04:15
Bereits seit dem Jahr 1985 informieren die Moderatoren über das Neueste aus der Hansestadt. Dabei werden sowohl politische und sportliche als auch kulturelle Themen berücksichtigt.
04:45
Politik, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft - das journalistische Magazin für Bremen, Bremerhaven und Unterweser-Raum.
05:15
Aktuell ist Hanns Zischler in einer absoluten Glanzrolle zu sehen: Im Kinodrama "Vaterland" verkörpert er den Literaturnobelpreisträger Thomas Mann, der 1949 erstmals aus dem Exil in das zerstörte Nachkriegsdeutschland zurückkehrt. An der Seite von Sandra Hüller und August Diehl zeigt er ein meisterhaftes, tiefgründiges Spiel über Entfremdung und Identität. Auch als Literat setzt Zischler Akzente: Pünktlich zur Frankfurter Buchmesse im Oktober präsentiert er seinen neuen Roman "Yumikos Paravent". Darin geht es um die Entdeckung einer jahrzehntelangen, geheimen Liebesbeziehung über Kontinente hinweg und die lebensrettende Kraft des geschriebenen Wortes. Auf dem Roten Sofa wird mit Hanns Zischler über Film, Buch und seine weiteren Talente gesprochen.
06:00
Klaus ist 76 Jahre alt und kurvt gerade unter den strengen Blicken der Fahrlehrerin durch enge Wohn- und über vierspurige Ausfallstraßen. "Schulterblick, Klaus"! sagt Fahrlehrerin Dörte streng und Klaus reagiert ein bisschen verschnupft: "Als ich vor 58 Jahren den Führerschein gemacht habe, hat mein Fahrlehrer gesagt: Klaus, geradeaus gucken, nicht rechts und links! Das ist jetzt anders, ermahnt Dörte ihren Fahrschüler streng. Und brav wendet Klaus den Kopf. Klaus macht gerade ein paar Fahrstunden zur Auffrischung. Seine Enkelsöhne und die Tochter haben gedrängt: Mensch Papa, Opa, haben sie gesagt, wenn du in den Urlaub fährst, machen wir uns Sorgen. Prüf mal, ob du das wirklich noch kannst. Anfangs war Klaus ein bisschen beleidigt, hat gegrummelt, aber nun lässt er sich bereitwillig von Dörte korrigieren. "Doch, ich habe heute was gelernt", gibt er zu, als er eine Stunde später aus dem Auto klettert. Die 63-jährige Frauke hatte immer einen Führerschein, aber gefahren ist immer ihr Mann. Sie waren oft mit dem Wohnmobil unterwegs, und sie fühlte sich sicher, aber als Beifahrerin. Doch dann starb ihr Mann. Nun steht Frauke vor der Frage: Soll sie den Führerschein abgeben, in Zukunft Bus und Bahn fahren oder ihre Fahrkünste noch einmal auffrischen? Ihr Kater muss regelmäßig zum Tierarzt. Nach einem abendlichen Treffen mit ihrer Freundin fährt sie ungern U-Bahn. Und um Getränkekisten und Blumenerde nach Hause zu bekommen, will sie nicht immer die Nachbarn und ihren Sohn bitten. Also geht sie nochmal zur Fahrschule, staunt über die vielen neuen Radwege und Schilder, grüne Pfeile, vierspurige Straßen, merkt, dass es gar nicht so einfach ist, im immer dichter werdenden Verkehr den Überblick zu behalten. Fahrlehrer Maik Burmeister bleibt ruhig. Jüngere Fahrschüler muss er bremsen, ältere eher ermuntern. Er würde es offen sagen, wenn er Frauke nicht für fahrtüchtig hielte, aber er findet, sie macht sich prima. Alles eine Frage der Zeit. Dass Klaus und Frauke freiwillig noch einmal ihre Kenntnisse überprüfen lassen, findet die Polizei vorbildlich. Denn Senioren gehören inzwischen, wie junge Fahranfänger, zur Risikogruppe. Fast 12.000 Verkehrsunfälle gab es 2023 in Hamburg mit Seniorinnen und Senioren ab 65. Ältere Menschen am Steuer verwechseln manchmal Brems- und Gaspedal, brausen als Geisterfahrer über die Autobahn, verheddern sich bei mehrspurigen Straßen beim Abbiegen oder krachen in ein Schaufenster. Im Jahr 2022 betrug der Anteil der Bevölkerung im Alter von 65 Jahren und älter in Hamburg 17,9 Prozent. Der Anteil älterer Menschen in ganz Deutschland nimmt kontinuierlich zu. Etwa 20 Prozent der Gesamtbevölkerung sind Senioren. Inzwischen gibt es in Hamburg einige Fahrschulen, die sich auf ältere Menschen eingestellt haben, Senioren wieder fit machen fürs Fahren, Auffrischungskurse und Überprüfungsfahrten anbieten. Jürgen legt sich am Fahrsimulator der Fahrschule in die Kurven. Der agile 80-Jährige hatte einen Unfall. Ein anderer ist in seinen Wagen gekracht. Sein Auto hatte Totalschaden, Jürgen und seine Frau haben überlebt, aber der Knall des Aufpralls hat sein Gehör geschädigt. Sein Arzt riet ihm