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TV Programm für Radio Bremen am 23.05.2026

Hamburg Journal 04:15

Hamburg Journal

Regionalmagazin

Bereits seit dem Jahr 1985 informieren die Moderatoren über das Neueste aus der Hansestadt. Dabei werden sowohl politische und sportliche als auch kulturelle Themen berücksichtigt.

buten un binnen | regionalmagazin 04:45

buten un binnen | regionalmagazin

Regionalmagazin

Politik, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft - das journalistische Magazin für Bremen, Bremerhaven und Unterweser-Raum.

DAS! Rote Sofa 05:15

DAS! Rote Sofa

Dokumentation

Sie scheint angekommen - beruflich, zu Hause und in der Liebe. Gerade hat Christine Neubauer heimlich ihren Lebensgefährten José Campos geheiratet - auf Mallorca, ihrem Zuhause. Ihrer Insel und ihren Lieblingsorten dort hat sie ein Buch gewidmet: "Bon dia, Mallorca!". Beruflich muss die 63-Jährige niemandem mehr etwas beweisen. Auf dem Bildschirm ist sie in unzähligen Filmen zur Lieblings-Bäuerin, Mutter und Ärztin geworden. In mehr als 100 Filmproduktionen hat sie gespielt. Längst ist sie auch hinter der Kamera eine Größe - als Produzentin mit viel Verantwortung. Auf dem Roten Sofa erzählt Christine Neubauer über ihre große Liebe, Widerstände und das Leben auf einem wunderschönen Fleckchen Erde.

Die Nordreportage 06:00

Die Nordreportage: Blumen für die Bienen - Eine Gärtnerei will nachhaltig werden

Reportage

Sie bestäuben Pflanzen, sind Nahrung für Vögel, lebenswichtig für Natur und Mensch, doch allein 76 Prozent aller Fluginsekten verschwanden in den letzten 27 Jahren. Die Ursachen: Monokulturen in der Landwirtschaft, der Einsatz von Pestiziden, aber auch Gärten mit akkurat gestutztem Rasen, Buchsbaumhecken und Geranienkübeln. Mona Martens möchte diesem Artensterben etwas entgegensetzen und baut ihren Hof Tiarella in Buchholz in der Nordheide, den sie vor einem Jahr von ihren Eltern übernommen hat, zu einer nachhaltigen, insektenfreundlichen Gärtnerei um. Statt gefüllter Rosen, Geranien oder Stiefmütterchen, die Insekten kaum Nahrung bieten, züchtet sie in ihren Gewächshäusern Akeleien, Küchenschellen und Katzenminzestauden. Statt lebloser Tujahecken oder Kirschlorbeer findet man hier vogelfreundliche "Naschhecken". In ihrem Blumenpavillon bindet Mona Schnittblumen, die komplett ohne Pestizide oder Schneckenkorn gewachsen sind und nur organisch gedüngt wurden. Ganz nach den Regeln der Slowflower-Bewegung, der sie sich vor einiger Zeit angeschlossen hat. Unterstützt wird Mona, die eigentlich ausgebildete Pharmazeutisch-technische Assistentin ist und "nie etwas mit Pflanzen" machen wollte, von ihren Eltern, die den Betrieb gegründet haben. Die langjährige Erfahrung von Vater Wilhelm, der "im Herzen immer schon bio war", ist für Mona unersetzlich, da beim nachhaltigen Gärtnern ohne Pestizide & Co. einiges schiefgehen kann. Am liebsten sind Mona wilde und "antiautoritäre" Gärten, die sie gerne für und mit ihrer Kundschaft gestaltet. Da werden dann insektenfeindliche Brachflächen zu bunten Staudenbeeten und blühenden Naturgärten. Auch Hochzeiten und andere Feierlichkeiten dekoriert die Gärtnerin gerne mit ihren nachhaltigen Pflanzen und Blumen, am liebsten natürlich im Topf, damit man sie nach dem Fest wieder einpflanzen kann.

