Jetzt 20:15 22:30
Zeit auswählen
Datum auswählen
Mo Di Mi Do Fr Sa So 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24

TV Programm für Radio Bremen am 09.05.2026

Hamburg Journal 04:15

Hamburg Journal

Regionalmagazin

Bereits seit dem Jahr 1985 informieren die Moderatoren über das Neueste aus der Hansestadt. Dabei werden sowohl politische und sportliche als auch kulturelle Themen berücksichtigt.

buten un binnen | regionalmagazin 04:45

buten un binnen | regionalmagazin: Störche zurück in Bremen

Regionalmagazin

Das mehrfach ausgezeichnete Format berichtet seit 1980 über aktuelle Geschehnisse in der Hansestadt Bremen. Dabei werden sowohl politische und sportliche, als auch kulturelle Themen berücksichtigt.

DAS! Rote Sofa 05:15

DAS! Rote Sofa

Dokumentation

Dr. Eva Umlauf, 1942 im slowakischen Nováky geboren, gehört zu den jüngsten Überlebenden des Konzentrationslagers Auschwitz. Als Ärztin, Psychotherapeutin und seit 2025 Präsidentin des Internationalen Auschwitz Komitees setzt sie sich unermüdlich für Erinnerungskultur und demokratische Verantwortung ein. Auf dem Roten Sofa spricht sie über ihr neues Buch "Genau so fängt es an - Ein Appell", in dem sie eindringlich vor wachsendem Rechtsextremismus, Antisemitismus und gesellschaftlicher Verrohung warnt. Aus ihrer eigenen Geschichte und jahrzehntelangen Arbeit leitet sie ab, warum Sprache, Haltung und Zivilcourage heute entscheidender sind denn je. Eva Umlauf erzählt, wie ihre Erfahrungen als Kind im Lager, ihre medizinische Arbeit und ihr Engagement als Zeitzeugin ihr heutiges Wirken prägen - und warum ihr Appell gerade jetzt besondere Dringlichkeit hat.

Die Nordreportage 06:00

Die Nordreportage: Teure Blüten - Handel mit der Luxusware Blume

Reportage

Blumen sind schon immer ein Luxusprodukt gewesen, in Zeiten von Coronapandemie, Fachkräftemangel und Energiekrise mehr denn je. Die regionalen Blumenproduzenten aus den Vierlanden können mit den Niedrigpreisen der Billigware aus dem Ausland kaum mithalten. Ihr regionales Angebot auf dem Großmarkt schrumpft seit Jahren. Und so stehen am Valentinstag in den Eimern auf dem Großmarkt und im Discounter Massen von Tulpen aus den Niederlanden und Rosen aus Afrika. Doch Angela Kiesewetter, Floristik-Meisterin aus Hamburg-St. Pauli, meidet die Importware. Sie will keinen "billigen Mist" keinen "Schnittblumen-Sondermüll". Gela führt die Zuschauerinnen und Zuschauer durch den Dschungel des Großmarkts gezielt zu den Produzenten aus den Vierlanden. So ist ein Händler ihres Vertrauens einer der letzten Vierländer Tulpenzüchter. Viele andere Gärtnereien lassen schon ihre Gewächshausheizungen aus, es lohnt sich nicht mehr. Einen neuen Weg hat auch Rosenzüchter Jan Diedag Janßen eingeschlagen. Obwohl die Rose, und davon hat er fast 700 Sorten im Sortiment, die Blume zum Valentinstag schlechthin ist, seine Züchtungen sucht man vergeblich auf dem Großmarkt. Er beheizt seine Gewächshäuser nicht mehr fürs Valentinsgeschäft. Den Großhandel mit Schnittblumen hat er aufgegeben, will sich der billigen ausländischen Konkurrenz nicht mehr stellen. Jetzt verkauft er seine Rosen direkt im Container an Liebhaber und Kenner. Und die kommen sogar aus dem Ausland zu ihm. Zu jeder verkauften Pflanze gibt er individuelle Beratung mit. Das ist ihm als Züchter ein persönliches Anliegen. So wie er hat auch Gela ihre Nische gefunden. Wonach sie sucht und wie sie es findet, das erklärt und zeigt sie in dieser "Nordreportage". Ohne Laden, ohne Werkstadt oder Lager, nur mit ihrem klapprigen Kombi und dem Stand auf dem Isemarkt: Die mit Floristik-Preisen ausgezeichnete viel beschäftigte Blumenhändlerin aus Leidenschaft hat vor allem Stammkundschaft, die ihre ungewöhnlichen hochpreisigen Installationen aus teuren Blüten, Treibholz, Stacheldraht und Zweigen von Industriebrachen lieben. "Die Nordreportage" begleitet Gela auf ihrem Streifzug durch Hamburg.

