04:15
Bereits seit dem Jahr 1985 informieren die Moderatoren über das Neueste aus der Hansestadt. Dabei werden sowohl politische und sportliche als auch kulturelle Themen berücksichtigt.
04:45
Politik, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft - das journalistische Magazin für Bremen, Bremerhaven und Unterweser-Raum.
05:15
Man braucht ein Dorf, um ein Kind aufzuziehen, aber man braucht auch ein Dorf, wenn man ein Kind verliert, sagt Christine Dawood. Sie hat ihren Sohn Suleman und ihren Ehemann Shahzada verloren. Beide starben am 18. Juni 2023 in der Tauchkapsel "Titan" auf dem Weg zum Wrack der "Titanic" in etwa 3.800 Metern Tiefe. Die gebürtige Rosenheimerin erzählt exklusiv auf dem Roten Sofa von den letzten Momenten vor dem Tauchgang, den traumatischen 96 Stunden an Bord des Suchschiffes während der Rettungsmission sowie von ihrem Umgang mit dem Verlust. Eine besondere Bedeutung hatte dabei das Projekt "Pathway of Light" - eine rund 3.000 Kilometer lange Gedenkwanderung für ihren Sohn Suleman. Die Reise wurde für sie zu einem wichtigen Schritt auf der Suche nach einer neuen Identität und einem Leben, in dem neben der Trauer wieder Hoffnung und Zuversicht Platz finden.
06:00
Kaufen, tauschen, feilschen: Cornelius Traupe ist der Experte für gebrauchte Landmaschinen. Dafür ist er auf den Höfen rund um Bremen unterwegs und stets auf der Suche nach gebrauchten Treckern und gut erhaltenen Mähdreschern. Als er acht Jahre war, stand Cornelius Traupe regelmäßig staunend auf dem Betriebshof des Landmaschinenhändlers im niedersächsischen Oyten und betrachtete mit großen Augen die Trecker. Heute ist er immer noch da. Allerdings nicht als schaulustiger Junge, sondern als Außendienstler für gebrauchte Mähdrescher, Radlader und Traktoren. Wenn ein Landwirt eine nicht mehr ganz neue Maschine braucht, ist Cornelius Traupe der richtige Ansprechpartner. Täglich ist er in seiner Region unterwegs, besucht die Höfe seiner Kundschaft und versucht, jedem Bauern genau das richtige und nicht zu teure Gerät aus zweiter Hand zu vermitteln. "Die Nordreportage" begleitet Cornelius Traupe zwischen Bauernhöfen und Treckerwerkstatt und zeigt einen Menschen, der nicht nur für seinen Job und für Landmaschinen brennt, sondern auch genau weiß, was seine Kundschaft braucht.
06:30
Maisernte in Niedersachsen. Jedes Jahr wieder stürzen sich die vier Freunde Jan, Dirk, Christian und Steffen in den Erntestress. Anders als große Lohnunternehmer mit üppigem Fuhrpark, ist die "Freunde-Crew" nur mit zwei Häckslern unterwegs. Daher ist das Wichtigste für sie: Beide Maschinen müssen laufen. Jeder Ausfall während der Erntezeit wäre ein finanzielles Desaster. Damit alles reibungslos funktioniert, legen die vier Freunde schon vor der Ernte Hand an: schrauben, schweißen, schwitzen, zum Beispiel bei der Montage des schweren, scharfen Maisgebisses. Oft malochen die Jungs bis tief in die Nacht, denn für den Erntestart muss einfach alles bereit sein. Eine eingespielte Crew Die vier Freunde sind seit vielen Jahren eine eingespielte Crew. Über fünf Wochen sind sie für Landwirte im Umkreis von Bremen und in der Lüneburger Heide unterwegs. Eigentlich haben sie Jobs wie Landmaschinenmechaniker oder Disponent in einer Spedition. Für die Maisernte nehmen sich einige der Jungs aber extra Urlaub, um täglich über 15 Stunden auf den Feldern zu ackern. In diesem Jahr ist das Wetter besonders wechselhaft. Staubtrockene Böden, aber auch nasse Äcker sind eine ständige Herausforderung für Mensch und Maschine. "Die Nordreportage" begleitet vier Freunde im Ausnahmezustand, die alle die Begeisterung für große Maschinen und die Landwirtschaft eint, zwischen Erntestress und Leidenschaft.
