09:00
Heinrich Gruber, ein Staatsanwalt, wie er im Buche steht, und der Reisejournalist Tom Gruber haben im Leben wenig gemeinsam. Umso mehr staunen die beiden Herren um die 60, als sie sich bei einer Testamentseröffnung kennenlernen, und zwar als Ehemänner der Verstorbenen. Die mit dem Auto verunglückte Sophia hat jahrzehntelang ein ebenso geheimes wie glückliches Doppelleben geführt. Während der esoterisch angehauchte Tom seinen Nebenbuhler gerne kennenlernen möchte, um seine geliebte Frau noch besser zu verstehen, schaltet Heinrich in seinem Schmerz komplett auf stur. Der paragrafenfeste Jurist erkennt Sophias Las-Vegas-Trauung mit Tom genau so wenig an wie ihren letzten Willen: Sie bittet, dass ihre Asche in der Nordsee verstreut wird - und zwar von "ihren" Männern gemeinsam. Um diesem nicht rechtskonformen Wunsch nachzukommen, entwendet Tom die Urne beim Bestatter. Heinrich lässt sich jedoch nicht abschütteln. Auf der gemeinsamen Fahrt mit Toms Camper lernen sie die schwangere Anhalterin Ella kennen, die sie kurzzeitig zum Innehalten bringt. Der Burgfrieden zwischen den Hitzköpfen hält jedoch nur bis zur Ankunft auf der Insel Neuhever. Jetzt geht es darum, wer vor Ort seinen Dickkopf durchsetzt: Seebestattung oder Friedhof. Durch ihre Rivalität merken Heinrich und Tom zunächst nicht, dass ihre umsichtige Sophia auch bei ihrem letzten Willen alles perfekt eingefädelt hat.
10:25
Der arme, alte Geppetto (Mario Adorf) staunt nicht schlecht, als die von ihm aus einem Stück Holz geschnitzte Figur plötzlich quicklebendig wird. Schnell sorgt Pinocchio im ganzen Dorf für Aufregung. Die Holzpuppe hat fast alles, was einen richtigen Jungen ausmacht. Vor allem einen gesunden Appetit und jede Menge Unsinn im Kopf. Mit der Wahrheit nimmt es Pinocchio nicht immer so genau. Doch bei jeder Lüge wird seine Nase länger und länger. Pinocchio schwänzt die Schule, rührt den Direktor des Puppentheaters, Mangiafuoco (Ulrich Tukur), zu Tränen und stürzt sich von einem Abenteuer in das andere. Auf einer fantastischen Reise macht Pinocchio Bekanntschaft mit Füchsin (Sandra Hüller) und Kater (Florian Lukas), zwei zwielichtigen Gesellen, gelangt in das märchenhafte Wunderland, wird in einen Esel verwandelt - und findet sich schließlich sogar im Bauch eines riesigen Fisches wieder. Einen Traum verfolgt er dabei mehr als jeden anderen: endlich ein richtiger Junge zu werden, ein Junge aus Fleisch und Blut.
11:55
Draußen im großen Freigehege wird ein Gepard mit dem Narkosegewehr betäubt. Er soll entwurmt werden und einen Mikrochip zur Wiedererkennung erhalten. In der Tierklinik scheint zunächst alles gut zu laufen. Als der Gepard jedoch am Ende noch gewogen werden soll, wacht er auf. Die Volontäre bringen sich in Sicherheit. Heike aus Baden-Baden erlebt die aufregenden Sekunden hautnah mit: "Wow, der Puls ist mächtig hoch. Das war mal was. Da merkt man wieder, dass man lebt." Das neueste Projekt des Tierwaisenhauses ist die Ausbildung von Hirtenhunden. Sie sollen Farmern zur Verfügung gestellt werden, um ihre Schafe gegen Angriffe von Geparden zu verteidigen. Der Gedanke dahinter: Sind Hunde da, die einen Gepard vertreiben können, hat es der Farmer nicht nötig, ihn abzuschießen. Für den Plan, einige der auf Harnas gepflegten Geparde in Gebieten außerhalb der Farm wieder auszuwildern, ist das ein entscheidender Punkt. Das Training mit den Schafen findet auf dem Flugfeld von Harnas statt und es geht recht turbulent zu: Schließlich sind sieben Welpen, dreißig Schafe und fünf junge Volontäre unter Kontrolle zu halten. Annika Funke, die Frau, die mit den Tieren spricht, versucht, mit einem alten Bekannten Kontakt aufzunehmen: mit dem mittlerweile beinahe erwachsenen Stachelschwein, das sie als Baby zum Teil sogar daheim in ihrer Wohnung betreut hat - gemeinsam mit einem Kaninchen. Das Stachelschwein gibt sich allerdings widerborstig. Annika: "Ich will dir doch nur was Gutes. Du warst mal mein Freund, weißt du? Nein, ich glaub, der erinnert sich nicht."
