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TV Programm für Radio Bremen am 06.04.2026

Mein Norden 04:40

Mein Norden

Dokumentation

Die Nordreportage 04:55

Die Nordreportage: Ran an den Spargel - Stechen, Schälen, Servieren

Reportage

Für zwei Familienbetriebe in Niedersachsen geht es rund: auf dem Feld und in der Küche. Denn die Spargelzeit ist die Hauptsaison in ihrem Geschäft. Der Spargelanbaubetrieb von Familie Oldenburg aus Steyerberg ist für Ernte der weißen Stangen mit der ganzen Familie und 20 Erntehelferinnen im Einsatz. Von frühmorgens bis spätabends ernten sie weißen und grünen Spargel. Dieser wird vor Ort auch sortiert und verkaufsfertig gemacht. In diesem Jahr ist Juniorchefin Kerstin besonders gespannt, welche Erträge eine neue Fläche bringt und wie sich ihr Purpurspargel entwickelt hat. Ihren Spargel verkaufen sie nicht nur im eigenen Hofladen und auf dem Markt, sondern liefern ihn auch aus. Unter anderem an den Familienbetrieb der Keithans. In ihrer Gaststätte finden zur Spargelzeit große Events statt, wie zum Beispiel das große Spargelbüfett am Muttertag. Dann dreht sich alles um den Spargel. Diese Veranstaltungen brauchen die Keithans auch, denn ihre Gaststätte liegt mitten im Nirgendwo. Auch bei den Keithans ist bereits die nächste Generation am Start. Und nur mit solchen Aktionen kann der Juniorchef den Familienbetrieb auch zukunftsfähig machen. "Die Nordreportage" begleitet den Gastronomiebetrieb der Keithans und den Spargelanbaubetrieb der Oldenburgs während der stressigsten Zeit des Jahres und erlebt mit, welche Arbeiten und Anstrengungen unternommen werden müssen, bis das köngliche Gemüse, wie Spargel auch genannt wird, endlich auf dem Teller liegt.

Die Nordreportage 05:25

Die Nordreportage: Hofgeschichten

Reportage

Geflügelzüchterin Christine Bremer muss ihren Puten auf der Wiese neues Trinkwasser bringen. Da es vom Dorf Kölau (Niedersachsen) keine Leitungen bis hin zur Waldwiese gibt, transportiert Christine den Wassertank mit dem Trecker zu den Puten. Dort angekommen, erfreut sie sich an der Entdeckerlust ihrer Tiere. Denn sofort erobern die Puten den Trecker. Für sie ein deutliches Zeichen, dass Puten sich auch in der Höhe wohlfühlen. Auf dem Hof in Sophienhof (Mecklenburg-Vorpommern) ist Karsten Dudziak auf Verpflegungstour zu seinen Rindern. Weil seine Herden im Winter kaum Futter auf den Weiden finden, muss er sie täglich versorgen. Gleichzeitig sieht er nach, ob es allen gut geht. Die meisten seiner Mitarbeitenden sind noch im Urlaub, deshalb muss der Chef allein arbeiten. Aber das macht er - trotz Mehrarbeit - gerne. Auf Hof Thudt im Vorharz müssen die Weinreben zurückgeschnitten werden. Der Rebschnitt im Winter ist entscheidend für die kommende Ernte. Winzer Hendrik Klingsöhr zeigt seinem Freund und Geschäftspartner Steffen Thudt wie es geht. Jede einzelne Pflanze muss individuell betrachtet und entsprechend bearbeitet werden. Eine ganz neue Aufgabe für den Landwirt Steffen. Der sitzt eigentlich am liebsten auf seinem Trecker und betreibt Ackerbau. In Hamburg-Altengamme beginnt die Tulpensaison. Dafür braucht Jens Wöbb seine Transportkarre. Aber ein Reifen ist platt. Sachen reparieren ist ein Hobby von ihm, sagt der Blumengärtner. Also macht er sich gut gelaunt an die Arbeit. Am liebsten möchte er den Schlauch flicken und keinen teuren neuen einziehen. Nur will sich das Loch im Schlauch trotz akribischer Suche nicht zeigen.

Elefant, Tiger & Co. 05:55

Elefant, Tiger & Co.: Eier, wir brauchen Eier!

Zoo-Doku

Affen: in Osterlaune? Menschenaffen sind neugierig, lernfähig, verspielt und sie langweilen sich nicht gern. Das gilt für alle vier Arten der im Pongoland lebenden Primaten. Jedes Jahr zu Ostern geben sich die Pfleger daher besonders viel Mühe, um ihre eindrucksvollen Schützlinge sinnvoll zu beschäftigen. So ist schon vor Wochen bereits die Produktion von circa 120 selbst gebauten Piñatas angelaufen, in diesem Fall Pappmaché-Eier, die man mit allerlei Leckerlis füllen und anschließend verschließen kann. Nicole Romanowsky und Daniel Geissler sind noch mit den letzten Exemplaren beschäftigt, bevor bei den Orang-Utans bereits die ersten Eier versteckt werden sollen. Was wohl der Chef der Orangs mit diesen Kunstwerken anstellen wird? Löwen: Thüringer Waldluft Nach seinem Bruder Amaru verlässt nun auch Löwenjunge Bahati seinen Leipziger Geburtsort. Das neue Zuhause ist der Thüringer Waldzoo Gera. Dort soll Bahati mittelfristig mit zwei Gefährtinnen vergesellschaftet werden, nicht zur Zucht, wohl aber für Spaß, Spiel und Sozialverhalten. Doch vor diesem Ziel liegt ein schwieriger Weg: Trotz geglückter Generalprobe muss es zunächst einmal gelingen, Bahati möglichst ohne Narkose in seine Transportkiste zu locken. Wochenlang hat Janine Bürger mit viel Geduld auf diesen Tag hintrainiert. Anschließend wird Bahati zum ersten Mal in seinem Leben Autofahren, um schließlich in einer ganz neuen Umgebung wieder auszusteigen. Wird dieser Plan ohne Blessuren aufgehen? Elefanten: Familientag im Schwimmbad Große Tiere machen große Misthaufen. Elf große Tiere machen elf große Misthaufen. Daher müssen die Elefantenpfleger jede Woche auch das Badebecken auf der Innenanlage des Tempels Ganesha Mandir von mehreren Hundert Kilogramm Schmutz befreien. Belohnt wird diese anstrengende Arbeit am folgenden Morgen, wenn sich die ganze Herde wieder in kristallklares Wasser stürzen darf und dabei spektakuläre Anblicke bietet. Wer von den elf Dickhäutern ist denn nun die größte "Wasserratte"?