07:00
* Wie funktioniert eine Rückspiegel-Kamera am LKW? Wenn man auf der Autobahn unterwegs ist, entdeckt man immer häufiger LKWs, die scheinbar ohne Außenspiegel fahren. Doch der erste Blick täuscht: Denn anstelle von klassischen Außenspiegeln sind diese LKWs mit modernen Rückspiegel-Kameras ausgestattet. Jana trifft LKW-Fahrerin Christina und testet auf dem Fahrübungsplatz, wie solche Rückspiegel-Kameras beim Fahren, Überholen, Abbiegen oder Einparken helfen. * Trudes Tier: Influencer Trude versteht die Welt nicht mehr: Tier läuft plötzlich als Cowboy verkleidet herum, reitet auf Einkaufswagen, schwingt ein Lasso - und treibt Trude damit fast in den Wahnsinn. Woher kommt nur dieses Cowboy-Gehabe? Da entdeckt sie Tier, wie es sich im Internet ein Video von Cowboy Duke anschaut und merkt, dass Tier ein riesiger Fan ist. Als sie am nächsten Tag im Krankenhaus arbeitet, wird Trude überrascht: Im Behandlungszimmer wartet ein neuer Patient auf sie - und tatsächlich ist es der Duke höchst persönlich. Trude kann ihren Augen kaum trauen …und schmiedet sofort einen Plan. * Lauras Machgeschichten: Cap mit Geheimfach Laura hat ein super geheimes Projekt: Aus einer alten Jeans trennt sie eine kleine Hosentasche heraus und näht sie auf ihre Kappe. Und fertig ist das Geheimfach! Das ist nicht nur ein optischer Hingucker, da passt auch ganz schön viel rein. * Shaun das Schaf: Bitzers neuer Hut Was für eine tolle Mütze - für Bitzer! Das findet zumindest der Farmer und schenkt seinem Hund eine schöne, warme Kopfbedeckung. Doch der ist ganz anderer Ansicht und wünscht sich seine heißgeliebte blaue Wollmütze sehnlichst zurück. Die Schafe versuchen alles, um Bitzer aufzumuntern. Selbst bei ihrer Hutmodenschau ist kein passendes Exemplar dabei. Währenddessen macht sich Shaun auf die Suche nach Bitzers alter Mütze, aber die wiederzubekommen ist gar nicht so leicht!
07:30
Alle Beiträge sind mit Gebärdenbegleitung und Untertitel versehen. Sendeformat und Themenwahl orientieren sich außerdem an den Bedürfnissen hörgeschädigter Zuschauer.
08:00
"Die Ratgeber" gehen der Frage nach: Gibt es wirklich Schokokekse, die schlank machen? Weitere Themen: "Die Ratgeber" schnüren die Schuhe und machen ein Probetraining beim größten Gehfußball-Team Hessens, dem FC Germania-Leeheim in Riedstadt. Finale einer Wochenserie: Foodbloggerin Graziella Lindner bereitet einen frischen Avocado-Papaya-Salat mit Räucherlachs zu. "Die Ratgeber" zeigen, warum Cold Brew Tea, also kalt aufgebrühter Tee, nicht nur erfrischend, sondern auch gesund ist. Dazu gibt es ein leckeres Rezept zum Ausprobieren.
08:30
"Ein Haus mit Garten" - klingt eigentlich ganz einfach. Ist es aber nicht, denn der Bebauungsplan lässt dem Architekten Michael Onischke nur wenig Spielraum, schreibt ein Satteldach vor und ein eng begrenztes Baufeld. Zudem soll ein Garten mitgeplant werden, der gestalterisch auf die formenstrenge Architektur des Hauses Bezug nimmt und trotzdem Platz zum Spielen und Herumtoben bietet. Energetisch muss das Haus selbstverständlich auf dem Stand der Zeit sein, mit einer Grundwasserwärmepumpe und Photovoltaik auf dem Dach. Und die Bauherren wünschen es sich innen hell und offen aber klar strukturiert und trotzdem wohnlich. Alles in allem eine echte Herausforderung für DOMO-Architekten, die für den Bau und die Gartengestaltung verantwortlich zeichnen. Und als wären die anspruchsvolle Gestaltung und ihre Realisierung nicht genug, brennt irgendwann auch noch das Dach.
09:00
30 Minuten regionale Informationen und Hintergründe: Worüber spricht das Land - was bewegt die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern? Mehr Nachrichten aus Mecklenburg-Vorpommern ab NDR Text Seite 160 und im Internet: www.ndr.de/mv
09:30
Bereits seit dem Jahr 1985 informieren die Moderatoren über das Neueste aus der Hansestadt. Dabei werden sowohl politische und sportliche als auch kulturelle Themen berücksichtigt.