dringend, erst einmal in Begleitung eines Fahrlehrers zu fahren, um den Schock sicher zu verarbeiten. Fahrlehrer Junis kennt Jürgens Geschichte, lässt es behutsam angehen. Für Jürgen bedeutet der Führerschein ein bisschen Freiheit. Er fährt einmal in der Woche zu seinem Kumpel, um Schach zu spielen, hat Bekannte und Freunde in Kiel und Bremerhaven, findet, Bus und Bahn seien unzuverlässig und unbequem. Treppen hoch und runter, im Gedränge ein- und aussteigen, umsteigen und das noch mit Tüten und Taschen! Jürgen ist aber selbstkritisch genug: "Falls ich merke, es geht nicht mehr, gebe ich den Lappen ab." Auch Konrad sieht das so. Der 92-Jährige wohnt am Rande von Hamburg in einem idyllischen ruhigen Wohnviertel. Still auch deshalb, weil alle Geschäfte in den letzten Jahren dichtgemacht haben. Der Supermarkt, Ärzte, Apotheken sind zehn Autominuten entfernt. "Ohne Führerschein wäre das Leben schwierig", sagt er. Konrad macht freiwillig regelmäßig in der Fahrschule eine Überprüfungsfahrt, weist stolz das Zertifikat vor, das ihn als fahrtüchtig ausweist. "Lange Fahrten unternehme ich aber nicht mehr", sagt der alte Herr selbstkritisch. "Und sollte ich mich unsicher fühlen, würde ich mich nicht mehr hinters Steuer setzen." So viel Einsicht wünscht sich die Polizei und verweist auf viele Angebote für Ältere, wieder fit am Steuer zu werden. Der ADAC z. B. bietet Sicherheitstrainings für Senioren an. Wie reagiert der eigene Wagen auf regennasser Straße, wenn plötzlich ein Hindernis auftaucht und man blitzschnell bremsen muss? Ist die Reaktionszeit angemessen? Wie lang ist der Bremsweg? Trainer Detlef sagt: "Viel mehr Senioren sollten sich trauen, damit sie sicherer werden. Wir nehmen ja niemandem den Führerschein weg. Das dürfen wir auch gar nicht. Solche Angst ist völlig unbegründet. Aber wir sprechen Empfehlungen aus, geben Ratschläge. Und die können unter Umständen Leben retten." Trainer Detlef und die Polizeibeamten wissen: Viele Senioren hängen an ihrem Führerschein. Er gibt ihnen die Freiheit, weiter mobil zu bleiben, morgens einkaufen zu fahren, nachmittags zum Sport, abends zum Schach mit dem Kumpel. Aber natürlich bauen Menschen im Alter ab: die Hör- und Sehfähigkeit, das Reaktionsvermögen sind oft eingeschränkt. Aber wie werden Ältere wieder sicher hinterm Steuer? "Die Nordreportage" zeigt, wie Fahrlehrer ihre Seniorenschüler fit machen.
06:30
Ihren 76. Geburtstag hätte Lkw-Fahrerin Roswitha Hellmuth-Gamberger alias Rosi wahrscheinlich auf dem Bock gefeiert, doch der fiel auf einen Sonntag: Fahrverbot für Lkw! Gleich am Montagmorgen sitzt Rosi im Morgengrauen wieder hinterm Steuer ihres 40-Tonners und macht sich auf den Weg. "Die Nordreportage" begleitet die lebensfrohe "Rentnerin im Job" auf ihrer Lkw-Tour. Seit 45 Jahren fährt Rosi Lkw und ist nach wie vor "Truckerin aus Leidenschaft", wie sie sagt. Als junge Frau tourte sie durch Europa und Vorderasien, damals eine Pionierin in einer Männerdomäne. In ihrer Fünftagewoche fährt sie auf ihrer Deutschlandroute ausschließlich Container. "Das Be- und Entladen übernehmen die Kunden, ich habe keine harte körperliche Arbeit. Kein Problem!", sagt Rosi. Der Job hat es trotzdem in sich: Staus, Baustellen, Glatteis und Liefertermine, die sie einhalten muss. Doch jammern ist nicht Rosis Ding. Ihre 4,5 Quadratmeter große Fahrerkabine ist für sie ein "zweites Zuhause" und zugleich Arbeitsplatz, Schlaf- und Wohnzimmer. Am Abend macht sie es sich in ihrer Koje gemütlich und schaut fern auf ihrem Handy. "Hier fühle ich mich geborgen. Nirgendwo schlafe ich tiefer und besser als im Lkw." Auch mit 76 Jahren denkt Rosi noch nicht ans Aufhören. "Ich liebe meine Arbeit. Ich könnte nicht nur zu Hause auf dem Sofa rumsitzen. Ich möchte Lkw fahren, solange ich fit bin." Nach ärztlicher Untersuchung wurde ihre Fahrtüchtigkeit noch einmal bestätigt. Alle fünf Jahre müssen Lkw-Fahrer*innen diesen Nachweis inklusive des Sehtests erneuern. Das Lkw-Fahren schafft sie problemlos, doch das Laufen fällt ihr zunehmend schwer. "Ich brauche wohl eine neue Hüfte." Schon bald will sie sich operieren lassen und - wenn alles gut läuft - zurück auf den Bock. Wenn ihre Spedition mitspielt, würde sie künftig dann doch ein bisschen kürzertreten und in den Wintermonaten pausieren.