Die Nordreportage 06:30

Die Nordreportage: Bauern, Blüten, Bienenvölker

Reportage

Blühende Flächen an Feldern, auf Wiesen und an Wegrändern sollen das Insektensterben verhindern und die Artenvielfalt fördern. Forschende versuchen herauszufinden, ob das gelingen kann und was Blühstreifen überhaupt bringen. Gleichzeitig setzen sich innovative Landwirte und sogar Blühstreifenmanager für mehr blühende Pflanzen in Norddeutschland ein. Wohl einzigartig sind die beiden Blühstreifenmanager Friedrich Homann und Hanna Clara Wiegmann im Landkreis Löningen bei Osnabrück. Denn bei ihnen können Gartenbesitzer, Landwirte und Kommunen ihre Grünflächen kostenlos in blühende Wiesen verwandeln. Die Idee hinter dem Projekt des örtlichen Tourismusverbandes ist, dass er mithilfe der Blühstreifenmanager möglichst viele blühende Flächen in der Region etablieren kann, um Touristen anzulocken und gleichzeitig etwas gegen das Insektensterben zu tun. Dafür müssen Homann und Wiegmann aber passende Flächen finden. In Rettmer bei Lüneburg ist Landwirt Jochen Hartmann Teil eines deutschlandweit laufenden Forschungsprojektes. Der konventionell arbeitende Bauer testet Blühstreifen, Insektenwälle und blühende Untersaaten auf seinen Feldern aus. In den Sommermonaten kommen immer wieder Wissenschaftler zu ihm, um zu erforschen, welche Schmetterlinge, Käfer und Insekten hier leben und was eine blühende Wiese entlang von riesigen Getreide- und Kartoffelfeldern bringen kann. In Friedeburg in Ostfriesland hat Landwirt Gerd Hinrich Groß die Milchviehhaltung hinter sich gelassen und baut jetzt eine noch weitestgehend unbekannte Pflanze an. Die Silphie ist eine gelb blühende Feldpflanze. Sie bietet nicht nur Nahrung für Insekten, sondern könnte sogar die Biogasproduktion revolutionieren. Gerd Hinrich Groß möchte sie bekannter machen.

Die Sendung mit der Maus 07:00

Die Sendung mit der Maus

Kindersendung

* Wie wird eine Eiswaffel gemacht? Bei seinem Besuch in der Eisdiele entdeckt Christoph ein Muster in der Waffel, das aussieht wie ein Rad mit Speichen. Wie kommt das da rein? Sinah kennt die Antwort, denn in ihrer Fabrik werden Eiswaffeln hergestellt. Sie nimmt Christoph mit in die Fabrik und zeigt ihm, wie in riesigen Backmaschinen Eiswaffeln entstehen. Je nach Art der Waffel wird der Teig erst gebacken und dann in die richtige Form gewickelt - oder wie bei der Waffel mit Muster direkt in eine heiße Form gespritzt. Dank kleiner Zwischenräume in der Form entsteht dann dieses besondere Muster. Aber wofür ist das eigentlich gut? * Trudes Tier: Kuchen - Endlich Nachtisch! Doch Tier hat seine Portion im Nullkommanix aufgefuttert und schielt schon auf Trudes Schälchen. Da klingelt es - und kaum hat Trude dem Besuch die Tür geöffnet, ist von ihrem Nachtisch nichts mehr übrig. Gut, dass ihr Vater Kuchen mitbringt. Doch so langsam muss Tier die ganze Energie auch mal wieder loswerden… * Körner auf der Erdbeere Wird die Erdbeere reif, färbt sie sich knallrot. Nur die winzigen Körner, die auf der ganzen Beere verteilt sind, bleiben gelb. Das Maus-Team zeigt, wer dafür sorgt, dass sie entstehen und warum die Erdbeere ihren Namen zu Unrecht trägt. * Shaun das Schaf: Eiskalte Umleitung Als Shaun einen Eiswagen entdeckt, leiten die Schafe den Fahrer geschickt um, sodass er auf ihrer Wiese strandet. Während der Fahrer beim Farmer Hilfe sucht, toben sich die Schafe an der Eismaschine aus. Doch die Eisparty gerät außer Kontrolle... und wo ist eigentlich Timmy geblieben?

Sehen statt Hören 07:30

Sehen statt Hören

Infomagazin

Alle Beiträge sind mit Gebärdenbegleitung und Untertitel versehen. Sendeformat und Themenwahl orientieren sich außerdem an den Bedürfnissen hörgeschädigter Zuschauer.

Die Ratgeber 08:00

Die Ratgeber: Osteoporose erkennen

Infomagazin

Eine neue ärztliche Leitlinie soll das Erkennen von Osteoporose einfacher machen. "Die Ratgeber" sprechen und informieren darüber. Weitere Themen: Fahrrad fahren auf dem Main - das geht! Reporter Jens Pflüger hat es ausprobiert. Serie (letzter Teil): Schülerin Elva sitzt im Rollstuhl und ist Teil des hessischen Para-Schwimmkaders. Test: portable Gasgrills. Rezept: leckere Sommerbowl mit Feta.