Wie geht das? 06:20

Wie geht das?: Ostereier für den Norden

Infomagazin

Jedes dritte Ei in Deutschland stammt von Legehennen in Niedersachsen. Vor allem zu Ostern herrscht auf den Höfen und in den Färbereien Hochbetrieb. Die Firma Waden in Prinzhöfte verziert allein fürs Osterfest etwa 40 Millionen Eier. Bis zu 40.000, zumeist weiße Eier, können von Mensch und Maschine in der Stunde "bemalt" werden, dank "Vier-Farben-Dusche" und "Eiertanz im Paternoster". Zu Ostern sind auf der Geflügelfarm von Carsten Poppe in Frankenfeld vor allem die jungen Hennen im Legestress. Ab der 20. Lebenswoche haben ihre Eier die härteste Schale, ab der 30. Woche ist die Legeleistung am besten. Nach dem ersten Lebensjahr sind ihre Eier dann in der Regel zu groß und die Eierschale zu porös für die Färbereien. Die Industrie setzt vor allem auf Bodenhaltung. Gefärbte Bioeier haben sich für die Branche in der Vergangenheit nicht gelohnt. Die Farben der Ostereier gelten als Lebensmittel und unterliegen daher einer strengen EU-Verordnung. Das Mindesthaltbarkeitsdatum ist auf den bemalten Schalen nicht mehr zu erkennen. Deshalb kontrolliert der Verbraucherschutz jedes Jahr Stichproben in seinem Braunschweiger Labor. Bei Familie Stütze aus Hasbergen stolziert eine Besonderheit durchs Gehege: Die dort gehaltenen Hennen legen Eier, die von Natur aus bunt sind. Aber warum werden Eier überhaupt bemalt zu Ostern? Zum einen färbten die Christen im frühen Mittelalter Eier rot, um an die Leiden Jesu zu erinnern. Zum anderen wurden die Eier je nach Legezeit farblich markiert, die Farbe war so etwas wie ein historisches Mindesthaltbarkeitsdatum. Proteinbombe, Kunstwerk und Symbol der Auferstehung: Im Osterei steckt viel mehr, als viele Menschen wissen. Diese Reportage aus der Reihe "Wie geht das?" begleitet Ostereier auf ihrem Weg vom Hühnerstall zum Supermarktregal.

Die Fallers - Eine Schwarzwaldfamilie 06:50

Die Fallers - Eine Schwarzwaldfamilie: Kutschfahrt

Familienserie

Nachdem Johanna wegen der Dresden-Reise so niedergeschlagen ist, möchte Hermann sein Blümle überraschen. Eine Widerrede duldet er nicht: Johanna muss mitkommen und hat nicht die geringste Ahnung, was passieren wird. Hermann überrascht seine Frau bei strahlendem Sonnenschein mit einer Kutschfahrt durch den Schwarzwald. Dass ihr Brummel so sentimental sein kann, hätte Johanna nicht gedacht. Es gibt nach all den Jahren noch Seiten an ihm, die sie noch nicht kennengelernt hatte. Ein harmloser Kuss führt fast zum Abbruch des Ausflugs. So wie es aussieht, scheint im Rathaus endlich einmal wieder ein ruhiger Tag anzustehen. Nach dem ganzen Chaos in den letzten Wochen freut Frau Heilert sich am meisten darüber. Dann erleben sie und ihr Chef eine gewaltige Überraschung. Also Toni nach langer Zeit wieder im Löwen auftaucht, ist der Stammtisch zu seiner großen Verwunderung noch leer. Eigentlich ist's ihm gerade auch ganz Recht so. Tu, der sich ehrlich freut, den Sägewerker wieder zu sehen, ist der einzige, dem Toni von seiner neuen Arbeit erzählt. Und da Toni weiß, dass auch Geheimnisse bei Tu gut aufgehoben sind, vertraut er ihm eins an.

Einfach genial! 07:20

Einfach genial!: Die Erfindersendung - Einfach genial

Infomagazin

Mehr Muskeln durch Musik: Leipziger Wissenschaftler macht Training effektiver Mit der musikalischen Erfindung des Wissenschaftlers Tom Fritz aus Leipzig soll das Muskeltraining effektiver werden. Er hat einen Sensor entwickelt, der an herkömmlichen Sportgeräten angebracht wird und mit einer Musiksoftware verbunden ist. Mit dieser speziellen Technik wird die Musik durch die eigene Bewegung gesteuert: Je mehr man sich beim Training anstrengt, desto mehr Instrumente kommen hinzu. Durch Bewegung können Sportler und Fitnessfans so zu Komponisten ihrer eigenen Musik werden. Auf diesem Weg soll die Erfindung viel schneller zu einem Ekstasezustand, dem sogenannten Runner`s High, führen, als das bei herkömmlichem Training der Fall ist. Spaß, Motivation und Leistung beim Sport sind für Tom Fritz allerdings nicht alles: Er hofft, künftig auch chronischen Schmerzpatienten mit seiner Idee wieder zu mehr Bewegung zu verhelfen. Vom Wissenschaftler zum Start-up-Gründer, der Weg ist für Tom Fritz nicht immer einfach: Seit über zehn Jahren arbeitet er an der Idee. Kann die sensorgesteuerte Musik-App das nächste große Ding auf dem Fitnessmarkt werden?