07:00
* Wie funktioniert ein Induktionsherd? (Teil 1) Warum kocht das Wasser auf einem Induktionsfeld so viel schneller als auf einem normalen Elektroherd? Das will Clarissa herausfinden. Im physikalischen Institut der Universität Bonn schaut sie gemeinsam mit Paula und Timo ganz genau in die beiden Herdplatten hinein und lernt, wie sie funktionieren. Dort erfährt sie auch, warum die eingeschaltete Herdplatte beim Induktionsherd nicht rot leuchtet. Und dann bringen Paula und Timo in einem lustigen Versuch ein Lämpchen zum Leuchten - ganz nach dem Prinzip der Induktion! * Der süße Brei In einem Märchen bekommt ein kleines, um Essen bettelndes Mädchen von einer alten Frau einen Zaubertopf geschenkt: "Töpfchen, koch!", und schon köchelt süßer Hirsebrei im Zaubertopf. Bei "Töpfchen, steh!" stoppt die Breibereitung. Aber was geschieht, wenn das zweite Kommando vergessen wird und immer mehr Brei aus dem Topf quillt? * Wie funktioniert ein Induktionsherd? (Teil 2) Im zweiten Teil der Sachgeschichte geht Clarissa dem Geheimnis des Induktionsherdes weiter auf den Grund. Dabei entdeckt sie, was Magnete mit dem Kochen zu tun haben und wie ein Topf ganz ohne glühende Herdplatte heiß werden kann. Paula und Timo zeigen mit spannenden Experimenten, welche Rolle Spulen und ihre vielen Windungen dabei spielen. Und dann probieren sie aus, ob die Herdplatte wirklich nicht heiß wird: Mit einer Portion Pfannkuchenteig machen die beiden den Praxistest! * Shaun das Schaf: Das Date Shaun und die Schafe ruinieren das romantische Picknick-Date des Farmers. Nur mit dem Versprechen, ihr ein Abendessen zu zaubern, kann der Farmer seine Herzdame zum Bleiben bewegen. Doch irgendwie will ihm das Essen nicht gelingen. Shaun und Bitzer müssen ran. Können sie das Date noch retten?
07:30
Alle Beiträge sind mit Gebärdenbegleitung und Untertitel versehen. Sendeformat und Themenwahl orientieren sich außerdem an den Bedürfnissen hörgeschädigter Zuschauer.
08:00
Eine Netzhautablösung kann unbehandelt schnell zu Erblindung führen. "Die Ratgeber" sprechen über Symptome und Behandlungsmöglichkeiten. Weitere Themen: In Kassel bietet der Feuerwehrverein Führungen durch den Weinbergbunker an. Reporterin Anna Barkowski hat den Weltkriegsbunker besucht. Wochenserie: purer Luxus. Wo die Schönen und Reichen ihre Autos kaufen. Im Test: Imprägniersprays.
08:30
Wie schmeckt es im Norden? Das steht in keinem Rezeptbuch! Also macht Zora Klipp sich auf, die leckerste Antwort direkt vor Ort zu finden. In der zweiten Folge der neuen Sendereihe "Zora schmeckt's" reist die Fernsehköchin nach St. Peter-Ording. Ihre Tour beginnt mit einem Fischbrötchen bei "Fisch & Mee(h)r". Inhaberin Susanne Schwerin verrät ihr Backfisch- Geheimnis und gibt einen ersten Eindruck vom kulinarischen Lebensgefühl in St. Peter-Ording. Danach geht es in den Pesel, die friesische "gute Stube". Küchenchef Joseph Sauer serviert norddeutsche Klassiker ohne viel Gedöns und erzählt, was friesische Küche für ihn bedeutet und warum regionale Produkte eine so wichtige Rolle spielen. Anschließend wird es süß: Im Café Kleines Friesen-Törtchen trifft Zora Cafébesitzerin Judy ter Smitten. Sie probiert sich durch die kleinen Törtchen und erfährt, warum Judy sich bewusst für ein kleines Café und gegen große Torten entschieden hat. Im ikonischen Pfahlbau-Restaurant Salt & Silver am Meer trifft Zora auf Jo, Johannes Riffelmacher, und Cosy, Thomas Kosikowski. Die Gründer von Salt & Silver verbinden ihre Leidenschaft für Reisen, Surfen und gutes Essen mit einem nachhaltigen gastronomischen Konzept. Zora darf in der Küche selbst Hand anlegen und erfährt, wie es ist, ein Restaurant direkt am, beziehungsweise über dem Meer zu betreiben. Koch Jo nimmt sie außerdem mit zu Tobias Jürgens, dem "Himbeer-Tobi". Auf seinen Feldern baut er neben Himbeeren auch Gemüse, Kräuter und essbare Blüten an, die unter anderem in Restaurants der Region landen. Gemeinsam ernten sie Zutaten und bereiten einen frischen Salat zu. Zum Abschluss besucht Zora Bernd Schröder in der Räucherscheune, die als Kultimbiss für Einheimische und Urlaubsgäste gilt. Sie probiert sich durch das Sortiment und packt Snacks für den Strand ein. Beim Picknick am Meer lässt sie den Tag Revue passieren. Ihr Fazit: "Was für ein schöner Tag, so viel gutes Essen und dazu bestes Wetter!"
