10:30
Seit vielen Jahren lebt Inge allein in ihrem reetgedeckten Haus an der Schlei. Hier gibt es weder einen Telefonanschluss noch eine Straßenanbindung. Nichts davon fehlt der eigenbrötlerischen alten Frau. Seit Jahren herrscht zwischen ihr und den Eltern von Martha, Mikkel und Mats Funkstille - und doch dürfen die Enkel bleiben. Einfach wird das nicht. Denn bei "Frau Oma", wie die fremde Inge von dem kleinen Mats genannt wird, geht es schroffer zu als gewohnt. Martha ist die Älteste, sie fühlt sich verantwortlich für ihre Brüder und versucht tapfer, das Beste aus der Zeit zu machen. So knackt das Trio nach und nach die harte Schale der Oma und kommt an in Sommerbys analoger Welt, die so viel zu bieten hat: Martha steuert allein das Boot, um Marmelade auszuliefern. Mikkel kümmert sich mit Mats um die Hühner, alle finden Freunde und gemeinsam werden sie unerwartet zu Heldinnen und Helden, als ein Makler die mittlerweile liebgewonnene Sommeridylle bedroht.
11:45
Gibt es Orte, wo sich der göttliche Geist heimisch fühlt und für den Menschen erfahrbar wird? Wo der Mensch Lebensmut und Lebenszuversicht tanken kann? Karin Schuh aus Mittelfranken, Anfang 50, berufstätig, familiär im Umbruch, ist auf der Suche. Nach Tiefe, nach Stille und nach Gott. Schwester Edith Krug lebt seit mehr als 50 Jahren im Evangelischen Kloster Schwanberg bei Kitzingen. Sie hat schon viele Menschen auf ihrem spirituellen Weg begleitet und weist Karin Schuh ein in die Einfachheit das Da-Seins. Christliche Kontemplation, das Sitzen in der Stille in Gegenwart einer Christusikone, ist ihr Weg zur inneren Ruhe. Eine Einordnung aus Sicht der Systematischen Theologie gibt Klaas Huizing von der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Er erforscht den Leib als Erfahrungsraum des Heiligen. Und sagt: Den gilt es im Leben wie in der evangelischen Theologie neu zu entdecken.
12:00
Mit dem Fahrrad durch ganz Niedersachsen. NDR Reporter Peter Jagla radelt mehr als 450 Kilometer entlang des Weser-Harz-Heide-Radfernweges. Im ersten Teil der abwechslungsreichen Tour ist er für die Sendung "Nordtour unterwegs" mit Rad-Enthusiast Thomas Kempernolte von Hann. Münden bis Hornburg unterwegs. Gemeinsam besuchen sie entlang des Weges gleich in Hann. Münden Dr. Wolfs Wunderkammer, ein Museum für Geschichte, Kunst und Kurioses mit 2000 Objekten, die aus der Zeit gefallen scheinen. Dem Weltall ein bisschen näher kommen die Radfahrer auf dem Planetenweg Göttingen. Auf dem Weg machen sie Halt an der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze und entdecken atemberaubende Landschaften und mysteriöse Gestalten. An der Rhumequelle, einer der größten Quellen Deutschlands, treffen sie auf eine Wassernixe, bevor Peter und Thomas auf der Bergetappe einmal quer durch den Harz kräftig in die Pedale treten müssen, Reifenpanne inklusive. Der Weser-Harz-Heide-Radfernweg führt auch entlang historischer Städte. Die Kaiserpfalz in Goslar kennen viele Menschen, die Kaiserpfalz Werla ist hingegen weniger bekannt. Die spannende Radtour führt die Zuschauerinnen und Zuschauer an unterschiedlichste Orte, stellt interessante Menschen vor und animiert zum Nachfahren.