12:45
Die beiden Rätselmeister Bernhard Hoëcker und Elton stellen sich erneut den unglaublichen, amüsanten und überraschenden Fragen von Moderator Kai Pflaume. Sie spielen im Team mit jeweils einem prominenten Studiogast, denn es gilt, richtige Antworten auf skurrile und knifflige Fragen aus Wissenschaft, Tierwelt und dem täglichen Leben zu finden.
13:30
Die beiden Rätselmeister Bernhard Hoëcker und Elton stellen sich erneut den unglaublichen, amüsanten und überraschenden Fragen von Moderator Kai Pflaume. Sie spielen im Team mit jeweils einem prominenten Studiogast, denn es gilt, richtige Antworten auf skurrile und knifflige Fragen aus Wissenschaft, Tierwelt und dem täglichen Leben zu finden.
14:15
Mehr als 40 Jahre ist er geflogen und hat die ganze Welt gesehen: Kapitän Fokko Doyen. Jetzt hat er seinen letzten Flug: Frankfurt - Amerika und zurück. Danach muss er in Rente. Ob er will oder nicht. Noch kann er sich das gar nicht vorstellen. Wie wird das werden. Nie wieder auf dem Pilotensitz? Das letzte Mal über den Atlantik fliegen, das letzte Mal in Frankfurt landen? Ein Moment den leidenschaftliche Piloten - wie Fokko Doyen - fürchten. Die Kapitänsmütze an den Nagel hängen - das fällt schwer. Sein letzter Flug wird emotional und ganz besonders. Außerdem: Deutsche Auswanderer kommen zurück. Sie träumten von einem besseren Leben im Ausland. Eine Strandbar in der Karibik, ein Nagelstudio in Kuba, ein Hotel in Florida. Corona hat ihre Träume zerstört. Viele Deutsche Auswanderer sind gescheitert, pleite oder mussten ihren Laden schließen; kein Geld, keine Wohnung und die Existenz zerstört. Weil sie noch einen deutschen Pass haben, kommen viele wieder zurück nach Deutschland und wollen Sozialhilfe beantragen, sich wieder ein heiles Leben aufbauen. Nach der Landung kümmert sich der soziale Hilfsdienst um die Rückkehrer. Bettina Janotta und ihr Team trösten und versuchen, den Menschen zu helfen. Oft erfahren sie von Dramen, die sich im Ausland abgespielt haben.
15:00
14 Monate waren die Lichter aus im Terminal 2. Jetzt geht er wieder in Betrieb. Viel Arbeit für Area Managerin Nathalie Kaiser. Technik, Lampen, Computer müssen erneuert, die Wasserleitungen getestet werden. Funktionieren noch die Check-In Schalter? Alles muss die junge Managerin mit ihrem Team testen. Auch die Landebahn Nord-West ist wieder frei von geparkten Flugzeugen. Der Frankfurter Flughafen rechnet mit dem ersten großen Passagieransturm seit der Corona-Krise. Die Zahl der Geimpften weltweit steigt und damit auch die Lust am Reisen. Doch die Corona-Krise hat die Luftfahrt drastisch verändert. Kapitän Dino Braack ist seit Wochen nicht mehr geflogen. Heute startet er zum ersten Mal zu einem neuen Reiseziel der Airline. Fliegen in Pandemie-Zeiten ist anders - vor allem für Passagiere. Auf was müssen Fluggäste achten, wie ist die aktuelle Lage am Frankfurter Flughafen und was müssen die Flughafenmitarbeiter alles leisten für einen perfekten Neustart auf Deutschlands größtem Flughafen.
