13:40
Einbruch auf dem Zeislerhof! Für Hofbesitzer Ludwig Zeisler besteht kein Zweifel, wer den wertvollen Schmuck seiner Ehefrau gestohlen hat: Das können nur die Problemkinder vom benachbarten Boxerhof gewesen sein. Seine Frau Christine und auch Tochter Theresa sind mit solchen Anschuldigungen vorsichtiger. Auf dem Boxerhof sollen seit einiger Zeit schwer erziehbare Jugendliche wieder in die Gesellschaft integriert werden. Einige Nachbarn stehen dem Projekt allerdings kritisch gegenüber und machen die Jugendlichen für jeden Diebstahl in der Umgebung verantwortlich. Auf der Fahrt zum Nachbarhof entdecken Hubert und Staller einen schlimmen Motorradunfall: Einer der Sozialarbeiter hat wortwörtlich seinen Kopf verloren. Hubert und Staller müssen Sozialarbeiter Norbert Dorfner nun nicht nur mit den Diebstahlsvorwürfen gegenüber seinen Schützlingen konfrontieren, sondern ihm auch die Nachricht vom tragischen Tod des Kollegen überbringen. Dorfner ist sichtlich geschockt und klärt die beiden Ermittler erst einmal auf, woher der Boxerhof seinen Namen hat: Der Tote hatte nicht nur mit Strenge und Disziplin, sondern auch durch den Boxsport versucht, den Jugendlichen eine neue Perspektive zu geben. Die Vermutung des Nachbarn, bei den Jugendlichen den gestohlenen Schmuck zu finden, bewahrheitet sich allerdings nicht. Dafür gibt die Rekonstruktion des Unfallhergangs nicht nur Hubert und Staller, sondern auch Pathologin Anja Licht Rätsel auf, da nicht wirklich klar ist, wie der Tote den Kopf verloren haben könnte. Erst als Hubert und Staller herausfinden, dass ein über die Straße gespannter Draht den Motorradunfall verursacht hat, steht plötzlich das ganze Revier auf dem Plan. Und da angeblich gleich drei Jugendliche des Sozialprojekts ihre Probleme mit dem Toten hatten, gerät der Boxerhof erneut ins Visier der Ermittlungen, nur geht es mittlerweile um Mord.
14:30
Als alleinerziehende Mutter hat es die junge Rechtsanwältin Dr. Corinna Jakobs nicht immer leicht gehabt. Doch jetzt steht die talentierte Juristin vor ihrem beruflichen Durchbruch: Sie soll den Hauptkunden ihrer Kanzlei vertreten. Der angesehene Hamburger Fischfabrikant und wohlhabende Fangflottenbesitzer Johann Petersen wird in der Presse immer wieder von dem Ökoaktivisten Dr. Jens Groote attackiert. Der auf einer Nordseeinsel lebende Umweltschützer wirft Petersen vor, in Naturschutzgebieten zu fischen. Corinna weiß, dass dieser Fall einiges Fingerspitzengefühl erfordert. Um einem medienwirksamen Prozess aus dem Weg zu gehen, will die Anwältin den Naturschützer unter Androhung einer hohen Bußgeldstrafe zu einer außergerichtlichen Einigung zwingen. Ein Besuch auf Grootes Nordseeinsel kommt Corinna dabei sehr entgegen, denn die Seeluft ist für ihre an chronischem Husten leidende Tochter Melanie die beste Medizin. Groote erweist sich jedoch als schwieriger Verhandlungspartner. Bei einer gemeinsamen Bootsfahrt demonstriert Groote der in diesem Punkt ahnungslosen Anwältin, welchen Schaden Petersens Fangflotten anrichten. Und zu allem Überfluss muss Corinna bemerken, dass sie den raubeinigen Kerl eigentlich gar nicht so unsympathisch findet. Ausgerechnet jetzt kommt Corinnas Verlobter Bruno zu einer Stippvisite angereist. Das macht die Situation nicht einfacher.
