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TV Programm für Radio Bremen am 14.01.2026

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Willkommen in der Nachbarschaft - Wilde Tiere in der Stadt 23:35

Willkommen in der Nachbarschaft - Wilde Tiere in der Stadt

Tiere

Um viele Städte legt sich ein grüner Gürtel wie ein Mosaik aus Gärten. Es sind diese Einfamilienhaussiedlungen, die für so manche bedrohte Tierart zum Rettungsring geworden sind. Auf dem Land dominieren längst Monokulturen, großflächig wird Gift gespritzt, Platz für Nahrungspflanzen oder Baue und Nester gibt es kaum noch. Immer mehr Tiere nehmen daher in Kauf, eng mit den Menschen in der Stadt zu leben. Privatgärten bieten ein kleinteiliges Bild unterschiedlichster Strukturen, von der Sandfläche bis zum Blumengarten, vom Holzstapel bis zum Steinhaufen. Tiere wie Igel, Zauneidechse oder Kammmolch können so auf geringem Raum hin- und herwechseln und finden leicht Nahrung und Unterschlupf. Die NDR/ARTE-Dokumentation zeigt, welche Konsequenzen die Verdichtung und Versiegelung der Städte für die Tiere haben. Das Beispiel von Blau- und Kohlmeisen macht deutlich, wie die Kükensterblichkeit in direktem Zusammenhang mit der versiegelten Fläche steht. Bei Haussperlingen brechen Populationen zusammen, sobald aus einer offenen Bebauung eine geschlossene mit langen Häuserfronten wird. Besonders abhängig geworden ist von den Siedlungsräumen der Igel. In der Agrarlandschaft findet ein Igel keine Nahrung und auch keine Rückzugsorte mehr. Die letzten Bodeninsekten und brauchbaren Verstecke findet er in den Gärten. Nach einer britischen Studie sind in den letzten 20 Jahren etwa 75 Prozent der Igelpopulation auf landwirtschaftlichen Flächen verloren gegangen. In den Gärten leben also die letzten ihrer Art und das heißt - jedes Exemplar zählt.

Danach

Die Nordreportage 01:05

Die Nordreportage: Die neue Försterin im Stadtwald Lübeck - Den Klimawandel an der Wurzel packen

Reportage

Beim Wort Aufforstung funkeln ihre Augen. Die neue Revierförsterin von Falkenhusen im Stadtwald Lübeck hat große Pläne: Annalena Joch will eine Million Bäume pflanzen, den Bau einer Hochspannungsleitung durch ihren Wald verhindern, ihre erste Drückjagd organisieren und helfen, das Klima zu retten. Und das alles in einem durchaus männerdominierten Berufsumfeld. An ihrer Seite hat sie eine angehende Forstwirtin, die beim Holzeinschlag noch mit Muskelkraft überzeugen muss. Der Alltag von zwei jungen Frauen, die für und mit dem Wald arbeiten, die ihren Job lieben und die sich genau diesen Standort gezielt ausgesucht haben. Denn die naturnahe Waldnutzung aus Lübeck ist über die Grenzen hinaus als Klimaretterprojekt bekannt geworden.

Die Nordreportage 01:35

Die Nordreportage: Die Wildtier-Retterin - Hilfe für kleine Tiere in großer Not

Reportage

Kleine Eichhörnchen, Marder, Käuze, Hasen, Füchse oder Rehe, im Frühjahr beginnt in der Natur die Setzzeit. Für Julia Linz bedeutet das Stress pur. Sie betreibt in Verden mitten in einem Wohngebiet eine ehrenamtliche Auffangstation für kranke oder verwaiste Wildtiere. Die Eichhörnchen im Inkubator müssen alle zwei Stunden gefüttert werden, ein kleiner Fuchs, der aus dem Osterfeuer gerettet wurde, hat sich ein Bein gebrochen, Waldkauz Waldemar mäkelt beim Essen, ein junger Steinmarder ist beim Sturz aus dem Nest auf den Kopf gefallen. Das größte Sorgenkind ist Rehkitz Odin, gerade mal zwei Tage alt. Es muss zum Augenarzt, weil es blind ist. Wenn die Therapie nicht anschlägt, muss Odin eingeschläfert werden, denn blind würde er allein nicht klarkommen. Jedes Jahr kommen zu Julia Linz in die Wildtierstelle Verden zwischen 400 und 500 verwaiste oder kranke Tiere, die irgendwo gefunden wurden. Julia päppelt sie dann wieder auf, um sie am Ende im Idealfall gesund und kräftig wieder auszuwildern. "Die Nordreportage" begleitet Julia Linz und ihre Schützlinge durch die Nachwuchszeit. Sie zeigt, warum kleine Eichhörnchen nach dem Füttern eine Bauchmassage brauchen, warum Rehe keine Kuhmilch trinken dürfen, aber auch, warum man Tierkinder aus dem Wald nicht einfach mitnehmen darf.

Die Nordreportage 02:05

Die Nordreportage: Prüfungsstress in der Jagdschule

Reportage

Drei Wochen Zeit, ein Ziel: der Jagdschein. In der Jagdschule Emsland wollen jedes Jahr Hunderte Frauen und Männer die Jagdscheinprüfung bestehen. Ohne diese Voraussetzung ist die Jagd auf Wildtiere in Deutschland verboten. Die angehenden Jäger*innen müssen in den drei Wochen bis zur Prüfung viel lernen, unter anderem den fachgerechten Umgang mit Schusswaffen, das Erkennen von mehr als 200 Wildtierarten, die in der norddeutschen Landschaft noch regelmäßig anzutreffen sind, und das Wissen, wie ein Wald oder eine Kulturlandschaft gestaltet werden können, um bessere Lebensbedingungen für die heimischen Tiere zu schaffen. Ein Falkner zeigt den Jagdscheinanwärter*innen sogar die uralte Kunst des Jagens mit einem Greifvogel. "Die Nordreportage" begleitet den Weg vom Training bis zum Prüfungstag in Deutschlands größter und ältester Jagdschule.

Hallo Niedersachsen 02:45

Hallo Niedersachsen

Regionalmagazin

Wir sind stets nah dran an den niedersächsischen Themen und Menschen. Uns interessiert, was Sie aufregt und bewegt. Mehr Nachrichten aus Niedersachsen ab NDR Text Seite 120 und im Internet: www.ndr.de/niedersachsen

Nordmagazin 03:15

Nordmagazin

Regionalmagazin

30 Minuten regionale Informationen und Hintergründe: Worüber spricht das Land - was bewegt die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern? Mehr Nachrichten aus MV ab NDR Text Seite 160 und im Internet: www.ndr.de/mv

Schleswig-Holstein Magazin 03:45

Schleswig-Holstein Magazin

Regionalmagazin

Ob Politik oder Wirtschaft, Umwelt oder Kultur, jeden Abend von 19.30 bis 20.00 Uhr erfahren Sie, was sich am Tage in der Region zwischen Nord- und Ostsee ereignet hat. Mehr Nachrichten aus SH ab NDR Text Seite 140 und im Internet: www.ndr.de/sh

Hamburg Journal 04:15

Hamburg Journal

Regionalmagazin

Bereits seit dem Jahr 1985 informieren die Moderatoren über das Neueste aus der Hansestadt. Dabei werden sowohl politische und sportliche als auch kulturelle Themen berücksichtigt.

buten un binnen | regionalmagazin 04:45

buten un binnen | regionalmagazin

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