10:00
Ob Politik oder Wirtschaft, Umwelt oder Kultur, jeden Abend von 19.30 bis 20.00 Uhr erfahren Sie, was sich am Tage in der Region zwischen Nord- und Ostsee ereignet hat. Mehr Nachrichten aus Schleswig-Holstein ab NDR Text Seite 140 und im Internet: www.ndr.de/sh
10:30
Politik, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft - das journalistische Magazin für Bremen, Bremerhaven und Unterweser-Raum.
11:00
Wir sind stets nah dran an den niedersächsischen Themen und Menschen. Uns interessiert, was Sie aufregt und bewegt. Mehr Nachrichten aus Niedersachsen ab NDR Text Seite 120 und im Internet: www.ndr.de/niedersachsen
11:30
* Selbst gemachte Knoblauchboli für die Kühe Im schleswig-holsteinischen Wobbenbüll stellen Urte Scholz-Möllgaard und die Auszubildende Neele Schwarck sogenannte Knoblauchboli - ein Futterergänzungsmittel - für ihre Kühe her. Diese Boli gibt es auch zu kaufen, dann sind sie aber sehr teuer. Auf dem Hof setzen sie die Knoblauchboli anstatt von Antibiotika ein. Da Knoblauch eine entzündungshemmende Wirkung hat, nutzen sie die Boli zur Fiebersenkung bei den Kühen. Die Herstellung ist allerdings nicht ganz ohne. Der intensive Knoblauchgeruch ist nichts für empfindliche Nasen. * Geflügelzüchterin Christine Bremer macht sich vom niedersächsichen Kölau auf zur Elbinsel Krautsand. Im Gepäck hat sie 300 Küken. Sie sind eine sogenannte Lohnbrut, die für einen Kunden ausgebrütet wurden. Eine kunterbunte Mischung, die Christine nicht genau nach Rassen zuordnen kann. Aber vielleicht ja der Kunde, dem sie die Kleinen bringen möchte. Im Alten Land legt Christine einen Zwischenstopp ein, um ihre Freundin, die Obstbäuerin Birgit Mählmann, abzuholen. Sie wollen das Nützliche mit dem Angenehmen verbinden und auf Krautsand auch baden gehen. * Besuch auf dem Sophienhof in Mecklenburg-Vorpommern. Ehemalige Agrarpädagogen besuchen Karsten Dudziak. Die ehemaligen Lehrerinnen und Lehrer möchten wissen, wie sich die Landwirtschaft weiterentwickelt hat. 60 Jahre ist es her, dass sie selbst studiert haben. Zum Beispiel mobile Hühnerställe, wie Karsten sie hat, gab es zu ihrer Zeit noch nicht. Gerade der Biolandwirtschaft stehen sie zum Teil kritisch gegenüber. Karsten muss viele Fragen beantworten. * Im Harzer Vorland müssen Steffen Thudt und seine Verlobte Jessi Lange zusammen mit einigen Helfern aufräumen. Am Vortag gab es eine Premiere: eine kulinarische Veranstaltung im Weinberg mit 30 Gästen. Befreundete Köche haben ein Fünf-Gänge-Menü gezaubert und Thudthof-Winzer Henrik Klingsöhr hat die passenden Weine dazu eingeschenkt. Gekocht wurde natürlich mit hofeigenen Produkten. Und vom Stromaggregat bis hin zum Dixi-Klo haben sie an alles gedacht. Und dank der Fotos von Henriks Mutter Janet Klingsöhr gibt es auch schöne visuelle Erinnerungen.