16:00
mit Sport
16:15
Vollmond über Erfurt und in der Notaufnahme des Johannes-Thal-Klinikums herrscht Hochbetrieb. Die Assistenzärzte behandeln im Minutentakt Patienten: Vivienne Kling versorgt die Schnittverletzung von Helene Böhm. Die junge Frau steht unter Schock und behauptet steif und fest, einen Vampir gesehen zu haben! Parallel schleppt sich Thorsten Schwarz herein. Der junge Mann hat sich eine schwere Pfählungsverletzung zugezogen und muss sofort notoperiert werden. Während des Eingriffs rätseln die Ärzte, wie es zu einer solchen Verletzung kommen konnte. Ebenfalls eingeliefert wird an diesem Abend die schwangere Jessica Albrecht. Julia kümmert sich rührend um die Frau, ist jedoch sehr irritiert als sie einige frische Hämatome und verheilte Brüche bei der Patientin feststellt. Offensichtlich verbirgt Jessica etwas. Julia fürchtet, dass die Frau misshandelt wird und so ihr Leben und das ihres ungeborenen Kindes gefährdet sind. Engagiert setzt sie sich in diesem Fall ein, doch wie soll sie Jessica helfen? Erst als Niklas ihr zur Hilfe eilt ist ein Licht am Ende des Tunnels zu erkennen. Auch Theresa sieht sich einer schweren Entscheidung gegenüber. Dr. Marc Lindner, der behandelnde Onkologe von Magda Koshka legt der jungen Ärztin die palliative Behandlung ihrer Großmutter nahe. Doch Theresa weigert sich strikt: So weit sind sie noch lang nicht!
17:05
Springhasenkind Mia ist wieder fit! Die Fußverletzung auskuriert. Nun geht es wieder ins Nachttierhaus, wo sie langsam an das Leben unter Artgenossen gewöhnt wird. Denn Mia war ein Flaschenkind und wuchs bei ihrer Pflegerin auf. Im Dromedarkindergarten steppen mal wieder Djamila und Samira, die jüngsten der Herde, um die Wette und mittendrin ihr Pfleger. Sommerzeit ist Laubzeit. Für Spitzmaulnashorn Maburi und Sohn Kigoma gibt es fast nichts Schöneres als Laubknabbern. Diese Glückseligkeit wird abrupt durch eine Kehrmaschine gestört und bringt Maburi in Stellung. Es ist eine unendliche Geschichte: die Partnersuche von Marabu-Dame Elke. Die Marabu-Männer in ihrer Umgebung gefallen Elke nicht, die haben meist schlechte Manieren und sind grob. Am liebsten wäre Elke ja ihr Pfleger, doch den kann sie nicht bekommen. Ein kompliziertes Liebesleben! Dabei würde Elke gerne endlich mal brüten. Und nicht immer nur zur Probe auf einem Golfball sitzen.
17:53
Jan & Henry: Der sprechende Außerirdische
18:00
mit Sport
18:12
Wie ist die Wetterlage in Berlin und Brandenburg in den nächsten Tagen? Das Magazin informiert mit professionell gestalteten Wetterkarten über alle Trends.
18:15
Sanierte und verkommene Altbauten, sozialer Wohnungsbau und spektakuläre Architektur-Ikonen: Die Chausseestraße in Berlin-Mitte erzählt auf ihren gut zwei Kilometern vom Wachstum der Metropole, von Kontrasten und von so viel Berliner Geschichte wie kaum eine andere. Hier schlug einst das industrielle Herz der Stadt, trafen Ost und West aufeinander. Heute ist sie ein Mikrokosmos des neuen Berlins: Geheimdienst und Galerie, Luxushotel und besetztes Haus, alteingesessene Mieter:innen und Zugezogene aus aller Welt. Thomas Rieser, Inhaber von Nou-Tango, öffnet Woche für Woche die Türen seines Tanzstudios für die Freitags-Milonga - eine Tanzparty für argentinischen Tango. Es geht hoch her - bis spät in die Nacht. Nur wenige Häuser weiter steht ein massiver Betonblock mit schmalen Fenstern: der Hauptsitz des Bundesnachrichtendienstes. Hier arbeitet Julia Linner, Pressesprecherin des BND - eine Frau, die gern von ihrer Arbeit erzählt, aber über vieles schweigen muss. Student Elias Nuriel Kohl bereitet sich an der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" auf sein Absolventenvorspiel vor - ein entscheidender Moment für seine Zukunft. Er ist hier im Kiez aufgewachsen, sein Weg zur Uni fast derselbe wie früher zur Grundschule. Doch die Straße seiner Kindheit hat sich rasant verändert. Der Wandel der Chausseestraße lässt sich vor allem an der Habersaathstraße beobachten, wo Daniel Diekmann seit zwanzig Jahren Mieter ist - gemeinsam mit Miriam Ramberg, die nach Jahren auf der Straße nun in einer besetzten Wohnung lebt und um den Erhalt bezahlbaren Wohnraums kämpft. Um die Ecke feiert Kuratorin Mathilde Leroy das zehnjährige Jubiläum der Fotogalerie Chaussee 36 Photography. Das Haus der Galerie wirkt wie eine eingefrorene Momentaufnahme der Straße: Der Sammler Renaud Vercouter hat es vor dem Verfall bewahrt und behutsam saniert. So blieb hier ein Stück Geschichte erhalten. Die Kanadierin Hoi Ying lebt nach Stationen in Vancouver, Singapur und Melbourne nun in einer Wohnung im spektakulären Sapphire von Daniel Libeskind - eine Architektur-Ikone aus Beton, Glas und Titanzink. Für sie ist die Chausseestraße ein Zuhause geworden, das Globalität und Berliner Eigenwilligkeit vereint.