Zur Feier des Tages 07:45

Zur Feier des Tages: Ostern

Brauchtum

Das Osterfest ist der Höhepunkt des Kirchenjahres. An Ostern feiern Christinnen und Christen die Auferstehung Jesu. Die Leidens- und Fastenzeit endet, die Freudenzeit beginnt. Ein wichtiges Symbol in der Osterzeit ist das Licht. Es heißt: "Christus ist das Licht der Welt" und wird mit der Flamme der Osterkerze in die Kirche hineingetragen. Doch was heißt das alles eigentlich für die Menschen heute? Sie suchen Ostereier, stehen am Osterfeuer oder backen vielleicht ein Osterlamm. Mit der religiösen Bedeutung können immer weniger Menschen etwas anfangen. Das Format "Zur Feier des Tages" erzählt die ganz persönlichen Geschichten von Menschen, die den Sinn der großen christlichen Feiertage für sich ganz individuell leben. Auferstehung als Neuanfang, Aufbruch in eine neu gewonnene Freiheit, mit Herausforderungen umgehen. Und schnell wird klar: Der österliche Gedanke ist heute genauso aktuell wie damals.

Hamburg und die Nordsee 08:15

Hamburg und die Nordsee: Lust auf Frühling

Land und Leute

Den Norden erleben - mit Meeresbrise oder Elbflair. Diese Sendung macht Lust auf Frühling, gibt Ausflugstipps und erzählt spannende Lebensgeschichten. Eine Nationalparkrangerin in Butjadingen, die eigentlich Landwirtin in der Schweiz werden wollte, aber aus Liebe zur Nordsee zurück an die Küste gekommen ist. Ein leidenschaftlicher Fischbrötchenverkäufer in Dangast, der für seine Kundschaft immer einen guten Spruch parat hat. Und eine Fischerfamilie in Norddeich, die auf ihrem Kutter auch Urlaubsgäste mitnimmt. Maritime Liebe auch in der großen Freien und Hansestadt: Ein Amphibienbusfahrer taucht in die Elbe ein und nimmt Touristen mit auf eine ungewöhnliche Stadtkreuzfahrt. Auf einem historischen Hochseekutter im Museumshafen Oevelgönne lernen Landratten bei einem Schnupper-Törn das Segeln. Und im Teehaus von Planten un Blomen gibt es passend zum Frühlingstart brasilianisches Tanzvergnügen. Der Film zeigt handfeste Hanseaten und maritime Küstentypen für Inspirationen aus der Weltstadt und Momente zum Durchatmen an der weiten Nordseeküste.

Das Traumhotel 08:45

Das Traumhotel: Marokko

Als Markus Winter von einer anstrengenden Reise zurückkehrt, wartet seine Tante Dorothea von Siethoff mit einer Hiobsbotschaft: Der Siethoff-Hotelgruppe droht eine feindliche Übernahme. Zwar gelingt es Markus, die Hauptaktionäre auf seine Seite zu ziehen - doch zum Feiern bleibt keine Zeit: Markus erleidet einen Schwächeanfall. Der Arzt stellt den gestressten Manager vor die Wahl: Entweder er gönnt sich eine längere Auszeit, oder er wird bald ernste Gesundheitsprobleme bekommen. Winter fliegt nach Marrakesch, um als Gast im eigenen Luxushotel einmal richtig auszuspannen. Seine Tochter Leonie arbeitet dort als stellvertretende Direktorin und hat bereits die schönste Suite für ihren Papa reserviert. Allerdings weiß Markus nicht, dass auch seine Exfrau, Leonies Mutter Gabrielle, im Hotel zu Gast ist. Seit der schwierigen Trennung haben die beiden sich nicht mehr gesehen, und Leonie fürchtet, dass bei einer Begegnung alte Konflikte aufbrechen könnten. Zugleich hat die junge Frau mit eigenen Beziehungssorgen zu kämpfen: Immer häufiger kommt es mit ihrem Freund Ahmed zu Spannungen. Schließlich zieht der gekränkte Ahmed aus, nicht ahnend, welchen Grund Leonies plötzliche Launenhaftigkeit wirklich hat. Unterdessen braut sich über dem Hotel ein dramatisches Unheil zusammen: Die Direkorin Jamila erfährt, dass das Grundstück, auf dem die Anlage steht, angeblich nicht rechtmäßig erworben wurde. Doch ein neuer Vertrag und eine Nachzahlung in Millionenhöhe würde die Siethoff-Gruppe ruinieren. Dorothea reist umgehend nach Marokko um das Schlimmste abzuwenden. Der gesundheitlich angeschlagene Markus soll nichts von dem Problem erfahren. Bald aber zeigt sich, dass nur sein Geschick und sein untrüglicher Spürsinn die existentielle Bedrohung abwenden können.