Die Nordreportage 06:30

Die Nordreportage: Millionen Blumen zum Muttertag - Das große Geschäft mit schönen Blüten

Reportage

Für Sandra und Helmut Heinken zählen die Tage vor Muttertag zu den anstrengendsten des Jahres: Sie bauen in Delmenhorst auf zwei Hektar Schnittrosen an, über 40 verschiedene Sorten. Vor dem Muttertag schneiden sie tagelang bündelweise Rosen und verkaufen sie auf dem Großmarkt. Auch Blumenimporteur Jan Reijnders hat vor Muttertag besonders viel zu tun. Er muss extra seine Lkw-Flotte aufstocken. Mehrmals in der Woche fährt er aus Bad Bentheim zur weltgrößten Blumenmesse in Aalsmeer in den Niederlanden. Dort werden Blumen aus der ganzen Welt angeboten. Es geht dort zu wie an der Wall Street. Die Preise sind immer tagesaktuell und ergeben sich erst bei der Auktion. In diesem Jahr ist er besonders angespannt. Weil die Energiepreise so hoch sind, erwartet er horrende Preise für Gewächshausblumen. "Die Nordreportage" begleitet Blumenhändler*innen und Florist*innen rund um den für sie stressigsten Tag im ganzen Jahr: Muttertag.

Die Sendung mit der Maus 07:00

Die Sendung mit der Maus

Kindersendung

Wunderschöner Tag - "Ich bin wertvoll, ich bin wichtig, ich bin ich, so bin ich richtig!" Das singt Eva in ihrem Song mit Gute-Laune-Faktor und zeigt, wie man sich selber Mut machen kann. So wird auch ein schlechter Tag zu einem wunderschönen Tag! Rehkitz-Rettung (Teil 1) - Wie arbeitet ein Rehkitz-Rettungs-Team? Wenn seine Wiesen zu hoch werden, muss Bauer Steffen sie mähen. Doch in den hohen Wiesen könnten Rehkitze liegen, denn Rehe bekommen in dieser Jahreszeit ihre Kinder. Bevor gemäht werden darf, muss also sichergestellt werden, dass die Wiese frei ist. Das macht ein Rehkitz-Rettungs-Team, mit dabei sind auch Pepe und sein Papa Fabian. Um 04:00 Uhr in der Früh beginnt die Suche: Mit Wärmebild-Drohnen fliegen sie das Feld ab - doch von Rehkitzen keine Spur. Bis plötzlich ein weißer Fleck auf dem Bildschirm zu sehen ist. Rehkitz-Rettung (Teil 2) - Im zweiten Teil der Sachgeschichte geht die Suche nach Rehkitzen für das Rettungs-Team weiter. Bislang hat das Team schon einige andere Jungtiere gefunden - und natürlich gerettet. Und dann ist es soweit: Die Wärmebild-Drohne zeigt wieder einen weißen Fleck und tatsächlich ist es diesmal ein Rehkitz. Pepe und Papa Fabian nehmen es in einer Transportbox mit. Doch wie findet es später wieder zu seiner Mama? Shaun das Schaf: Nicht ganz der Vater - Hofhund Bitzer bekommt Besuch von seinem Vater - seinem Vorgänger auf der Farm. Beim Hofrundgang fällt ihm auf, wie chaotisch es dort zugeht. Die Schafe machen, was sie wollen und jegliche Versuche von Bitzer, sie wieder unter Kontrolle zu bringen, scheitern. Kurzerhand übernimmt Bitzers Papa wieder das Kommando und es herrscht plötzlich ein anderer Wind auf der Farm. Shaun muss seinem Freund dringend unter die Arme greifen, also machen sie in der Nacht alles picobello und studieren sogar eine Schafs-Kür ein. Ob Bitzer seinen Vater wohl doch noch von seinen Qualitäten als Hofhund überzeugen kann?

Sehen statt Hören 07:30

Sehen statt Hören

Infomagazin

Alle Beiträge sind mit Gebärdenbegleitung und Untertitel versehen. Sendeformat und Themenwahl orientieren sich außerdem an den Bedürfnissen hörgeschädigter Zuschauer.

Die Ratgeber 08:00

Die Ratgeber: KI-Vergleich

Infomagazin

Welches KI-Modell schneidet besser ab? "Die Ratgeber" haben verschiedene Systeme getestet und prüfen, ob ChatGPT ernsthafte Konkurrenz bekommen hat. Weitere Themen: In Offenbach lädt eine Mitmach-Ausstellung dazu ein, das Klima mit allen Sinnen zu erleben. Der One Forty West Tower in Frankfurt beeindruckt nicht nur durch seine Architektur: "Die Ratgeber" zeigen den spektakulären Ausblick von oben. Und: Wühlmäuse im Garten? "Die Ratgeber" verraten, welche Mittel wirklich helfen - und welche man sich sparen kann.

