Schwenke wird ins Johannes-Thal-Klinikum eingeliefert. Doch der Mann war keineswegs allein im Auto: Ihn begleitet Hannah Berger, Mutter von Assistenzärztin Julia Berger und die Ehefrau des kaufmännischen Direktors Wolfgang Berger. Wer ist der junge Mann und woher kennt er Frau Berger? Ben Ahlbeck beschwört die jungen Ärzte Julia aus dieser Sache heraus zu halten. Doch kann er nicht verhindern, dass sie dennoch vom Unfall ihrer Mutter und deren Begleiter erfährt. Wie wird die junge Ärztin reagieren? Währenddessen ertrotzt sich Vivienne Kling mutig eine Leistenhernien-OP von ihrem Halbbruder, dem Oberarzt Matteo Moreau. Erst Assistenzarzt Elias Bähr macht ihr klar, dass dieser Eingriff der Schrecken aller jungen Ärzte ist und Vivi wird klar, worauf sie sich eingelassen hat. Wird sie diese Herausforderung meistern?
17:05
Der kleine Kigoma und seine Mutter Maburi bekommen eine Schlammpackung im Zoo Berlin. Erst baden, dann suhlen, so sieht ein Ganzkörperpeeling bei Nashörnern aus. Die Strauße haben gebrütet. Innerhalb von drei Tagen sind sieben Küken geschlüpft. Ein Nachzügler wird mit Rotlicht und einer Extraportion Zuwendung vom Pfleger aufgepäppelt. Die Rosapelikane im Tierpark Berlin sind jetzt acht Wochen alt und schon sehr groß. Noch auf den Pfleger fixiert, werden sie bald mit den anderen Pelikanen im Schlosspark unterwegs sein. Weitere Geschichten gibt's aus der Welt der Geier. Im Tierpark sind Gelbkopf- und Königsgeier geschlüpft. Ein neuer Trainer für Koraya wird in der Elefantenschule eingearbeitet.
17:53
Pittiplatsch: Moppi mal ganz anders
18:00
mit Sport
18:12
Wie ist die Wetterlage in Berlin und Brandenburg in den nächsten Tagen? Das Magazin informiert mit professionell gestalteten Wetterkarten über alle Trends.
18:15
Sie schätzen das Handgefertigte und die Tradition. Wir stellen acht handwerklich Tätige aus der Region vor, die sich bewusst entschieden haben, alte Handwerkskunst lebendig zu erhalten. Das reicht von der Leinenweberin über den Korbmacher bis hin zum Schreiner auf der Walz. Für alle gilt: vor allem handgemacht!
18:45
Seit 1994 berichtet das vom Mitteldeutschen Rundfunk produzierte Boulevardmagazin über Prominente, die neueste Mode aus Paris und der Welt oder aktuelle Geschehnisse in den europäischen Königshäusern.
19:27
Wie ist die Wetterlage in Berlin und Brandenburg in den nächsten Tagen? Das Magazin informiert mit professionell gestalteten Wetterkarten über alle Trends.
19:30
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Insgesamt sechs Jahre lang hat die afrikanische Elefantenfamilie um Leitkuh Pori aus dem Tierpark Berlin im Bergzoo Halle gelebt. Nun kehren Mutter, Tochter Tana und die drei Enkel Tamika, Elani und Simon zurück nach Berlin-Friedrichsfelde. Das umfangreich sanierte Elefantenhaus gehört heute zu den modernsten Anlagen Europas. Das gesamte Areal bietet den Dickhäutern nun eine naturnah gestaltete Fläche von ca. 20.000Quadratmetern sowie die Möglichkeit, in ihrem natürlichen Familienverband zu leben. Das war vorher nicht so. Eingebettet in eine umliegende "Savannen-Landschaft", gekoppelt mit einem zeitgemäßen Tierbeschäftigungs- und Trainingskonzept, modernisiert der Berliner Tierpark die Zootierhaltung maßgeblich. Ein Schwerpunkt wird in Zukunft die Beschäftigung der Tiere - zum Beispiel durch eine Heupellets-Weitwurfmaschine - sein. Dem gegenüber steht die Perspektive des organisierten Tierschutzes, der eine Haltung und Zucht von Elefanten in zoologischen Einrichtungen grundsätzlich infrage stellt. Auch außerhalb von Berlin und Brandenburg wird das öffentlich finanzierte Vorhaben aufmerksam verfolgt. Unvorhergesehene Herausforderungen wie die Pandemie, der Ukrainekrieges und die aufkommende Inflation haben die für 2023 geplante Eröffnung auf den Sommer 2026 verschoben. Darüber hinaus ist das gigantische Bauvorhaben mit über 50 Mio. € inzwischen deutlich teurer als ursprünglich geplant. Die Reportage begleitet neben letzten Bauarbeiten am Elefantenhaus auch den aufwendigen Transport der tierischen Großfamilie aus Sachsen-Anhalt nach Berlin sowie ihre ersten Tage in neuer Umgebung. Wie werden sich die Dickhäuter in dieser Welt verhalten? Am Beispiel der Rückkehr der Giganten wird deutlich, wie grundlegend sich Zootierhaltung verändert und wie unterschiedlich dieser Wandel bewertet wird: als Fortschritt oder als grundsätzliches Problem.
