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TV Programm für Radio Bremen am 16.05.2026

Hamburg Journal 04:15

Hamburg Journal

Regionalmagazin

Bereits seit dem Jahr 1985 informieren die Moderatoren über das Neueste aus der Hansestadt. Dabei werden sowohl politische und sportliche als auch kulturelle Themen berücksichtigt.

buten un binnen | regionalmagazin 04:45

buten un binnen | regionalmagazin: Nach 183 Tagen: Die Polarstern kehrt nach Bremerhaven zurück

Regionalmagazin

Das mehrfach ausgezeichnete Format berichtet seit 1980 über aktuelle Geschehnisse in der Hansestadt Bremen. Dabei werden sowohl politische und sportliche, als auch kulturelle Themen berücksichtigt.

DAS! Rote Sofa 05:15

DAS! Rote Sofa

Dokumentation

Aus der Vergangenheit des Schauspielers Maximilian Brückner gibt es die herzerwärmende Geschichte, wie er einmal seine kleine Schwester im Bergsteigerrucksack ins Kino schmuggelte, damit die sich "Arielle, die Meerjungfrau" anschauen konnte. Seine grundsympathische Art hat sich der Urbayer erhalten, längst ist er ein gefragter Darsteller im gesamten deutschsprachigen Raum. Gelernt hat Brückner an der Münchner Otto Falckenberg Schule, wurde dann als Saarbrücker "Tatort"-Kommissar bundesweit bekannt. Seit April ist er als Ermittler Max Steiner das neue Herrchen des Schäferhundes in der gleichnamigen Krimiserie "Kommissar Rex". Sein komödiantisches Talent zeigt er außerdem im Kinofilm "Ein Münchner im Himmel". Nach wie vor liegt ihm das bayerische Brauchtum und die Pflege des Dialekts am Herzen. Do legst di nieda!

Die Nordreportage 06:00

Die Nordreportage: Biker, Blitzer, Polizeieinsatz - Motorradraser im Oberharz

Reportage

Harz, Niedersachsen. Sobald das Wetter besser wird und die Temperaturen steigen, beginnt für die Polizeibeamtinnen und -beamten rund um Goslar die wohl herausforderndste Zeit des Jahres. Die kurvenreichen Straßen des Oberharzes locken besonders viele Motorradfahrerinnen und -fahrer an. Doch viele von ihnen unterschätzen die Gefahren auf diesen Strecken. Laut Polizei stieg die Zahl der Motorradunfälle mit Todesopfern und Schwerverletzten rund um Goslar von 94 im Jahr 2021 auf 109 im darauffolgenden Jahr an. Die Ursachen: zu hohe Geschwindigkeiten, Missachtung der Verkehrsregeln, getunte Maschinen, Selbstüberschätzung, die Suche nach dem Adrenalinkick und falsche oder unzureichende Schutzkleidung. Der Oberharz ist "Biker-Brennpunkt" und zieht mit seinen landschaftlich reizvollen und technisch anspruchsvollen Touren Biker aus ganz Europa an, die dann durch Norddeutschlands höchstes Gebirge heizen. Das erleben auch die Menschen, die rund um einen der beliebtesten Treffpunkte für Biker arbeiten und leben. Der Parkplatz Torfhaus ist gerade zur Motorradsaison besonders hoch frequentiert. "Die Nordreportage" begleitet Motorradenthusiasten und Einsatzkräfte der Polizei, die nicht nur durch ihre tägliche Arbeit im Streifendienst, sondern auch mit Kontrollen im Rahmen der Kampagne "Sicher durch den Harz" schwere und sogar tödliche Unfälle verhindern und so den Harz für alle sicherer machen wollen.

Die Nordreportage 06:30

Die Nordreportage: Sprünge, Schanzen, scharfe Kurven - Zum 100. Mal Teterower Bergring

Reportage

Einmal Bergring - immer Bergring: Das ist das Pfingst-Motto für fast jeden Teterower. Zum 100. Mal knattern die Motorräder über die größte Grasbahn Europas. Für Adi Schlaak die schönste Bahn der Welt! Er hat 1998 den Bergring übernommen, als viele ihn schon abschreiben wollten. Die anstrengendsten und schönsten Tage im Jahr warten auf ihn, denn er will, dass es wieder wird wie früher. Jahrzehntelang war zu Pfingsten in Teterow der Teufel los. Aus der ganzen DDR kamen Sonderzüge in den Norden, um die Bergring-Besucher auszuladen. Bis zu 60.000 waren das, aus der ganzen Republik und den "sozialistischen Bruderländern". Marie Luise Schütt, genannt Püppi, und ihr Mann sind seit den 1950er-Jahren dabei: bei der Fahrerpapierausgabe. "Püppis" Vater war der erste Bergring-Geschäftsführer. Die gesamte Familie ist auf dem Bergring beschäftigt. Enkel Hannes macht den Streckenposten, zusammen mit seinem Vater und Mutter Manuela ist er für das Catering im VIP-Zelt zuständig. Zum Rennen um das Grüne Band treffen sich alle an der Ziellinie. Hier ist auch der Platz von Kathleen Stief. Sie ist Rennleiter-Assistentin und muss sich um alles kümmern, von den Fahrerlisten bis zu den Schildern. Wenn es eng wird, wirft sie auch schon mal selbst den Rasenmäher auf der Rennbahn an. Hauptsache, das Rennen steht. Durch Corona verschoben, findet in diesem Jahr das Bergringrennen zum 100. Mal statt. Ohne Menschen wie die Schütts, Adi Schlaak und Kathleen Stief wäre das Spektakel undenkbar.