Yared kommt rum - Dibaba erzählt Dorfgeschichten! 08:30

Yared kommt rum - Dibaba erzählt Dorfgeschichten!: Kieve

Dokumentation

Yared Dibaba zieht los, um über das Leben abseits der großen Städte zu berichten. Immer auf der Suche nach einzigartigen Dörfern, authentischen Menschen, vielfältigen Kulturen und Traditionen in Norddeutschland. Auf seiner "Expedition" lernt er in jeder Folge einen neuen Ort kennen. Dabei sammelt er Geschichten und taucht in das Leben "up´n Dörp" ein. "Yared kommt rum" ist eine liebens- und sehenswerte Erkundungstour zu den heimlichen Perlen des Nordens. Die Dokureihe ist eine bildstarke Liebeserklärung an den Norden und eine herzliche Einladung, die Menschen und ihre Geschichten kennenzulernen. Hallo Kieve Es verschlägt Yared diesmal in ein echtes Dorfjuwel an der Mecklenburgischen Seenplatte nahe der Landesgrenze zu Brandenburg. Kieve zählt gerade einmal rund 140 Menschen - dafür aber stolze 59 Scheunen. Mit einem Barkas Baujahr 1989 auf Sightseeing-Tour Zu Beginn wirkt das Dorf, das 1298 zum ersten Mal urkundlich erwähnt wird, wie ausgestorben. Fenster zu, Türen zu, Scheunentore dicht. Doch schon bald öffnen sich nicht nur Tore, sondern auch Herzen. Yared trifft auf Zugezogene und echte Kiever Originale: Scheunenretter Jürgen Taube, der aus Berlin kam und eine einsturzgefährdete Scheune mit viel Mut und Liebe gerettet hat. Oder Harald Schröder, ehemaliger Feuerwehr-Chef und leidenschaftlicher Sammler von DDR-Fahrzeugen, der Yared kurzerhand zu einer Spritztour einlädt. Ein Abstecher ins Kiever Moor zeigt, wie Umweltschutz ganz konkret vor Ort aussieht - durch Wiedervernässung, neue Lebensräume für Tiere und Pflanzen und das Modell der MoorFutures. Picknick am See mit der Bürgermeisterin Yared trifft Bürgermeisterin Christine Jantzen, die ihr Amt ehrenamtlich ausübt. Geld sei knapp, sagt sie beim Picknick am See, aber an Ideen mangele es nicht. Seit Jahren organisiert Kieve im Juni das inzwischen legendäre Weiße Dinner, bei dem das ganze Dorf - alle Leute weiß gekleidet - an langen Tafeln zum Essen sitzt. Dazu kommen Winterwanderung, Flohmarkt, Erntefest, Adventsmarkt und als neuestes Projekt eine Theatergruppe unter dem Motto "Immer wieder THEATER im Dorf". Mit ihren Solar-Fonds Energiewende Kieve hat das Dorf zudem einen Preis gewonnen, um lokale Klimaschutzmaßnahmen wie Photovoltaik auf den Dächern zu fördern. Auf ein Plauderstündchen mit einem DDR-Topmodel a.D. Ein weiterer Stopp führt Yared zu Angela Fensch und Florian Flierl. Angela ist eines der bekanntesten Topmodels der DDR und prägt in den 1980er-Jahren das Bild des Modemagazins "Sybille". Heute lebt sie mit ihrem Mann Florian in Kieve. Florian ist Bildhauer - seine Arbeiten entstehen direkt vor Ort, und zwar in seinen Scheunen, die der Künstler zu kreativen Werkstätten umfunktioniert hat. Yared schaut sich hier ausgiebig um und spricht mit Angela über ihre Zeit als DDR-Model, über Mode, Wandel und den bewussten Schritt, das trubelige Berlin für das Mini-Dorf Kieve ausgetauscht zu haben. Kieve ist kein idyllisches Museumsdorf, sondern ein lebendiger Ort mit unterschiedlichen Generationen, Meinungen und Projekten. Genau darin liegt seine Stärke.

Nordmagazin 09:00

Nordmagazin

Regionalmagazin

30 Minuten regionale Informationen und Hintergründe: Worüber spricht das Land - was bewegt die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern? Mehr Nachrichten aus MV ab NDR Text Seite 160 und im Internet: www.ndr.de/mv

Hamburg Journal 09:30

Hamburg Journal

Regionalmagazin

Bereits seit dem Jahr 1985 informieren die Moderatoren über das Neueste aus der Hansestadt. Dabei werden sowohl politische und sportliche als auch kulturelle Themen berücksichtigt.