18:45
Seit 1994 berichtet das vom Mitteldeutschen Rundfunk produzierte Boulevardmagazin über Prominente, die neueste Mode aus Paris und der Welt oder aktuelle Geschehnisse in den europäischen Königshäusern.
19:27
Wie ist die Wetterlage in Berlin und Brandenburg in den nächsten Tagen? Das Magazin informiert mit professionell gestalteten Wetterkarten über alle Trends.
19:30
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
"Mit der Partei, in die ich 1990 eingetreten bin, hat die heutige CDU nichts mehr zu tun", sagt der langjährige Bundestagsabgeordnete Arnold Vaatz. "Wir waren nicht mutig genug, die Interessen der Ostdeutschen zu vertreten", so formuliert es Stefan Hilsberg für die ostdeutsche SPD. Die Autorin und Journalistin Jana Hensel fasst zusammen: Auch nach der Vereinigung mit den ehemaligen DDR-Blockparteien und den neugegründeten ostdeutschen Parteien im Jahr 1990 sind die Volksparteien des Westens, die CDU und die SPD, immer "vom Westen dominierte Parteien" geblieben, in denen genuin ostdeutsche Interessen nur selten artikuliert wurden. Nur so war es möglich, dass die ehemalige DDR-Staatspartei SED überleben konnte und sich - umbenannt zur PDS - als "Kümmererpartei" der Ostdeutschen etablieren konnte. Seit mehr als 10 Jahren nun ist die AfD in die Lücke gesprungen, die die Volksparteien gelassen haben. Die Dokumentation "Volksparteien ohne Volk" sucht anhand wichtiger Wendepunkte nach den Gründen, warum CDU und SPD das Vertrauen der Wähler in Ostdeutschland in großen Teilen verspielt haben. Dabei zeigt der Blick in die Geschichte erstaunliche Kontinuitäten bis in die Gegenwart: Denn Angst vor Arbeitsplatzverlust und Deindustrialisierung, Angst vor ausufernder Kriminalität und Überfremdung waren bereits in den 90er Jahren Themen, die viele Ostdeutsche bewegten. Damals waren die Parteien nicht präsent genug und es entstanden Zweifel an der Funktionsweise der Parteiendemokratie. Die Herausforderungen der Gegenwart rufen Traumata wach - und die Lösung der Probleme wird von vielen den fernen "Westparteien" nicht zugetraut.