09:00
30 Minuten regionale Informationen und Hintergründe: Worüber spricht das Land - was bewegt die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern? Mehr Nachrichten aus Mecklenburg-Vorpommern ab NDR Text Seite 160 und im Internet: www.ndr.de/mv
09:30
Bereits seit dem Jahr 1985 informieren die Moderatoren über das Neueste aus der Hansestadt. Dabei werden sowohl politische und sportliche als auch kulturelle Themen berücksichtigt.
10:00
Ob Politik oder Wirtschaft, Umwelt oder Kultur, jeden Abend von 19.30 bis 20.00 Uhr erfahren Sie, was sich am Tage in der Region zwischen Nord- und Ostsee ereignet hat. Mehr Nachrichten aus Schleswig-Holstein ab NDR Text Seite 140 und im Internet: www.ndr.de/sh
10:30
Politik, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft - das journalistische Magazin für Bremen, Bremerhaven und Unterweser-Raum.
11:00
Wir sind stets nah dran an den niedersächsischen Themen und Menschen. Uns interessiert, was Sie aufregt und bewegt. Mehr Nachrichten aus Niedersachsen ab NDR Text Seite 120 und im Internet: www.ndr.de/niedersachsen
11:30
Probleme bei der Zapfwellenmontage Auf dem Sophienhof in Mecklenburg-Vorpommern ist der Schwader kaputt. Weil Hofchef Karsten Dudziak der Ansicht ist, dass sein Auszubildender Elias Reich ihn kaputt gemacht hat, soll der ihn auch allein reparieren. Karsten vermutet, dass Elias zu schnell mit dem Schwader gefahren ist. Nun muss Elias eine neue Zapfwelle einbauen. Das hat er noch nie gemacht. Und trotz mehrerer geduldiger Versuche funktioniert es auch nicht. Elias braucht die Hilfe von Karsten. Doch auch der droht erstmal zu scheitern. Im Harzer Vorland möchte Landwirt Steffen Thudt eine Rinderherde vor dem Winter noch einmal auf eine neue Weide bringen. Sein Auszubildender Max Barchewitz hilft ihm dabei. Zwar wird das Futter auf den Weiden insgesamt knapp, aber ein oder zwei Wochen sollte es für die Tiere noch reichen, meint Steffen. Zunächst müssen sie den Zaun versetzen. Für den Materialtransport brauchen sie den Trecker. Doch der streikt auf einmal. Steffen vermutet, dass er Luft gezogen hat. Nun müssen sie diese Luft erst wieder aus dem System kriegen, bevor sie weitermachen können. Auch auf Hof Sonnenschein im niedersächsischen Aurich will Hermann Poppen seine Freilandschweine umweiden. Die Schweine sollen auf die Nachbarkoppel ziehen, weil die Poppens den Platz für ihre Rinderherde brauchen. Dafür müssen auch die Hütten der Schweine umgesetzt werden. Ausgerechnet jetzt hat es in einer der Hütten aber Ferkelnachwuchs gegeben und das bringt Hermanns Pläne durcheinander. Außerdem hat Eber Bo nur noch Augen für eine der Sauen. Er läuft mit ihr kreuz und quer über die Weide und erschwert dadurch zusätzlich das Umweiden. In Hamburg-Moorburg möchte Landwirtin Isa Ecks eine riesige Flugdrohne für ihren Betrieb testen. Sie kostet rund 40.000 Euro. Die Drohne kann Düngen, Saatgut ausstreuen und Pflanzenschutz spritzen. Einige Felder von Familie Ecks haben einen feuchten, moorigen Boden. Der ist im Frühjahr mit Treckern und schweren Düngegeräten nicht ohne Weiteres befahrbar. Die Drohne könnte einfach über diese Gebiete fliegen und quasi im Flug Dünger verteilen. Isa ist gespannt, wie der Testflug verläuft und möchte die Drohne auch einmal selbst fliegen.
