18:00
18:15
Riesige Rotorblätter, Bahnsignale und meterhohe Fahrgeschäfte: "Die Nordreportage" begleitet Teams dabei, wie sie schwere Lasten per Helikopter, Schiff und Lkw transportieren. Und das alles unter Zeitdruck. Im Hafen von Emden müssen Windradrotoren in ein Binnenschiff verfrachtet werden. Diesmal soll das Schiff sogar drei, statt zwei Rotoren aufnehmen. Sascha Münkenhove und Florian Harms stellen sich mit ihren Kollegen der Aufgabe, die in wenigen Stunden abgeschlossen sein muss. Wenn die Deutsche Bahn ihre Trassen und Stellwerke modernisiert, darf sie den Zugverkehr nur möglichst kurz unterbrechen. Für die Baustelle zwischen Elze und Sarstedt bucht sie deshalb einen Helikopter, der die neuen Signale schneller an ihren Einsatzort bringen kann. Die bis zu sieben Meter hohen Signale sind bis zu 800 Kilogramm schwer. Pilot Knut Wagner und sein Chef Benjamin Dannenberg haben maximal 36 Stunden Zeit, um den Job mit dem Heli zu erledigen. Selbst auf dem Bremer Freimarkt, einem der ältesten Volksfeste Deutschlands, muss es beim Abbau schnell gehen. Der 85 Meter hohe Freefall-Turm Hangover von Ewald Schneider muss in einer Nacht abgebaut und auf sechs Lkw verteilt werden, sonst gibt es Verzögerungen beim Zoll. Das Fahrgeschäft soll schon zwei Tage später in London stehen. "Die Nordreportage" begleitet drei ganz unterschiedliche Schwertransporte. Die große Unbekannte bleibt bei allen das Wetter. Starker Wind kann jeden Zeitplan umwerfen.
18:45
Seit Jahrtausenden wird die Menschheit von Krebserkrankungen geplagt. Die Diagnose ist immer verbunden mit Angst und meist auch dem Tod. Die Molekularbiologin Dr. Hanna Heikenwälder möchte sich damit nicht abfinden, deshalb forscht sie zur Entstehung von Krebs. In ihrem wissenschaftlichen Alltag beschäftigt sie sich mit der Frage, wie neue präventive oder therapeutische Strategien aussehen könnten. Mut machen möchte Heikenwälder mit dem Buch "Krebs - Das Ende einer Angst". Es soll vermitteln, wie geringfügige Veränderungen in der Lebensweise eine Entstehung der Krankheit unwahrscheinlicher machen können. Gleichzeitig richtet Dr. Hanna Heikenwälder den Blick nach vorn und fragt, wie Krebs künftig besiegt werden könnte. Im Gespräch auf dem Roten Sofa gibt es die Antwort.
19:30
Das mehrfach ausgezeichnete Format berichtet seit 1980 über aktuelle Geschehnisse in der Hansestadt Bremen. Dabei werden sowohl politische und sportliche, als auch kulturelle Themen berücksichtigt.