Schleswig-Holstein Magazin 10:00

Schleswig-Holstein Magazin

Regionalmagazin

Ob Politik oder Wirtschaft, Umwelt oder Kultur, jeden Abend von 19.30 bis 20.00 Uhr erfahren Sie, was sich am Tage in der Region zwischen Nord- und Ostsee ereignet hat. Mehr Nachrichten aus SH ab NDR Text Seite 140 und im Internet: www.ndr.de/sh

buten un binnen | regionalmagazin 10:30

buten un binnen | regionalmagazin: Störche zurück in Bremen

Regionalmagazin

Das mehrfach ausgezeichnete Format berichtet seit 1980 über aktuelle Geschehnisse in der Hansestadt Bremen. Dabei werden sowohl politische und sportliche, als auch kulturelle Themen berücksichtigt.

Hallo Niedersachsen 11:00

Hallo Niedersachsen

Regionalmagazin

Wir sind stets nah dran an den niedersächsischen Themen und Menschen. Uns interessiert, was Sie aufregt und bewegt. Mehr Nachrichten aus Niedersachsen ab NDR Text Seite 120 und im Internet: www.ndr.de/niedersachsen

Die Nordreportage 11:30

Die Nordreportage: Hofgeschichten

Reportage

Neue Gesichter in den "Hofgeschichten" Urte Schulz-Möllgaard und Jörg Schulz vom Hof Hahnenkamp sind die "Neuen" in den "Hofgeschichten". Zusammen mit ihren drei Kindern leben sie ganz in der Nähe der Nordsee im kleinen Dorf Wobbenbüll. 2019 haben die beiden ihre Bürojobs gegen die Hofarbeit eingetauscht. Sie haben 200 Milchkühe und 150 Jungtiere. Dazu bewirtschaften Jörg und Urte 200 Hektar Land, hauptsächlich Futterackerbau und Grünland für die Grasversorgung der Kühe. Sie machen klar, dass momentan harte Zeiten sind, aber dass sie trotzdem nicht ans Aufgeben denken. Delegieren und Kommentieren aus sicherer Entfernung In Hamburg-Moorburg ist bei den Rindern großes Sortieren angesagt. Jürgen Ecks und sein Sohn Max möchten an diesem Tag ihre Rinder auf die Sommerweide treiben. Zunächst wollen sie vier junge Ochsen von der Herde trennen und auf eine separate Weide bringen. Das ist nicht ungefährlich, denn die Tiere können treten. Besonders Bulle Bernie ist eine Gefahr. Deshalb hält Isa Ecks lieber ausreichend Abstand. Delegieren und kommentieren kann sie aber auch aus sicherer Entfernung. Digitale Reichweite verbessern Geflügelzüchterin Christine Bremer ist vom niedersächsischen Kölau zum Pflanzenmarkt am Freilichtmuseum Kiekeberg gefahren. Sie möchte nichts verkaufen, aber den Kontakt zu den dortigen Besuchern nutzen, um Werbung für sich zu machen und ihre digitale Reichweite zu verbessern. Dieses Vorhaben gestaltet sich allerdings gar nicht so leicht, denn die Besucher sind wegen der Pflanzen da und nicht, um sich über Eier zu informieren. Die Freiluftsaison startet Auf dem Thudthof im Harzer Vorland startet die Freiluftsaison. Die Rinder sollen auf die Weide. Für die Kälber ist es eine Premiere, denn sie sind alle in den vergangenen drei Monaten im Stall zur Welt gekommen. Für den Transport müssen Steffen Thudt und seine Lebensgefährtin Jessica Lange die Kälber von ihren Müttern trennen. Das sorgt für reichlich Aufregung im Stall. Für die Mutterkühe ist der Gang in den Viehwagen zwar nicht neu, aber das heißt nicht, dass es deshalb reibungslos auf die Weide geht.