12:00
Eine endlose Ostseeküste, Wälder, sanfte Hügel und ganz viel frische Luft: Wer sich an seine Kindheit in Mecklenburg-Vorpommern erinnert, hat die paradiesische Naturschönheit der Region kennengelernt. Das gilt auch für die Zeit, als die Gegend noch zur DDR gehörte und in die drei Bezirke Schwerin, Rostock und Neubrandenburg aufgeteilt war. So unbeschwert die Kindheit in den 1960er-, 1970er- und 1980er-Jahren war, so sehr drängte sich immer wieder der Staat in den Vordergrund: alles musste organisiert und reglementiert werden, auch das Leben der Kinder. Die einen waren begeistert, die anderen machten eher widerwillig mit. Doch Kinder lassen sich nicht einsperren. Sie finden ihre Wege. Wie zum Beispiel Frank Ewert, der in den 1970er-Jahren auf der Insel Poel aufgewachsen ist. Draußen unterwegs zu sein, den Kopf im Seewind, das war für ihn und seinen Zwillingsbruder das Größte. Mit den Fahrrädern erkundeten sie die 36 Quadratkilometer große Insel im Nordwesten der DDR, heckten allerlei Streiche aus, zelteten auf Kuhweiden und gingen im Sommer ins Kino: "Winnetou" hieß ihr Held, so wollten sie auch sein. Die Nachmittage waren mit Veranstaltungen der Pioniere oder der FDJ belegt, was die Freizeit-Indianer eher lästig fanden. Nur einmal haben sie richtig Ärger bekommen. Im Unterrichtsfach Produktive Arbeit zerschnitten sie wahllos Gummischläuche. Schaden: 500 Mark. Da mussten die Jungen losziehen, um Altstoffe zu sammeln. Ganz anders Simone Hilbrecht aus Bützow. Sie lebte gern in der DDR, fand das Leben der Jungen Pioniere großartig. Auf die Probe gestellt wurde ihre Begeisterung 1986, als im weißrussischen Tschernobyl ein Reaktor explodierte. Inspiriert von der schönen Natur ihrer Umgebung und in der Überzeugung, Polizei und Armee würden die radioaktive Wolke von ihrer Heimat fernhalten, schrieb sie ein Friedensgedicht und wurde dafür ausgezeichnet. Ein solches Leben in Harmonie war Peter Wawerzinek nicht vergönnt. Als er zwei Jahre alt war, hat seine Mutter ihn und seine kleine Schwester allein in der Rostocker Wohnung zurückgelassen und ging in den Westen. Tage später wurden die beiden Kinder befreit. Peter wuchs in Heimen an der Ostseeküste auf. Nach mehreren Adoptionsversuchen kam er zu einem Lehrerpaar. Seine neue Mutter hatte es sich in den Kopf gesetzt, anhand eines Benimmbuches aus dem Heimkind einen Musterknaben zu machen. Dabei war Peter viel lieber mit seinen Kumpels aus dem Heim am Strand unterwegs, wo sie eines Tages tatsächlich eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg fanden. Kindheit im Norden der DDR, das kann auch verlorene oder neu gewonnene Heimat bedeuten. Hinnerk Schönemann zum Beispiel verbrachte seine Kindheitssommer in der Nähe von Plau am See, bis seine Eltern aus der DDR ausreisten. Als Teenager kam er wieder zurück, er hatte Angst, seine Heimat zu verlieren. Denn allein in die DDR reisen durfte er nur, bis er 16 Jahre alt war. Den umgekehrten Weg ging Mathias Schilling. Seine Familie lebte in Schleswig-Holstein. Eine winzige Insel im Besitz seiner Familie allerdings liegt zwischen Rügen und Hiddensee. Dorthin ist die Familie regelmäßig gefahren. Für Mathias Schilling war das immer unheimlich, denn sein Vater schmuggelte jedes Mal Dinge, die es in der DDR nicht gab, im Auto über die Grenze. Wer Mecklenburg und Vorpommern einmal in sein Herz geschlossen hat, kehrt immer wieder dorthin zurück. Heute lebt Mathias Schilling auf seiner Familieninsel. Auch Hinnerk Schönemann, er ist Schauspieler geworden, hat sein Zuhause in Mecklenburg, am Ort seiner Kindheit. Peter Wawerzinek bereist als Schriftsteller in seinen Büchern immer wieder seine Kindheitslandschaft zwischen Rostock und Rerik.
12:45
In den Niederlanden ist es schon seit 20 Jahren möglich, anonym eine seiner beiden Nieren an jemanden zu spenden. Auch in einigen anderen europäischen Ländern wie in Großbritannien oder Frankreich ist das inzwischen möglich. Damit setzt man eine Kettenreaktion an Lebendtransplantationen in Gang: So bekommt der 49-jährige schwerkranke Roy Rodgers in Rotterdam die Niere eines fremden lebenden Spenders. Seine gesunde Mutter hat sich dazu verpflichtet, ihrerseits am selben Tag anonym eine Niere zu spenden, um so einem anderen Kranken zu helfen. Dieses Überkreuz-Transplantationsprogramm ermöglicht Lebendspenden auch dann, wenn zwischen Ehepaaren und nahen Verwandten eine Spende aufgrund von Gewebeunverträglichkeit nicht infrage kommt. So war es auch bei Roy Rodgers und seiner Mutter. Am selben Tag werden drei weitere Paare in zwei verschiedenen Kliniken im Ringtausch transplantiert. Ausgelöst werden diese Überkreuz-Spenden häufig durch freiwillige anonyme Nierenspenden. So hat der 72-jährige ehemalige Hausarzt Alex van der Male seine Niere aus reiner Nächstenliebe gespendet. Dass er auf diese Art einem anderen Menschen ein neues Leben schenken konnte, macht ihn glücklich. Deutschland hat mit die strengsten Transplantationsgesetze in ganz Europa. Hier stehen mehr Menschen auf der Warteliste als anderswo. Bisher waren Nieren-Lebendspenden nur zwischen Verwandten und Ehepaaren erlaubt. Jetzt soll das Transplantationsgesetz nach niederländischem Vorbild geändert werden und Überkreuz-Lebendspenden unter Fremden sowie anonyme Lebendspenden aus Nächstenliebe legal werden.