Papa und die Braut aus Kuba 10:15

Papa und die Braut aus Kuba

TV-Komödie

Wie verwandelt kehrt Clemens Filzhofer (Walter Kreye) von einem Kuba-Urlaub zurück, den ihm seine Kinder zum Siebzigsten geschenkt haben. Den Grund für die neue Lebenslust hat der Witwer gleich mitgebracht: die temperamentvolle Esperanza (Isabelle Redfern). Seiner erstaunten Familie teilt er mit, dass sie schon bald heiraten möchten. Von Ruhestand und Altenteil keine Rede - Clemens startet in seinen zweiten Frühling! Bei Sohn Peter (Johann von Bülow) und Tochter Martina (Annika Kuhl) stößt das auf wenig Begeisterung. Er möchte endlich die Firma übernehmen, sie keine fast Gleichaltrige als Frau ihres Vaters. Insgeheim hatten Angehörige und Bekannte damit gerechnet, dass er die unverheiratet gebliebene Agnes (Lisa Kreuzer) vor den Altar führt. Schließlich ist die beste Freundin der verstorbenen Mutter längst ein Teil der Familie. Zwar liegt sie auch Clemens am Herzen, Augen hat er aber nur für Esperanza. Im Rekordtempo stellt der gewiefte Macher alle Weichen für die Traumhochzeit, die seine Kinder verhindern wollen. Sie trauen den Absichten der Braut nicht und fürchten um den Familienbesitz. Während Clemens großzügig Geschenke macht, denkt Esperanza viel an die eigene Familie, die bisher von ihrem Einkommen als Reiseführerin in Havanna lebte. Als sie mit jemandem auf Kuba telefoniert, hört Enkelin Sabrina (Ella-Maria Gollmer) zufällig etwas, das in die böse Ahnung ihres Vaters passen könnte. Die Teenagerin selbst hat ebenfalls ein Geheimnis, das sie bisher nicht sagen konnte.

Mit dem Postschiff durch die Südsee 11:45

Mit dem Postschiff durch die Südsee: Von Tahiti zu den Marquesas-Inseln

Land und Leute

Mitten im größten Ozean der Welt, dem Pazifik, liegt Französisch-Polynesien. Eine Ansammlung von Inseln und Atollen, die sich über riesige Distanzen erstreckt. Inseln wie Tahiti und Bora-Bora sind der Inbegriff von Südsee und einem unbeschwerten Leben. Fernab der bekannten Hauptinsel Tahiti befinden sich die Marquesas: ein Inselarchipel mit einer atemberaubenden Landschaft voller rauer Schönheit, schroffer Felsen und naturverbundenen Bewohnern. Um die Menschen auf diesen abgelegenen Inseln mit allem zu versorgen, was sie nicht selber herstellen können, macht sich alle zwei Wochen die "Aranui", ein kurioser Zwitter aus Fracht- und Kreuzfahrtschiff, auf den weiten Weg durch das unendliche Blau des Pazifischen Ozeans. Kochen zwischen Haien und Touristen Der erste Stopp der "Aranui": das Tuamotu-Archipel, auf halber Strecke gelegen. Hitirere Raioaoa wartet schon sehnsüchtig auf die Ankunft des Fracht- und Kreuzfahrtschiffs. Als Köchin der einzigen Pension des Dorfes Fakarava ist sie auf die Lieferungen der "Aranui" angewiesen. Frische Lebensmittel wie Obst und Gemüse bekommt sie nur aus Tahiti, da der Boden auf Tuamotu fast gänzlich aus Koralle besteht. Dafür mangelt es nicht an Fisch, den sie in ihrer malerischen Außenküche auf einem Steg zubereitet. Doch nicht nur bei den Gästen ist ihr Essen beliebt. Denn die Haie, die den Küchensteg stets umkreisen, können es kaum erwarten, dass Hitirere die Fischabfälle ins Meer wirft. Dann schnappen sie sofort zu: eine etwas andere Biotonne. Das Seefahrervolk Für Teki Tautetua ist das Leben auf See eine Art zu Hause. Er ist einer der dienstältesten Crew-Mitglieder auf der "Aranui". 1400 Kilometer pro Strecke, was für die Touristen an Bord eine außergewöhnliche Reise über den größten Ozean der Welt bedeutet, ist für Teki Alltag. Die Liebe zum Meer wurde ihm in die Wiege gelegt. Von seinem Urgroßvater bis hin zu seinem Vater fuhren alle zur See. Teki trat in die Fußstapfen seiner Urahnen, die sich als erstes Volk aufmachten, um den Pazifik zu erkunden. So entdeckten und besiedelten sie den Teil des Pazifiks, der heute als polynesisches Dreieck bekannt ist und sich von Hawaii über Neuseeland bis hin zu den Osterinseln erstreckt. Ein wahres Seefahrervolk. Die Marquesas: ein Paradies zwischen Globalisierung und Tradition 540 Seemeilen vom Tuamotu-Archipel: die Marquesas, ein größtenteils unberührtes Naturparadies mit dichtem Wald, hohen Basaltkegeln und einer tosenden Meeresbrandung. Auch hier, in einer der abgelegensten Regionen der Erde, hat die Moderne längst Einzug gehalten. Doch die meisten Marquesianer haben auch in Zeiten der Globalisierung ihre Traditionen nie aus dem Blick verloren. Wie zum Beispiel Tefa Yuen. Zwischen den Steinskulpturen und Tempelruinen Hiva Oas lebt er als Imker und Wildschweinjäger. Die tiefe Verbundenheit zur Natur gibt er auch an seine Kinder weiter. Das Tapa-Kunsthandwerk Fatu Hivas In der kleinen, felsigen Bucht Fatu Hivas wird die "Aranui" schon sehnsüchtig erwartet. 300 Säcke Kies sollen geliefert werden, um die einzige Straße der Insel auszubauen. Das Problem ist nur, dass die Insel keinen einzigen Kai besitzt, an dem das Schiff anlegen könnte. So muss unter Leitung von Roger Halua ein Lastkahn zu Wasser gelassen werden, um die tonnenschweren Kiessäcke an Land transportieren zu können. Ein waghalsiges Unterfangen, denn das Wetter kann hier extrem schnell umschlagen. Fernab des Hafens und des dörflichen Trubels lebt Sara Vaki. Sie beherrscht die uralte Kunst, aus Baumrinden Stoff herzustellen: Tapa. Durch Klopfen, Schlagen und Verfilzen fertigt sie aus Rindenbast aus der Borke bestimmter Bäume Stoffe, die sie anschließend kunstvoll bemalt. Eine Tradition in der ganzen Südsee: Schon Captain James Cook, der erste Europäer, der diesen Teil des Erdballs befuhr, erhielt Tapa-Stoffe als Gastgeschenk, die er zeitlebens in seinem Besitz hatte.