12:00
Wer hat´s erfunden? Dieser Film aus der Reihe "Unsere Geschichte" ist eine historische Reise durch die jüngere norddeutsche Erfindergeschichte. NDR Autor Knut Weinrich hat bemerkenswerte, lebensrettende, aber auch kuriose norddeutsche Geistesblitze entdeckt. Von den Schwimmflügeln über die Kontaktlinse bis hin zum Adventskranz, der Norden hat so einiges an Einfallsreichtum zu bieten. Und natürlich hat er auch den Humor (Otto) und die niveauvolle deutsche Popmusik (Udo Lindenberg) als Erster hervorgebracht. Auch wenn die Dokumentation nicht ohne ein wenig Humor auskommt, hinter allen Erfindungen, die vorgestellt werden, stecken bemerkenswerte und vor allem hartnäckige Erfinder. So wie Heinrich Wöhlk aus Kiel. Er war schlicht genervt von seiner Brille und den dicken Gläsern. Sein Motiv zur Erfindung der gut tragbaren Kontaktlinse, die bis heute ein Welterfolg ist. Oder Bernhard Markwitz aus Hamburg-Winterhude. Nachdem seine Tochter beinahe im Gartenteich ertrunken wäre, erfand er die Schwimmflügel. Nie wieder sollten Kinder der Gefahr ausgesetzt werden, zu ertrinken. Doch Markwitz musste lange kämpfen, bis er mit der Produktion loslegen konnte. Weniger lebensrettend, jedoch kaum bekannt: Den Grundstein für sein Dynamit-Imperium legte Alfred Nobel in Hamburg. Eine Folge "Unsere Geschichte" voller Partywissen, erstaunlicher und amüsanter Geschichten. Denn wer hätte gedacht, dass aus geronnener Kuhmilch Kleidung produziert werden kann. Haltbar und biologisch abbaubar und zudem geruchsneutral.
12:45
Schweinemäster Hendrik Meyerholz aus Achim bewirtschaftet 210 Hektar Land. Hier und da muss er erst mit der Motorsäge ins Maisfeld, um Sturmschäden zu beseitigen. Dann legen die Drescher los: Die Maisernte ist das Highlight des Jahres. Was der Niedersachse erntet, verfüttert er direkt an seine 4500 Mastschweine. Friss oder stirb. Nein, eigentlich: friss und stirb ist seine Philosophie. Die Mastschweine in seinen Ställen haben höchstens 18 Wochen, um von Ferkeln zu schweren Schlachtschweinen zu gedeihen: "Du kommst mit, du bleibst noch!", so sortiert der Mäster alle zwei Wochen die Tiere. Denn dann dreht sich das große "Schweine-Karussell" weiter. 500 Ferkel kommen. Andere müssen Platz machen. Im Jahr zuvor sind die Getreideflächen im Hochwasser buchstäblich abgesoffen. Alles was der 47-Jährige an Zeit und Saat reingesteckt hat, war verloren. Ein herber Verlust, denn der Zukauf von Futter ist teuer. Also ist im Jahr darauf eine gute Maisernte wichtig. Das XXL-Silo wartet darauf, befüllt zu werden. Mehrfach muss Hendrik Meyerholz in schwindelerregende Höhe klettern, um den Füllstand zu prüfen. Und genießt dabei kurz den Blick über die Marsch. Dann steht der vierfache Vater wieder da, wo im Jahr vorher das Drama begann: beim Drillen der Wintersaat, die nur gedeiht, wenn die Felder nicht absaufen. Aber er hadert: "Es ist eine Wette auf den Wetterbericht". Dazu will die neue Mulchsaatmaschine partout nicht so, wie er will. Irgendwann liegen die Nerven blank. Auf seine Frau Nadine Meyerholz kann er sich trotzdem verlassen. Sie bringt ihm Mittagessen auf den Acker. "Ich mache das jetzt 21 Jahre mit. Wer mit einem Landwirt verheiratet ist, weiß, dass er sich auf Feierabend-Uhrzeiten nicht verlassen kann", sagt sie. Im diesem Herbst beschäftigen den Achimer aber nicht nur die Ernteerträge: Im Jahr, das folgt, gilt ein neuer Tierwohlstandard. Für ihn bedeutet das, dass er alle seine Ställe umbauen muss: Mit seinem Mitarbeitenden arbeitet er im Akkord. Von der Flex sprühe Funken. Und die Bohrmaschine donnert laut. Es wird geflucht. Der Zeitdruck ist groß. Baumaterial fehlt. Und die Frist rückt immer näher. Fristen, Anträge, Auflagen. Das sind die Dinge, die den Landwirt an seine Grenze bringen. Seinem Büro kehrt er am liebsten schnell den Rücken zu, wenn er das volle E-Mail-Fach sieht. Längst hat er erkannt: Wenn er mit seinem Betrieb überleben will, muss er sich immer wieder neu erfinden.
