18:45
Seit 1994 berichtet das vom Mitteldeutschen Rundfunk produzierte Boulevardmagazin über Prominente, die neueste Mode aus Paris und der Welt oder aktuelle Geschehnisse in den europäischen Königshäusern.
19:27
Wie ist die Wetterlage in Berlin und Brandenburg in den nächsten Tagen? Das Magazin informiert mit professionell gestalteten Wetterkarten über alle Trends.
19:30
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Die 1950er sind das Jahrzehnt vor dem Mauerbau. Sie sind geprägt von Aufbruch, Verdrängung und Kaltem Krieg. Nach der doppelten Staatsgründung 1949 zerreißt Berlin in Ost und West. Eine Stadt, aber schon zwei Welten. Die Sehnsucht nach Normalität ist groß. Doch das Stadtbild ist immer noch vom Krieg geprägt: Die Spielplätze der Kinder sind lange Ruinen. Und trotzdem entsteht aus den Trümmern des Krieges das Wirtschaftswunder. Die existentielle Frage, die über allem schwebt: Sozialismus oder Kapitalismus? Berlin ist mittenmang im Wettstreit der Systeme: Der Kurfürstendamm steigt auf zum Prachtboulevard - dem "Schaufenster der freien Welt" und im Osten entstehen "Arbeiterpaläste". Der Rundfunk wird bestimmendes Medium, Fernseher halten Einzug in die Wohnzimmer. Die Rolle der Frau schwankt zwischen 'Vollzeit berufstätig und Mutter' im Osten der Stadt, und 'Hausfrau und Mutter' im Westen Berlins. Die geteilte Stadt Berlin ist immer beides: Weltstadt und Kiez, Weltpolitik und Alltag, Schauplatz kleiner und großer Geschichten. All das ist festgehalten, Tag für Tag - in unzähligen Sendungen des Senders Freies Berlin (SFB) und des DDR-Fernsehens, jeweils unterschiedlich politisch gefärbt und kommentiert. Der Film zeigt den doppelten Blick auf West- und Ost-Berlin in den 1950er Jahren.
21:45
22:15
Nachdem es lange Zeit einen Aufwärtstrend gab, stagnierte der Anteil von Frauen in Führungspositionen 2025 erstmals wieder. Nur 19,5 Prozent der Vorstände in MDAX-gelisteten Unternehmen und 25,5 Prozent der DAX-Konzerne waren weiblich. Zu ihnen gehörte bis 2025 auch Barbara Frenkel. 24 Jahre lang arbeitete sie bei dem Luxuswagenhersteller Porsche. 2021 gelang ihr dort als erste Frau die Berufung in den Vorstand, wo sie dann für das Ressort Beschaffung zuständig war und ein ja?hrliches Einkaufsvolumen von mehr als neun Milliarden Euro verantwortete. Als studierte Chemikerin und Kautschuktechnikerin bei verschiedenen Automobilzulieferern verfügt Barbara Frenkel heute insgesamt über mehr als 30 Jahre Führungserfahrung in der Automobilbranche. In "Thadeusz lang & breit" spricht Jörg Thadeusz mit ihr über ihren Weg an die Spitze von Porsche, das Image der Marke und die schwierige Transformation von der Sportwagen-Ikone zur E-Mobilität.
23:10
Ein grausiger Fund erschüttert den Küstenort Ravenswick. Bei einem Spaziergang mit ihrem Hund entdeckt Jess Collins eine Leiche: Es ist Catherine Ross, die Babysitterin ihrer Tochter. Die örtliche Zeitung zieht sofort Parallelen zu einem anderen Fall, dem spurlosen Verschwinden eines Mädchens vor 19 Jahren. Denn die Vermisste wohnte im selben Haus wie Catherine. Noch etwas lässt auf einen Zusammenhang schließen: Die erste Spur führt die Polizei zu Magnus Bain, den die Ermordete am Abend vor ihrem Tod bei einer Mutprobe besucht hat. Auch bei dem früheren Fall stand der kauzige Einsiedler unter Verdacht. Daher scheint im Dorf, wo die Gerüchteküche mächtig brodelt, der Schuldige bereits gefunden. Detective Inspector Jimmy Perez lässt sich von der aufgeheizten Stimmung wenig beeindrucken. Hinweise am Tatort lassen darauf schließen, dass die Siebzehnjährige ihren Mörder sehr gut kannte oder ihm sogar sehr nahestand. Das spricht gegen den gruseligen Alten. Ebenso der Umstand, dass alle Daten auf ihrem Laptop gelöscht wurden. Wer möchte da etwas vertuschen? Infrage kommt Kunstlehrer Hugo Scott, den die Schülerin in der Todesnacht heimlich aufsuchte. Seine Erklärung, warum Catherine zu so später Stunde noch bei ihm war, klingt wenig plausibel.