13:15
Bergen: eingerahmt von sieben Gipfeln, umgeben von spektakulären Fjorden gilt sie bei vielen als schönste Stadt Norwegens. Berühmt ist sie auch für ihre Holzhäuser: Einst errichteten deutsche Hansekaufleute die Kontore im Hafenviertel Bryggen, heute gehören sie zum UNESCO-Welterbe. Doch sie sind eine Dauerbaustelle. Feuchtigkeit lässt das Holz verrotten, der weiche Untergrund die Gebäude absacken. Der Zimmermann Victor Marshall Tweiten restauriert die jahrhundertealten Häuser fast so wie damals: mit Axt, Augenmaß und viel Geduld. Alte Schnittspuren im Holz verraten ihm noch heute, wie seine Vorgänger gearbeitet haben. Mit seiner Frau und drei Kindern lebt Victor am Hardangerfjord auf gerade einmal 45 Quadratmetern. Deshalb zimmert er ein neues Familienhaus aus den Balken zweier betagter Häuser, die abgerissen werden mussten. Holz mit Historie und dank Victor auch mit Zukunft. Maria Pile Svåsand hat ihren Job gekündigt, um das alte Bücherboot "Epos" zu retten. Schon ihre Eltern waren fast zwei Jahrzehnte lang mit dem Schiff unterwegs und brachten Bücher in entlegene Buchten und auf kleine Inseln. Seit 2022 organisiert Maria Lesungen an Bord, um das Schiff zu erhalten. An diesem Tag geht es sechs Stunden durch die Fjordwelt in ihren Heimatort Strandebarm. Dort wuchs auch Literaturnobelpreisträger Jon Fosse auf, aus einem seiner Werke wird gelesen. Viele der Besucher kennen die "Epos" noch als schwimmende Bibliothek aus ihrer Kindheit. Die Bergensbanen ist die Zugverbindung zur Hauptstadt Oslo, vor Bergen schlängelt sie sich zwischen Fjord und Felswand entlang. Immer wieder lösen sich hier Steinbrocken oder gleich ganze Felsen. Die Geologin Trine Helle Simmenes sorgt dafür, dass sie nicht auf die Gleise stürzen. Mit ihrem Team sucht sie gefährdete Stellen, im Hubkorb des Arbeitszuges geht es ran an die Felswand. Der Klopftest zeigt Trine: locker oder fest. Nach Feierabend kümmert sie sich um ihre 50 Schafe. Den uralten Familienhof hat Trine mithilfe ihrer Ersparnisse und einem Kredit gerettet. Wildlachs ist in Norwegen mehr als ein Fisch, er ist Kulturgut. Doch seine Bestände sind auch rund um Bergen stark zurückgegangen. Biologe Tore Wiers untersucht, welche Rolle die Lachsläuse aus den großen Zuchtfarmen dabei spielen. Dafür setzt er jungen Wildlachsen winzige Sender ein und gibt ihnen Geleitschutz: 150 Exemplare schwimmen in einer Netzreuse hinter Tores kleinem Zehn-PS-Boot her. Vier Stunden lang lotst er sie in ihrer natürlichen Wandergeschwindigkeit durch die Fjorde - mit Abstand zu den Zuchtfarmen und deren Parasiten Richtung Nordsee. Dann entlässt Tore sie in die Freiheit und hofft, dass möglichst viele von ihnen als ausgewachsene Lachse zurückkehren in die atemberaubende Natur rund um Bergen.
14:00
Der Gardasee ist der größte See Italiens und Sehnsuchtsziel vieler Urlauber aus Deutschland. Zwischen Alpen und Poebene gelegen, bietet die Region im Süden entlang des Ufers Badespaß und das typisch italienische Dolce Vita, im Norden Action und Abenteuer in den Bergen und der teils wilden Natur. So heißt es auch: einmal am Lago di Garda, immer am Lago di Garda. Besonders im Sommer zieht der Gardasee Touristenströme an, vor allem im touristischen Hotspot, der Halbinsel Sirmione. Judith Rakers entdeckt neben den touristischen Highlights auch die ruhigeren, ursprünglichen Orte, die noch nicht so überlaufen sind. Auf ihrer Entdeckungstour ist sie, ganz nach italienischer Art, mit der Vespa unterwegs. Die Strada della Forra mit ihren Felsdurchbrüchen und besonders engen Stellen ist dabei ein ganz eigenes Abenteuer. Hier drehte Daniel Craig alias James Bond eine wilde Verfolgungsjagd. Bei einer Bootstour geht es für Judith Rakers entspannter zu. Auf dem Weg über den See fährt sie auch zu einem Wasserfall, der nur von der Seeseite besichtigt werden kann. Und als Highlight der Reise verrät Ski-Olympiasiegerin Maria Höfl-Riesch ihre ganz persönlichen Lieblingsplätze am Lago, ihrer zweiten Heimat. See, Berge, leckeres Essen und italienische Lebensart, das alles zeigt die "Wunderschön"-Sendung über den Gardasee.