15:45
Günther Willers trifft in Saloniki einen alten Bekannten wieder, der ihn vor Jahren auf gemeine Weise betrogen hat: Sengle. Er will mit ihm abrechnen, doch Sengle, inzwischen kein kleiner Fisch mehr, hält sich Willers mit äußerst rabiaten Methoden vom Hals. Auf Bezichtigung der attraktiven Griechin Calypso hin, die ihn bei der Polizei hereinlegt, landet Willers prompt im Gefängnis. Sein Glück, dass Meersdonk herausfindet, wie Sengle gestohlene Lastwagen nach dem Nahen Osten verschiebt. Mit einer sanften Erpressung bekommt der erfahrene Meersdonk seinen jähzornigen jungen Kollegen frei - und Sengle hinter schwedische Gardinen.
16:35
Tommy ist einer der vielen Tramps, die nach Indien wollen. Obwohl Meersdonk grundsätzlich keine Anhalter mitnimmt - Tommy schafft es. Indem er ihm auf den Wecker geht, entsteht so etwas wie Sympathie, bis Tommy versucht, Meersdonk zu beklauen. Der schmeißt ihn hinaus - aber wenig später gerät er selbst in Schwierigkeiten mit der Zollfahndung. Als Meersdonk ratlos im Gefängnis sitzt, taucht der völlig mittellose Tommy wieder auf. Vor der Polizei beschuldigt er sich, er habe das Schmuggelgut in Meersdonks Lkw versteckt. Prompt wird er abgeschoben und kommt schnell und billig wieder nachhause. Zwei Fliegen mit einer Klappe, meint er. Zwar schafft er es jetzt nicht mehr bis Indien - aber Meersdonk kann weiterfahren.
17:25
In "Tierisch tierisch" stellt Uta Bresan jede Woche ein Tierheim mit einigen seiner Bewohner vor, die ein neues Zuhause suchen.
17:53
Pittiplatsch: Als Moppi Schauspieler werden sollte
18:00
mit Sport
18:28
Wie ist die Wetterlage in Berlin und Brandenburg in den nächsten Tagen? Das Magazin informiert mit professionell gestalteten Wetterkarten über alle Trends.
18:30
19:00
Das Magazin berichtet über Ereignisse und Menschen in Berlin und Brandenburg. Erzählt werden Geschichten über Land und Leute, aber auch die Einheimischen selbst kommen hier zu Wort.
19:27
Wie ist die Wetterlage in Berlin und Brandenburg in den nächsten Tagen? Das Magazin informiert mit professionell gestalteten Wetterkarten über alle Trends.
19:30
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Robert Liebling, der Anwalt, der nur manchmal gern Anwalt ist und sich sonst lieber auf sein lukrativeres Notariat einlässt, übernimmt einen nicht sonderlich spektakulären Diebstahlsfall. 18 Zentner Kohlen sind aus einem Hauskeller in Kreuzberg verschwunden. Und das nicht auf geheimnisvolle Weise, sondern die Täter sind bekannt. Ein alter Nachbarschaftsstreit hat unversöhnliche und überbordende Formen angenommen. Anwalt Liebling greift ein und findet eine für alle Seiten einvernehmliche Lösung. Nicht zuletzt, weil ihm seine schrille, nicht ganz konventionelle Mandantin und ihr Fall interessant erscheinen. Einen anderen gewichtigen Fall überläßt Robert Liebling seinem jungen Sozius, Rechtsanwalt Arnold. Ein Makler klagt auf entgangene Courtage. Liebling sieht eine Chance, dass Anwalt Arnold auf diese Weise endlich an eine eigene Berliner Wohnung kommt. Denn eine Hand wäscht die andere.