12:45
Der zweite Teil der "Nordtour unterwegs"-Sendung führt auf dem Weser-Harz-Heide-Radfernweg von Hornburg über Braunschweig bis nach Lüneburg. Unterwegs ist NDR Reporter Peter Jagla mit Thomas Kempernolte, der den gesamten Weg kartografiert und eine kostenlose App produziert hat. Gemeinsam erkunden sie, was man links und rechts des Radweges erleben kann und entdecken die auf dem Weg liegenden Städte auf unterschiedliche Weise. Auf Lessings Spuren sind sie unterwegs zwischen Wolfenbüttel und Braunschweig, wo sie das Rad schließlich gegen ein Floß eintauschen. Die ehemalige Hansestadt zeigt ihre ganze Pracht vom Wasser aus auf einer Oker-Tour, die man wunderbar mit einem Kaffeegedeck verbinden kann. Gestärkt geht es über den Tankumsee weiter nach Norden. Entlang des Radweges hält das Duo Jagla/Kempernolte bei einem Segelflugverein und schaut sich Teile des Weges in einem Motorsegler aus der Luft an. Wie eine moderne Frauen-WG im Kloster ausschaut und tonnenschwere Containerschiffe in einem Aufzug mehrere Meter hochgehoben werden, das sind weitere Geheimnisse, die für die Zuschauerinnen und Zuschauer gelüftet werden.
13:30
Was gibt es Schöneres, als auf dem Wasser unterwegs zu sein! Runterkommen und Entspannung pur! Wir nehmen Sie mit auf eine erstaunliche Wasserreise von Ost nach West. Sind unterwegs an über 20 Flüssen und Seen in Deutschland und auch im Wattenmeer! Wir starten auf dem Grenzfluss Lausitzer Neiße mit dem Schlauchboot. Chillen auf dem Berliner Müggelsee im Saunafloß. Gehen auf Kranichtour mit dem Zeesboot in der Darß-Zingster Boddenlandschaft. Oder paddeln entlang der Mosel inmitten hoher Weinberge. Wir treffen auf große Kulturstätten entlang der Ufer, atemberaubende Natur und wasserbegeisterte Menschen. Wo ist es besonders schön? Wo gibt es noch Geheimtipps? Wie kann man am und auf dem Wasser in Deutschland unterwegs sein? Eine Entdeckungsreise zum Staunen!
14:30
Ein Wolf ist unterwegs in Wiesen und Feldern von Büttenwarder und umzu! Und nachdem er einige Schafe gerissen hat, wird von dem Klingsiehler Großbauern Günther Griem eine Prämie für die Tötung des grauen Räubers ausgesetzt. Die Helden in Büttenwarder sind empört über diesen Verstoß gegen den Tierschutz und schwärmen sogleich aus, um sich das Kopfgeld zu sichern. Doch bald begreifen sie, dass sie es mit einem unberechenbaren Gegner zu tun haben. Und das ist nicht der Wolf, sondern sie selbst!
14:55
Die Verbrecher sind da! Ganz Büttenwarder ist in Aufruhr, allen voran Bauer Brakelmann und sein Freund Adsche. Bürgermeister Schönbiehl hat es gewagt, den leerstehenden Köpke-Hof an eine Erziehungsanstalt für straffällig gewordene Jugendliche zu vermieten. Für diese Untat soll er abgewählt werden. Zu allem Unglück bricht auch noch einer der Straftäter aus. Schweigegeld Mit einer Mistgabel bewaffnet stöbert Brakelmann den Flüchtigen in seiner Scheune auf. Vor ihm steht ein eingeschüchterter Junge, der lediglich mit seinen Eltern telefonieren möchte. Brakelmann erhält Schweigegeld. So motiviert, nimmt er den Burschen unter seine Fittiche, lässt ihn auf seinem Hof schuften und ein Wunder geschieht. Der Junge blüht auf. Klaglos übernimmt er sämtliche Arbeiten. Brakelmanns Geheimnis Zufrieden genießt Brakelmann den unerwarteten Müßiggang. Freund Adsche kommt natürlich hinter Brakelmanns Geheimnis und will auch so einen. Bürgermeister Schönbiehl wundert sich über seine "Schäfchen", die plötzlich über sehr viel Freizeit verfügen. Auch hört er kein böses Wort mehr über die Erziehungsanstalt. "Das sind auch nur Menschen, die eine Chance brauchen", ist die einhellige Meinung im Dorfkrug. Nur Polizist Peter verzweifelt. Das florierende Geschäft Schon wieder ist einer der Jugendlichen ausgebrochen und spurlos verschwunden. Mysteriös - oder doch nicht? Schönbiehl entgeht nicht, dass Brakelmann gerade ein florierendes Geschäft mit der Vermittlung "polnischer Arbeitskräfte" betreibt. Geniale Idee. Doch leider hat Brakelmann die Rechnung ohne die Jugendlichen gemacht und ohne den Bürgermeister.
