17:10
Wenn ein junges Zebra zum ersten Mal auf die Wiese darf Wieso eine Seehundmutter das Fressen vergisst Warum einem Jungstorch das Stehen beigebracht wird
18:00
18:15
Die INTERSCHUTZ ist eine der weltgrößten Messen für Feuerwehr, Katastrophenschutz und Rettungswesen und zieht Hunderte Aussteller nach Hannover. Für die Teams hinter den Kulissen bedeutet vor allem die Vorbereitung Zeitdruck und genaues Arbeiten. Peter Kratochwill steht unter Druck. Er koordiniert die Exponate für einen der größten Feuerwehrfahrzeughersteller der Welt und muss den größten Stand der Messe mit millionenteuren Einzelstücken ausstatten. Bei der Fahrt durch die engen Gänge und dem Rangieren auf dem Messeboden achtet er auf jeden Zentimeter, denn Kratzer darf es nicht geben. Am anderen Ende des Geländes herrscht beim Deutschen Roten Kreuz ebenfalls Hochbetrieb. Der Ingenieur Alexander Leupolz leitet den Aufbau eines 3.000 Quadratmeter großen Feldkrankenhauses. Der leitende Pfleger Andreas Hanna-Krahl ist für die medizinische Ausrüstung verantwortlich. Kurz vor dem Messestart soll alles zusätzlich zertifiziert werden. Wenn die Prüfer durch die Halle gehen, muss vom Pflaster bis zum Röntgengerät jedes Detail stimmen. Nina Bitter bringt als Halleninspektorin seit 26 Jahren Ordnung ins vermeintliche Chaos des Messebaus. Sie muss Gabelstapler dirigieren, blockierte Rettungswege freiräumen und die Aussteller zur Ordnung rufen. "Die Nordreportage" begleitet die Teams bei ihrem Wettlauf gegen die Zeit bis zur Eröffnung der INTERSCHUTZ.
18:45
Dem Biologen Prof. Michael Succow gelang im Jahr 1990 ein historischer Coup für den Naturschutz. Als stellvertretender Umweltminister der DDR konnte er kurz vor der Wiedervereinigung ein wegweisendes Nationalparkprogramm mit durchsetzen. Dank dieses Engagements wurden über Nacht riesige Flächen wie der Spreewald, die Kreidefelsen auf Rügen und die Müritz dauerhaft unter strengen Schutz gestellt. Mit dem Einigungsvertrag erhielten die Gebiete dann einen gesamtdeutschen Status. Eine tiefe Leidenschaft für die heimische Flora und Fauna entwickelte der Bauernsohn Succow - 1941 in Brandenburg geboren - bereits in seiner Jugend. Internationale wissenschaftliche Anerkennung erlangte er vor allem als profunder Moorforscher, dessen Arbeiten bis heute als Standardwerke gelten. Mit einer Stiftung, die seinen Namen trägt, setzt sich Prof. Michael Succow nach wie vor für den Naturschutz ein - auch auf dem Roten Sofa.
19:30
Unter anderem mit diesem Thema: * Charity-Gala: Koch-Theater für die Vielfalt
20:00
Die Nachrichten der ARD
20:15
Napoleon nannte die Donau die "Königin der Flüsse Europas". Aber ihr Ursprung im Schwarzwald ist ganz unscheinbar. Dort ist die Donau noch ein Flüsschen, das dahinplätschert. Doch das ändert sich bis Budapest auf ihrem Lauf durch Deutschland, durch die Wachau in Österreich bis nach Wien, durch die Slowakei und weiter bis nach Ungarn. Bis Ungarn liegen drei Hauptstädte auf ihrem Weg: Wien, Bratislava und Budapest. An ihren Ufern erstrecken sich unberührte Auen und Kulturlandschaften, wurde Geschichte geschrieben. Davon zeugen die vielen Ruinen, Burgen, Kirchen und Klöster. Ein Filmteam folgt der Donau auf dem Weg vom Schwarzwald bis Budapest auf einem Kreuzfahrtschiff, auf einem Frachter mit ukrainischen Seeleuten und einem Boot mit Naturschützern. Es begleitet Radler auf dem Donauradweg und besucht Menschen, die am oder vom Fluss leben: österreichische Burgherren und Bootsbauer, deutsche Studierende und ukrainische Seeleute, türkische Kellner und slowakische Küsterinnen. Die Donau war Teil der berühmten K.-u.-k.-Monarchie und auch der jüngeren Geschichte, z. B. als in der Slowakei vor der Öffnung der Grenze 1989 Flüchtlinge sterben mussten, weil sie versuchten, ans rettende österreichische Ufer zu gelangen. Bratislava war einst Krönungsstadt der Habsburger. Wie Budapest ist Bratislava heute Anziehungspunkt für Touristen aus aller Welt. Wer auf der Donau unterwegs ist, wirft einen spannenden Blick in einen uralten Kulturraum und in ein "fließendes" Geschichtsbuch.