21:15
Es heißt, Marlene Dietrich kaufte nur hier ihre Handschuhe und Hautcremes, der sowjetrussische Revolutionsdichter Majakowski wählte bei seinem Berlinbesuch Seidenstrümpfe und Dessous für seine Moskauer Geliebte aus und Hollywoodregisseur Billy Wilder soll Stammkunde beim Zigarrenmacher gewesen sein. Das Kaufhaus des Westens - schon früh wurde es zum Mythos. Dieses Haus, mit seinen lächelnden Verkäuferinnen und den überhöflichen Verkäufern, der Feinschmecker-Abteilung, die selbst in schlechten Zeiten noch recht gut aussieht und den Schaufenstern, in denen Dekorationen zu modernen Kunstinstallationen werden, ist ein einziges Glücksversprechen. Ein Bummel, um den schönen Dingen ganz nah zu sein, das Gefühl "dazuzugehören" oder sich wirklich etwas leisten zu können. Glücksgefühle gibt es hier gegen Bezahlung, fast zu jedem Preis, meist zu höheren. Die Sehnsucht nach Vergnügen und Vergessen steigert sich in fragilen Zeiten und das KaDeWe ist mittendrin im Strudel der schnelllebigen Zeit, in der ungeahnte Aufbrüche, aber ebenso auch jähe Abstürze jeden Tag aufs Neue möglich sind. Rund um das Kaufhaus des Westens öffnen unzählige Kneipen, Cafés, Tanzlokale, Kabaretts und Bordelle - vom Travestie-Etablissement "Eldorado" über die exklusive "Kakadu Bar" bis hin zum "Himmel & Hölle" am Kurfürstendamm, das wegen seiner Nacktdarbietungen ein Geheimtipp ist. Nur einen Katzensprung vom KaDeWe entfernt hat die Künstlerin Jeanne Mammen ihr kleines Atelier. In ihren Skizzen und Zeichnungen hält sie das Leben im Viertel fest und wird zur Chronistin der Szene. Die "Neue Frau" ist das Schlagwort der Zeit: Schön, schlank, tüchtig und rasch soll sie sein. Die neuen Ideale bringen neue Kundschaft und verändern das Leben der Angestellten, und der endlich errungene Achtstundentag kann aus dem Feierabend nun einen echten Feier-Abend machen. Scheinbar goldene Zeiten für das KaDeWe und seinen Eigentümer Adolf Jandorf. Doch schon früh erfährt der jüdische Kaufmann antisemitische Anfeindungen, zunehmend spürt er den zunehmenden Druck der Konkurrenz. Als er fast "über Nacht" sein KaDeWe verkauft, ist das für den Kauftempel nicht das Ende, sondern der Sprung in eine moderne, jedoch auch ambivalente Zukunft. Jetzt wird gebaut: mit neuester Technik, im angesagtesten Look. Es soll das erste Haus der Republik bleiben! Zu den großen Plänen braucht man große Kredite; die Geschäfte laufen gut für die neuen Inhaber Tietz und Optimisten denken nicht an Krise. Doch die Krise kommt und zum wachsenden Heer der Arbeitslosen gehören von Tag zu Tag mehr Verkäuferinnen und Verkäufer. Kurzfristig kündigen die Banken Kredite und als die Nationalsozialisten 1933 mit der Regierung betraut werden, ist das Unternehmen Tietz mit dem Flaggschiff KaDeWe eines der ersten, das arisiert wird. Der Film erzählt die wechselvolle Geschichte der Kaufhauslegende KaDeWe, die das Kaiserreich überstand, die Weimarer Republik, Hitler und den Kalten Krieg als Ort, in dem sich Träume und Sehnsüchte verschiedenster Schichten widerspiegeln. Mythos KaDeWe - da schwingt die Erinnerung an die "goldene" Ära der krisengeschüttelten, bewegten 20er Jahre des vorigen Jahrhunderts bis heute mit. Nach dem Brandenburger Tor und dem Reichstagsgebäude ist das KaDeWe der meistbesuchte Ort Berlins. Das KaDeWe; das berühmteste deutsche Kaufhaus, ein Leuchtturm unter den namhaftesten Luxuskaufhäusern der Welt.