Mit dem Postschiff durch die Südsee 12:30

Mit dem Postschiff durch die Südsee: Von den Marquesas-Inseln nach Bora Bora

Land und Leute

Die "Aranui", ein kurioser Zwitter aus Fracht- und Kreuzfahrtschiff, sorgt dafür, dass die Menschen der abgelegenen Inseln mit den Gütern versorgt werden, die sie für das alltägliche Leben benötigen. Nach einer Woche durch das unendliche Blau des Pazifischen Ozeans erreicht das Schiff die Insel Ua Huka im Norden des Marquesas-Archipels. Zwar hat die Crew der "Aranui" die Bucht dieser isolierten Insel schon unzählige Male angesteuert, aber es ist jedes Mal aufs Neue eine Herausforderung. Die Strömung droht das Schiff an die Steilküsten der Bucht zu drücken. Die Crew muss es mit riskanten Manövern in der Bucht vertäuen, bevor sie die Waren an Land bringen kann. Genauso wild wie die See vor Ua Huka ist die Insel selbst. Dicht bewaldete Gebirge wechseln sich ab mit weiten Steppen. Hier ist Vohi Brown zu Hause, der mit seiner Familie auf Ua Huka die heimischen Wildpferde fängt und zähmt. Das geschieht auf eine überlieferte Weise, die Tradtion des Wildpferdfangs wird von Generation zu Generation weitergegeben. Vohi ist jetzt der Lehrmeister seiner Kinder. Das kleinste Gefängnis Frankreichs Zurück auf der "Aranui" geht es weiter zur benachbarten Insel Noku Hiva. Sie ist leichter anzusteuern als Ua Huka, aber auch sie darf mit ihren steil abfallenden vulkanischen Klippen nicht unterschätzt werden. Vom kleinen Fischereihafen gelangt man zu einem echten Kuriosum: Hier, am Ende der Welt, findet sich das kleinste Gefängnis Frankreichs. Mit seinen drei Wärtern und vier Insassen wirkt das polynesische Zuchthaus eher idyllisch. Zäune und Gitter sucht man hier vergeblich, stattdessen ist das Gebäude von Bananenstauden umgeben. Es ergreift aber niemand die Flucht, Wärter und Gefangene pflegen einen respektvollen Umgang, der sogar eine gelegentliche Partie Boule erlaubt. Gefängnis auf marquesianische Art. Von Delfinen und Haien Auf dem Weg vom Marquesas-Archipel nach Bora-Bora steuert die "Aranui" ein weiteres Mal das Tuamoto-Archipel an. Die Unterwasserwelt vor den Riffen der polynesischen Insel Rangiroa ist ein Tummelplatz für Delfine. Doch Delfinforscherin Pamela Carzon hatte auf ihren letzten Tauchgängen trotzdem kein Glück. Das soll sich an diesem Tag ändern. Mit ihrem Forschungskollegen macht sie sich auf den Weg, um bestimmte Verhaltensweisen der faszinierenden Meeressäuger zu analysieren. Während die kleine Expedition noch auf der Suche nach Delfinen ist, machen sich zwei Harpunenfischer in einer benachbarten Bucht bereit. Harpunenfischen liegt den Bewohnern im Blut, es ist eine Art Nationalsport in Polynesien. Viele Inselbewohner können schwimmen, bevor sie laufen können. Die Jagd mit Harpunen ist aber trotzdem nichts für schwache Nerven, denn die vielen Haie machen den Fischern gerne die frische Beute strittig. Bora-Bora: Die Perle des Pazifiks Die "Aranui" steuert ihr letztes Ziel dieser 3000 Kilometer langen Reise durch den Pazifik an: Bora-Bora. Schon der erste Anblick von Weitem entspricht allen Südseeklischees: eine türkisblaue Lagune mit vereinzelten kleinen Inseln, umringt von weißen Stränden. Die Bewohner wissen, was für einen Schatz es hier zu schützen und zu bewahren gilt. Wenn Yann Chung morgens zur Arbeit fährt, ist das eine Szene wie aus dem Spielfilm. Er durchquert die türkis schimmernde, glasklare Lagune mit einem Va`a, einem Auslegerpaddelboot. Yann hat sich vom Gepäckträger zum Kapitän hochgearbeitet und steuert für Touristen den ersten Elektro-Katamaran durch die Lagune. Ein wichtiger Schritt in Richtung Nachhaltigkeit und zum Schutz des fragilen Ökosystems. Die "Aranui" verlässt Bora-Bora wieder in Richtung Heimathafen Papeete auf Tahiti und hat eine Rundfahrt von über 3000 Kilometern hinter sich. Die vordere Frachtschiffhälfte ist vollgepackt mit Waren aus den abgelegenen Inseln Französisch-Polynesiens. Die Reisenden in der hinteren Kreuzfahrtschiffhälfte haben noch viel mehr im Gepäck: unvergessliche Momente und Erinnerungen.