21:00
Napoleon nannte die Donau die "Königin der Flüsse Europas". Auf dem Weg von Budapest ans Schwarze Meer folgt das Filmteam dem Fluss durch Kroatien, Serbien, Rumänien, Bulgarien, bis die Donau in einem großen Delta zwischen Moldawien, Rumänien und der Ukraine ins Meer mündet. Das Filmteam fährt auf einem Kreuzfahrtschiff, auf Fähren, Fischerbooten und auf Schiffen der Grenzpolizei, die die Außengrenzen der EU verteidigen und das Kriegsgebiet am Schwarzen Meer überwachen. Unterwegs wird ausgestiegen, es gibt Treffen mit Schachspielern, die im warmen Wasser eines weltberühmten Thermalbades über den nächsten Zug ihrer Dame grübeln, einen Besuch bei Menschen, die am oder vom Fluss leben: kroatische Soldaten und bulgarische Schüler, rumänische Nonnen, Fischer und Grenzschützer, russische Geflüchtete und ukrainische Lkw-Fahrer. An den Ufern der Donau wurde Geschichte geschrieben, von denen die vielen Ruinen, Burgen, Kirchen und Klöster Zeugnis ablegen, von den Osmanenkriegen bis zu den kriegerischen Feindseligkeiten im ehemaligen Jugoslawien und dem Überfall Russlands auf die Ukraine. Ein spannender Blick in einen uralten Kulturraum und in eine Art "fließendes" Geschichtsbuch.
21:45
Die Nachrichten für den Norden: NDR Info liefert Nachrichten im Fernsehen, im Radio, im Web und als App. Mehr Nachrichten ab NDR Text Seite 112 und im Internet: www.ndr.de/info
22:00
Die prominente Fernsehmoderatorin Sandra Berger (Loretta Stern) ist tot. Die Gartenbauunternehmerin Britta Hausmann (Stephanie Gossger) findet die TV-Lady erschlagen in deren Usedomer Ferienhaus. Hauptkommissarin Ellen Norgaard (Rikke Lylloff) ist schockiert, als sie am Tatort den Ehemann der Getöteten trifft, den ebenfalls bekannten TV-Moderator Jonas Gomez (Nikolai Kinski). Die beiden verbindet das gut gehütete Geheimnis einer leidenschaftlichen Affäre. Karin Lossow (Katrin Sass) spürt, dass es Ellen schlecht geht. Die Kommissarin schüttet der Freundin ihr Herz aus. Noch ahnt im Kommissariat niemand, dass sich Ellen zum Tatzeitpunkt mit Jonas Gomez getroffen hatte. Es würde für sie das sichere Ende ihrer Laufbahn bei der Polizei bedeuten und das wahrscheinliche Karriere-Aus für ihren Geliebten, der für den Tatzeitraum kein Alibi vorweisen kann und zudem erpresst wird. Zum Kreis der Verdächtigen zählen auch die Mitarbeiter der Gartenbaufirma, die sich vor Bergers Tod am Ferienhaus des Paares aufhielten, sowie der Greifswalder Kunsthändler Schwenkers (Thomas Douglas), der dort ebenfalls gesehen wurde. Ellen bittet Karin, für sie herauszufinden, welche Rolle Schwenkers gespielt haben könnte. Sie will die Befragung nicht selbst übernehmen, da sie fürchtet, Schwenkers könnte sie erkennen.
23:30
Als dem Werkstattbesitzer Can Topal sein wertvoller Oldtimer geklaut wird, steht seine finanzielle Existenz auf dem Spiel. Für ihn ist klar: Als Täter kommen nur die Lions, eine Jugendbande um den Anführer Walid in Frage. Kioskbesitzer Peter Heinsen stößt ins gleiche Horn: Mit den Lions könne es so nicht weitergehen. Das Team vom Kommissariat 14 aber vermutet einen Versicherungsbetrug und hält Topal für den Täter. Die Situation eskaliert und ein schnelles Eingreifen der Polizisten wird erforderlich. Frau Küppers bringt unterdessen einen zehnjährigen Jungen mit auf die Wache. Hamid hat an der Straße Spielsachen verkauft. Dabei sollte der Junge doch eigentlich in der Schule sein. Obwohl Hannes Krabbe sich intensiv um den Jungen kümmert, schweigt Hamid beharrlich. Wer sitzt da im Wachraum: ein Flüchtlingskind, das ausgebeutet wird, oder schlicht ein Schulschwänzer?