Die Sendung mit der Maus 07:00

Die Sendung mit der Maus

Kindersendung

Wie entsteht ein ESC-Song? Johannes liebt den Eurovision Song Contest (ESC): Dabei machen ganz viele Länder aus Europa mit und Fans wählen dann den besten Song von allen aus. Die Show, das Bühnenbild, der Gesang, die Outfits - beim ESC ist einfach alles besonders. Aber am meisten gefällt Johannes, dass die Songs immer ganz große Gefühle auslösen. Gemeinsam mit Musikerin Livi möchte er seinen eigenen ESC-Song produzieren. Und der soll die Menschen zum Lachen, Weinen und zum Tanzen einladen. Wie kann all das in einem Song gelingen? Im Tonstudio probieren Livi und Johannes es aus. So viele Feelings Gefühle pur! Johannes und Livi singen und performen ihren eigenen ESC-Song. Wer hätte gedacht, dass es möglich ist, so viele Gefühle in einem Lied unterzubringen?! Lauras Machgeschichten: Minidisco Lauras Patenkinder kommen zu Besuch und wollen gerne eine Disco-Party machen. Doch die Zeit drängt, wo soll Laura nur so schnell eine Disco her bekommen? Zum Glück hat sie eine Idee: Aus alten Kirmes-Lichtern, einer Nebelmaschine und einer Lichtorgel baut sie im Nu eine rollende, mobile Minidisco. Wie die wohl bei den Disco-Fans ankommt? Shaun das Schaf: Aus dem Takt In der Scheune glitzert die Discokugel und die Scheinwerfer rotieren: Beim Tanzwettbewerb geben alle Tiere ihr Bestes. Als Favoriten gelten Bitzer und Timmys Mutter, doch die Schweine sind auch nicht schlecht. Nur kämpfen die mit unfairen Mitteln. Eine absichtlich hingeworfene Bananenschale bringt Timmys Mutter zu Fall. Aus der Traum vom Tanzpokal für Bitzer und die Schafe? Da bringt Bitzers neuer Tanzpartner alle zum Staunen.

Sehen statt Hören 07:30

Sehen statt Hören

Infomagazin

Alle Beiträge sind mit Gebärdenbegleitung und Untertitel versehen. Sendeformat und Themenwahl orientieren sich außerdem an den Bedürfnissen hörgeschädigter Zuschauer.

Die Ratgeber 08:00

Die Ratgeber: Strategische Inkompetenz

Infomagazin

und kluger Umgang mit Konflikten: "Die Ratgeber" zeigen, wie beides zusammenhängt. Weitere Themen: In Hanau begleitet Reporterin Kate Menzyk Angler ans Wasser und erfährt, worauf es beim Fischen wirklich ankommt. Serie: Hoch hinaus geht´s über Frankfurts Skyline - diesmal mit einem Blick auf den Messeturm. Sonnenbrillentest: Muss es das teure Modell vom Optiker sein oder reicht auch die günstige Variante aus der Drogerie? Und: ein kritischer Blick in heimische Gärten.

Yared packt an in Gnarrenburg 08:30

Yared packt an in Gnarrenburg: VEREINt im Norden beim Moorverein Findorffs Erben

Gesellschaft und Soziales

Yared Dibaba zieht durch Norddeutschland und sucht unterstützenswerte Vereine. In der NDR Aktion "Yared packt an - VEREINt im Norden" startet er vier Folgen lang eine große Mitmachaktion, um Vereinen tatkräftig unter die Arme zu greifen. Er packt an, wo Hilfe am dringendsten benötigt wird. An seiner Seite ist stets eine Kollegin aus einem der NDR Landesfunkhäuser. Diesmal ist es Britta von Lucke. Sie packt selbst mit an und unterstützt mit Aufrufen in Hörfunk und Fernsehen, wenn zum Beispiel Werkzeug, Herd, Computer oder ein Maler und Gärtner gesucht werden. Zum Auftakt der neuen Staffel verschlägt es das Team nach Gnarrenburg ins Teufelsmoor. Dort kämpft der Verein Findorffs Erben gegen die Zeit. Die neue Saison der historischen Torfkahnfahrten steht kurz bevor, doch es gibt noch jede Menge zu tun: ein neuer Steg als Anleger muss gebaut, die historische Moorbahn überholt und die traditionellen Kähne für die Gäste startklar gemacht werden. Eine gewaltige Aufgabe für die engagierten Ehrenamtlichen. Yared Dibaba und NDR Niedersachsen-Moderatorin Britta von Lucke packen mit an, um gemeinsam mit der Dorfgemeinschaft und Helfern aus der ganzen Region das ambitionierte Projekt rechtzeitig zu stemmen. Die Sendung zeigt eindrucksvoll, was Gemeinschaftssinn auf dem Land bewirken kann und wie aus der Bewahrung von Tradition Zukunft entsteht.