15:30
Patrick Grümmert ist einer aus der Region und traut sich, im "Kartoffelland" Mecklenburg-Vorpommern selbst gemachte Nudeln anzubieten. Und zwar erfolgreich, sein Geschäft floriert. Alle wollen mittlerweile seine Nudeln haben, seine Soßen, Chutneys, Pesto, die ganze Produktpalette. Unterwegs mit den Pasta-Mobilen Patricks Leute fahren mit Pasta-Mobilen auf Märkte und verkaufen dort warme Pasta-Gerichte. 120 Portionen gehen in anderthalb Stunden über die Theke. Patrick Grümmert selbst lädt zu Kochkursen in seine Manufaktur ein, bietet Caterings an, verkauft seine Nudelprodukte und Soßen im Hofladen. Nudelmanufaktur in der mecklenburgischen Pampa Im siebten Jahr betreibt Patrick Grümmert seine Nudelmanufaktur in der mecklenburgischen Pampa. Er ist gelernter Koch und innerhalb kürzester Zeit zum Hoteldirektor aufgestiegen, hat zehn Jahre lang als Manager für eine US-amerikanische Hotelkette an den schönsten Plätzen der Welt gearbeitet. Aber der Druck wurde immer größer. Am Ende war er völlig ausgebrannt, ist ausgestiegen und in seine Heimat zurückgekehrt. Kurzerhand hat sich Patrick Grümmert ein altes Bauerngehöft bei Schwaan gekauft, hier produziert er jetzt Nudeln.
16:00
Die Gartensaison ist vorbei, aber trotzdem gibt es ja immer etwas zu tun im Garten. Im Herbst und im Winter wird im Garten schon den Grundstein für die kommende Saison gelegt. Peter Rasch und sein Kollege Frank Wonglorz erklären, worauf es beim Schnitt der Obstbäume ankommt. Peter beantwortet Zuschauerfragen, baut eine mobile Gartenbank, die man sich immer genau an den Ort schieben kann, wo im Garten noch Sonne ist. Und es gibt in der Rubrik "Zeig mir Deinen Garten" einen Besuch in einem Garten im Norden. Dieses Mal ist es der von Familie Hambörger aus Sande in Niedersachsen.
16:30
Mit seinen Gärten im japanischen Stil hat Jürgen Kirchner sich über Deutschlands Grenzen hinaus einen Namen gemacht. Kunstvoll gestaltete Wasserlandschaften mit Koi-Teichen, kostbaren Bonsai-Bäumen und tonnenschweren Findlingen aus dem Taunus, alles handverlesen. Um für seine anspruchsvolle Kundschaft das perfekte Material zu finden, reist Kirchner durch ganz Europa. So ein Garten kann schon mal mehrere Millionen Euro kosten. Als Landschaftsarchitektin eines Wiesbadener Garten- und Landschaftsbauunternehmens gestaltet Katja Eulenbach Gärten für vermögende Kundschaft im Rhein-Main-Gebiet. Viel Technik unter der Erde, hohe Hecken und große Bäume sorgen dafür, dass der Garten am Ende aussieht, als hätte es ihn schon immer gegeben. Sie gestaltet nicht nur Gärten für private Villengrundstücke. Sie plant auch die Außenanlage des neuen Luxushotels The Florentin in Frankfurt.
17:15
Wenn der Wind rauer wird und die Strände menschenleerer, dann beginnt auf Langeoog die heimliche Lieblingszeit der Insulaner: mehr Zeit für sich und die Familie, für Ruhe und Runterkommen, für zerzauste Haare und Herbstwind in den Dünen. Außerdem zeigen sich im Herbst die ersten Zugvögel. Und die "Zitronen des Nordens" sprießen: die Sanddorn-Saison beginnt. Moderatorin Kathrin Kampmann will herausfinden, was die Herbstzeit den Langeoogern bedeutet und was den Zusammenhalt der Menschen hier ausmacht. Sie besucht sportliche Insulaner am Strand. Sie lernt Menschen kennen, die aus anderen Ländern auf die Insel kommen, um hier zu arbeiten, und die hier in die Gemeinschaft aufgenommen werden sollen. Und sie klärt die Frage, ob alte Seemannslieder hip sein können. Außerdem im "Nordseereport": * Familienzusammenhalt auf dem Kutter: Hummerfischer Christian Janssen geht vor Langeoog zusammen mit seinem Neffen Eric auf Hummerfang. * Leidenschaft für Insel-Pferde: Anna Agena-Koschewa hat sich auf Kutschfahrten spezialisiert und sich für ihre Gäste Touren mit Fischbrötchen-Stopp ausgedacht. * Erntesaison in den Dünen: Stephan Lange hat in Südkorea, China und den USA gelebt und ist jetzt zurück auf die Insel gekommen, um die Frühstückspension seiner Familie zu übernehmen und seinem Vater beim Pflücken von Sanddorn zu helfen.