Yared packt an in Bollewick (M-V) 08:30

Yared packt an in Bollewick (M-V): VEREINt im Norden in der "Villa Allerlei"

Dokumentation

Yared Dibaba zieht durch Norddeutschland und sucht unterstützenswerte Vereine. In der NDR Aktion "Yared packt an - VEREINt im Norden" startet er in vier Folgen eine große Mitmachaktion, um Vereinen tatkräftig unter die Arme zu greifen. Er packt an, wo Hilfe am dringendsten benötigt wird. An seiner Seite ist stets eine Kollegin aus einem der NDR Landesfunkhäuser. Sie packt selbst mit an und unterstützt mit Aufrufen in Hörfunk und Fernsehen, wenn zum Beispiel Werkzeug, Herd, Computer oder ein Maler und Gärtner gesucht werden. Ein Dorf gibt seiner Jugend Raum In Bollewick (Mecklenburg-Vorpommern) steht die größte Feldsteinscheune Deutschlands, einst Ort sozialistischer Massentierhaltung, heute Herz eines Bioenergiedorfes. Doch die Gemeinde denkt weiter: Die Zukunft des Dorfes liegt bei den Kindern und Jugendlichen. Aus einem leer stehenden Kindergarten entsteht deshalb die Villa Allerlei, ein Treffpunkt für die Jugend. Doch bis aus dem ehemaligen Kindergarten ein Ort wird, den die Jugendlichen wirklich ihr Eigen nennen können, gibt es noch viel zu tun: der Spielplatz soll einer Grill- und Feuerstelle weichen, der Jugendraum muss eingerichtet und die Fassade des Gebäudes neu angestrichen werden. Unweit der Villa Allerlei soll außerdem ein Fahrrad-Parcours entstehen. Damit das alles zu schaffen ist, packen Yared Dibaba und Moderatorin Dania Behm (NDR 1 Radio MV) gemeinsam mit der ganzen Gemeinde an: freiwillige Feuerwehr, örtliche Handwerker und natürlich die Kinder und Jugendlichen selbst krempeln die Ärmel hoch.

Nordmagazin 09:00

Nordmagazin

Regionalmagazin

30 Minuten regionale Information und Unterhaltung aus dem Land - für das Land.

Hamburg Journal 09:30

Hamburg Journal

Regionalmagazin

Bereits seit dem Jahr 1985 informieren die Moderatoren über das Neueste aus der Hansestadt. Dabei werden sowohl politische und sportliche als auch kulturelle Themen berücksichtigt.

Schleswig-Holstein Magazin 10:00

Schleswig-Holstein Magazin

Regionalmagazin

Ob Politik oder Wirtschaft, Umwelt oder Kultur - jeden Abend von 19.30 bis 20.00 Uhr erfahren Sie, was sich am Tage in der Region zwischen Nord- und Ostsee ereignet hat.

buten un binnen | regionalmagazin 10:30

buten un binnen | regionalmagazin

Regionalmagazin

Politik, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft - das journalistische Magazin für Bremen, Bremerhaven und Unterweser-Raum.

Hallo Niedersachsen 11:00

Hallo Niedersachsen

Regionalmagazin

Wir sind stets nah dran an den niedersächsischen Themen und Menschen. Uns interessiert, was Sie aufregt und bewegt.

Die Nordreportage 11:30

Die Nordreportage: Hofgeschichten

Reportage

Auf Thudts Hof im Harzer Vorland gibt es endlich Entwarnung: Hofchef Steffen und Partnerin Jessi Lange können die kranke Mutterkuh wieder zurück auf die Weide bringen. Die Kuh hatte an einer Euterentzündung gelitten und musste eine Woche lang im Stall versorgt und aufgepäppelt werden. Jetzt ist sie wieder fit genug für ihre Herde. Auch ihr Kalb hat die Tage im Stall gut überstanden und zeigt sich wieder munter. Jetzt bleibt nur noch zu hoffen, dass die Herde die beiden nach der Woche im Stall wieder problemlos aufnimmt. Auf Hof Hahnenkamp steht Pediküre auf dem Programm - der Klauenpfleger ist da. Regelmäßig müssen die Klauen der Tiere kontrolliert und geschnitten werden. An einigen wenigen Tieren entdecken sie dabei die Klauenkrankheit Mortellaro. Die Entzündung muss sofort behandelt werden, ansonsten kann sie zu Lahmheit bei den Tieren führen. Die Landwirte Isa und Jürgen Ecks bauen im niedersächsischen Ramelsloh auf rund 50 Hektar auch noch Silomais an. Damit die Pflanzen gut wachsen können, düngen sie derzeit ihre Felder unter anderem mit Kompost. Doch beim Maisanbau entscheidet vor allem das Wetter über den Erfolg der Ernte. Ohne ausreichend Regen wächst kaum etwas, denn der Mais ist stark vom Wasser abhängig. Auf dem Sophienhof bei Neustrelitz sollen Färsen für die Mutterkuhaufzucht auf ihre eigene Weide gebracht werden. Die neun Monate alten Rinder sind dann zum ersten Mal draußen. Noch zögern die Tiere an der Schwelle ihrer Box. Doch mit etwas Schrot lockt Auszubildende Helene Blohm sie schließlich nach draußen. Dort wartet eine riesige Weide auf die jungen Rinder.