Nordmagazin 09:00

Nordmagazin

Regionalmagazin

30 Minuten regionale Informationen und Hintergründe: Worüber spricht das Land - was bewegt die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern? Mehr Nachrichten aus MV ab NDR Text Seite 160 und im Internet: www.ndr.de/mv

Hamburg Journal 09:30

Hamburg Journal

Regionalmagazin

Bereits seit dem Jahr 1985 informieren die Moderatoren über das Neueste aus der Hansestadt. Dabei werden sowohl politische und sportliche als auch kulturelle Themen berücksichtigt.

Schleswig-Holstein Magazin 10:00

Schleswig-Holstein Magazin

Regionalmagazin

Ob Politik oder Wirtschaft, Umwelt oder Kultur, jeden Abend von 19.30 bis 20.00 Uhr erfahren Sie, was sich am Tage in der Region zwischen Nord- und Ostsee ereignet hat. Mehr Nachrichten aus SH ab NDR Text Seite 140 und im Internet: www.ndr.de/sh

buten un binnen | regionalmagazin 10:30

buten un binnen | regionalmagazin: Nach 183 Tagen: Die Polarstern kehrt nach Bremerhaven zurück

Regionalmagazin

Das mehrfach ausgezeichnete Format berichtet seit 1980 über aktuelle Geschehnisse in der Hansestadt Bremen. Dabei werden sowohl politische und sportliche, als auch kulturelle Themen berücksichtigt.

Hallo Niedersachsen 11:00

Hallo Niedersachsen

Regionalmagazin

Wir sind stets nah dran an den niedersächsischen Themen und Menschen. Uns interessiert, was Sie aufregt und bewegt. Mehr Nachrichten aus Niedersachsen ab NDR Text Seite 120 und im Internet: www.ndr.de/niedersachsen

Die Nordreportage 11:30

Die Nordreportage: Hofgeschichten

Reportage

Auf Thudts Hof in Herrhausen bekommt die Limousin- Herde einen neuen Anführer: Bulle Ivo zieht ein. Der alte Bulle hatte ausgedient, im Jahr zuvor waren längst nicht alle Kühe tragend geworden. Jetzt hofft Hofchef Steffen Thudt, dass die Mutterkühe den Neuzugang problemlos aufnehmen und sich die Herde im kommenden Jahr wieder deutlich vergrößert. Auf dem Geflügelhof von Christine Bremer wird in einigen Tagen der neue Hofladen mit einem großen Hoffest eröffnet. Bis dahin gibt es aber noch jede Menge zu tun. Unterstützung bekommt die Geflügelzüchterin von ihrer Mutter. Für lange Diskussionen bleibt aber keine Zeit. Die Uhr tickt. In Hamburg-Moorburg haben Isa und Jürgen Icks gleich 4000 neue Bäume bekommen. Die müssen jetzt so schnell wie möglich in die Erde. Der rote "Kanzi" ist ihre erfolgreichste Apfelsorte. Veredelt wurden die Bäume von einem Fachbetrieb. Die Obstbauern hoffen schon im kommenden Jahr auf die erste Ernte. Auf dem Sophienhof sind die Rinder von Karsten Dudziak endlich wieder auf den saftigen Wiesen direkt am Zierker See. Für die Tiere ist das fast wie im Paradies. Allerdings lässt der Landwirt sie nicht auf der gesamten Fläche grasen. Sonst würden sich die Rinder nur die schmackhaften Kräuter auspicken und das Gras stehen lassen.

Als Udo, Otto & Co Stars wurden 12:00

Als Udo, Otto & Co Stars wurden

Wirtschaft und Konsum

Das Onkel Pö in Hamburg-Eppendorf ist ein legendärer Club in Sachen Jazz, Blues und Rock. 15 Jahre lang wurde in dem weltberühmten Club in Hamburg Konzertgeschichte geschrieben. Musiker aus New York oder London wollten im "Pö" spielen, die tolle Atmosphäre und das begeisterte Publikum hautnah erleben. Und tatsächlich haben die erfolgreichen Karrieren vieler Stars im Onkel Pö begonnen. Das "Pö" war ein Ort, an dem sich Musik entfalten und entwickeln konnte. Und das "Pö" war ein Ort, an dem sich die Gäste zu Hause fühlten, ebenso die Künstler, die auf der kleinen Bühne dort auftraten. Nicht nur lokale Musikgrößen wie Udo Lindenberg und Otto sind im Onkel Pö ein und aus gegangen, sondern auch internationale Stars wie Dexter Gordon oder Al Jarreau. Die beiden Inhaber Peter Marxen (bis 1978) und Holger Jass (1979 bis 1985) haben den Club als Musikliebhaber betrieben. Und das hat den Charme dieses Ortes ausgemacht: Oft am Mainstream vorbei, immer auf der Suche nach einem spannenden Sound, hatte sich das "Pö" dem Jazz und neuer Musik verschrieben und blieb seinem Stil bis zuletzt treu. In der Silvesternacht 1985/1986 wurde der legendäre Musikclub geschlossen. Für immer. Doch die Geschichten und Anekdoten rund um die kleine Eckkneipe sind immer noch lebendig. Mit den Archivaufnahmen aus 15 Jahren Onkel-Pö-Geschichte wird das Lokal wieder lebendig: Al Jarreau singt vor begeistertem Publikum, Udo Lindenberg verewigt 1973 das "Pö" in seinem Song "Andrea Doria", Otto bringt das Publikum zum Lachen und Olli Dittrich schafft es mit seiner Skiffle-Band, endlich dort aufzutreten. Aber auch die Jazzlegenden Dizzy Gillespie oder Freddie Hubbard verausgaben sich in dem kleinen Laden in Hamburg-Eppendorf. Ergänzend zu den Aufnahmen berichten Zeitzeugen, ehemalige Gäste, Musiker und Personal von ihrer Zeit im "Pö". Mit: Udo Lindenberg, Otto, Olli Dittrich, Al Jarreau, Inga Rumpf, Holger Jass, Peter Marxen, Ulf Krüger, Peter Urban, Gottfried Böttger und Harriet Maue.