Die Küche meiner Kindheit 12:00

Die Küche meiner Kindheit: Von Krabben und Schollen

Essen und Trinken

Die Hausmannskost, zubereitet von Mutter oder Großmutter, vergisst man nie. Der Geschmack und der Duft von früher erinnert an die Kindheit. Diese Folge "Die Küche meiner Kindheit" aus der Reihe "Unsere Geschichte" führt an die norddeutschen Küsten und Seen und macht eine kulinarische Reise in die 1950er- bis 1970er-Jahre. Wer am Wasser aufgewachsen ist, bei dem gab es oft Fisch oder Meeresfrüchte. So war es bei Knudt Kloborg von der Insel Föhr. Noch heute schwärmt er von den Krabbenfrikadellen seiner Großmutter. Später machte er Kochen zu seinem Beruf, er fuhr als Schiffskoch zur See. Natürlich weiß er genau, wie man Labskaus macht. Der Vater von Marion Kiesewetter war Krabbenhändler und brachte täglich kiloweise Krabben mit nach Hause. Sie kamen pur gebraten, als Krabbensuppe oder -salat oder in sauer eingelegt auf den Tisch. "Die Nordseekrabbe war mein Schicksal", sagt Marion Kiesewetter. Sie wurde Fernsehköchin und Kochbuchautorin. Und natürlich spielten Krabben dabei eine große Rolle. Heinz Galling wuchs in Lübeck auf und lernte als kleiner Buttje das Angeln bei seinem Großvater. Aus den nahe gelegenen Flüssen holten sie Aale und Hechte, aus der Ostsee den heute fast in Vergessenheit geratenen Hornhecht. Noch immer ist Angeln die große Leidenschaft von Heinz Galling: Für den NDR geht er mit seiner Fernsehsendung "Rute raus ... der Spaß beginnt" auf Tour. Auch in der Familie von Rainer Kroboth drehte sich alles um Fisch. Sein Vater war der in der DDR berühmte Koch Rudolf Kroboth, der mit seiner Sendung "Tip des Fischkochs" ein Millionenpublikum erreichte. Eigentlicher Sinn seiner Auftritte: Er sollte den DDR-Bürgerinnen und Bürgern mit seinen Rezepten die Überproduktionen oder "Ladenhüter" schmackhaft machen.

Weltbilder 12:45

Weltbilder: Schwedens Kult um Ami-Schlitten

Reportage

Es ist ein Defilee der Low-Rider, Muscle-Cars und Chrom-Limousinen: Seit den 1950er-Jahren importiert Schweden mit Leidenschaft alte US-amerikanische Straßenkreuzer. Am Steuer sitzen Pomadehelden und Frauen in Petticoats oder Cowboystiefeln. Viele Fahrerinnen und Fahrer verkleiden sich für die Classic Car Week im Stil des Jahrzehnts, aus dem ihr Oldtimer stammt. Rockabilly-Musik tönt hier aus den Lautsprechern, aber auch Techno oder Country. Mit Cruisings, Autoshows und Wettbewerben um das schönste oder originellste Auto ist das Gipfeltreffen in Rättvik am Siljansee die verrückteste Verneigung vor der Oldtimerkultur. Und mehr als das. Viele sagen, es sei diese Leidenschaft für Ami-Schlitten, die die Schweden am stärksten zusammenbringt. Nicht selten sind es Menschen aus der Arbeiterklasse und Underdogs, die einmal im Jahr hierherkommen, um sich selbst und ihr Auto zu feiern, eine echte Subkultur. Hier kann man Low-Rider bestaunen, deren Karosserie nur Millimeter über dem Asphalt schwebt, aber das Selbstbewusstsein der stolzen Besitzerinnen und Besitzer hebt. Denn nicht nur gepflegte Oldtimer fahren hier auf, sondern auch Schrottkarren, "Pilsnerbilar", außen vom Rost zerfressen und verbeult, ausgerüstet mit fetten Sound-Systems. Ein Festival, das den Kult um alte Superschlitten zelebriert und einen Lifestyle, der einen neuen Blick auf Schweden erlaubt. Die Reportage cruist mit Alex, Evelina und Liam durch den schwedischen Sommer und zeigt ein Schweden, das ganz anders ist als das "Volvo-Bullerbü-Idyll".