Der Elbtunnel: Pionierwerk und Staufalle 12:00

Der Elbtunnel: Pionierwerk und Staufalle

Dokumentation

Erzählt wird die Geschichte eines der spektakulärsten Bauwerke in Nordeuropa. Die Bauarbeiten dazu begannen im Juni 1968. Bis dahin floss der Verkehr auf der Nord-Süd-Achse Europas, von Lissabon in Portugal bis hoch nach Stockholm und sogar weiter nach Helsinki, über die Elbbrücken und mitten durch Hamburger Innenstadt. Stress für Anwohner, Straßen und Stadt. Mit Fertigstellung der ersten drei Röhren unter der Elbe ist der Elbtunnel in den 1970er-Jahren der längste Unterwasserstraßentunnel der Welt. Doch schon bald muss eine vierte Röhre her. Das Verkehrsaufkommen in Deutschland nimmt rapide zu. Ab Mitte der 1990er-Jahre wühlt sich die damals größte Tunnelbohrmaschine der Welt (14,2 Meter Durchmesser), von den Hamburgern liebevoll "Trude" genannt, tief unter der Elbe durch. Das aufwendige Dokudrama erzählt die Geschichte der beiden Phasen des XXL-Baus. Naturgewalten wurden überwunden, Gegner und Befürworter waren im Clinch, Menschen und Häuser wichen dem Bauprojekt, einige der Leute kamen nach Fertigstellung zurück. Genauso wie die Staus. Der Elbtunnel wurde zu einem Bauwerk, das nie die Chance hatte, alle in ihn gesteckten Erwartungen wirklich erfüllen zu können. Im Film werden Menschen und ihre Geschichten präsentiert, deren Leben der Tunnel verändert hat. Der Chef der Tunnelleitzentrale gibt seltene Einblicke in die Untertagewelt des Tunnels. Und Mike Krüger verrät seine ganz besondere Beziehung zum Tunnel. Er hat in den 1960er-Jahren als Betonbauer und Architekturstudent auf der Elbtunnelbaustelle gearbeitet und erzählt von seinen Erlebnissen. Und wie er überraschend zum erfolgreichen Entertainer wurde. Das Dokudrama arbeitet mit zum Teil zuvor noch unveröffentlichten Foto- und Archivmaterialien. Ergänzt werden sie durch spektakuläre Aufnahmen der drei Bauphasen, aufwendige Spielszenen führen zurück in die Welt der 1950er- und 1960er-Jahre. Sie erzählen von den Auseinandersetzungen rund um das Großprojekt und von Familien, die den Elbtunnelbau über Jahre ertragen mussten, Häuserräumungen inklusive. Peter Lohmeyer als Hamburger Oberbaudirektor Otto Sill und Nicolas König als Bürgermeister Max Brauer machen die damalige Zeit erlebbar. Alexander Klaws spielt den Vater einer Familie, die vor dem Tunnel weichen musste. Der Mix aus Spielszenen, seltenem Archivmaterial und spektakulären Bildern des Tunnels ermöglicht so einen faszinierenden Einblick in die Entstehung des "Nadelöhrs im Norden", durch das vermutlich jeder schon mal auf dem Weg nach Norden gefahren ist.