13:15
Alles auf Kreta hat Größe: die Fläche als größte Insel Griechenlands, gleich drei Bergmassive ragen über 2000 Meter aus dem Mittelmeer und Zeus, der oberste Gott der griechischen Mythologie, soll hier geboren worden sein. Wenn in den Fischläden von Chania die morgendlichen Fänge der Fischer verkauft werden, fallen Hunderte Kilo Fischabfälle an. Diese wurden lange Zeit einfach weggeschmissen, obwohl sie viele wertvolle Nährstoffe in sich tragen. Das brachte Christina Lantzaki und Nikos Gryspolakis auf eine Idee: Sie entwickelten aus den Fischabfällen eine Flüssigkeit, die als Naturdünger dienen soll, denn Phosphor, Stickstoff und Mangan aus dem Fisch machen die Pflanzen widerstandsfähiger und größer, so ihre Überzeugung. Auf ihrem Bauernhof bei Chania jedenfalls gedeihen dank Meereskraft inzwischen über 200 Pflanzenarten, von der Banane bis zur Papaya. Ihr Ziel: der Vertrieb des natürlichen Düngemittels auf der ganzen Insel. Das griechisch-orthodoxe Osterfest auf Kreta ist nicht nur ein frommes Ereignis, sondern das absolute Highlight des Jahres. Dabei werden die Traditionen in den einzelnen Orten unterschiedlich gelebt. In Tourloti, einem kleinen Bergdorf mit Meerblick, bereitet Katerina Giakoumaki die Dolmades vor, mit Reis gefüllte Weinblätter. Ihr Sohn Stelios sammelt mit seinen Freunden Sträucher für das Osterfeuer. Es soll, nein, es muss das größte der Umgebung werden! Dass der kleine Ort Sitia zum Zentrum für Stand-up-Paddler wurde, ist Nancy Karaindrou zu verdanken. Sie ist Lehrerin für Wassersportarten und ganz nebenbei eine der besten Stand-up-Paddlerinnen Europas. Im Hafen von Sitia gründete sie eine SUP-Schule - zwei Container und ein paar Boards reichten für den Start. Mittlerweile trainieren hier mehr als 100 Jugendliche und Kinder aus der Stadt. Nun wird sogar die griechische Meisterschaft das erste Mal in Sitia ausgetragen. Auf kippeligen Profi-Brettern müssen Nancys Schützlinge über die harte Zehn-Kilometer-Distanz. Für Nancy eine Dreifachrolle mit viel Stress: Sie ist Trainerin, Ausrichterin und gleichzeitig Athletin. Einer der schönsten Strände ist der Glyka Nera, der am Fuße einer 600 Meter hohen Felswand liegt. Er ist nur per Boot oder zu Fuß erreichbar, ein logistischer Albtraum für Giorgos Deligiannis, den Wirt der Taverne im Meer: Bei Wind kann kein Boot mit Gästen anlegen, Wellen beschädigen oft die Einrichtung und der rote Sand aus der Sahara kriecht in jede Ecke. Und nie weiß Giorgos, wie viele Leute sich überhaupt an den abgelegenen Ort verirren. Aber da gibt es ja noch seinen Bruder Nikos. Der empfiehlt als Taxibootfahrer jedem seiner Gäste dringend einen Besuch in Glyka Nera: Familienbusiness.
14:00
Die vierteilige Serie "Die Nordreportage: Im Einsatz für die Bahn" begleitet Menschen hinter den Kulissen der Deutschen Bahn, der Nordwestbahn und der Bundespolizei am Hauptbahnhof Hannover, zeigt die logistischen und technischen Herausforderungen auf und neben der Schiene und begleitet emotionale Momente des Bahnwesens - einer der größten Verkehrsinfrastrukturen Deutschlands. Zugchefin Anja Szeglat soll mit dem ICE von Hamburg-Altona nach Frankfurt am Main fahren. Ihr Arbeitstag beginnt mit einer Verspätung: Der ICE hat keinen Strom. An diesem Tag ist das aber nicht ihre einzige Herausforderung. Die Zugchefin wird zu einer weinenden Frau gerufen. Nachtschicht in der ICE-Werkstatt in Hannover. Markus Dolle und sein Team stehen so gut wie immer unter Zeitdruck. Sie müssen die Fernzüge instand setzen, die schon in wenigen Stunden wieder auf die Gleise sollen. Mechaniker Michael Stange muss die Tür eines ICEs reparieren. Gleichzeitig muss Kollege Steffen Wachsmann 150 Bremsbeläge austauschen. In nur drei Stunden soll der Zug wieder Richtung Stuttgart fahren. Auch Polizeioberkommissar Christopher Rickert und Polizeimeisterin Lina Neumann von der Bundespolizei müssen schnell sein. Sie suchen im Hauptbahnhof Hannover einen flüchtigen Fahrgast ohne Fahrkarte. Und in der Nähe von Bad Münder sind Vegetationsexperten direkt an den Gleisen unterwegs - während Züge vorbeirauschen. Sie müssen Bäume prüfen und womöglich sogar fällen, damit keine maroden Äste oder gar ganze Stämme auf die Gleise fallen und den Zugverkehr gefährden. Gefördert mit Mitteln der nordmedia - Film- und Mediengesellschaft Niedersachsen/Bremen mbH
14:30
Harte Ausbildung, beste Berufsaussichten. Hier kommen die Azubis! Diesmal: Klempner, Dachdeckerin und Glaser SHK-Azubi Leon (20): "Mein erstes Klo allein einbauen - was kann schon schiefgehen? Spoiler: ALLES! Das Schlimmste wär', wenn's undicht ist." Dachdecker-Azubi Lorelay (18):?"Heute Balkon abdichten - wie immer mit pinkem Werkzeug. Aber dann: SOS! Die Kollegen brauchen Hilfe aufm Dach, bevor's regnet!" Glaser-Azubi Leon (21): "Meine erste Kranfahrt mit fetten Glasscheiben! Da kann viel zu Bruch gehen - aber wurscht, ich rock' das trotzdem!"