15:20
Alle 17 Jahre findet in Büttenwarder bekanntlich eine Bürgermeisterwahl statt. Und auch diesmal verspricht dieser demokratische Höhepunkt nicht sonderlich aufregend zu werden. Schönbiehl kandidiert für eine weitere Amtszeit und hat seine Schäfchen so gut im Griff, dass er, zu Brakelmanns Leidwesen, nicht einmal gezwungen ist, lukrative Wahlgeschenke zu verteilen. Schreckensmeldungen für den Wahlkampf Doch dann erscheint der in Klingsiehl durch diverse Skandale in Ungnade gefallene Günther Griem im Dorfkrug und bestätigt, dass er nach dem Verlust von Amt und Würden in dem verhassten Nachbarort nun das Bürgermeisteramt in Büttenwarder anstrebt. Jetzt fühlt sich Schönbiehl doch etwas unter Druck gesetzt und nutzt deshalb die von Dorfpolizist Peter vorgetragenen Schreckensmeldungen über eine in der Region tätige skrupellose Diebesbande, um sich als Garant von Sicherheit und Ordnung zu profilieren. Bürgerwehr für Büttenwarders Sicherheit Unter Schönbiehls Führung wird nun eine Bürgerwehr gegründet, die sich bald zu einer ernsthaften Bedrohung der Lebensqualität in dem beschaulichen Büttenwarder entwickelt. Gegenkandidat Griem beobachtet dies alles mit Gelassenheit. Er weiß, dass er noch ein As im Ärmel hat, das ihm den Wahlsieg garantiert.
15:45
Ein Wiedersehen mit Lieblingen aus den "Hofgeschichten": Die Ziegenzüchter Veronika und Sören Obermayer aus dem Wendland sind dabei. Ebenfalls in Niedersachsen lebt und arbeitet der Milchbauer Johannes Bercht auf seinem Hof im Vorharz. Dazu kommen der Betriebsleiter Markus Walkusch-Eylandt von der Gärtnerei Sannmann in Hamburg-Ochsenwerder, der Landwirt Falk Teschemacher mit seiner Familie in Schleswig-Holstein und Mühlenhof-Chef Benedikt Ley in Mecklenburg-Vorpommern. Jeder der fünf Höfe hat seinen ganz eigenen Alltag. Die "Hofgeschichten" erzählen von diesem Leben, von Menschen, die ihre kleinen und auch mal größeren Probleme meistern. Das Leben auf den Höfen im Norden mit Rindern und Ziegen oder auch der Ackerbau mit Feldfrüchten wie Möhren, Spinat und Kräutern: die schönsten Geschichten vom Leben auf dem Land noch einmal erleben mit den Lieblingen. Nach Ausstrahlung am 20.04.2025 in der ARD-Mediathek, Verweildauer: 2 Jahre
16:30
Hotels und Ferienwohnungen kann man getrost vergessen: Hier kommt "Tietjen campt - der Roadtrip"! Die Reise führt Camping-Enthusiastin Bettina Tietjen und ihre prominente Reisegruppe vom Harz über die malerische Mecklenburgische Seenplatte bis auf die beliebte Urlaubsinsel Rügen. Werden die Star-Camper die Freiheit der Campingplätze genießen oder spätestens beim Entleeren der Campingtoilette auf harte Realität stoßen? Drohen unangenehme Mückenattacken und wird der Abwasch zur diplomatischen Hochleistung? Mit von der Partie sind Boxlegende Axel Schulz, Podcasterin Ariana Baborie, Entertainerin Isabel Varell, Schauspieler Leo Reisinger und Handball-Weltmeister Pascal Hens. Angekommen auf dem ersten Campingplatz präsentiert