Weltbilder 12:45

Weltbilder: Kriminellen Welpenhändlern auf der Spur

Reportage

Birgitt Thiesmann von der Stiftung für Tierschutz in Deutschland Vier Pfoten heftet sich an die Fersen von Welpenhändlern, folgt ihren Spuren quer durch Europa. Sie hält Kontakt zu Tierheimen, Polizei, Tierärzten und betrogenen Welpenkäufern. "Ja, ich bin schon mal körperlich angegriffen worden, und natürlich kriegt man auch Drohungen. Das gehört in diesem Geschäft einfach dazu", sagt Birgitt Thiesmann. Sie war über 20 Jahre lang Reporterin für die Jugendzeitschrift "Bravo", nach einer Reportage über den illegalen Welpenhandel in Europa fing sie bei Vier Pfoten an. Seither kämpft sie gegen die kriminellen Händler. Experten schätzen, dass mit den jungen Hunden in Europa jährlich rund eine Milliarde Euro verdient werden. Damit ist der illegale Welpenhandel ähnlich lukrativ wie der kriminelle Handel mit Drogen, Waffen oder Frauen. "Dabei sind die Welpen meist todkrank. Sie werden nicht geimpft und entwurmt, viele von ihnen sterben direkt nach dem Verkauf", sagt Birgitt, die den Kontakt zu vielen betrogenen und schockierten Käufern hält. Regelmäßig folgt sie den Routen der kriminellen Welpenhändler quer durch den Kontinent. In Prag trifft sie eine Aussteigerin. Die Frau war eine sogenannte Vermehrerin; Tierschützer sprechen bei den kriminellen "Welpenfabriken" nie von einer Zucht. Birgitt erhofft sich neue Insiderinformationen und wird nicht enttäuscht: Sie erfährt von einer weiteren, bisher unbekannten "Vermehrerstation" in der Nähe von Prag. "Das hat überhaupt nichts mit verantwortungsvoller Zucht zu tun", sagt Birgitt. Die Folgen kann sie überall in Europa sehen: überfüllte Tierheime in Deutschland und verhaltensauffällige Welpen in den Zwingern belgischer Hundehändler. Immerhin: Regelmäßig gelingen Birgitt und ihren Mitstreitern kleinere Erfolge. Sie gibt sich bei zwielichtigen Händlern als interessierte Welpenkäuferin aus - und holt anschließend Amtsveterinäre und die Polizei dazu, um offensichtlich nach Deutschland eingeschmuggelte Welpen beschlagnahmen zu lassen.

mareTV 13:15

mareTV: Ostsee-Glück in Dänemark - Die Insel Als

Stadtbild

Mit diesem Eiland haben die Dänen einfach Glück. Als, auf Deutsch: Alsen, ist eine der schönsten Inseln des Landes. Der Alsensund, die Meerenge, macht den Unterschied. Gleich dahinter beginnt das Inselfeeling: "mareTV" taucht ein in eine Welt voller Fjorde, Seen und Salzwiesen - ein Fleckchen Erde mit ganz eigenem Zauber. Einer der längsten Küstenwälder des Landes und einladende kleine Häfen prägen diese Insel am Rande der Dänischen Südsee. Ganz im Westen liegt das Hafenstädtchen Sønderborg, wo die Geschichte der Grenzregion lebendig bleibt. Auf Als zählt vor allem eines: hygge, jene Mischung aus Gelassenheit und herzlicher Gemeinschaft, die so unnachahmlich ist in Dänemark. Und es werden skurril sympathische Traditionen gepflegt: "Sitzfleisch beweisen" heißt es beim Highlight des Jahres im Hafen von Mommark: Vier Tage und drei Nächte lang harren mutige Männer hier auf Holzpfählen aus - bei Wind und Wetter. Wer ins Wasser fällt, verliert. Werden Sander, Kevin, Mathias und Casper die 72 Stunden sitzend gut überstehen? Wer von ihnen geht baden? Sitzfläche exakt 20 mal 20 Zentimeter! Es ist ein wahrhaft harter Kampf um 3000 Euro Siegprämie und die Ehre, als Legende vom Pfahl zu steigen. Ihr Ziel ist der Titel der Königin: Gitte Brink Kjeldstrøm Lønborg ist absolut verrückt nach Ringreiten, dem Traditionssport der Region. Im Galopp muss sie mit einer Lanze Metallringe aufspießen, das kleinste Loch misst im Durchmesser gerade mal fünf Millimeter. Das größte Ringreiter-Turnier Skandinaviens lockt auf der Insel Als über 40.000 Besucher. Gittes Familie hat die Klappstühle ausgepackt und fiebert bei Kaffee und Kuchen mit: Hygge muss sein, selbst am Wettkampftag. Neuanfang zwischen Segeltuch und Hühnerstall: Der ehemalige Lehrer Volker Hinrichsen hat die Sicherheit der deutschen Beamtenlaufbahn gegen die Freiheit auf Als getauscht. Heute fertigt er als leidenschaftlicher Segelmacher vor allem maßgeschneiderte Verdecke für Jachten. Volker genießt das entschleunigte Leben im Nachbarland. Für ihn und seine Familie ist der Umzug rundum geglückt. "In Dänemark zählt nicht der Status, sondern dass man anpackt und sich einbringt in die Gemeinschaft", schwärmt er. Zusammenhalt wird auch am südlichen Ende der Insel Als, direkt beim markanten Leuchtturm von Kegnæs, gelebt: Dort betreibt die Gemeinde Sønderborg ein Haus, in dem sich Kriegsveteranen erholen können. Fürsorglich kümmert sich der dänische Staat um seine Soldaten, die bis heute mit einer posttraumatischen Belastungsstörung kämpfen. Kim Hock Andersen, selbst Veteran und an PTBS erkrankt, ist der Koordinator dieses Ortes. In der Erholungsstätte mit schönstem Ostseeblick tanken sie gemeinsam Kraft und schöpfen wieder Lebensmut.