20:45
Der verwilderte Schlosspark Friedrichsfelde, 160 Hektar groß, wurde als Tierparkareal auserkoren. Breite Alleen, naturbelassene Waldbestände, Teich und Wiesenanlagen, sowie weitläufige Gehege, bilden den Charakter des Tierparks als Landschaftspark. In einer Rekordzeit von einem Jahr wurde der Tierpark von tausenden freiwilligen Helfern im Rahmen des Nationalen Aufbauwerks (NAW) aus dem Boden gestampft. Mittels Spenden von der Bevölkerung und volkseigenen Betrieben konnten neue Tiere eingekauft werden. Zusätzlich gab es Tierschenkungen aus Zoos aus beiden Teilen Deutschlands und Partnerstädten aus dem Ausland Heinrich Dathes Vision war es, das Zooleben neu zu definieren. Sein Tierpark soll kein Ort sein, an dem man Tiere einfach in ein Gefängnis sperrt. Er wollte einen Ort der Erholung und Identifikation schaffen, Menschen für Tiere und Zoologie begeistern und ein Bewusstsein für Natur- und Artenschutz wecken. 1963 sorgte der Tierpark mit dem Bau des größten Tierhauses der Welt -/ dem Raubtierhaus, benannt nach dem Zoologen Alfred Brehm - für eine Sensation. Seine bis zu 16 Meter hohe begehbare Tropenhalle mit tropischen Pflanzen und Vogelarten und indischen Riesenflughunden sowie seine zwei großen bühnenartigen Innenfelsanlagen mit Wassergräben, waren damals weltweit einzigartig. Der Tierpark war zu DDR-Zeiten ein Besuchermagnet. Zu Spitzenzeiten, 1989, reihten sich fast 3,2 Millionen Besucher in die gefühlt ewig langen Schlangen am Eingang. Am 7. November feierte Heinrich Dathe seinen 80. Geburtstag. Einen Monat später musste er seine Amtsgeschäfte aufgegeben. Kalt und bürokratisch wurde er im wiedervereinten Berlin abserviert. Es wurde diskutiert, ob Berlin überhaupt zwei Zoos bräuchte, am Ende blieb der Tierpark den Berlinern jedoch erhalten. 2014 übernahm der Veterinärmediziner Dr. Andreas Knieriem das Zepter mit dem Plan, den Tierpark in einen Geo-Zoo umzubauen. Das Alfred-Brehm-Haus wurde restauriert und in ein Regenwaldhaus umgewandelt. Die Außenanlagen des Affenhauses wurden neugestaltet, damit die Tiere mehr Lebensraum mit neuen Kletterlandschaften haben. Der Tierpark Berlin gilt heute als einer der größten Landschaftstiergärten Europas. In dessen weitläufiger und abwechslungsreicher Parklandschaft leben über 8000 exotische und heimische Tiere.
21:30
Nesthocker und Nestflüchter, schwierige Geburten und gelungene Nachzuchten prägen den Alltag der Zoos. Langjährige Erfahrung und moderne Haltungsbedingungen ermöglichen den Tiergärtnern zunehmend häufiger, viele auch seltene Arten zu züchten. Tollpatschige, wilde und kuschelnde Tierkinder locken nicht nur Besucher, sie sind wichtig für den Erhalt der Arten in Zoos. Und sie sollen möglichst ungestört aufwachsen. Flauschige Geparden-Junge klettern zusammen mit Geschwistern unter Aufsicht der alleinerziehenden Mutter. Ein Nashornbaby dagegen wächst als Einzelkind auf und misst seine Kräfte rüde an seinen Artgenossen. Erdmännchen hingegen wachsen in einer Kolonie auf und entdecken die Umwelt, während Blutbrustpaviane einen Kindergarten bilden und dort ein Affentheater vollziehen.
21:45
22:15
Für über 4500 Tiere sind Dr. Christina Geiger und Dr. Nicole Schauerte medizinisch verantwortlich. Nicht immer sind die Tiere so eindrucksvoll wie der "neue" wunderschöne Sumatratigermann Vanni, der aus Spanien nach Frankfurt kommt oder die Drillaffenfamilie mit den angsteinflößenden Gebissen, die in einen anderen Zoo verlegt werden sollen. Egal wie groß oder wie prominent, sie behandeln jedes einzelne Tier mit großer Sorgfalt und Engagement. Ihren Job erledigen die beiden mit viel Herz und Humor, immer unterwegs zum nächsten tierischen Einsatz.
23:00
Gezeigt wird der Aufwand, der der Illusion von Unsichtbarkeit vorausgeht, sowie der logistische Apparat, der den Tiergarten am Laufen hält. Gezeigt werden auch die Tiere, die als Attraktion herhalten. Durch die Sichtbarmachung eines komplexen Netzwerkes von ökonomischen und ethischen Fragen, die den Zoo formen, dessen also, was in der Tat meist unsichtbar bleibt, weitet dieser dreistündige Zoo-Film das Gezeigte zur Reflexion über das Verhältnis von Mensch und Tier aus. Das Porträt einer Institution - der Moderne, der Gegenwart.