Die Piratinnen - Ein Leben in Freiheit 13:15

Die Piratinnen - Ein Leben in Freiheit

Dokumentation

Im "goldenen" Zeitalter der Piraterie, am Ende des 17. und 18. Jahrhundert, hatten viele Frauen nur begrenzte Möglichkeiten, die sich zwischen Heirat, Kirche oder Prostitution bewegten. Doch Marie-Anne Dieu-Le-Veut, Mary Read, Anne Bonny und Louise Antonini wurden Piratinnen. Jede von ihnen trat auf ihre Weise aus dem Schatten der Männer und schrieb ihre eigene Legende. Marie-Ann Dieu-Le-Veut erlangte als Königin der Freibeuter von Santo Domingo Berühmtheit. Mary Read gab sich als Mann aus, um in See zu stechen und zu kämpfen. Dabei lernte Read eine weitere furchtlose Entdeckerin der Meere kennen: die temperamentvolle Anne Bonny. Louise Antonini kämpfte als Piratin an der Seite der Sklaven für deren Freiheit. Diese vier Frauen brachen mit gesellschaftlichen Konventionen, patriarchalen Strukturen und den westlichen Kolonialmächten. Sie bereisten fremde Länder, griffen zu Waffen, befehligten eigene Mannschaften und schreckten vor nichts zurück. Ihre einzigartigen Abenteuer zogen sich über eineinhalb Jahrhunderte karibischer Geschichte - von der Gründung der ersten Handelsposten auf Tortuga über den Untergang der berüchtigten Piratenrepublik Nassau bis zur Unabhängigkeit Haitis. Der Dokumentarfilm "Die Piratinnen - ein Leben in Freiheit" lässt die Geschichten dieser Pionierinnen der Seefahrt aufleben und wirft dabei ein faszinierendes Licht auf eine Zeit, für die immer noch Männer wie Blackbeard oder John Rackham bekannt sind. Lebendig und fesselnd zeigt der Film ein bislang wenig beachtetes Kapitel der Geschichte der Piraterie.

Nordtour unterwegs - Glamping, wilde Tiere und salzige Brise 14:45

Nordtour unterwegs - Glamping, wilde Tiere und salzige Brise: Besonders übernachten in Niedersachsen

Tourismus

Reporter Peter Jagla entdeckt und testet besondere und kuriose Übernachtungsmöglichkeiten in Niedersachsen. Ein klitzekleiner Schlafstrandkorb ohne Dusche am grünen Strand von Otterndorf, unter Wölfen im Baumhaus mit Whirlpool, Bodenheizung und Kaffeevollautomat in Dörverden, nachts ganz allein im Museum in Nordholz, unter freiem Sternenhimmel hoch oben über den Dächern Goslars auf einem 500 Jahre alten Wachturm. In der Villa Charlotte taucht er ein in die Gründerzeit der 19. Jahrhunderts. Welche Herberge überzeugt ihn am Ende? Vielleicht die günstige Übernachtung in der mongolischen Jurte in Wietzen oder die teure und exklusive Nacht im Wolfsgehege? Und schmeckt der Wein aus der Flasche genauso wie aus dem Glas? In der "Nordtour unterwegs" nimmt Peter Jagla die Zuschauer*innen mit auf eine Übernachtungsreise zu besonderen und kuriosen Orten in Niedersachsen.

Tietjen campt 15:45

Tietjen campt: der Roadtrip - Best of

Reportage

Moderatorin und Camping-Enthusiastin Bettina Tietjen geht auf einen Roadtrip der besonderen Art: ein Campingabenteuer mit einer prominenten Reisegruppe in drei Campingmobilen durch sechs Bundesländer, von der Küste bis in die Alpen. Anschnallen bitte! Und los geht die abenteuerliche Fahrt mit Entertainer und Comedylegende Jürgen von der Lippe, Schauspielerin Elena Uhlig, Podcasterin Laura Larsson, Paralympics-Athlet Mathias Mester, Comedian Abdelkarim und Sängerin Patricia Kelly. Die Landschaften, Dialekte und kulinarischen Spezialitäten wechseln. Für die bunt zusammengewürfelte Reisegruppe ist nicht nur die Strecke von mehr als 1000 Kilometer eine Herausforderung. Der Start an der Ostseeküste verläuft stürmisch, dafür ist das Finale mit Bergpanorama und Alphornmusik Idylle pur. "Reiseleiterin" Bettina Tietjen, "NDR Talk Show"- und "DAS!"-Gastgeberin im NDR Fernsehen, ist seit Jahrzehnten begeisterte Camping-Urlauberin. Sie reist mit der ganzen Familie oder auch zu zweit mit Ehemann, vor allem in den Süden Europas. Wichtig dabei: ein Platz mit Blick aufs Wasser und zwei Bäume, um die Hängematte aufzuhängen.