mareTV 13:15

mareTV: Spiekeroog - Wo Ostfriesen nach den Sternen greifen

Landschaftsbild

Keine Autos, kein Flugplatz, kein Lärm, stattdessen Wattenmeer, weite Dünen, Wind und feinster weißer Strand: das ist Spiekeroog, eine von sieben bewohnten Ostfriesischen Inseln, aufgereiht vor der Küste Niedersachsens wie an einer Perlenschnur. Als sanft geschwungene Sandbank mit viel Grün blitzt das Eiland aus der Nordsee. Mittendrin die "Hauptstadt", ein malerisches Inseldorf samt Kirche, Friesenhäusern, altem Baumbestand und ein paar Geschäften. Die einzige Pferde-Eisenbahn Deutschlands mit festem Fahrplan pendelt seit 1885 zwischen dem Ortskern und dem Weststrand. Tamme, ein gutmütiger Hengst der Rasse Irish Tinker, zieht den historischen Eisenbahnwaggon quer über die Insel. Es geht über uralte Schienen, verlegt durch saftiges Grün. "Bahnchef" Christian Roll und Tamme sind ein tolles Team: Absolut zuverlässig und immer pünktlich transportieren sie pro Saison rund 10.000 Passagiere. Im Sommer steigt regelmäßig die legendäre Papierboot-Regatta im Hafen mit mehr als 20 schöpferischen Eigenkreationen aus Pappe. Wobei "schöpferisch" nur allzu oft wörtlich zu nehmen ist. Die meisten Teilnehmenden gehen noch vor dem Zieleinlauf baden. Selbstverständlich wird auf Spiekeroog auch der spektakulärste Untergang prämiert. Das Spiekerooger Inselinternat Hermann Lietz-Schule hat den wohl maritimsten Lehrplan Deutschlands. In Physik wird Deichbau unterrichtet und in Geschichte geht es um die großen Entdecker Columbus und Magellan. Nicht nur trockener Schulstoff: Mit dem Plattbodenschiff "Tuitje" fahren die Klassen raus ins Niedersächsische Wattenmeer unter dem Kommando von Segellehrer Jonathan Binder. Der ist mit allen Wassern gewaschen und ganz nebenbei auch noch Robbenretter bei der Inselfeuerwehr. Auch Kai Kröger hat mehrere Jobs: Hotelier, Cafébetreiber, stellvertretender Gemeindebrandmeister und Glöckner der schmucken historischen Kirche. Wenn es dunkel wird, streift er mit seiner Kameraausrüstung über die Insel, um den Sternenhimmel einzufangen. Das geht auf Spiekeroog besonders gut. Seit die komplette öffentliche Beleuchtung umgerüstet wurde, darf sich die sanft geschwungene Sandbank in der Nordsee Sterneninsel nennen, ausgezeichnet mit dem Qualitätsprädikat "lichtarm" und offiziell zertifiziert von der Dark Sky Association. Spiekeroog: Eine kleine Insel greift nach den Sternen.

Die Nordreportage 14:00

Die Nordreportage: Oke und seine 1000 Ideen - Ein Jahr mit dem Amrumer Inselbauern

Reportage

Oke Martinen war schon als Kind klar: Er wird Hofnachfolger und Inselbauer auf der idyllischen Nordseeinsel Amrum. Mit 27 Jahren ist er nun der letzte Vollerwerbslandwirt auf der Insel. Damit das auch so bleibt, braucht der Junglandwirt viele Standbeine. Nur vom Ackerbau zu leben, ist für Familie Martinen fast unmöglich. Die Böden sind sandig, sie baut mehr oder weniger "auf einer riesigen Düne an." Deswegen ist Okes Einfallsreichtum gefragt. Neben dem Ackerbau züchtet er edle Wagyu-Rinder und baut Kartoffeln und Mais an. Zusätzlich hat Oke auch noch den Wein auf die Insel gebracht. Nach drei Jahren steht jetzt die erste Weinlese an. Seine Erzeugnisse vermarktet der Amrumer Tausendsassa direkt in seinem eigenen Foodtruck, für den er viel Geld investiert hat. Jetzt muss das Geschäft laufen, aber es gibt ein großes Problem: hungrige Wildgänse in großer Zahl. Sie fressen dem Junglandwirt seine Saat direkt vom Feld, wodurch Oke im Ackerland bis 75 Prozent weniger Ertrag hat. Der Umstieg auf Mais soll helfen, denn der wird so spät gesät, dass die meisten Gänse schon weg sind und die Saat im Boden bleibt. Außerdem kann Oke dann sein Schweinefutter selbst produzieren. Dafür eignet sich der Mais besonders gut. Außerdem ist bezahlbarer Wohnraum auf Amrum knapp. Das will Oke ändern und saniert eine geerbte Ferienpension. Die Wohnungen vermietet er an Freunde und Mitarbeitende.

die nordstory Spezial 14:30

die nordstory Spezial: Sehnsuchtsort Spiekeroog - Wellen, Wind und ganz viel Arbeit