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
In der ganzen Welt sind die Kaimaninseln (Cayman Islands) vor allem für das bekannt, was sie nicht haben: Steuerpflicht. Es gibt dort keine Einkommensteuer, keine Lohnsteuer, keine Kapitalertragsteuer und auch keine sonstigen Abgaben. Die karibische Inselgruppe ist aber auch aus ganz anderen Gründen ein Paradies. Denn hier zeigt sich die Natur von ihrer schönsten Seite: strahlend weiße Traumstrände, wilde Rochen, die sich streicheln lassen, und eine schillernde Persönlichkeit, den weltexklusiven türkisblauen (Blaue) Leguan, findet man hier. Einmal im Jahr geht es um das kulturelle Erbe der Insel. Während der Piratenwoche sind scharenweise Seeräuber unterwegs. Aber die muss heute niemand mehr fürchten. Lange bevor Multimillionäre die Cayman Islands entdeckt haben, war die Inselgruppe Rückzugsort für Piraten. Die fanden hier frisches Trinkwasser im Überfluss und Schildkröten als Proviant. Sogar der berüchtigte Blackbeard ist hier vor Anker gegangen. Die Piratenhistorie gilt als kulturelles Erbe der Caymans. Insulaner wie Darvin Ebanks sind Botschafter dieser Tradition. Seit 1978 ist er jedes Jahr während der Piratenwoche als Anführer einer Seeräubergruppe unterwegs. Das Rollenspiel ist für Darvin längst Passion: "Ich will, dass die Geschichte der Piraten nicht vergessen wird." Vor allem Grand Cayman, die Hauptinsel, ist Zufluchtsort für Millionäre und Milliardäre. Luxusvillen säumen die Strände. Mit ihnen wächst der Bedarf an exklusiver Dienstleistung. Thomas Tennant kommt als Privatkoch direkt zu den Anwesen seiner wohlhabenden Kundschaft. Sogar King Charles III., damals noch Prinz, hat er schon bekocht. Thomas aktueller Auftrag: ein Dinner für ein Ehepaar aus den USA - gewünscht ist echte Cayman-Küche. Auf der Speisekarte: Conch, große Schneckenmuscheln, und Grüner Leguan. Ja, der Grüne Leguan, ihn zu verspeisen, ist praktizierter Artenschutz. Er hatte sich extrem vermehrt und seinen türkisblauen Artgenossen fast verdrängt. Die Inselregierung lobte eine Fangprämie aus. "Aus der Not eine Delikatesse machen. Das ist Cayman Philosophie", freut sich der Koch. Der sogenannte Kitchen Dance stammt noch aus der Zeit der Sklaverei. Die versklavten Afrikaner mussten damals ihre kulturellen Traditionen heimlich fortführen. Sie musizierten und tanzten in den Küchen der Plantagenhäuser. Eine Tradition, die fast in Vergessenheit geriet. Bis Melisha McField ihre Tanzgruppe Dreamchasers gründete. Fast 100 Traumjäger zelebrieren inzwischen die Rhythmen ihrer Vorfahren. Die Cayman Islands sind die Spitze eines gigantischen unterseeischen Berges, der von sehr tiefem Wasser umgeben ist. Mit bis zu 7686 Metern gilt das Cayman Trough als tiefster Punkt der Karibik - ein ideales Revier für Haie. Und für die Meeresbiologin Johanna Kohler: Sie nutzt die einzigartigen Strömungen und Riffe, um das Verhalten der Tiere zu studieren. An diesem Tag muss sie den kleinen Peilsender bergen, den die Wissenschaftler an einem Hai befestigt hatten, gar nicht so einfach bei dem starken Wellengang über der Tiefseerinne.
21:00
Berge mit tropischem Regenwald, kochend heiße Thermalquellen und tosende Wasserfälle: Die kleine Karibikinsel Dominica, nicht zu verwechseln mit dem Pauschaltourismusziel Dominikanische Republik, ist eine wahre Naturschönheit. Jeanelle Brisbane hat in London studiert und hätte eine Karriere an der dortigen Universität machen können. Stattdessen ist sie zurückgekehrt in ihre Heimat und gründete mit einem kleinen Team die einzige Umweltschutzorganisation der Insel. Mit viel Eigeninitiative setzt sie sich für den Schutz bedrohter, zum Teil endemischer Arten wie etwa dem riesigen Ochsenfrosch ein und organisiert Expeditionen hinein in den Regenwald. 