Nordtour unterwegs - Baumkrone, Bojenbett und Bahnromantik 17:45

Nordtour unterwegs - Baumkrone, Bojenbett und Bahnromantik: Besonders übernachten in Niedersachsen

Tourismus

Es muss nicht immer das Bett in den heimischen vier Wänden sein. Niedersachsen hat ganz besondere Übernachtungsmöglichkeiten zu bieten. Peter Jagla präsentiert sieben davon: von Baumhäusern und Signaltürmen über eine Ankerboje bis hin zum Eisenbahnhotel. Ein Must-see für alle, die auf der Suche nach besonderen und inspirierenden Übernachtungsmöglichkeiten sind und neben Komfort auch Abenteuer, Naturverbundenheit und regionale Vielfalt erleben möchten. Die Reise beginnt am Jadebusen in 30 Metern Höhe in einer Signalturm-Ferienwohnung und führt weiter zu einem Tiny House mit riesigem Garten, wo selbst gemachte Pizza und entspannte Saunatage locken. Im Solling wird in luftigen Baumzelten mitten im Wald geschlafen, gefolgt von einer Nacht in einer liebevoll umgebauten Ankerboje direkt an der Nordsee, wo Stille und Meerblick den Alltag vergessen lassen. Im Eisenbahnhotel in Merzen schläft man nostalgisch und komfortabel zugleich, während in Stade auf dem historischen Kunstkudder mitten im Hafen übernachtet wird, begleitet von SUP-Sport und hanseatischer Geschichte. Die letzte Nacht verbringt Reporter Peter Jagla in einem eindrucksvollen Baumhausparadies, das mit innovativer Bauweise und familiärer Atmosphäre beeindruckt. Neben außergewöhnlichen Schlafplätzen bieten all diese Orte spannende Freizeitaktivitäten, regionale Spezialitäten und echtes norddeutsches Flair. Die "Nordtour unterwegs" zeigt, wie vielfältig und inspirierend Übernachtungen in Niedersachsen sein können. Besondere Möglichkeiten, eine Nacht zu verbringen zwischen Komfort und Abenteuer, Natur und Stadt, die jeden Besucher in ihren Bann ziehen.

DAS! Kochstudio 18:45

DAS! Kochstudio

Kochshow

buten un binnen | regionalmagazin 19:30

buten un binnen | regionalmagazin: Extra: Die Sendung aus der Straßenbahn: Woran wir glauben

Regionalmagazin

Die beiden großen christlichen Konfessionen sind in der Dauerkrise, seit Jahren verlieren die Kirchengemeinden Mitglieder. Mittlerweile gehören mehr als 62 Prozent der Bremerinnen und Bremer weder der evangelischen noch der katholischen Kirche an. Aber ist ihnen der Glaube wirklich komplett verloren gegangen? Leben die Menschen in einer gottlosen Gesellschaft? Fakt ist auch: In Bremen gibt es rund 150 verschiedene religiöse Gemeinschaften und Gemeinden, darunter jüdische, hinduistische, buddhistische und muslimische. Moscheen platzen gar aus allen Nähten. Darüber hinaus verzeichnen freikirchliche Gemeinden einen Zulauf. Viele Menschen finden ihren Lebenssinn auch in Yoga, Fußball oder Ernährung. Die Suche nach Sinn und Spiritualität ist offenbar zeitgemäß. Glaube ist vielfältig - woran glauben die Menschen noch? Darüber diskutieren die Moderatoren Kirsten Rademacher und Felix Krömer mit folgenden Gästen: Prof. Dr. Gritt Klinkhammer, Religionswissenschaftlerin Universität Bremen Murat Çelik, Vorsitzender der Schura Bremen Max Bode, Pastor der Ev.-luth. Emmaus-Kirchengemeinde Bremerhaven, mit Konfirmanden Stephen Achiriki, Pastor Internationale Pfingstgemeinde Living Faith Ministry Musik: Gospelchor Living Faith Ministry Bremen

Tagesschau 20:00

Tagesschau

Nachrichten

Die Nachrichten der ARD

Ein Hausboot zum Verlieben 20:15

Ein Hausboot zum Verlieben

TV-Liebesfilm

Der charmante Berliner Politiker Hans-Werner Glehdorn weiß kaum noch, wo ihm der Kopf steht: Seit dem plötzlichen Tod seiner geliebten Frau muss er sich allein um seine drei Kinder Michael, Jennifer und Toby kümmern. Und als wären das nicht genug Sorgen, ist er als Leiter des Referats für Stadtentwicklung auch noch für die Vergabe eines millionenschweren Bauprojekts verantwortlich. Mehr schlecht als recht versucht der umtriebige Workaholic, Beruf und Familie unter einen Hut zu bringen. Zwar würde seine Schwägerin Claudia Weigoldt nur zu gerne den Platz ihrer verstorbenen Schwester einnehmen, doch die Kinder sind eher genervt von der aufdringlichen Fürsorge ihrer Tante. Als sie bei der Testamentseröffnung erfahren, dass ihre Mama ihnen ein Hausboot an der Müritz vererbt hat, machen die drei sich ohne Wissen ihres Vaters auf den Weg, um ihr neues Feriendomizil in Augenschein zu nehmen. Kaum angekommen, lernen sie die sympathische Isabell kennen - die ebenso selbstbewusste wie sensible Tochter des prominenten Berliner Bauunternehmers Harry Kolditz ist ebenfalls von zu Hause ausgebüxt. Genauer gesagt, hat sie ihren Verlobten vor dem Traualtar stehen lassen. In der idyllischen Abgeschiedenheit der Müritz will sie sich nun über ihre Wünsche und Bedürfnisse klar werden, während ihre Familie und die Boulevardpresse vergeblich nach ihr fahnden. Als Hans-Werner auf der Suche nach seinen Sprösslingen auf dem Hausboot eintrifft, überreden die Kinder ihn, Isabell für die Zeit der Sommerferien als Haus- und Kindermädchen einzustellen. Während der alleinerziehende Papa keinen Schimmer hat, um wen es sich bei Isabell in Wahrheit handelt, ahnt auch Isabell nicht, dass er für die Vergabe des Berliner Großprojektes an ihren Vater verantwortlich ist. Zwar kommt es zwischen dem arbeitswütigen Stadtmenschen und seiner naturbegeisterten Haus(boot)hälterin anfänglich zu jeder Menge Reibereien - doch mit der Zeit scheint es Isabell zu gelingen, Hans-Werners harte Schale zu knacken und ihn, der seine Trauer unter Arbeit zu begraben versucht, auch seelisch zur Ruhe zu bringen. Dann aber kommt ein Paparazzo der verschwundenen Isabell auf die Spur. Als in der Boulevardpresse vermeintlich eindeutige Fotos von dem Politiker und der Unternehmerstochter erscheinen, sieht Hans-Werner sich mit dem Verdacht der Korruption konfrontiert. Nun steht nicht nur seine Karriere auf dem Spiel - auch die Beziehung zu Isabell scheint zu Ende zu sein, noch bevor sie richtig begonnen hat.