Dokumentation

Die Ostfriesische Insel Spiekeroog ist für viele Menschen ein Sehnsuchtsort. Ein malerisches Inseldorf mit historischen Gebäuden, eine wilde Dünenlandschaft und ein scheinbar endloser Strand. Keine Autos, aber eine Pferdebahn. Auch viele junge Menschen zieht es hierher. Leben im Rhythmus von Ebbe und Flut, weniger Stress haben als auf dem Festland, das ist ihr Traum. Aber wer auf Spiekeroog bestehen will, muss sich etwas einfallen lassen und ordentlich ranklotzen. Yogalehrerin Maxie Neubacher hat ein neues Studio eröffnet. Um den Gästen etwas bieten zu können, gibt sie nicht nur Kurse am Strand, sondern auch auf dem SUP-Brett im Meer. Im Inseldorf eröffnet Frank Roland sein erstes eigenes Restaurant. Seine erste Saison wird schwierig. Er hat zu wenig Personal und arbeitet deshalb für zwei. Carlotta Marx zieht für die Sommermonate samt Stute Snaelda nach Spiekeroog, um auf dem Islandpferdehof zu arbeiten und taucht tief ein ins Inselleben. Ein Höhepunkt des Inselsommers wird das Konzert von Jonny Glut in der Strandbar. "die nordstory" zeigt die besondere Natur Spiekeroogs und erzählt Geschichten über den großen Traum vom Leben auf der kleinen Nordseeinsel.

Rasch durch den Garten 16:00

Rasch durch den Garten: Gartenzeit im Mai

Pflanzen

Der Mai ist der Monat im Garten, in dem man sich auch im Freien so richtig austoben kann. Die Balkonkästen können jetzt bepflanzt werden. Peter Rasch wählt jetzt Pflanzen aus, die lange ihre Pracht erhalten. Die Dahlien müssen ins Beet und das erste Gemüse. Aber auch für diejenigen, die nur eine Fensterbank haben, gibt es jetzt etwas zu tun. Nach dem Winter ist eine gute Zeit, die Zimmerpflanzen umzutopfen. So starten sie mit frischen Nährstoffen in die neue Wachstumsphase. Peter zieht es dahin, wo es blüht. Für "Zeig mir Deinen Garten" besucht er den Botanischen Garten in Rostock - acht Hektar mit spannenden Pflanzen und einem extra angelegten Minigebirge. Außerdem beantwortet Peter wieder Anfragen von Zuschauer*innen und erneuert sein altes Hochbeet.

Quarks 16:30

Quarks

Infomagazin

In dieser Sendung geht es um Schmerzen, die einen im Alltag plagen. Wenn der Kopf drückt oder es im Rücken zieht - was hilft dann, die Schmerzen zu lindern? Quarks fasst die neusten Wege zusammen, die die Forschung dafür aufzeigt.

Nordseereport - Blavand erleben 17:15

Nordseereport - Blavand erleben: Lieblingsplatz an der dänischen Westküste

Regionalmagazin

Blaues Wasser, weiße Strände und ganz viel Dänemark: Blåvand ist der westlichste Zipfel Dänemarks und bei Urlaubern sehr beliebt. Ein Ort, an dem das Meer auf den Himmel trifft, so wirbt Blåvand für sich. Was macht den Urlaubsort so besonders? Und lohnt sich auch ein Besuch schon in der Vorsaison? Britta von Lucke will es herausfinden. Sie erkundet die kilometerlangen Strände, besucht einen luxuriösen Sechssterne-Campingplatz und hilft mit beim Bonschen machen in Dänemarks ältester Zuckerwarenfabrik. Außerdem im Nordseereport: * Eine deutsche Leuchtturmwärterin im Blåvandshuk Fyr. Der westlichste Leuchtturm Dänemarks feiert in diesem Jahr den 125. Geburtstag. * Brandungsangeln mit Blåvands erfolgreichstem Extremangler Eine ungewöhnliche Schlittenhunde-Tour durch die Naturlandschaften entlang der Nordsee.

Nordtour 18:00

Nordtour

Tourismus

DAS! Rote Sofa 18:45

DAS! Rote Sofa

Dokumentation

Die Karriere von Max Strohe nahm ihren Anfang mit Schnitzel und Spießbraten bei einer Ausbildung in einem Landgasthof am Mittelrhein. Das ist selbstverständlich auch lecker, aber natürlich kein Vergleich zu dem, womit er heute im eigenen Berliner Restaurant die Gästegaumen verwöhnt: Kaisergranat und Jakobsmuschel, Kalbszunge und Périgord-Trüffel. Weil Strohe das alles ganz gerne kreativ-unkonventionell darbietet, sich dabei über klassische Etikette hinwegsetzt, gilt er in der Spitzengastronomie als Querkopf. Kostproben davon gib er regelmäßig in Fernsehkochrunden und in seiner Kolumne bei Spiegel-Online. Aufs Rote Sofa bringt der 44-Jährige sein Kochbuch-Debüt "Dirty Bistro" mit. Wir sind sehr gespannt auf diesen Gruß aus der Küche.

buten un binnen | regionalmagazin 19:30

buten un binnen | regionalmagazin: SPD-Parteitag

Regionalmagazin

Das mehrfach ausgezeichnete Format berichtet seit 1980 über aktuelle Geschehnisse in der Hansestadt Bremen. Dabei werden sowohl politische und sportliche, als auch kulturelle Themen berücksichtigt.