15:00
Maurer-Azubi Leon (19): "Wir mauern ein Treppenhaus, und zwar in rund! Hoffentlich kommt alles ins Lot!" Glaser-Azubi Leon (22): "Zwei Duschen einbauen - dreiteilig mit Nische. Die verdammte Anleitung versteh´ ich nicht! Das nervt so krass. Chef, rette mich!" Dachdecker-Azubi Lorelay (18): "Dachrinne reinigen? Sonst nichts? Doch! Das Ding muss komplett neu. Also ran an den Lötkolben!"
15:30
In einer vierteiligen "Nordreportage" werden zwei außergewöhnliche Landmaschinenmonteure bei ihren täglichen Einsätzen auf den Feldern Mecklenburgs begleitet. Immer dann, wenn auf dem Acker plötzlich nichts mehr geht, ein defekter Mähdrescher, eine blockierte Heupresse oder ein technischer Totalausfall, werden Werner und Robby gerufen. Die beiden mobilen Monteure mit großer Leidenschaft fürs Schrauben sind oft die Retter der Ernte. Technische Pannen, schnelle Reparaturen, Einsätze auf dem Land - unterwegs mit zwei echten Typen, wie man sie nur noch selten findet. "Die Nordreportage" zeigt nicht nur Maschinen, sondern vor allem Menschen mit Leidenschaft für das, was sie tun.
16:00
Wenn Helene Lutz morgens um 5:00 Uhr im Melkstand steht, beginnt ein Tag, der oft mehr Stunden bräuchte, als er hat. Die 34-Jährige ist bereit, Verantwortung zu übernehmen - für Tiere, Felder, Mitarbeitende, für einen ganzen Hofbetrieb. Gemeinsam mit ihrem Bruder Simon und ihrem Partner Wichard will sie Gut Wulfsdorf in Schleswig-Holstein in die Zukunft führen. Doch noch liegt vieles in den Händen ihres Vaters Georg, der den Hof mit seiner Frau seit den 1980er-Jahren zu einem weithin bekannten Demeter-Betrieb aufgebaut hat. Für Georg Lutz ist der Hof über Jahrzehnte zu seinem Lebenswerk geworden, das tief mit ihm verbunden ist. Das Loslassen fällt ihm schwer. Er kann sich nicht vorstellen, wie seine Kinder den Hof unter heutigen Bedingungen, mit ihren eigenen Bedürfnissen und begrenzter Zeit, führen wollen. Für die jüngere Generation sind Familie und Freiräume wichtiger geworden - und die Größe des Betriebs mit mehr als 80 Beschäftigten fordert vollen Einsatz. Seit vier Jahren versuchen dennoch alle gemeinsam, die Übergabe zu regeln, doch im Betriebsalltag mit langen Tagen, nie endender Arbeit und wenig Zeit für echten Austausch bleibt der entscheidende Schritt aus. Es hakt zwischen den Generationen. Deshalb holt die Familie nun Unterstützung. Ingrid Meichelböck kennt aus eigener Erfahrung, wie schwer Übergänge in landwirtschaftlichen Betrieben sind und wie selten offen gesprochen wird. Sie arbeitet als Mediatorin in landwirtschaftlichen Betrieben. Unter ihrer Anleitung kommen alle Beteiligten an einen Tisch und suchen nach Lösungen. Nach langer Zeit des Aufschiebens entsteht plötzlich der Moment, den keiner erwartet hat: Die Familie einigt sich auf ein Datum: den 1. Juli 2025. Ein Tag, der die Richtung vorgibt und dem Übergang endlich Form geben soll. Aber werden sie das gemeinsam schaffen? Denn immer noch sind viele Fragen offen: Rechtsform, Finanzen, Zuständigkeiten. Und dennoch setzt der gemeinsame Termin einen Prozess in Gang: Die Geschwister und Wichard haben bereits ein erstes gemeinsames Projekt umgesetzt, eine Eisbude mit Milch vom eigenen Hof. Georg ist stolz. Die Kinder spüren Rückenwind. Doch dann kommt die Erntezeit, viele neue Probleme sind zu lösen und der Alltag lässt wieder wenig Zeit für den Blick in die Zukunft. Der Weg zur Hofübernahme ist ein ständiges vor und zurück - zwischen Loslassen und Neuanfang. Und eine Familie steht vor der Herausforderung, einen neuen gemeinsamen Weg für Gut Wulfsdorf zu finden, aber auch als Familie in Harmonie zu leben.