sich der Harz prachtvoll. Die erste Hürde: Wohnmobile einparken. Doch Bettina Tietjen, die erfahrene "Königin der Campingplätze", steht helfend zur Seite. Zwei entscheidende Fragen bleiben: Wer ergattert das Wohnmobil mit der Luxus-Toilette? Und wie in aller Welt passt der 2,03-Meter-Riese Pascal Hens überhaupt in so ein Gefährt? Nach der ersten Nacht im Camper heißt es: Sanitäranlagen erkunden. Gemeinschaftliches Zähneputzen; für die Neulinge eine echte Herausforderung! Und das nächste Adrenalin-Abenteuer wartet schon: eine Baumschwebebahn in den Harzer Wipfeln! Dieser Programmpunkt kommt nicht bei allen gut an. Zum Glück geht's direkt weiter an die Mecklenburgische Seenplatte, die mit unberührter Natur und einem perfekten Platz am See aufwartet. Eines gehört bei einer Campingreise im Norden dazu: Regen! Doch unbeeindruckt von der Wetterlage erledigen alle, mittlerweile routiniert, die täglichen To-dos. Bettina schnappt sich Ariana, um sie in das Geheimnis "wie entleere ich möglichst geruchsneutral eine Campingtoilette" einzuweihen; nicht nur praktisch, sondern gleichzeitig ein Training für die Lachmuskeln. Axel genießt mit Isabel dagegen die entspannende Ruhe beim Waldbaden. Gegensätzlicher geht's ja wohl nicht. Am Abend erreichen die Camper ihr ungewöhnliches Nachtquartier: den malerischen Pfarrhof in Kartlow. Sie erkunden das historische Gelände und die Backsteinkirche, bevor sie gemeinsam mit der Pfarrerin einige Lieder am Lagerfeuer anstimmen. Ein ungewöhnliches Abenteuer für alle Camper-Seelen. Und dann wartet schon das Etappenziel: Rügen! Hier sorgt Insellegende Wolfgang Lippert für eine spannende Backstageführung bei den Störtebeker-Festspielen. Und bevor Bettina Tietjen und ihre Promi-Reisegruppe die Heimreise antreten müssen, wird die Ostseeinsel in all ihren Facetten noch einmal vollständig ausgekostet: Strand, geräucherter Fisch im malerischen Vitt und ein spektakulärer Blick auf die Kreidefelsen. Doch das Beste kommt zum Schluss: der Sundowner auf der Selliner Seebrücke. Sonnenuntergang und ein letzter gemeinsamer Blick aufs Meer, schöner geht es kaum.
18:00
Sie kennen das Ziel, aber der Weg dahin wird ein Abenteuer, bei dem der Zufall die Regie führt. Die Reporter Vanessa Kossen und Thilo Tautz machen sich zu Fuß auf den Weg: 100 Kilometer durch Niedersachsen abseits ausgetretener Pfade. Konsequent eine Luftlinie zu laufen ohne Geld und Zelt, immer schnurstracks geradeaus, wie soll das funktionieren? Thilo Tautz startet in Königslutter am Kaiserdom, Vanessa Kossen am Rattenfängerbrunnen in Hameln. Das Ziel der beiden: das kleine Fleckchen Schellerten, wo sich ihre Wege hoffentlich treffen. Die Kameramänner Michael Uphoff und Thomas Eichler halten in Bild und Ton jeden Glücksmoment, jede Zufallsbekanntschaft, jede Herausforderung und jedes Scheitern fest. Der Lohn: tolle Zufallsbekanntschaften, Nervenkitzel und die Gewissheit: Auf die Norddeutschen kann man sich verlassen!