Nimm Du ihn 21:45

Nimm Du ihn

TV-Komödie

"Da laufen wir das ganze Leben ohne Vater rum und dann schieben sie uns so einen Greis hier rein, 14 Tage vor dem Verfallsdatum!" Die Geschwister Mareike (Andrea Sawatzki), Dietrich (Simon Schwarz) und Felicitas Reber (Jule Böwe) trauen ihren Augen kaum, als nach 50 Jahren Abwesenheit ihr in Argentinien verschollen geglaubter Vater Xaver (Branko Samarovski) plötzlich vor der Tür steht - mittellos, ohne Rentenanspruch und Krankenversicherung, mit nichts als seiner Zahnbürste im Gepäck. Der Versuch, ihn im Sozialamt, im Altenheim oder an einer Autobahnraststätte abzuladen, scheitert - und so tingelt der tatkräftige Xaver nach und nach durch alle Wohnungen und bringt dabei die Familien, Partnerschaften und die Arbeit seiner Kinder ganz gehörig durcheinander. Dabei stellt sich heraus, dass auch unter den drei Geschwistern einiges im Argen liegt, und so dauert es nicht lange, bis sie merken, dass ein freilaufender Vater nicht ihr größtes Problem ist.

Retoure 23:15

Retoure: Der ganz nahe Osten

Drama

Ein ganz normaler Morgen in Mecklenburg-Vorpommern bei Susanne Krombholz und ihrer Tochter Nelly. Susanne hat Herrenbesuch gehabt und fast verschlafen, dabei kommt an diesem Tag der neue Chef aus der Zentrale in Hamburg. Leider hat Susanne vergessen, ihren Kolleginnen und Kollegen von dem Besuch zu erzählen. Und diese stecken mitten in einem großen Waschmaschinen-Deal, von dem der neue Chef aus dem Westen natürlich nichts mitbekommen darf. Die Brigade hat in den vergangenen Jahren einen effektiven wie mafiösen Weg gefunden, so intransparent wie möglich retournierte Waren nicht zu schreddern, sondern unter der Hand weiterzuverkaufen und ganz solidarisch den Gewinn untereinander aufzuteilen. Alles muss so unauffällig wie möglich sein, bis der Wessi wieder weg ist. Also werden die Waschmaschinen kurzerhand auf der Damentoilette geparkt. Oliver Drittenpreiß fährt am RMV (Retourencenter Mecklenburg-Vorpommern) in seinem modernen Camper vor: ein Changemanager, der Unternehmen durch perfekte Optimierung zukunftsfähig macht. Technisierung ist sein bester Freund. Seine geplante Wende 2.0 vom RMV zum Hypercenter verbreitet Unruhe. Schluss mit dem Dornröschenschlaf? Das haben sie nicht kommen sehen. Der Mann muss weg, ein Plan muss her. Die Brigade beschließt, Oliver zunächst liebevoll einzulullen, ihn von der Rückschrittlichkeit des Ostens, der Marodie zu überzeugen. Doch der Plan schlägt fehl.

Retoure 23:45

Retoure: Hasta la vista Hyperman

Drama

Die Sonne scheint, die Vögel zwitschern. Oliver Drittenpreiss erwacht mit höllischen Schmerzen und einer Kopfverletzung in seinem Camper. Die Diebe haben ihn niedergeschlagen und dann einen Laster voller Waren geklaut. Susanne und die Brigade sind ihm keine Hilfe, niemand glaubt ihm den Überfall. Oliver ruft die Polizei. Aber auch die Ordnungshüter belächeln ihn, er kann ja nicht mal benennen, was gestohlen wurde. Also will Oliver Ordnung ins Chaos bringen: Inventur und Überwachungskameras. Während er die Kameras installiert, arbeitet die Brigade an einem Plan, wie sie Oliver möglichst schnell verschwinden lassen kann. Präzise Vorbereitungen auf beiden Seiten. Aggi, die einzige Mitarbeiterin, die nicht in die kriminellen Strukturen verstrickt ist, versucht, Waren vor dem Wiederverkauf in Sicherheit zu bringen und wird dabei prompt von Oliver überrascht, der sie für eine Diebin hält. Susanne muss sich schwer beherrschen, die Fassade zu wahren. Aber sie hat andere Prioritäten und lädt Oliver ein, bei ihr zu Hause das Badezimmer zu nutzen. Und Oliver nimmt dankend an. Ihr Plan geht auf, Oliver verlässt endlich das Gelände, freie Bahn für ein fingiertes Online-Meeting mit der Geschäftsführung in Hamburg. Doch das Meeting verläuft ganz anders als erwartet: Micha und Susanne sind fix und fertig, haben sie sich so in Oliver getäuscht? Der ist derweil zurück im RMV und lässt sich - Ronnys Rache ist süß - ahnungslos in eine Falle locken: Der riesige Waren-Schredder "Eddie" leistet für gewöhnlich gute Arbeit?