16:30
Die Hauptstadt Kopenhagen und das dänische Seeland sind diesmal die Ziele von Filmemacherin Maike Tschorn. Gemeinsam mit Kamerakollegin Tanja Höschele ist sie wieder mit ihrem Campervan unterwegs. Seeland ist die größte Insel Dänemarks und hat einiges zu bieten. Spektakuläre Felsen, aber auch endlos weite Sandstrände; hübsche kleine Fischerdörfer, aber auch die faszinierende Metropole Kopenhagen. Wie immer wird Maike Tschorn spannenden Menschen begegnen, jede Menge Aktivitäten ausprobieren und natürlich darf auch das Schlemmen dänischer Spezialitäten nicht zu kurz kommen. Eine unvergessliche Reise mit vielen Überraschungen wartet auf das Camper-Duo!
17:15
Hamburg schläft nicht. Schräges und Erstaunliches spielt sich in der Hansestadt ab. Erzählt werden Geschichten von interessanten Einwohnern, Baudenkmälern und spannenden Ereignissen.
18:00
18:45
Gast DAS! Rote Sofa: Prof. Dr. Hiram Kümper, Historiker Dr. Hiram Kümper, Historiker und profunder Kenner der US-amerikanischen Geschichte, ist zu Gast auf dem Roten Sofa im NDR. Eine seiner Thesen lautet: Die aktuelle politische und gesellschaftliche Situation der USA liegt bereits in deren Verfassung von 1776 begründet. Sein neues Buch "Mythos 1776. Traum und Erwachen der amerikanischen Nation" ist ein spannender Blick hinter die Kulissen historischer Wahrheiten. Darüber spricht Inka Schneider mit ihm. Ergänzt wird das Gespräch durch aktuelle Umfrageergebnisse zum Verhältnis Deutschland/USA von #NDRfragt.
19:30
Das bewegt Bremen, Bremerhaven und das Umland - das Regionalmagazin greift das auf, worüber die Menschen in der Region sprechen. Hier gibt es politische Diskussionen, Berichte über gesellschaftliche Ereignisse, Reportagen aus dem Leben, kritische Interviews, Kultur und Musik. Auch der Sport kommt nicht zu kurz. Von Montag bis Freitag immer mit der Wochenserie. buten un binnen informiert und unterhält zum Feierabend.
20:00
Die Nachrichten der ARD
20:15
Auch im Sommer 2024 begeisterte André Rieu über 150.000 Zuschauer mit seinen traditionellen Konzerten in seiner Heimatstadt Maastricht. Herrliche Melodien aus Musical, Film, Oper und Operette, Schlager, romantische Walzer machen das Konzert erneut zu einem fantastischen TV-Ereignis. Freuen Sie sich auf André Rieus fröhliches Johann Strauss Orchester, Chor, internationale Solisten sowie 400 Blechbläser - die größte Fanfare aus allen Regionen der Niederlande. Nach ihrem grandiosen Erfolg in 2023 und über 250 Millionen Klicks online ist auch in diesem Jahr Emma Kok wieder mit dabei - sie präsentiert ihren neuen Hit "Dancing with the Stars" und noch einmal "Voilá". Zu den zahlreichen Highlights gehören zudem Welthits wie "Granada" ; "Nessun dorma"; "Ob blond, ob braun" ; der "Triumphmarsch" aus Aida; "Panis Angelicus" ; "Think of Me" oder "Ein Schiff wird kommen". Bei den Zugaben verwandelt sich das Konzert in die "Klassik-Party-des-Jahres", mit Songs wie "Sweet Caroline", "Delilah" oder "Tutti frutti". Das große Maastricht Open-Air-Konzert 2024 - ein Feuerwerk der klassischen Musik.