2017 wütete der Hurrikan "Maria" auf der Insel, bis heute untersuchen Jeanelle und ihr Team, inwieweit sich das außergewöhnliche Ökosystem der in weiten Teilen naturbelassenen Insel erholt hat. Dominica gehört zu den wenigen Regionen der Erde, in denen sich Pottwale das ganze Jahr über aufhalten. Gerade wird deshalb die weltweit erste Schutzzone für die riesigen Meeressäuger rund um die Insel eingerichtet. Irwin Dublin und sein Kollege "Captain Bill" sind Spezialisten im Aufspüren dieser riesigen Meeressäuger, mittels einer mit Neopren bespannten Salatschüssel, befestigt an einer langen Holzlatte! Ein selbst gebautes Hydrofon, mit dem sie die typischen Klicklaute der Pottwale empfangen, die sogenannten Codas. Auf Dominica leben die Kalinago, einer der letzten noch verbliebenen indigenen Volksstämme der Karibik. Rund 3000 Ureinwohner zählt das Kalinago Territory in den Bergen nahe der Ostküste. Irvince Auguiste, das ehemalige Oberhaupt des Stammes, hat in seinem Dorf Touna ein neues Projekt initiiert: alte Handwerkskünste der Kalinago wie Korbflechterei oder Bootsbau reaktivieren, um Beschäftigung und Einkommen zu generieren. Die schottischen Großeltern von Alan Napier wanderten 1931 nach Dominica aus. Ihr Landgut war immer Alans Sehnsuchtsort. Jeden Sommer verbrachte er als Junge hier, bis er 2008 das Anwesen übernahm. Nur eines vermisste Alan auf der Insel, die einst auch für ihren Kakaoanbau bekannt war: Schokolade. Also beschloss er, seine eigene herzustellen. Mit Maschinen Marke Eigenbau produziert er kleine Mengen Bitterschokolade mit 80 Prozent Kakaogehalt aus dem Kakaoanbau des Gutes. Wenn David Benjamin die Conch, eine Meeresschneckenart, bläst, flippen die Leute aus: Als "the one and only Conch Shell Man" ist David auf Dominica ein Star. Seine Liebe zu diesem außergewöhnlichen Instrument entdeckte der Sohn eines Fischers schon als Kind: Es war Brauch auf Dominica, dass die Fischer die Conch ertönen ließen, wenn sie mit ihrem Fang vom Meer zurückkamen.
21:45
Die Nachrichten für den Norden: NDR Info liefert Nachrichten im Fernsehen, im Radio, im Web und als App. Mehr Nachrichten ab NDR Text Seite 112 und im Internet: www.ndr.de/info
22:00
Von ihrer Arbeit für die Polizei will sich die Psychologin Cathrin Blake eigentlich zurückziehen. Nach einem rätselhaften Mord beim Geisterumzug des Erntedankfests "Samhain" bittet Superintendent Kelly jedoch um ihre Unterstützung. Es geht nicht nur um die Bluttat, sondern auch um das Verschwinden von Holly Reid, der Freundin des Opfers. Als ihr zutiefst verängstigter Vater Dylan, ein Anwalt aus einer angesehenen Juristendynastie Galways, einen abgeschnittenen Finger der Teenagerin vor seiner Haustür findet, werden seine schlimmsten Befürchtungen wahr. Alles deutet auf eine Entführung hin - entsprechend groß ist der Zeitdruck, Holly lebend zu finden. Während Kelly die Ermittlungen mit Hochdruck vorantreibt, richtet Cathrin mit Ruhe ihr Augenmerk auf Dylan, der schwer am Tod seiner Frau trägt und als alleinerziehender Vater mit sich hadert. Dass seine Tochter längst kein Kind mehr ist, kann oder will er - wie Cathrin erkennt - nicht wahrhaben. Schon bald merkt die Psychologin, dass bei der Entführung einiges überhaupt nicht in gängige Schemata passt. Immer mehr erscheint Hollys Verschwinden wie eine Inszenierung. Um die junge Frau zu finden, schlägt die Psychologin ein riskantes Manöver vor: Die Polizei soll sich auf die Logik eines psychisch kranken Entführers einlassen.
23:30
Zu ihrer mündlichen Prüfung platzt Morgane halb aus ihren Ermittlungen, halb aus dem Alltagsstress und weiß sich nicht gut zu präsentieren. Auf Nachfrage der Jurorin Ricovski fängt sie aber an, über ihren aktuellen Fall zu sprechen, der so spannend ist, dass ihr alle Zuhörer an den Lippen hängen. Ein vermeintlicher Spionagefall, der vor 15 Jahren begann, aber nun ein weiteres Opfer gefordert hat, drehte sich um zwei rivalisierende Astrophysiker, die beide in ein geheimes militärisches Satellitenprojekt einbezogen wurden. Geheimdienstagentin Stern blieb eisern am Ball auf der Suche nach den Tätern. Bis heute, 15 Jahre später, als sie glaubte, eine neue Spionin entdeckt zu haben. Diese entpuppte sich allerdings als Studentin, die die Satellitenunterlagen prüfte und Stern offenbaren musste, dass es nie einen Fall von Spionage gab. Morganes Fallschilderung begeistert die Jury, sie besteht die Prüfung und erhält ihren Status als Polizistin. Damit sieht sie ihre Chance gekommen, sich in das Gericht einzuschleusen, in dem Karadec zu seiner Verhandlung vorgeladen ist. Sie schafft sich Zugang zu seiner Zelle, betäubt und entführt ihn nach Mexiko.