18:45
19:30
Der tödliche Angriff auf einen Zugbegleiter in Baden-Württemberg Anfang 2026 hat viele Menschen geschockt. Eine einfache Ticketkontrolle bedeutete für den Mann den Tod. Doch körperliche Angriffe sind leider kein Einzelfall: Immer wieder werden Mitarbeitende der Deutschen Bahn oder lokaler Verkehrsbetriebe angegriffen. Auch im Land Bremen. Zudem sinkt die Hemmschwelle bei Angriffen gegenüber Rettungskräften, Ärzten in der Notaufnahme und der Polizei. Laut der letzten Polizeikriminalstatistik Bremen stieg die Gewalt gegen Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte von 384 Fällen im Jahr 2024 auf 615 im Jahr 2025, das ist ein Anstieg um 60 Prozent. Was steckt hinter der Aggression? Wie verhindert man, dass die Situation eskaliert? Und wie kann man schützen? Darüber diskutiert "buten un binnen"-Moderator Felix Krömer mit: Andrea Wittrock, Polizei Bremen Sören Monsees und Christian Patzelt, Feuerwehr Bremen Andre Mawn, Leiter Rettungsdienst Deutsches Rotes Kreuz Frank Wösten, Chefarzt der Notaufnahme und Ärztlicher Direktor des Klinikums Bremen-Nord Thorsten Fehr, Neurowissenschaftler und Dozent am Institut für Psychologie Uni Bremen und Trainer für Kampfkunst Musik: TheCave
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
In kaum einem anderen Land sind Brot und Brötchen so beliebt wie in Deutschland. Dabei werben viele Bäckereien mit Handwerk, verkaufen den Verbraucher*innen aber dreist Industrieware. Eine aktuelle Recherche von NDR und WDR für das ARD Kompetenzcenter Verbraucher deckt auf, wie bei Brot und Brötchen mit ganz verschiedenen Tricks abkassiert wird! Wie viel echtes Handwerk steckt noch in Brot und Brötchen, die täglich über die Ladentheke gehen? Häufig wird die Kundschaft mit romantischen Bildern von der meisterhaften Herstellung der Backwaren geködert, während in der Backstube Industrieprozesse und Fertigmischungen dominieren. So greifen immer mehr Betriebe zu industriell vorgefertigten Teigen, Zusatzstoffen und technischen Enzymen, um Zeit und Kosten zu sparen. Nach aktuellen Schätzungen arbeitet mehr als die Hälfte der sogenannten Handwerksbäckereien nicht mehr ausschließlich nach klassischen Methoden. Der Verbraucher ist häufig ahnungslos. Besonders brisant: Der Preis sagt oft wenig über die tatsächliche Qualität aus. "Vital", "Fitness" oder "mit wertvollen Vitaminen", diese Begriffe suggerieren gesunde Ernährung. Doch ein Blick auf die Zutatenliste vieler Brote mit diesen Versprechen offenbart: Zum Teil stecken zahlreiche Bestandteile wie Emulgatoren, Stabilisatoren, Zuckerstoffe und künstliche Backhilfsmittel drin. Für Experten sind "Vital"- oder "Vitaminbrot" Marketing-Namen, die die Produkte gesünder erscheinen lassen, als sie sind. So sind einige vermeintlich gesunde Backwaren in Wahrheit stark industriell verarbeitete Produkte und weit entfernt von natürlichem Brot. Viele Verbraucher greifen aus Kostengründen in die Brotklappe im Supermarkt und Discounter. Dort ist die Ware deutlich günstiger als in Bäckereien. Doch wie gut ist die Qualität? Ebenfalls beliebt: Aufbackbrötchen. Im Test: Markenprodukte gegen Eigenmarken. Der Film zeigt, warum es sich bei Aufbackbrötchen nicht immer lohnt, zur teureren Marke zu greifen. Anna Planken und Jo Hiller sowie das Redaktionsteam recherchieren in dieser Dokumentation für Verbraucher die aktuellen Maschen bei Brot und Brötchen: Fertigmischungen statt Handwerk, ungesunde Zusätze, irreführende Marketingversprechen. Gemeinsam mit Experten prüfen sie Preise, Qualität und Geschmack - und zeigen, wo Verbraucherinnen und Verbraucher wirklich gutes Brot finden. Ein Film, der Mythen entlarvt und Verbraucherwissen liefert, damit man beim täglichen Brot bewusster zugreifen kann. Zusatzinformation: ARD Kompetenzcenter Verbraucher Das ARD Kompetenzcenter Verbraucher unter gemeinsamer Federführung des SWR und WDR bündelt das redaktionelle Fachwissen verschiedener Rundfunkanstalten und konzentriert sich auf Themen, die für Verbraucherinnen und Verbraucher in ganz Deutschland relevant sind.