Die Nordreportage 14:00

Die Nordreportage: Wächter der Wasserstraßen - Im Einsatz für eine sichere Ostsee

Reportage

Das WSA Ostsee sichert Schifffahrtswege und verhindert Katastrophen. Rund um die Uhr. Mitte Januar 2025 treibt der Öltanker "Eventin" manövrierunfähig vor Rügen: Blackout. Geladen hat er fast 100.000 Liter Öl. In solchen Fällen setzt sich die Maschinerie des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Ostsee, kurz WSA, in Gang. Über 550 Mitarbeitende sichern 2000 Kilometer Küste und 158 Kilometer Binnenwasserstraßen, von Flensburg bis Usedom. Mit ihrem Mehrzweckschiff "Arkona" bergen sie Gefahrgüter, löschen Brände, reparieren Seezeichen und sorgen so für sicheres Fahrwasser. Auch bei der "Eventin" ist die "ArkonaW mit im Einsatz. Drei Tage und drei Nächte bringen die Experten auf Schleppern und anderen Schiffen des WSA zu und verhinderten so eine Umweltkatastrophe in der Ostsee.

die nordstory Spezial 14:30

die nordstory Spezial: Im Reich der Seeadler

Dokumentation

Seeadler lieben die Natur und Landschaft in Mecklenburg-Vorpommern. In den Baumkronen sorgen die abgeschieden gelegenen Horste und frischer Fisch für das Familienglück. Mit 479 Brutpaaren und Hunderten umherziehenden Jungvögeln gibt es im Nordosten Mecklenburg-Vorpommerns die meisten Seeadler. Eine ganze Gruppe von Ehrenamtlichen beobachtet den Horstbau. Die Seeadlerschützer kontrollieren die Nester im Frühjahr und starten im Sommer riskante Kletterpartien hinauf in die Horstbäume, um die jungen Greifvögel zu beringen. 27 Meter hoch sind manche Kiefern oder Buchen, in denen die Seeadler leben. Manche Tierschützer verfolgen die Seeadlerpaare ein ganzes Leben lang. Am Stettiner Haff lebt der mit 31 Jahren nachweislich älteste Seeadler. Alle paar Jahre lässt er sich mal wieder blicken und auch fotografieren, so im Herbst 2024. Seeadler sind für die Forschung interessant. Als Indikator-Tiere für Umweltgifte können die Wissenschaftler vom Berliner Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung an den Seeadlern die Schadstoffe in der Natur nachweisen. Die häufigste nachgewiesene Todesart der Seeadler in Mecklenburg-Vorpommern ist die Vergiftung durch Bleikugelmunition. Jäger diskutieren auf dem Schießstand darüber, wie die Seeadler sie aufnehmen könnten. Auch Kollisionen der Greifvögel mit Windenergieanlagen beobachten die Ornithologen. Es gibt erste Kamerasysteme, die ein Windrad stoppen, wenn sich ein Seeadler nähert.

Seelöwe & Co. - tierlisch beliebt 16:00

Seelöwe & Co. - tierlisch beliebt: Best of: Tierbaby-News 2

Zoo-Doku

Dokutainment-Serie nach der erfolgreichen Machart von "Leopard, Seebär & Co." aus dem Zoo Hannover. Als erster Zoo bundesweit verabschiedet sich Niedersachsens größter Zoo in den 90er Jahren konsequent von der Käfig- und Gehegehaltung. Seitdem präsentiert er Tiere in aufwendig gestalteten Themenwelten. Die sind der natürlichen Umgebung der Tiere nachempfunden, bieten den Bewohnern jedoch auch Rückzugsmöglichkeiten. Großes Augenmerk wird im Erlebnis-Zoo auf den Artenschutz gelegt, zu dem vielfältige Projekte laufen.

