10:10
Jorinde und Joringel träumen von einer gemeinsamen Zukunft. Doch da Joringel nur als Knecht am Hof von Jorindes Vater arbeitet, hält der ihn für einen Taugenichts und Tunichtgut. Er will etwas Besseres für seine Tochter. Als er ihnen die Hochzeit verbietet, fliehen die Liebenden. Der einzig sichere Weg vor den suchenden Eltern führt durch den Zauberwald. Den allerdings meiden die Menschen seit vielen, vielen Jahren. Eine mächtige Zauberin hat dort ihr Reich. So währt das Glück der Fliehenden nur kurz, denn wie viele Mädchen vor ihr, wird Jorinde von der Zauberin entführt und in eine Nachtigall verwandelt. Joringel ist verzweifelt, alles scheint verloren, denn noch nie gelang es jemandem, in das Reich der Zauberin einzudringen. Er will es trotzdem versuchen und macht sich auf den Weg zum landauf, landab gefürchteten Raubritter. Der besitzt eine gefährliche Waffe: die Zauberblume. Sie sichert ihm Macht und Reichtum. Joringel aber braucht diese Blume, um seine Geliebte zu befreien. Der Ritter würde dem Jungen alles geben, nur nicht die Blume. So bleibt Joringel nichts anderes übrig, als sie zu stehlen. Doch so leicht gibt sich der Raubritter nicht geschlagen. Mit seinen beiden Halunken nimmt er die Verfolgung des Jungen auf. Die Zauberin lässt ihrerseits nichts unversucht, um Jorinde endgültig von ihrem Geliebten zu trennen. Sie bringt Joringel in Situationen, in welchen er vielen Versuchungen widerstehen muss. Außerdem scheinen ihr der Ritter und seine Zauberblume nicht unbekannt zu sein. Joringel gelingt es durch die Kraft der Blume in das Reich der Zauberin einzudringen. Er findet unter vielen Nachtigallen seine Jorinde und kann sie befreien. Doch hat die Liebe von Jorinde und Joringel eine Zukunft? Die Zauberblume hat Joringel die Jugend gestohlen ...
11:10
Melisa hat sich auf die weite Reise vom Meer in die Berge gemacht, weil sie, wie schon ihr Großvater, im Bergwerk arbeiten möchte. Um diesen Traum zu verwirklichen, gibt sie sich als junger Mann aus. Als sie in einem kleinen Fürstentum Arbeit finden will, gerät sie in ein gefährliches Ränkespiel: Fürst Ingolf will abdanken und seiner Tochter Sophia die rechtmäßige Thronfolge übergeben. Doch deren böser Onkel Rudolf stiftet Sophias Bruder Berthold an, selbst nach dem Thron zu greifen, da ihm das als Mann zustehe. Der Plan: Sophia soll entführt und in ein fernes Land verkauft werden. Doch da platzt Melisa hinein und es gelingt ihr, Sophia zu befreien. Zwischen den beiden jungen Frauen entsteht eine Freundschaft. Als Melisa versucht, Sophia die Wahrheit über ihren Bruder Berthold und dessen Pläne mitzuteilen, kommt es zum Streit. Sophia begibt sich in große Gefahr, denn der Bruder, dem sie nach wie vor vertraut, will sie immer noch loswerden. Gleichzeitig verfolgt der sagenhafte Berggeist Mehrich das Treiben der Menschen. Er kann zwar jede Gestalt annehmen, aber die menschlichen Gefühle vermag er nicht zu verstehen. Als Mehrich auf Melisa trifft, beschließt er, sie zu beobachten und so die Menschen zu studieren.
12:10
Der junge Schäfer Konrad will um die Hand der Prinzessin anhalten. Alle Ermahnungen der Küchenmagd Anne nutzen nichts. Mit Hilfe einer Zauberflöte löst Konrad alle vom König und der Prinzessin gestellten Aufgaben. Dabei erkennt er den wahren Charakter der Prinzessin und so entscheidet er sich für Anne, nicht ohne vorher die Habgier des Königshofes tüchtig zu strafen.
12:55
Sorbisches aus der Lausitz
13:25
Energie Cottbus träumt von der Rückkehr in die 2. Fußball Bundesliga. Die Entscheidung über Aufstieg, Relegation oder Scheitern fällt heute. Jahn Regensburg gegen Energie Cottbus - der Showdown am letzten Spieltag - live ab 13:25 Uhr im rbb Fernsehen.
15:30
Hans zieht in die Welt, um Macht und Reichtum zu gewinnen. Eine Fee erfüllt seine maßlosen Erwartungen, doch jedesmal erleidet er empfindliche Rückschläge. Nur einen Wunsch hat Hans noch offen. Er möchte die Prinzessin finden, deren trauriger Lebensweg ihm im Traum begegnet. Doch die Prinzessin ist niemand anderes als die bei der Fee lebende Gänsemagd.
