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Weil sein Hund einen Hahn totgebissen hat, wird der Schauspieler Bodo Rickert von seiner Produktionsfirma auf mehrere Hunderttausend Euro Schadenersatz verklagt. Denn der gerissene Gockel war nicht irgendein Geflügeltier, sondern der Hauptdarsteller der TV-Krimiserie "Der halbe Hahn" und Rickerts Partner vor der Kamera. Da die Dreharbeiten seit dem Vorfall stillstehen, will der Produzent Isas Mandanten zur Verantwortung ziehen und seine Gage einbehalten und darüber hinaus den nicht besonders beliebten Darsteller aus der Serie herausschreiben lassen. Unterdessen vertritt Gellert eine Frau, die nach einem One-Night-Stand schwanger geworden ist und den Vater des Kindes auf Unterhalt verklagen will. Leider hat der Mann einen eineiigen Zwilling. Beide streiten ab, ein Date mit der Frau gehabt zu haben und weigern sich zu zahlen. Zusammen mit Gudrun wird Charlie auf die Brüder angesetzt und stellt dabei außergewöhnliche Fähigkeiten unter Beweis: Sie verfügt über ein fotografisches Gedächtnis, die Gabe, Muster intuitiv zu erfassen und folgerichtig zu kombinieren. Solche Fähigkeiten kann die Kanzlei gut gebrauchen. Charlie wird bleiben! Kurze Zeit später weiht Charlie Isas Mutter Marion in ihr großes Geheimnis ein: Sie ist Gellerts Tochter, von der er nichts weiß.
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Was bedeuten Flucht und Vertreibung für die Betroffenen? Das beschreibt der Bestsellerautor Erich Maria Remarque in seinem zweiten großen Welterfolg "Arc de Triomphe". Der Roman erzählt die Liebesgeschichte eines verfolgten deutschen Emigranten, der unmittelbar vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs in Paris eine geheimnisvolle Frau trifft. Eine Amour fou, wie Remarque sie selbst mit der Hollywood-Diva Marlene Dietrich erlebt hat. Zu einer Zeit, in der ein Leben im faschistischen Deutschland für beide Weltstars ausgeschlossen war. Die Dokumentation rekonstruiert die Parallelen zwischen dieser realen Liebesgeschichte und der fiktiven im Roman. In "Arc de Triomphe" verarbeitet Remarque nicht nur den Schmerz seines eigenen Heimatverlusts, sondern auch seine über zehn Jahre währende, aufreibende Beziehung zu Marlene Dietrich. Entlang der Lebensstationen des Paares und auf der Grundlage von biografischen und historischen Dokumenten sowie Filmausschnitten - 1947 wurde "Arc de Triomphe" in Hollywood mit Starbesetzung verfilmt - begibt sich der Film auf eine mitreißende Zeitreise. Von Paris und Antibes nach Los Angeles und New York rekonstruiert er die Entstehungsgeschichte dieses stark autobiografischen Romans, der heute als Schlüsselwerk der europäischen Exilliteratur gilt - als literarisches Vermächtnis einer langjährigen Leidenschaft zweier Weltstars.