Weltbilder 12:45

Weltbilder

Reportage

USA: Tourismuskrise in Florida? Autorin: Kerstin Klein Sorgt die ausländerfeindliche Politik von Donald Trump für spürbare Verluste in der Tourismusindustrie Floridas? Viele Anbieter klagen über weniger Reisende, vor allem aus Europa und Kanada. Zum ersten Mal seit mehr als zehn Jahren habe es einen Rückgang gegeben, erklärt ein deutschstämmiger Ferienhausvermieter: "Bei uns war der Tourismus, die Buchungen wirklich unten. Ganz schlimm." Selbst in der Pandemie habe er so etwas nicht erlebt. Die Tourismusbehörde räumt ein, dass im Jahr 2025 sechs Prozent weniger Urlauber aus dem Ausland nach Florida gekommen seien. US-amerikanische Urlauber suchen zwar weiter die Sonne zwischen Daytona Beach und Miami. Wen die Veranstalter aber vermissen, sind vor allem die Urlauber aus Übersee: "Sie bleiben länger, ein, zwei, drei, vier Wochen, manchmal sogar zwei Monate", erläutert die Sprecherin der Tourismusbehörde. Wie wirkt sich die aggressive Politik des US-Präsidenten auf den Tourismus wirklich aus? Eine Spurensuche in Florida. Polen: Atomkraft, Ja bitte Autorin: Ina Ruck An einem der schönsten Ostseestrände Polens, in der kaschubischen Küstenlandschaft, soll Polens erstes kommerzielles AKW entstehen. Denn das Land will klimaneutral werden. Noch vor zehn Jahren wurden hier 90 Prozent des Stroms aus Kohle erzeugt, mittlerweile sind es "nur" noch 60, und das ist im EU-Vergleich immer noch viel zu viel. Auch Polen setzt deshalb längst auf erneuerbare Energien, braucht aber noch eine Energiequelle als Back-up und für den Übergang. Statt russischem Gas soll das lieber Atomkraft sein. Gegner gibt es erstaunlich wenige. Die sonst so zerstrittenen Parteien sind sich einig, Protest im Volk gibt es kaum. Ein Team des ARD-Studio Warschau hat mit Menschen im Ostseeort Slajszewo gesprochen, denen das AKW direkt vor die Nase gesetzt wird. Und es war im Bergbaugebiet Oberschlesiens, wo jetzt, mitten im Strukturwandel, eine Zeche nach der anderen geschlossen wird und sich viele Kumpel fragen, ob Atomkraft wirklich umweltfreundlicher ist als Kohle. Venezuela: ausländische Gefangene als Faustpfand Autoren: Jonas Schreijäg, Thomas Aders Hector Martinez hat Schreckliches erlebt in einem venezolanischen Gefängnis. Über Monate wissen seine Verwandten nicht, ob er lebt und wo er sich befindet. Sicherheitskräfte des Maduro-Regimes hatten ihn im Grenzgebiet zu Kolumbien gekidnappt und dann in das berüchtigte Foltergefängnis Rodeo Uno in Caracas gebracht. Ohne Grund, ohne Anklage, ohne dass er juristische Unterstützung bekam. ARD-Recherchen zeigen jetzt, dass die Regierung Maduro offenbar gezielt Ausländer festgenommen hat und ohne Anlass festhielt. "Die Ausländer wurden wie Mastvieh behandelt: Man sperrt sie ein und sucht im Laufe der Zeit nach dem Nutzen … Irgendwann findet man schon etwas, wogegen man sie eintauschen kann", erklärt Alfredo Romero von der Menschenrechtsorganisation Foro Penal. Vor allem seit der erkennbar gefälschten Präsidentenwahl 2024 sucht das Regime um Nicolas Maduro offenbar nach menschlicher Verhandlungsmasse, um z. B. Erleichterungen bei Sanktionen und wirtschaftliche Unterstützung zu bekommen. Belgien: feine Küche für vier Pfoten Autorin: Tabea Volz Hunde gehören für viele zur Familie. In einem Strandbistro im belgischen Ostende speisen sie nun auch wie menschliche Gäste. Die Speisekarte bietet Auswahl: Rind, Fisch oder Geflügel stehen bereit. Besonders die Entenbrust gilt als Verkaufsschlager. Doch das Bistro setzt eine harte Grenze. Wer mit Kindern kommt, steht vor verschlossener Tür. Die Betreiber lassen Gäste erst ab 18 Jahren ein. Das Lokal sei nicht für Kinder geeignet, lautet die Begründung. So entsteht ein Ort für Erwachsene, die ihren Hund beim Strandgang nicht missen wollen.