Hamburg und die Nordsee 17:30

Hamburg und die Nordsee: Große Stadt und weite Küste

Land und Leute

Den Norden erleben mit Elbflair oder mit Meeresbrise. Maritime Typen treffen handfeste Hanseaten. In der Sendung werden Ausflugstipps gegeben und spannende Lebensgeschichten erzählt - mit viel Sehnsucht nach Meer. So wie die von Hakan Henken, dem Campingplatzbetreiber in Fedderwardersiel, Yanet Ramos, der spanischen Fitnesstrainerin auf Juist, und den ehrenamtlichen Schiffsansagern in Cuxhaven. Und es gibt Geschichten mit viel Liebe zur großen Stadt Hamburg, in der regelmäßig das Partyschiff "Hedi" ablegt, Mutter und Tochter ihre kleine Seebar betreiben und wo Brian Bojsen in der Hafencity auf seinem schwimmenden Restaurant dänische Spezialitäten zubereitet. Es sind die großen und die kleinen Erlebnisse, die in dieser Sendung im Fokus stehen - fröhlich, skurril, spannend: ob in der trubeligen Weltstadt Hamburg oder an der weiten Nordseeküste.

Nordtour 18:00

Nordtour

Tourismus

DAS! Rote Sofa 18:45

DAS! Rote Sofa

Dokumentation

Exakt 127.000 Follower versammelte Dr. Shiwa Soukou zuletzt auf ihrem Instagram-Kanal. Anzubieten hat die Biologin dort etwas, das die Menschheit seit Anbeginn ihrer Existenz durchweg bewegt: Putzen. In kurzen Videos widmet sie sich den traditionellen wie vielfältigen Problemzonen des Haushalts, sei es Kühlschrank, Toilette oder Klo. Sie identifiziert souverän hygienische Vollkatastrophen - die auch mal krank machen können - und führt das schaudernd-staunende Publikum an schmutzige Orte daheim, von denen die wenigsten jemals gehört haben dürften. Wie endlich wieder reine Ordnung in die Bude kommt und wie am effektivsten gefeudelt wird, das alles erklärt uns Dr. Shiwa Soukou. Und dann gibt es auch keine Ausrede mehr für Frühjahrsputz-Muffel.

buten un binnen | regionalmagazin 19:30

buten un binnen | regionalmagazin

Regionalmagazin

Das bewegt Bremen, Bremerhaven und das Umland - das Regionalmagazin greift das auf, worüber die Menschen in der Region sprechen. Hier gibt es politische Diskussionen, Berichte über gesellschaftliche Ereignisse, Reportagen aus dem Leben, kritische Interviews, Kultur und Musik. Auch der Sport kommt nicht zu kurz. Von Montag bis Freitag immer mit der Wochenserie. buten un binnen informiert und unterhält zum Feierabend.

Tagesschau 20:00

Tagesschau

Nachrichten

Die Nachrichten der ARD

André Rieu - Das große Open-Air-Konzert 2025 20:15

André Rieu - Das große Open-Air-Konzert 2025: Aus Maastricht

Konzert/Musik

Der Walzerkönig ist zurück! Auch im Sommer 2025 verwandelte André Rieu den historischen Vrijthof-Platz in Maastricht in einen festlichen Open-Air-Konzertsaal. Gemeinsam mit seinem berühmten Johann Strauss Orchester bot der niederländische Weltstar erneut ein buntes Programm bestehend aus Walzern, Arien aus Opern und Operetten, Musicals, Filmmusik und modernen Evergreens - gespickt mit überraschenden Momenten und viel Charme. Über 150.000 Fans aus 100 Ländern erlebten diesen Sommer diesen Event voller Lebensfreude, der weit über das klassische Konzerterlebnis hinausgeht. Zu den zahlreichen Stargästen gehörten 2025 die Platin Tenors, die junge Sängerin Emma Kok mit dem "Earth Song" von Michael Jackson und "Voilà" von Barbara Pravi, Los del Rio mit ihrem Welthit "Macarena", internationale Sopranistinnen und 300 Tanzpaare, die mit einer einzigartigen Darbietung von Johann Strauss' herrlichem Walzer "Rosen aus dem Süden" die Zuschauer begeisterten. Man darf sich auf einen unvergesslichen Abend freuen!