21:00
So schnell stört niemand Rechtsanwalt Robert Liebling in seinem Büroschlaf. Doch diesmal ist Eile geboten und Liebling schwingt sich auf seine Honda. Eine junge Frau, Karola Kurz, kündigt in einem Brief ihren Freitod an und regelt darin ihren Nachlass bis hin zu Lieblings Anwaltshonorar. In der Wohnung findet der Anwalt die junge Frau am Boden liegend und ruft den Notarzt. Noch ist es nicht zu spät, sie kommt ins Krankenhaus. Bei seinen Nachforschungen im Wohnhaus der Frau erfährt Liebling, dass der kürzlich verstorbene Hausbesitzer eine Affäre mit seiner attraktiven Mieterin hatte. Die Witwe, die längst hinter das Geheimnis ihres Mannes gekommen war, kennt keinen Pardon und hatte die sofortige Kündigung ausgesprochen. Als Liebling seine Mandantin im Krankenhaus besucht, muss er feststellen, dass Karola Kurz ein dunkles Geheimnis und überhaupt keinen Lebensmut mehr hat. Liebling gibt den Fall ab und hat kurz darauf ein schlechtes Gewissen. So kann dieses Mandat doch nicht enden.
21:45
mit Sport
22:00
Vor zehn Jahren, am 21. Oktober 2016, verstarb Schauspieler und Sänger Manfred Krug. In dem Film "Ich wollte echt sein" blickt das rbb Fernsehen auf das Leben des Künstlers zurück. Der Film entstand im Jahr 2014. Das rbb Fernsehen begleitete Manfred Krug bei den Aufnahmen zu seinem letzten Studioalbum "Auserwählt". Gemeinsam mit Jazzsängerin Uschi Brüning spielte er neue Songs ein, darunter Evergreens wie "Somewhere Over The Rainbow" und "All Of Me". Das 45-minütige Porträt zeichnet das Leben von Manfred Krug nach. Bis zuletzt blieb Manne, wie alle ihn nannten, seinem Geheimnis treu: Er war in all seinen Rollen das, was er selbst ist. "Ich wollte echt sein", nannte er das. Prominente wie Annekathrin Bürger, Charles Brauer und Wolf Biermann erinnern sich in dem Film an Manfred Krug als Freund, Künstler und Kollege. Das facettenreiche Porträt eines Mannes, dessen Leben eng mit der Geschichte dieses Landes verwoben war.
22:45
Das rbb Fernsehen sendet den Italowestern "Kugeln tragen keine Unterschrift" zu Ehren von Klaus Kinski. Der legendäre wie umstrittene Schauspieler, dessen wichtigste Filme in der Zusammenarbeit mit Regisseur Werner Herzog entstanden - "Nosferatu - Phantom der Nacht" (1978), "Woyzeck" (1979) oder "Fitzcarraldo" (1981) - und allesamt zu Kultwerken der Filmgeschichte avancierten, wäre am 18. Oktober dieses Jahres 100 Jahre alt geworden. Luke Barrett kommt mitten in der Wüste zu sich. Über ihm kreisen die Geier, neben ihm liegt die Leiche eines Mannes, den er nicht kennt. Luke hat einen Streifschuss am Kopf abbekommen und kann sich an nichts erinnern - nur dass er im Bürgerkrieg gekämpft hat und nach langer Zeit wieder heimkehren will. Als er in seiner Heimatstadt ankommt, wird er bereits erwartet. Ein Unbekannter, der Luke aber bestens zu kennen scheint, überreicht ihm 1.000 Dollar für einen abgesprochenen Mordauftrag. Luke soll einen gewissen Viktor erschießen - seinen eigenen Bruder. Doch Luke rettet dem Bruder das Leben und tötet stattdessen den Auftraggeber. Erst nach und nach dämmert Luke, dass seine Entscheidung womöglich falsch war. Viktor erweist sich als skrupelloser Grundstücksspekulant. Systematisch bringt er das Land der umliegenden Farmer in seinen Besitz, um es mit Flüchtlingen aus Mexiko zu bewirtschaften, die für einen Hungerlohn schuften. Derweil ist Luke sich noch immer nicht über seine Identität im Klaren. Von einer Saloon-Dame erfährt er schließlich, dass er verheiratet war. Während seiner langen Abwesenheit wurde seine schwangere Frau ermordet von einem gewissen Dingus - was so viel bedeutet wie "Bastard". Doch niemand scheint diesen Dingus zu kennen. Im Haus seiner blinden Mutter, die nach dem Tod ihres Mannes den Verstand verloren hat, findet Luke ein altes Familienfoto, auf dem auch sein Bruder abgebildet ist. Plötzlich kehrt die Erinnerung zurück.