21:45
Von Kindesbeinen an waren Tom Broder (Stephan Luca) und sein älterer Bruder Kai (Max Urlacher) Rivalen. Zunächst beim Buhlen um die Gunst des Vaters, später bei der Frage, wer von ihnen das Familienunternehmen führen soll. Zum Eklat kam es jedoch, als Kai seinem Bruder die große Liebe Anne (Katja Studt) ausspannte. Enttäuscht und verletzt brach Tom mit seiner Familie und wanderte nach Australien aus. 18 Jahre sind seitdem vergangen. Nun verschlägt es Tom nach einem tragischen Zwischenfall nach Malaysia. Im Luxushotel von Peter Gruber (Robert Giggenbach), einem alten Freund der Familie, findet er eine Stelle als Tauchlehrer. Gruber möchte sein "Ocean Turtle Resort" erweitern. Dies will die Meeresbiologin Sarifah (Raven Hanson) aber auf alle Fälle verhindern, da durch den Erweiterungsbau auf bislang unberührtem Strandabschnitt die Meeresschildkröten ihre Brutplätze verlieren würden. Als Tom die temperamentvolle Tierschützerin besser kennenlernt und Gefühle für sie entwickelt, gerät er unweigerlich zwischen die Fronten. Aber nicht nur das: Überraschend tauchen Kai und Anne mit ihrer 15-jährigen Tochter Sina (Leonie Brill) im Hotel auf. Durch das Wiedersehen werden in Tom schmerzhafte Erinnerungen wach. Schnell brechen zwischen den Brüdern alte Konflikte wieder auf. Auch bei Anne weckt die Begegnung längst vergangen geglaubte Gefühle - dabei war sie eigentlich nach Malaysia gereist, um ihre bröckelnde Ehe zu retten. Sie ahnt nicht, dass Kai, dessen Firma vor dem Ruin steht, viel weitreichendere Pläne schmiedet: Er will nicht nach Deutschland zurückkehren, sondern mit illegalen Mitteln und fern der Heimat einen Neuanfang versuchen. Toms Anwesenheit scheint Kai dabei einen Strich durch die Rechnung zu machen. Als der Streit zwischen den Brüdern in einer handfesten Auseinandersetzung eskaliert und Kai wenig später spurlos verschwindet, fällt der Verdacht sofort auf Tom.
23:15
Seit über 30 Jahren ist Susanne Bredemeyer mit ihrem Mann Leo verheiratet. Leo ist Chef einer traditionsreichen Installationsfirma, Susanne arbeitet erfolgreich als Verlegerin in München. Aus harmonischer Zweisamkeit ist zusehends Routine geworden. Die beiden sind so mit ihren Karrieren beschäftigt, dass sie kaum Zeit für den anderen finden. Das soll sich nun ändern: Zu Susannes 60. Geburtstag schenkt Leo ihr ein malerisch gelegenes Haus an einem See in Schweden. Hier wollen die beiden fernab vom Alltag und beruflichen Verpflichtungen einen Neuanfang wagen. Entschlossen brechen sie ihre Zelte in Deutschland ab und ziehen Richtung Skandinavien. Allerdings gestaltet sich das Leben in der ländlichen Idylle weit weniger romantisch als erhofft - Leo und Susanne müssen erkennen, dass die Versäumnisse der vergangenen Jahre nicht so leicht auszubügeln sind. Alte Konflikte brechen auf, die Gedanken an Arbeit und Familie lassen Leo und Susanne nicht los. Doch die beiden bleiben in ihrem selbst gewählten Exil ohnehin nicht lange allein: Erst taucht überraschend Sohn Nils (Max von Pufendorf) in Schweden auf, weil er wieder einmal Geld für eine "todsichere" Geschäftsidee braucht. Wenig später platzt auch noch Leos dominante Mutter Adele in die angespannte Situation. Mit der Ankunft von Leos liebeskranker Tochter Lissy und Sohn Clemens, dem es schwerfällt, die Firmengeschäfte so wie sein Vater zu führen, ist der Bredemeyer-Clan schließlich mit all seinen großen und kleinen Problemen und Konflikten komplett versammelt. Der Trubel bringt Leo und Susanne endlich die Erkenntnis, dass es mehr braucht als Einsamkeit und Abgeschiedenheit, um ihre Beziehung zu retten.