Schlesiens Schätze 13:15

Schlesiens Schätze: Zwischen Riesengebirge und Oderlauf

Landschaftsbild

Eine geschichtsträchtige Region. Eine europäische Region. Eine Region, die reich ist an landschaftlichen und kulturellen Schätzen wie auch an Bodenschätzen: Schlesien. Schlesien hat eine bewegte deutsch-polnische Geschichte. Voller Traditionen, voller Schmerz und für manche Heimatvertriebene auch voller Wehmut. Aber es steht eben auch für ein modernes Polen in einem zusammenwachsenden Europa. Das deutsch-polnische Filmemacherteam Peter Moers und Edward Porembny erkundet "Schlesiens Schätze": eine Entdeckungsreise durch das Schlesien von heute. Preußens großer König Friedrich, die böhmischen Könige und der österreichische Kaiser, alle wollten etwas vom prachtvollen Land zwischen Weichsel und Oder. Die Städte Breslau, Brieg, Oppeln und Kattowitz galten jahrhundertelang als Juwelen Europas. Der größte Teil Schlesiens liegt heute im Süden Polens. Dort verbindet die Oder nicht nur die Großstädte Wroclaw, Brzeg, Opole und Katowice, sondern auch Ober- und Niederschlesien. Das deutsch-polnische Filmemacherteam erkundet die Gegend rund um Opole, ursprüngliche Naturlandschaften und romantisch überwucherte Schlossparks voll königlicher Geschichte. Es begibt sich auch in die Kohlezechen im "Schwarzen Herz" Polens, die trotz ihrer musealen Anmutung nach wie vor Tausende von Bergarbeiterfamilien ernähren. In der traditionellen Kohleregion Schlesiens südlich von Katowice schlagen sich die Bergleute täglich mit den Bewegungen der Erdkruste herum. Mit langen Hämmern klopfen sie das Gestänge der Fahrstühle ab und hören dabei auf seinen klaren Klang. Verändert sich der, ist das Gestänge verzogen. Dann droht den Kumpeln, die fast einen Kilometer weit unter Tage die Lagerstätten abbauen, dass sie eingeschlossen werden. Eine kritische Situation, die der Grubenmechaniker Jacek Paris und sein Team verhindern müssen. Am Fuße des St. Annabergs, einem malerisch gelegenen, erloschenen Vulkan, liegt eine alte Kultstätte aus der Zeit des Nationalsozialismus. Die junge Rangerin Elzbiéta hat herausgefunden, dass ausgerechnet dieses verlassene Amphitheater heute ein kleines ökologisches Wunder ist. Sie hat dort seltene wilde Orchideen aufgespürt. Großes Aufsehen mit kunstvoll umgarnten Löchern will eine Gruppe junger Frauen im bergigen Süden Schlesiens erreichen. Ihr Ziel ist es, die traditionelle Häkelkunst der Dörfer des Beskiden-Gebirges nicht nur am Leben zu erhalten, sondern sich mit dem größten Häkelstück der Welt im "Guinnessbuch der Rekorde" zu verewigen. Bei Südwind bildet sich vor der Schneekoppe, dem höchsten Berg des Riesengebirges, eine stabile lange Aufwindwelle. Bauern hatten Kampfpiloten aus dem Ersten Weltkrieg darauf aufmerksam gemacht, als diese 1920 nach Grunau kamen. Seitdem ist das Dorf Pilgerort für Segelflieger aus ganz Europa. Heutzutage werden in den Werkstätten des geliebten Flieger-Oldies "Grunau-Baby" hochmoderne Carbonflugzeuge gefertigt, die international Preise abräumen. Ihr Konstrukteur Henryk ist so etwas wie der Urvater der Segelfliegerei in Polen. Die originalen Baupläne des "Grunau-Babys" hütet er wie einen Schatz. Am Fuße der Sudeten in der Oderebene liegt Wroclaw (Breslau), damals wie heute eine wichtige Stadt. Wer durch die zauberhaft pittoreske Altstadt flaniert, der trifft immer wieder auf kleine Zwergenstatuen. Einer der Schöpfer dieser Zwergenarmee ist Grzegorz, ein Künstler und Schmied. Archaisch flammenfauchend wie im Vorhof der Hölle geht es in seiner Zwergenmanufaktur zu: die beliebtesten Bewohner von Wroclaw werden hier aus flüssiger Bronze gegossen. Die Liebe hat eine jüdische Schauspielerin nach Wroclaw verschlagen. Mit ihrem Engagement für den Aufbau der von den Nazis zerstörten Synagogen der Stadt kann sie zwar die Vergangenheit und die Verbrechen des Holocaust nicht ungeschehen machen, aber sie möchte den ermordeten jüdischen Bewohnerinnen und Bewohnern Wroclaws damit ihre Würde zurückgeben.