Tagesschau 20:00

Tagesschau

Nachrichten

Die Nachrichten der ARD

Old Shatterhand 20:15

Old Shatterhand

Western

Der Frieden zwischen Apachen und Armee ist in Gefahr: Nach einem brutalen Überfall auf eine Siedlerfarm wurden am Tatort die Leichen zweier Apachen gefunden. Damit scheint bewiesen, dass sie den mühsam ausgehandelten Waffenstillstand gebrochen haben. Zur gleichen Zeit kehrt der legendäre Trapper Old Shatterhand (Lex Barker) nach langer Zeit in den Westen zurück. Von dem kleinen Tom (Leonardo Putzgruber), der den Überfall beobachtet hat und sich nun bei Paloma (Daliah Lavi) versteckt, erfährt er, dass in Wahrheit eine Bande weißer Banditen hinter der Sache steckt. Zu ihrem Schutz bringt Shatterhand Tom und Paloma in das Städtchen Golden Hill - nicht ahnend, dass sich dort auch die Banditen unter Führung des skrupellosen Dixon (Rik Battaglia) aufhalten. Als wenig später der Armeetreck des erfahrenen Captain Bradley (Guy Madison) in der Wüste überfallen wird, deutet erneut alles auf kriegerische Apachen hin. Allein Old Shatterhand spürt sofort, dass auch diesmal die vermeintlichen Beweise Teil der infamen Intrige sind. Wer aber sollte einen Grund haben, den anstehenden Friedensvertrag zu vereiteln? Während der kauzige Sam Hawkens (Ralf Wolter) in Golden Hill den Schutz von Tom und Paloma übernimmt, begibt Shatterhand sich mit dem Apachenhäuptling Winnetou (Pierre Brice) auf die Suche nach den wahren Schuldigen. Bald finden sie heraus, dass ein Stamm kriegerischer Komantschen mit Dixons Bande gemeinsame Sache macht. In einem Zweikampf auf Leben und Tod muss Winnetou sich deren Häuptling stellen. Unterdessen wollen die Banditen den kleinen Tom für immer zum Schweigen bringen. Schließlich erkennt Old Shatterhand, dass Dixon nur ein Handlanger ist. Bei dem wahren Drahtzieher der blutigen Überfälle handelt es sich um ein ranghohes Mitglied der US-Army. Trotz aller Bemühungen von Old Shatterhand und Winnetou scheint der Plan des Schurken aufzugehen: Es droht ein vernichtender Krieg zwischen der Armee und den Apachen.

Nevada Smith 22:10

Nevada Smith

Western

Max Sand, ein junges Halbblut, lebt mit seinen Eltern in der gebirgigen Einöde von Nevada. Eines Tages aber überfallen drei brutale Revolverhelden die Familie. Max muss mit ansehen, wie seine Eltern grausam ermordet werden. Fortan wird er nur noch von einem einzigen Gedanken angetrieben: die Mörder aufzuspüren und zu töten. In den Bergen trifft Max den Waffenschmied Jonas Cord. Er macht den jungen Mann im Umgang mit Waffen vertraut und weist ihn in die Kunst des Schießens ein. Auf der Suche nach dem Mördertrio kann der hasserfüllte Max als erstes Jesse Coe ausfindig machen. Es kommt zu einem blutigen Kampf, bei dem Coe getötet und Max schwer verwundet wird. Nachdem er von der Indianerin Neesa gesund gepflegt wurde, macht der rastlose Max sich auf den Weg, die beiden anderen Mörder zu stellen. Als er erfährt, dass einer von ihnen, Bill Bowdre, im Gefangenenlager in Louisiana einsitzt, lässt Max sich ebenfalls einweisen. Er freundet sich mit dem nichts ahnenden Bowdre an und verhilft ihm mit Unterstützung der Cajun Frau Pilar zur Flucht. Erst dann offenbart Max seine wahre Identität und tötet Bowdre. Nun gilt es noch Tom Fitch, den Anführer des Trios, ausfindig zu machen. Max kommt ihm auf die Spur und schließt sich unter dem Namen "Nevada Smith" seiner neuen Gang an, wenngleich der misstrauische Fitch sofort zu ahnen scheint, dass mit "Nevada Smith" etwas nicht stimmt. Während des Überfalls auf einen Goldtransport kommt es schließlich zu einem dramatischen Showdown zwischen den beiden Männern - der ein anderes Ende nimmt als erwartet.