21:00
Der Sommer kommt: die Top-Themen von Peter Rasch im Garten sind Wasser, Kompost und Hühner. Ende Mai muss der Garten schon auf den Sommer vorbereitet werden. Peter Rasch verrät seine Top Ten der wichtigsten Gartenarbeiten. Außerdem geht es um das "Gold" des Gärtners, den Kompost. Peter besucht ein Erdenwerk in Norddeutschland und schaut, wie die neuen torffreien Pflanzerden produziert werden.
21:45
Wo lässt es sich schöner wohnen? In einer 95-Quadratmeter-Wohnung, in der in jeder Ecke ein Schatz aus den 1950er-, 1960er- und 1970er-Jahren lauert. Oder in einem 600 Quadratmeter großen Bauernhaus, in dem man sich auf dem Weg ins Badezimmer schon mal verlaufen kann. Während sich die beiden Retro-Fans die Vergangenheit in ihre Wohnung geholt haben, wollen die Eigentümer des Haubargs so viel wie möglich des 600 Jahre alten Bauernhofs erhalten. Die alten Balken des Holzständerwerks sollen so bleiben wie sie sind, ebenso die gusseisernen Stallfenster und das Reetdach. Doch so ein Umbau kostet Kraft und Nerven. Dagegen geht es bei den beiden Retro-Liebhabern eher gechillt zu. Ihr Zuhause ist eine Zeitreise in die Vergangenheit. Mit Röhrenradios aus den 1950er-Jahren, einer Jukebox aus den 1960er-Jahren und einem Geldspielautomaten aus den 1970er-Jahren. Dazu eine riesige Sammlung von Gameboys und Gettoblastern. Ein echtes Schmuckstück ist auch der Haubarg nach zwei Jahren Umbauzeit geworden. Mit einem schwebenden Küchenblock, der mit jahrhundertalten Balken gehalten wird, einem riesigen Innenhof in der Mitte des Hauses, früher Stall und Scheune, und einem großen Schlafzimmer mit Blick auf das weitläufige Grundstück.
23:15
Wütend und mit der Absicht, ihrer Mutter das Geschäft kaputtzumachen, steuert Agnetha die nächste Station an. Ein Hospiz! "Ihr" Gras wird sehnlichst erwartet, weil der hohe THC-Gehalt Schmerzen lindert. Mike ist einer der Bedürftigen. Weil er zu schwach ist, um sich seinen Joint selbst anzuzünden, übernimmt das Agnetha und kommt ihm dabei nah. Eine Begegnung, die beiden Trost und Kraft spendet. Gefährlich nahe kommt auch Bernd Agnetha an dieser Station. Seine Drohgebärden mit Handfeuerwaffe erzeugen bei den Sterbenden jedoch alles andere als Angst. Ein blinder Schuss durch die Tür erlöst Mike sogar.
23:40
Agnethas vorletztes Ziel ist eine Bäckerei. Bäckermeisterin Klara ist nicht amüsiert über Agnethas lautstarken Auftritt mit dem Leichenwagen. Doch die beiden merken schnell, dass sie ähnlich ticken. Klara gibt ihr nicht nur ein paar Pizzataler "Spezial" mit auf den Weg, sondern auch noch ein gratis Waffentraining. Agnetha fühlt sich gewappnet für die Konfrontation mit Bernd - sie will Mike rächen. Eher ungeplant kommen dabei die halluzinogenen Pizzataler zum Einsatz. Im Rausch zeigt Bernd plötzlich eine sentimentale Seite: Einst als Auftragskiller auf Naina angesetzt, wurde er von ihr verführt und schließlich fallengelassen. Um das Vertrauen seines ehemaligen Chefs zurückzugewinnen, braucht er jetzt den Beweis ihres Todes. Da sitzen Bernd und Agnetha im Leid vereint, beide von Naina zutiefst verletzt. Doch weil Bernd mit seiner Waffe die Oberhand hat, lässt sich Agnetha widerwillig auf einen Deal ein: Muddi muss weg, das Geld wird geteilt. Samt Sarg auf einem Schlitten ziehen sie gemeinsam übers Watt zur Endstation: Muddis Beerdigung.