Landpartie 14:00

Landpartie: Usedom

Land und Leute

ist mehr als nur eine Insel in der Ostsee! Ein Blick auf die Karte macht deutlich, besteht aus einer Vielzahl von Halbinseln und Inseln und vielen unendlich lang erscheinenden weißen Stränden. Heike Götz durchstreift mit seinen berühmten Kaiserbädern und erkundet die weniger berühmten Teile der Insel, wie den Gnitz oder auch den Lieper Winkel. Gleich jenseits des Strandes erhebt sich bei Koserow der Streckelsberg. Der Küstenwald lädt zum Waldbaden ein - mit fachkundiger Anleitung. Der Naturhafen Krummin ist Ausgangspunkt für Segeltouren an Bord eines historischen Zeesbootes auf dem Achterwasser. Und dort liegt mittendrin die private Vogelschutzinsel Görmitz, besiedelt von Weiderindern und unglaublich vielen vom Aussterben bedrohten Wiesenbrütern, selten gewordenen Mufflons und Seeadlern. Die Inselbloggerin Marika zeigt Heike Götz Geheimtipps: einsame Plätze an der Küste, schön gelegene Imbiss-Möglichkeiten … Orte, die schön, aber eher unbekannt sind. In der Nähe der Stadt lassen sich im DDR-Museum Dargen Zeitreisen in die jüngste Geschichte unternehmen und überraschende Relikte entdecken. Die er Inselmühle baut im großen Stil Aprikosen, Haskap-und Aroniabeeren oder auch Senfsaaten und Lein an und hält eine Herde Wasserbüffel. In Zinnowitz betreibt die Vorpommersche Landesbühne eine Theaterakademie, veranstaltet die Vineta-Festspiele und lädt am Strand von Heringsdorf regelmäßig zu Aufführungen in ein Theaterzelt ein, dem Chapeau Rouge. Im Lieper Winkel dokumentiert Heike Götz die wachsende Pflanzenvielfalt auf Ökowiesen und trifft dort einen Sternekoch, der seit Jahren schon ausschließlich fangfrischen Fisch in seiner "Bauernstube" serviert.

Sportclub live 15:30

Sportclub live: Deutsches Spring- und Dressurderby - Großer Preis von Hamburg

Magazin

Im prestigeträchtigen Großen Preis von Hamburg treffen internationale Spitzenreiter auf einen technisch anspruchsvollen Parcours, der Präzision und Nervenstärke verlangt. Mit Christian Ahlmann, Marcus Ehning, André Thieme und Philipp Weishaupt zählen gleich mehrere deutsche Topstars zu den Favoriten. Unter den Augen von Bundestrainer Otto Becker wollen sie sich für die Heim-Weltmeisterschaften in Aachen empfehlen. In der Umbaupause geht es um die Hamburger Bewerbung für die Austragung der Olympischen und Paralympischen Spielen. Die Entscheidung in der Freien und Hansestadt fällt beim Referendum am 31. Mai 2026. Was würden Olympische Spiele für Hamburg bringen? Welche Argumente haben die Olympia-Gegner? Und welche Rolle spielt das Turniergelände in Klein Flottbek für die Bewerbung?

Ostseereport - Outdoor-Kunst auf Island 17:15

Ostseereport - Outdoor-Kunst auf Island: Kieler Bildhauer bearbeitet Vulkangestein

Regionalmagazin

Staub, Stemmeisen und 25 Tonnen Gestein. Am Fuße des Gletschers Snæfellsjökull entsteht in einem einsamen Outdooratelier ein neues Kunstwerk. Der Kieler Bildhauer Jo Kley arbeitet im Auftrag der isländischen Gemeinde Hellisandur an einer neuen Skulptur aus vier schweren Basaltklötzen. Die wurden aus einem isländischen Steinbruch in der Nähe mit Dynamit gesprengt. Von der Hauptstadt Reykjavik sind es 200 Kilometer zur Halbinsel Snæfellsnes, wo Jo Kley gerade lebt. Dort begegnet er dem isländischen Künstler Bjarni Sigurbjörnsson, der mit seiner Frau Ragna in einem beeindruckenden Haus lebt und arbeitet, und vielen anderen interessanten Menschen, die hierhergezogen sind. Hellissandur zieht einige Lebenskünstler an und erfindet sich gerade neu. Jo Kley ist schon mal von einer dicken Staubschicht bedeckt, klettert auf den großen Kolossen aus Stein trittsicher und leichtfüßig herum, klopft, sägt und schleift das harte Gestein. Vier Monate wird er damit beschäftigt sein. Seine Skulpturen sind mittlerweile auf der ganzen Welt zu sehen: Dubai, Japan, Brasilien und jetzt schon zum zweiten Mal auf Island. Jo ist ein begeisternder Künstler auf Reisen.