Schlager! - Viel mehr als nur Musik 22:30

Schlager! - Viel mehr als nur Musik: Glücksgefühle über Generationen

Dokumentation

Geliebt, gehasst, geduldet: Wohl niemanden lässt der Schlager gleichgültig. Schlager polarisiert und ist dennoch eine der populärsten und kommerziell erfolgreichsten Musikrichtungen im deutschsprachigen Raum. Und das seit Jahrzehnten. Fans finden sich in allen Generationen. Die großen Hits haben sich ins kollektive Gedächtnis gebrannt und sind bis heute auch immer ein Spiegel der gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen in Deutschland. Was macht den deutschen Schlager so beliebt, wie hat er sich im Laufe der Jahre verändert, sich immer wieder dem Massengeschmack angepasst, sodass er heute als völlig "entstaubt" gilt? Antworten darauf gibt dieser Film von Cornelia Quast. Heutzutage füllen die großen Stars der Branche wie Helene Fischer, Andrea Berg oder Roland Kaiser locker ganze Stadien. Große Fernsehshows wie "Schlagerboom" in Das Erste oder "Die Giovanni Zarrella Show" im ZDF vereinen ein riesiges Publikum. So gut lief es nicht immer für den deutschen Schlager, in den vergangenen Jahrzehnten gab es gute und schlechte Zeiten. In den 1960er-Jahren dominierten vor allem deutschsprachige Lieder die Hitparaden. Herzschmerz, Ferne und Heimat waren die großen Sehnsuchtsthemen. Der Österreicher Freddy Quinn ist ein Idol dieser Jahre. Und überhaupt gab es viele damals sogenannte Gastarbeiter mit "exotischem" Flair im Schlagerbereich wie Rita Pavone, Peggy March, Gitte, Julio Iglesias oder Roger Whittaker, die zum Teil nicht einmal wussten, worüber sie da genau sangen. Bei der Jugend galt Schlagermusik damals aber zunehmend als spießig und bieder. Heute kaum vorstellbar, dass ein Lied wie "Schuld war nur der Bossa Nova" zeitweilig auf den Index geriet und nicht gespielt wurde. Warum? Weil Sängerin Manuela davon sang, dass "die kleine Jane" erst am nächsten Morgen nach Hause kommt. Englischsprachige Popmusik hatte zunehmend vor allem junge Fans. Und viele der großen Schlagerhits der 1970er-Jahre waren Coverversionen von erfolgreichen internationalen Songs, die auf Deutsch vertont wurden, wie z. B. "Ein Bett im Kornfeld" von Jürgen Drews oder Howard Carpendales "Ti amo". In den 1980er-Jahren machte die deutlich "coolere" Neue Deutsche Welle dem klassischen Schlager das Leben in den Hitparaden schwer. Der unvergessene Dieter Thomas Heck sagte in seiner "Hitparade" tapfer "schräge" Bands an und Hubert Kah im Nachthemd sorgte bei seinem Auftritt für Gelächter. Bis auf wenige Ausnahmen waren die etablierten Schlagersängerinnen und -sänger für viele Jahre abgemeldet. Erst in den 1990er-Jahren eroberte der Schlager Terrain zurück. Seltsamerweise rückte er wieder in den Fokus der jungen Generation durch Künstler wie Guildo Horn und Dieter Thomas Kuhn, die auf halbironische Weise den Kulthits der 1970er-Jahre neues Leben einhauchten und junge Leute wieder zum Tanzen brachten. Die Popmusik nahm ab den 2000er-Jahren immer größeren Einfluss auf den Schlager und eine der "Königinnen" des Genres, Andrea Berg, feierte ihre ersten großen Erfolge. Interessanterweise verbreitete sich ihr Superhit "Du hast mich tausendmal mal belogen" über Mallorca und den Ballermann in die deutschen Wohnzimmer. Partyschlager vom Ballermann stürmen bis heute die deutschen Charts. Bestes Beispiel "Layla" von DJ Robin und Schürze, der erfolgreichste deutschsprachige Song 2022. Und einer der bekanntesten Vertreter dieser Szene, Mickie Krause, ist mittlerweile gern gesehener Gast in den großen Schlagershows. Und dann kam eine junge Sängerin und machte alle "Atemlos", inklusive den deutschen Fußballweltmeister 2014: Helene Fischer. Schlager oder besser Popschlager ist heutzutage aus den deutschen Charts nicht mehr wegzudenken. Der Beat ist gut hörbar, die Texte handeln immer noch oft von Liebe. Herz reimt sich immer noch auf Schmerz. Aber inzwischen dürfen sich Männer, Frauen und Diverse alle bunt durcheinander von ganzem Herzen lieben. Da hat sich doch was getan!