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Der Schauspieler Mario Adorf starb am Mittwoch, dem 8. April 2026 im Alter von 95 Jahren. Aus diesem Anlass sendet das rbb Fernsehen den Zweiteiler "Der letzte Patriarch" mit Mario Adorf in der Titelrolle. Der aufwendige Zweiteiler erzählt ein bewegendes Familiendrama in Zeiten von Globalisierung und Produktpiraterie: Der alteingesessene Lübecker Marzipanfabrikant Konrad Hansen tritt als Firmenchef zurück. Nachfolger wird nicht wie erwartet sein erstgeborener Sohn Sven, sondern sein jüngeren Sohn, der smarte Überflieger Lars. Lars hatte den Vater durch die zukunftsorientierte, aber ebenso risikoreiche Expansion der Firma nach China beeindruckt. Die Familie ist über die einsame Entscheidung des Patriarchen entsetzt, es kommt zum Disput. In der Krise besinnt Konrad sich auf seine langjährige Freundin Ruth, eine Künstlerin, die zurückgezogen auf dem friesischen Land lebt und der er vertraut. Noch ahnt Konrad nicht, wie schnell er seine Entscheidung, Lars zum Firmenchef zu berufen, bereuen wird.
21:45
mit Sport
22:00
Der Schauspieler Mario Adorf starb am Mittwoch, dem 8. April 2026 im Alter von 95 Jahren. Aus diesem Anlass sendet das rbb Fernsehen den Zweiteiler "Der letzte Patriarch" mit Mario Adorf in der Titelrolle. Der aufwendige Zweiteiler erzählt ein bewegendes Familiendrama in Zeiten von Globalisierung und Produktpiraterie. Im zweiten Teil reist Konrad Hansen mit Ruth an seiner Seite zurück nach China, um seinen Widersacher zu finden. In Shanghai trifft er sich mit Mei Jing und wird von seiner eigenen Vergangenheit eingeholt. Mei Jing lebte einst im Lübecker Haus der Hansens, wo Konrad, bereits verheiratet, eine Affäre mit der talentierten jungen Musikerin begann. Um der Familienehre willen, schickte er Mei Jing fort und speiste sie mit Geld ab. Damals ahnte Konrad nicht, dass sie schwanger war. So wuchs sein unehelicher Sohn Tao in China heran, besessen von dem Gedanken, sich an seinem Vater zu rächen. Mit seiner illegalen Fabrik fügt Tao dem Hansen-Imperium schweren Schaden zu. Doch Konrad spürt die nicht genehmigte Produktionsstätte auf. Jetzt ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis die chinesischen Behörden dem Produktpiraten das Handwerk legen.
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Südfrankreich, um das Jahr 1766: In der Bergregion Gévaudan geht die Angst vor einer mordenden Bestie um. Der Chevalier Grégoire de Fronsac, ein weitgereister Naturforscher und Tierpräparator, soll im Auftrag seiner Majestät König Ludwig XV. die Suche unterstützen. Mit seinem Blutsbruder und Freund Mani, der ihn seit seiner Zeit in den Kolonien in der Neuen Welt begleitet, taucht der Chevalier in das ausgelassene Leben des Provinzadels ein. Er beginnt eine Affäre mit der geheimnisvollen Kurtisane Sylvia, lernt den charismatischen Adligen de Morangias kennen und verliebt sich in dessen junge Schwester Marianne. Die Jagd nach der Bestie bleibt jedoch ohne Erfolg. Um seine Allmacht zu demonstrieren, lässt der König einen Wolf erschießen und de Fronsac anweisen, das Tier zu einer monströsen Kreatur auszustopfen. Schon bald wird ein weiteres Opfer aus Gévaudan gemeldet. Auf eigene Faust kehrt de Fronsac in die verängstigte Region zurück. Was er vermutet, scheint kühner als jede schauerliche Spekulation ...