Nordtour 18:00

Nordtour

Tourismus

DAS! Rote Sofa 18:45

DAS! Rote Sofa

Dokumentation

Wer in den 1980er-Jahren aufgewachsen ist, für den gehörte die Musikvideo-Sendung "Formel Eins" zum allwöchentlichen Fernseh-Hochamt. Vom Beginn im April 1983 an und über insgesamt 67 Folgen hinweg stand Moderator Peter Illmann im legendären Schrottplatz-Flair-Studio neben brennenden Mülltonnen oder einem abgerockten Wohnwagen und brachte dem Teenie- und Twen-Publikum daheim vor den Fernsehern frisch und frech große Stars und kleinere Sternchen ins elterliche Wohnzimmer. Das Format ist längst Geschichte, aber Peter Illmann hat diese Zeit niemals losgelassen. Im 1980er-Jahre-Radio kann man ihn regelmäßig hören, er ist in diesem Jahr auch mit einer eigenen Show unterwegs, die einem für viele bewegten wie bewegenden Jahrzehnt huldigt. Große Freude im NDR, dass er aufs Rote Sofa kommt.

buten un binnen | regionalmagazin 19:30

buten un binnen | regionalmagazin

Regionalmagazin

Das bewegt Bremen, Bremerhaven und das Umland - das Regionalmagazin greift das auf, worüber die Menschen in der Region sprechen. Hier gibt es politische Diskussionen, Berichte über gesellschaftliche Ereignisse, Reportagen aus dem Leben, kritische Interviews, Kultur und Musik. Auch der Sport kommt nicht zu kurz. Von Montag bis Freitag immer mit der Wochenserie. buten un binnen informiert und unterhält zum Feierabend.

Tagesschau 20:00

Tagesschau

Nachrichten

Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.

125 Jahre Nord-Ostsee-Kanal 20:15

125 Jahre Nord-Ostsee-Kanal: Verbindet die Meere, teilt das Land

Dokudrama

Es ist der gewaltigste Bau Norddeutschlands: der Nord-Ostsee-Kanal zwischen Kiel und Brunsbüttel, die meistbefahrene künstliche Wasserstraße der Welt. Doch der Kanal ist weit mehr als ein Bauwerk. Dieser Kanal hat Biografien, Familien und Generationen geprägt. Ende des 19. Jahrhunderts strömten zahlreiche Arbeiter aus aller Welt zum Kanalbau und sind in Schleswig-Holstein geblieben. Der Nord-Ostsee-Kanal ist vielen zur Heimat geworden, er ist ihre Identität, ihr Arbeitsplatz und Wirtschaftsfaktor. Auch für Hartmuth Jegliewski und Oliver Kumbartzky. Deren Urgroßväter kamen, um den Kanal mitzubauen. Noch heute leben sie am und vom Kanal. Dieses Dokudrama erzählt die bisher unbekannte Geschichte des Nord-Ostsee-Kanals. Denn gebaut wurde der Kanal nicht vom ehemals preußischen Kanzler Bismarck (dargestellt von Charles Brauer), Kaiser Wilhelm I. und seinem Enkel Kaiser Wilhelm II., sondern von genialen Ingenieuren wie Otto Baensch (dargestellt von Nicolas König) und einem Heer von zeitweise 9000 Arbeitern, unter ihnen die Jegliewskis und Kumbartzkys aus Ostpreußen. Sie lebten in Barackenlagern, manch einer versoff seinen Lohn, anstatt ihn zu Frau und Kind nach Hause zu schicken. Nicht wenige Männer verloren bei Arbeitsunfällen ihr Leben. Und doch hatten sie nach nur acht Jahren Bauzeit den etwa 100 Kilometer langen Kanal mit Schaufeln und Baggern gegraben. Mit Moderationen von Hubertus Meyer-Burckhardt, aufwendigen Spielszenen, bildgewaltigen Aufnahmen des Kanals, spannenden Interviewpartnern und einzigartigen, zuvor nie gezeigten Bildern von Glasplattenfotografien des Wasser- und Schifffahrtsamtes Kiel, erzählt Autor Dietrich Duppel in seinem Film die Geschichte des Kanals vom Baubeginn bis ins Jahr 2020. Schon bei der Eröffnung 1895 war der Kanal zu klein und musste bereits von 1907 bis 1913 erweitert werden. Neue Schleusen und Brücken, größere Fähren und die Rendsburger Eisenbahnhochbrücke mit der Schwebefähre wurden errichtet. Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges wollten die Nazis diese Brücken wieder sprengen. In den 1960er-Jahren wurden der Straßentunnel in Rendsburg und später dann die großen Autobahnbrücken gebaut. Bis heute verändert sich der Nord-Ostsee-Kanal stetig: neue Schleusen, neue Brücken, Erweiterungen. In der gesamten Zeit des Bestehens findet sich ein Paradox des NOK: Er trennt und er verbindet das Land. Der Nord-Ostsee-Kanal durchschneidet eine gewachsene Kulturlandschaft und ist gleichzeitig identitätsstiftend und ein Stück Heimat. Das Dokudrama aus der Reihe "Unsere Geschichte" ist eine emotionale Reise durch eine spannende historische Episode Norddeutschlands.

Hamburg, mein Hafen! 21:45

Hamburg, mein Hafen!: Erst die Arbeit...