16:30
Rotkäppchen lebt mit seinen Eltern in einem Haus am Rande des Waldes. Das Häschen und der Bär sind ihre besten Freunde. Oft besucht das Mädchen seine Großmutter, die am anderen Ende des tiefen Waldes wohnt. Der Weg dorthin ist nicht ungefährlich, denn der böse Wolf und der listige Fuchs treiben hier ihr Unwesen. Deshalb möchte die Mutter das Rotkäppchen nicht allein losschicken, als die Großmutter erkrankt ist. Doch das Mädchen hat seinen eigenen Kopf und will der Großmutter unbedingt ein paar Geschenke bringen. Kaum aus dem Haus hat es schon den guten Ratschlag der Mutter, nicht vom Weg abzuweichen, vergessen. Zum Glück ist das Häschen sein treuer Begleiter. Als der Wolf den beiden auflauert, wächst das Mädchen über sich hinaus und verjagt das Untier mit einer gehörigen Ladung von Großmutters Schnupftabak. Aber so schnell gibt sich der Wolf nicht geschlagen und das Mädchen geht in seine Falle. Als das Häschen Hilfe holt, eilen der Vater, die Mutter und sogar der Bär herbei.
17:40
Das aufregende Lausitzer Leben muss man suchen. Denn hier ist nichts los! Oder doch? Was sich in der Lausitz vor allem finden lässt, ist viel Platz. Und das macht erfinderisch. Von einem Landstrich, der wandelbar ist: Seenland, Kulturerbe und Industrielandschaft.
17:53
Plumps: Ich fange gleich an
18:00
mit Sport
18:28
Wie ist die Wetterlage in Berlin und Brandenburg in den nächsten Tagen? Das Magazin informiert mit professionell gestalteten Wetterkarten über alle Trends.
18:30
19:00
Die kurze Straße nahe dem Berliner Bahnhof Ostkreuz ist relativ ruhig, obwohl drumherum das Leben pulsiert. Es gibt ungewöhnlich viele Grünflächen, ein Restaurant und kleine Läden. Auf einstigen Gewerbeflächen stehen heute viele Neubauten.
19:27
Wie ist die Wetterlage in Berlin und Brandenburg in den nächsten Tagen? Das Magazin informiert mit professionell gestalteten Wetterkarten über alle Trends.
19:30
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Fernfahrer Fred, der König der Landstraße, ist mit seinem Kumpel Orje wieder auf Achse. Freds wichtigstes Utensil für die Strecke Berlin-Bukarest ist sein rotes Adressbüchlein, mit dessen Hilfe der Herzensbrecher den Weg zu der einen oder anderen weiblichen Schönheit findet. Jäh ausgebremst werden die beiden Männer durch einen Unfall in Prag. Bilanz des Malheurs: Orje landet im Krankenhaus und Fred hat durch seine erste Hilfe am Unfallort ein weiteres Frauenherz gebrochen. Doch die Tschechin Jana weiß, was sie will und wird schließlich durch ihre guten Kontakte Fred als Beifahrerin zugeteilt. So charmant Fred zu all seinen Liebsten ist, so bärbeißig behandelt er Jana als Kumpel. Damit am Ende des Widerspenstigen Zähmung gelingt, bedarf es vieler Tausender Kilometer und eines dalmatinischen Zwergesels.
21:45
mit Sport
22:00
Zu Kriegsende liegt auch die Dresdener Zigarettenfabrik in Schutt und Asche. Obwohl Nichtraucher, blutet Kalle das Herz - schließlich war es seine Arbeitsstätte. Um sie wieder aufzubauen, braucht man vor allem Karbid zum Schweißen. Kalle hat eine Quelle in Wittenberg. Er macht sich auf den Weg dorthin und muss nun - mit sieben Fässern - zurück: per Anhalter. Das Abenteuer lässt sich gut an. Die sympathische Karla nimmt ihn ein Stück in ihrem Fuhrwerk mit. Am liebsten würde er bei ihr bleiben, aber die Pflicht treibt ihn weiter. Dass er zurückkommen wird, ist versprochen. Sein einziges Zahlungsmittel, Zigaretten, nimmt ihm ein LKW-Fahrer für eine kleine Wegstrecke ab. Bis er Dresden erreicht, muss er sich noch vom Verdacht der Plünderei reinwaschen, einen Schiffbruch überstehen, sich eines geschäftstüchtigen US-Offiziers und einer mannstollen Witwe entledigen. Zwei Fässer bringt er glücklich durch - genug für den Neuanfang.
23:20
Mit neuem Lebenswillen kehrt Susanne Wallner 1945 aus dem Konzentrationslager in die Ruinen Berlins zurück, doch ihre Wohnung ist besetzt. Hier lebt seit kurzem der aus dem Krieg heimgekehrte Chirurg Mertens, der seine furchtbaren Erinnerungen mit übermäßigem Alkoholkonsum zu verdrängen sucht. Trotz anfänglicher Schwierigkeiten arrangieren sich beide in dieser Notgemeinschaft und mit Susannes Hilfe findet Dr. Mertens langsam zu sich selbst. In den Straßen Berlins unterwegs, begegnet Mertens seinem ehemaligen Hauptmann Ferdinand Brückner. Dieser ließ am Weihnachtsabend 1942 36 Männer, 54 Frauen und 31 Kinder einer polnischen Ortschaft erschießen. Ferdinand Brückner lebt inzwischen unbeschwert als beliebter Bürger und erfolgreicher Geschäftsmann, der aus alten Stahlhelmen Kochtöpfe produziert. Die Bilder des Grauens lassen Mertens nicht mehr los, verfolgen ihn. Am Weihnachtsabend 1945 versucht Mertens in einem Akt von Selbstjustiz Brückner zu töten, doch der Mord wird von Susanne im letzten Moment verhindert. Sie kann ihn überzeugen, dass die Vergeltung solcher Schuld keine Privatangelegenheit ist, sondern der Kriegsverbrecher vor ein Gericht gehört.