00:40
Ist der tägliche Kümmel, das fette Essen oder die feuchte Witterung die Ursache? Niemand weiß es so recht, jedenfalls wird Bräsig seit einiger Zeit von einem heimtückischen Leiden heimgesucht. Und weil die Gicht immer schmerzhafter wird, entschließt er sich, zur Kur in eine Wasserheilanstalt zu reisen. Nur widerwillig lässt er die strenge Hausordnung, die Diät, die Wasserwickel und -güsse über sich ergehen. Als er schließlich, wieder einmal fest in feuchte Laken gewickelt von einem Bienenschwarm überfallen wird, ist dies für Bräsig der willkommene Anlass, vorzeitig wieder nach Hause zu fahren.
01:05
Bräsig ist seit einiger Zeit Pensionär, während sein Freund Karl Hawermann noch als Inspektor das große Gut Pümpelhagen bewirtschaftet. Er kann dies relativ selbstständig tun, denn der Gutsherr, der alte Kammerrat von Rambow, lebt in Rostock. Nur im Sommer kommt er mit seiner Familie für einige Wochen aufs Land. Bei einem solchen Aufenthalt offenbaren sich seine wirtschaftlichen Schwierigkeiten: Sein Sohn Axel ist beim Militär. Er ist leichtsinnig, macht hohe Spielschulden und muss sich Geld zu Wucherzinsen leihen. So geraten Wechsel in die Hände von Leuten, die das Gut Pümpelhagen gern aufkaufen wollen.
01:30
Von ihrer Arbeit für die Polizei will sich die Psychologin Cathrin Blake eigentlich zurückziehen. Nach einem rätselhaften Mord beim Geisterumzug des Erntedankfests "Samhain" bittet Superintendent Kelly jedoch um ihre Unterstützung. Es geht nicht nur um die Bluttat, sondern auch um das Verschwinden von Holly Reid, der Freundin des Opfers. Als ihr zutiefst verängstigter Vater Dylan, ein Anwalt aus einer angesehenen Juristendynastie Galways, einen abgeschnittenen Finger der Teenagerin vor seiner Haustür findet, werden seine schlimmsten Befürchtungen wahr. Alles deutet auf eine Entführung hin - entsprechend groß ist der Zeitdruck, Holly lebend zu finden. Während Kelly die Ermittlungen mit Hochdruck vorantreibt, richtet Cathrin mit Ruhe ihr Augenmerk auf Dylan, der schwer am Tod seiner Frau trägt und als alleinerziehender Vater mit sich hadert. Dass seine Tochter längst kein Kind mehr ist, kann oder will er - wie Cathrin erkennt - nicht wahrhaben. Schon bald merkt die Psychologin, dass bei der Entführung einiges überhaupt nicht in gängige Schemata passt. Immer mehr erscheint Hollys Verschwinden wie eine Inszenierung. Um die junge Frau zu finden, schlägt die Psychologin ein riskantes Manöver vor: Die Polizei soll sich auf die Logik eines psychisch kranken Entführers einlassen.
03:15
30 Minuten regionale Informationen und Hintergründe: Worüber spricht das Land - was bewegt die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern? Mehr Nachrichten aus MV ab NDR Text Seite 160 und im Internet: www.ndr.de/mv
03:45
Ob Politik oder Wirtschaft, Umwelt oder Kultur, jeden Abend von 19.30 bis 20.00 Uhr erfahren Sie, was sich am Tage in der Region zwischen Nord- und Ostsee ereignet hat. Mehr Nachrichten aus SH ab NDR Text Seite 140 und im Internet: www.ndr.de/sh
04:15
Bereits seit dem Jahr 1985 informieren die Moderatoren über das Neueste aus der Hansestadt. Dabei werden sowohl politische und sportliche als auch kulturelle Themen berücksichtigt.
04:45
Politik, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft - das journalistische Magazin für Bremen, Bremerhaven und Unterweser-Raum.