Stadtbild

Nur wenige Orte in Norddeutschland erzählen so viele Geschichten von Fernweh und Romantik, von weiter Welt und hoher See, von harter Arbeit und ausgelassenem Vergnügen wie der Hafen von Hamburg. Der Film erweckt mit zum Teil darin erstmals veröffentlichten Filmaufnahmen und der entsprechenden Musik die mehr oder weniger "guten, alten" Zeiten der 1950er-, 1960er- und 1970er-Jahre wieder zum Leben. Eine Zeit, die eine ganze Generation von Hafenarbeitern und Matrosen geprägt hat. Menschen wie Manfred Gauda, Jahrgang 1939, hat der Hafen etwas über das Leben gelehrt. Er fing in den 1960er-Jahren als Hafenarbeiter an, malochte sich zum Kapitän und Ingenieur hoch. Der Hafen ist für ihn mehr als nur ein Wirtschaftsstandort, er ist ein Lebensentwurf. Die Dokumentation "Hamburg, mein Hafen! Erst die Arbeit ..." erzählt von den Werften und vom Warenumschlag in der Speicherstadt, von Kaffeeklappen und echten Männern, von Ozeanriesen und der Sehnsucht nach der großen weiten Welt. Diese Sehnsucht kannte auch Karl-Heinz Büchel, genannt Kuddel. Er ist in den schweren Nachkriegsjahren zu Hause rausgeflogen, weil er unbedingt auf einem Schlepper anfangen wollte. Sein Traum war eine eigene Barkasse. Die Reederstochter Ursula Milbredt fuhr zur selben Zeit auf den Schiffen ihres Vaters mit, die Super-8-Kamera im Gepäck. Renate Finkler fing als junges Mädchen auf einer Werft an, umgeben von 1500 Männern. Und Volker Ippig, einst Kult-Torwart beim FC St. Pauli, verlädt als Stauer Autos für den Export. Sie alle verbindet, dass sie den Hamburger Hafen noch kannten, als er hart, aber herzlich war.

Hamburg, mein Hafen! 22:30

Hamburg, mein Hafen!: ... und dann das Vergnügen.

Stadtbild

Die zweiteilige Reihe über den Hamburger Hafen erweckt mit darin zum Teil erstmals veröffentlichten Filmaufnahmen und der entsprechenden Musik die mehr oder weniger "guten, alten" Zeiten der 1950er-, 1960er- und 1970er-Jahre wieder zum Leben. Eine Zeit, die eine ganze Generation von Hafenarbeitern und Matrosen geprägt hat. Den Kranführer Heinrich Norden zum Beispiel, ihn zog es nach Schichtende zum Tanzen, um Frauen kennenzulernen. Kneipenwirtin Renate Töpfer musste sich wegen ihrer bayerischen Herkunft anfangs einiges anhören. Schauspieler Ulrich Tukur geriet fast einmal in eine Schlägerei. Und Vera, die letzte Prostituierte an der Hafenmeile, bedauert, dass die Matrosen nicht mehr so viel Liegezeit haben wie früher, als fast 70 ihrer Kolleginnen die Hafenkante säumten. Der zweite Teil der Dokumentation "Hamburg, mein Hafen! … und dann das Vergnügen." blickt auf die Stadtseite des Hafens, wo unzählige Kneipen die durstigen Arbeiter und Matrosen empfingen, wo der Fischmarkt und die Prostitution blühten.

Der Norden auf Super 8 23:15

Der Norden auf Super 8: Freizeit und Urlaub

Geschichte

Das außergewöhnliche Geschichtsformat erzählt aus der Perspektive von Amateurfilmern, was in den ersten Jahrzehnten nach dem Zweiten Weltkrieg die Menschen im Norden geprägt hat: Super-8. 162 Filmrollen von 14 Amateurfilmern sind die Basis für eine emotionale und filmische Reise zu den norddeutschen Wurzeln. Mit viel Humor erzählt, entsteht in drei Teilen "Unsere Geschichte. Der Norden auf Super-8" eine einzigartige filmische Reise in die jüngste Vergangenheit. Eine Kindheit geprägt von Verzicht, Enge, aber auch unbändiger Lebensfreude wird dadurch wieder lebendig. Eine Zeit, in der das Kinderzimmer der Dorfplatz war und ganz selbstverständlich neben Kühen im Teich gebadet wurde. Als kurze Hosen getragen wurden und die Mutter noch die Haare schnitt. Das Super-8-Filmmaterial zeigt große Heimatverbundenheit. Dörfer, deren Bewohnerinnen und Bewohner und die Feste sind fester Bestandteil vieler Aufnahmen und geben einmalige und berührende Einblicke ins Alltagsleben der Menschen in Norddeutschland. Zeitzeugen aus Ostfriesland erinnern sich an die Armut in den 1950er-Jahren und wie sie bei der Tante in der Stadt stundenlang eine Wand anstarrten. Aus dieser Wand kam Wasser heraus. In Ostfriesland, dem damaligen "Armenhaus des Nordens", musste das Wasser noch aus dem Brunnen geholt werden. Dafür kam wenigstens Fleisch und Gemüse auf den Tisch. Der Schweinestall war oft Teil des Hauses und Gemüse wuchs in jedem Garten. Ob Schwein, Schaf oder Kaninchen, Tiere sorgten für Wärme und Kleidung. Hobbyfilmer drehten alles, was ihnen vor die Linse kam. Selbst bei der Arbeit war die Kamera oft dabei. So dokumentierten sie auch den Wandel in der Arbeitswelt, die veränderte Rolle der Frau und die ersten Aufbrüche in die Ferne: mit dem VW-Käfer. In Mecklenburg-Vorpommern war glücklich, wer aufs Wasser durfte. Ob mit selbst gebautem Segelboot, Surfbrett oder Faltboot, der Horizont war weit und lud zum Träumen ein. Konflikte mit der Volkspolizei gehörten dazu und wurden auf norddeutsche Art gelöst.