18:00
18:45
Den Dialog zwischen Leuten wie du und ich und der Politik zu stärken, das hat sich die Sendung "Arena" im Ersten zum Ziel gesetzt. Markus Söder (CSU), Ministerpräsident des Freistaates Bayern, stellte sich dieses Jahr bereits den Fragen des Publikums im Studio, SPD-Chef und Bundesfinanzminister Lars Klingbeil war auch schon da. Die tagesthemen-Moderatorin Jessy Wellmer und Louis Klamroth, Gastgeber der Diskussionssendung "Hart aber fair", führen durch das Townhall-Format und kommen anlässlich der nächsten Ausgabe am 9. November, in der Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU) zu Gast ist, aufs Rote Sofa. Wir werden mit den beiden über die Rolle als Anwälte der Bürgerinnen und Bürger sprechen - wollen aber auch wissen, was aus ihrer Sicht die Menschen im Land gegenwärtig am meisten bewegt.
19:30
Das mehrfach ausgezeichnete Format berichtet seit 1980 über aktuelle Geschehnisse in der Hansestadt Bremen. Dabei werden sowohl politische und sportliche, als auch kulturelle Themen berücksichtigt.
20:00
Die Nachrichten der ARD
20:15
Rockballaden gehören zu den emotionalsten Momenten der Rockmusik: große Gefühle, unverwechselbare Melodien und Gitarren, die mal sanft und gefühlvoll, mal kraftvoll und dramatisch klingen. Peter Maffay und Johannes Oerding, Doro Pesch, Petra Zieger, Hugo Egon Balder und Thomas D und Julia Westlake erzählen in dieser Sendung, was ihnen diese Musik bedeutet. Es geht um Liebe, Trennung und Leidenschaft, aber auch um die besonderen Momente. Bereits in den 1960er- und 1970er-Jahren entdeckten Rockmusiker die leisen Töne für sich. Zwischen harten Riffs entstanden Songs, die ganz anders klangen: langsamer, gefühlvoller und oft überraschend persönlich. Bands wie Led Zeppelin, Deep Purple oder die Rolling Stones zeigten, dass Rockmusik nicht nur laut und rebellisch sein kann. In den folgenden Jahrzehnten wurden die Rockballaden zu einem festen Bestandteil der Musikgeschichte. Ob Power-Balladen mit großen Gitarren-Soli, melancholische Liebeslieder oder epische Songs zum Mitsingen, Künstler und Bands wie Queen, Aerosmith, Bon Jovi, Guns N' Roses, Scorpions, Metallica, Oasis oder Radiohead schufen Melodien, die Generationen überdauert haben. Und natürlich gehören auch die ganz großen Stimmen dazu: Songs, die Gänsehaut erzeugen, Erinnerungen wecken und bei denen man schon nach den ersten Takten mitsingen kann, zum Beispiel bei Stücken von Prince, Janis Joplin, Bonnie Tyler, Marius Müller-Westernhagen, Udo Lindenberg, Herbert Grönemeyer oder Nina Hagen. Von der leisen Sehnsucht bis zum großen Gitarrenfinale: In dieser Sendung werden die unvergesslichsten Rockballaden und Gefühle gefeiert!
21:45
Es begann in den 1950er-Jahren mit Petticoats: In Deutschland wurde wieder getanzt - mit unglaublicher Leidenschaft. Von beschwingten Walzerklängen der 1950er-Jahre, folgten in den 1960er-Jahren mit Beat und Twist und dem Rock'n'Roll-Rausch die Disco-Euphorie der 1970er-Jahre, aerobische 1980er-Jahre-Beats, die Techno-Ekstase der 1990er-Jahre bis zu viralen Hits wie Gangnam Style. Diese Doku ist eine emotionale, amüsante und überraschende Reise durch sieben Jahrzehnte deutscher Tanzleidenschaft. Mit legendären Filmausschnitten, historischen TV-Perlen wie der "Tanzparty mit dem Ehepaar Fern" von 1966 und vielen seltenen Archivfunden erzählt die Show, wie das Tanzen Trends geprägt, Menschen verbunden und Generationen in Bewegung gebracht hat. Eine Zeitreise mit viel Charme und Humor, ebenso vielfältig wie die Musik, die dazu anregt, mitzuwippen oder vielleicht sogar mitzutanzen.
23:15
In diesem Jahr ist der TSC Rot-Gold Casino Nürnberg Gastgeber der Deutschen Meisterschaften der Formationen in der Standard- und Lateinsektion. Der Norden ist in der Standardsektion mit dem Braunschweiger Tanz-Sport-Club, der TSV des TV Jahn Delmenhorst und dem Tanzsportteam im ASC Göttingen vertreten. Können die Braunschweiger ihren Titel ohne Trainerlegende Rüdiger Knaack verteidigen? Auf Abschiedstournee ist eine weitere Trainerlegende: Roberto Albanese führt den Grün-Gold-Club Bremen zum letzten Mal zu den Deutschen Meisterschaften, bevor im Dezember seine einzigartige Karriere mit der Heim-WM zu Ende geht. Ebenfalls am Start sind die Formationen vom TSC Walsrode und Blau-Weiss Buchholz. Der Bayerische Rundfunk überträgt die Meisterschaft aus der Metropol Arena für den BR und den NDR.