21:45
22:15
Philip Panek hat sich seinen Studienort bewusst ausgesucht: die Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder), an der deutsch-polnischen Grenze. Noch zu Beginn seines Studiums war für ihn klar: Er will in Deutschland bleiben, Karriere machen. Heute sieht er das anders. Er möchte sein Referendariat in Polen absolvieren. Denn dort, sagt er, wartet nicht nur seine Familie, dort wartet auch eine Wirtschaft im Aufbruch. Dass Deutschland für viele Polinnen und Polen keine Option mehr ist, merkt auch Michael Sünkler: Er kennt die Entwicklung aus einer anderen Perspektive. Der Geschäftsführer eines Transportunternehmens hat die Hälfte seiner Belegschaft aus Polen aufgebaut. Doch in den letzten Jahren hat er mehrere Mitarbeiter verloren. Für ihn ist die Abwanderung polnischer Arbeitskräfte kein abstraktes politisches Problem: Es ist ein konkretes wirtschaftliches Risiko. Einer seiner LKW-Fahrer, Tomasz, sitzt schon auf gepackten Koffern. Seit über 10 Jahren arbeitet der Pole in Berlin. Doch die Stadt und Deutschland haben sich verändert, sagt er. Vor allem teure Lebensmittel und gestiegene Miete machen ihm zu schaffen. Sparen ist für ihn längst nicht mehr in dem Maße möglich, wie früher einmal. Sobald seine Tochter die Schule abgeschlossen hat, will er mit seiner Familie zurückgehen. Kamila Gierko und ihr Mann Zbyszek Perzyna haben diesen Schritt bereits getan. Vor sechs Monaten haben sie ihr Leben in Berlin-Charlottenburg hinter sich gelassen und sind ins polnische Stettin gezogen. Berlin war für sie lange eine Möglichkeit, um ihren Traum der erfolgreichen Selbstständigkeit zu leben. Doch aus dem Traum wurde Erschöpfung. Bürokratie, fehlende Digitalisierung, hohe Steuern, aber auch ein Gefühl der Unsicherheit in der Hauptstadt, begleitete sie. In Stettin erleben sie das Gegenteil: moderne digitale Verwaltung, niedrigere Steuerlast und Sauberkeit. Deutschland, sagen sie, habe aufgehört, sich weiterzuentwickeln. Die rbb24-Reportage folgt Menschen, deren Entscheidungen mehr verraten als eine Statistik. Sie zeigt einen Jurastudenten, der Karriere und Familie jetzt in Polen vereinen will, einen Unternehmer, der um jeden polnischen Mitarbeiter kämpft, einen LKW-Fahrer, der die Kosten-Nutzen-Rechnung seines Lebens neu aufmacht und ein Paar, das den Schritt schon gewagt hat.
22:45
Polen ist wirtschaftlich auf Erfolgskurs - in unserem Nachbarland entsteht eine neue Elite, die sich selbstbewusst ins Rampenlicht stellt. Die 45-minütige Reportage taucht ein in eine Welt der Yachten, Luxusimmobilien und Hightech-Hubs - und zeigt ein Polen, dass viele so noch nie gesehen haben. In einem Land, das einst als Armenhaus Europas galt und lange unterschätzt worden ist, boomt heute die Wirtschaft. Seit dem EU-Beitritt 2004 hat sich das Bruttoinlandsprodukt mehr als verdoppelt, die Arbeitslosenquote gehört zu den niedrigsten in der Union. Die Polen arbeiten länger als die Deutschen, investieren klug - und feiern ihren Erfolg. Der Film begleitet Unternehmer, Influencerinnen und Selfmade-Millionäre auf ihrem Weg nach oben. Sie gewährt exklusive Einblicke in ihren Alltag zwischen Jetset und Business-Meetings, zwischen Schönheitsidealen und Statussymbolen. Dabei geht es nicht nur um Wohlstand, sondern auch um gesellschaftlichen Wandel, Anerkennung und die Frage: Was macht Polen gerade anders - oder sogar besser - als Deutschland?
23:30
Vier Frauen in der Politik, in Führungspositionen. Vier Frauen mit ostdeutscher Vergangenheit. Für Anke Domscheit-Berg, Yvonne Magwas, Frauke Petry und Manuela Schwesig war es normal, berufstätige Mütter zu haben - in einer Zeit, in der sich viele Frauen in Westdeutschland "nur" um die Kinder kümmerten. Der Mauerfall und die Zeit danach gingen nicht spurlos an ihren Familien vorbei: Zusammenbruch, Entwurzelung, Neuorientierung. Die widersprüchlichen Erfahrungen beeinflussen das Handeln der vier Frauen bis heute. Wie ihre Mütter sind sie berufstätig und haben Kinder. Ihre politischen Haltungen sind unterschiedlich, die Herausforderungen ihres Alltags aber ähneln sich: Frauenquote, #MeToo, Kinderbetreuung, Macht und Ohnmacht. FRAUEN IN LANDSCHAFTEN ist eine filmische Reise mit vier sehr unterschiedlichen Politikerinnen und gleichsam eine innere Reise zu Herkunft und Prägung. Man kommt Anke Domscheit-Berg, Yvonne Magwas, Frauke Petry und Manuela Schwesig nah wie selten - und kann trotzdem kritischen Abstand wahren. Persönliches, bisher Unberührtes tritt zutage. der Film von Sabine Michel macht spürbar, was es bedeutet, heutzutage eine Frau und eine Ostdeutsche in der Politik zu sein.