04:15
Bereits seit dem Jahr 1985 informieren die Moderatoren über das Neueste aus der Hansestadt. Dabei werden sowohl politische und sportliche als auch kulturelle Themen berücksichtigt.
04:45
Das mehrfach ausgezeichnete Format berichtet seit 1980 über aktuelle Geschehnisse in der Hansestadt Bremen. Dabei werden sowohl politische und sportliche, als auch kulturelle Themen berücksichtigt.
05:15
Georg Forster (1754-1794) - ein Mann, der mit Captain Cook die Welt umsegelte, die Französische Revolution miterlebte und dabei nie aufhörte, die Welt mit staunenden Augen zu betrachten. Die britisch-deutsche Bestsellerautorin und Historikerin Andrea Wulf erzählt seine faszinierende und zu Unrecht vergessene Lebensgeschichte. Zu seiner Zeit war Forster auch berühmt für seine Zeichnungen von Fauna und Flora, denen er auf seinen Reisen begegnete. Die in Indien geborene Andrea Wulf wurde zuletzt für ihr umfangreiches Werk über Alexander von Humboldt gefeiert. Hier beweist sie einmal mehr, dass sie Geschichte lebendig erzählen kann. Auf dem Roten Sofa verrät sie, warum Forster topaktuell ist und was ein Weltumsegler aus dem 18. Jahrhundert heutzutage über Freiheit, Verantwortung und Neugier lehren kann.
06:00
Das zentrale Logistikzentrum eines großen Discounters für die Region Hannover, Wolfsburg und Braunschweig zieht samt Lebensmitteln um. Und das im laufenden Betrieb. Die Kundschaft darf das nicht bemerken. Damit die Regale nicht leer werden, sind die Mitarbeitenden gefragt: Hubwagenfahrerin Elke Malik ist seit über 40 Jahren im Betrieb in Sievershausen bei Hannover. Sie bringt zum letzten Mal die Paletten mit den Lebensmitteln zur Laderampe. Lkw-Fahrer Stefan Runge muss nicht nur die Filialen beliefern, sondern auch Kühlware ins neue Lager in Aligse bringen. Und Kommissionierer Bernd Schmidt stellt den Nachschub für die Filialen zusammen. Was er packen muss, verrät ihm eine Stimme über sein Headset. Zehn Jahre wurde das neue Logistikzentrum geplant, 15 Monate gebaut - begleitet von Protesten. Die Sorge der Anwohnerinnen und Anwohner waren unter anderem Lärmbelästigungen und durch Lastwagen verstopfte Ortsstraßen. "Die Nordreportage" begleitet den Umzug ins neue Warenlager und zeigt, was hinter den Kulissen passiert, damit Milch und Muffins nach dem Umzug in den Regalen liegen.
06:30
Der kleine Ort Altwarp am Stettiner Haff hat etwas, was kaum noch ein Dorf hat: Einen Konsum. Manch einer sagt auch Tante-Emma-Laden zu dem Geschäft von Sabine und Peter Knüttel. Das befindet sich mitten im Ort und ist der Treffpunkt für Einheimische und Touristen. Seit fast 30 Jahren schmeißen die Knüttels den Laden, Urlaub ist für sie ein Fremdwort. Schließlich wohnen sie dort, wo andere Urlaub machen. Jetzt ist der Konsum für drei Wochen dicht. Denn Sabine und Peter haben beschlossen: "Wir renovieren, machen einmal alles neu! Unser Konsum bekommt eine Schönheitskur." Die End-Fünfziger stürzen sich damit in ein wahres Abenteuer. Vorbei ist es mit dem Ost-Charme, der sie und ihre Kunden viele Jahre zwischen Regalen, Kühltruhen und Wursttheke begleitet hat. Jetzt soll alles chic werden: Neue Kühlregale, neue Kühlzelle, neue Kasse, neue Waage, und endlich kann bei den Knüttels auch mit Karte bezahlt werden. So schön das alles klingt: Peter und Sabine Knüttel haben schlaflose Nächte, wenn sie an all die neue Technik denken. Denn damit haben sie es nicht so. Sie halten, ähnlich wie ihre Kundschaft, gern an Altbewährtem fest. Ob beim Umbau alles klappt und ob sie es schaffen werden, zur Wiedereröffnung mit der Scannerkasse klar zu kommen?
07:00
* Wasser-Sprühdüsen, die Kühe kühlen An einem heißen Sommertag ist Clarissa froh über ihre Flasche mit Düse: Der Wassernebel kühlt sie richtig schön ab. Ob es so etwas wohl auch für Kühe gibt? Düsen, die ihnen im Sommer eine Abkühlung verschaffen? In einer Firma in Metzingen findet Clarissa die Antwort. Dort werden verschiedene Arten von Düsen produziert und auch neue entwickelt. Eine davon ist eine besondere Düse, die tatsächlich dazu genutzt werden soll, Kühe zu kühlen. Doch bevor die einsatzbereit ist, muss sie einige Tests bestehen. * Schwabbel-Schweinchen Es ist so schön ein Schwein zu sein! Wie schön - darüber singt Eva Sauter in ihrem Gute-Laune-Song: Keine Klamotten tragen, in jede Matschpfütze springen und ohne Besteck essen - das macht vielleicht Spaß! * Lauras Machgeschichte: Autospritzdüse wird Quatschkamera Laura hat ein altes Auto geschenkt bekommen - ein richtiges Schrottauto. Laura freut sich riesig darüber: Denn Fensterheber, Hupe und Scheibenwischer kann sie für zukünftige Projekte benutzen. Jetzt dreht sich aber erst einmal alles um die Spritzwasseranlage - die wird Teil einer neuen Kamera, die für viel Spaß und nasse Klamotten sorgt. * Shaun das Schaf: Wasser Marsch! Ein Wasserrohrbruch sorgt bei den Schafen für große Freude: Sie genießen die Dusche und bauen sich eine Wasserrutsche. Doch dann drehen die Bauarbeiter das Wasser ab und der Spaß ist vorbei. Aber nur kurz, denn auch mit ihren Werkzeugen lässt sich prima spielen.
07:30
Alle Beiträge sind mit Gebärdenbegleitung und Untertitel versehen. Sendeformat und Themenwahl orientieren sich außerdem an den Bedürfnissen hörgeschädigter Zuschauer.
08:00
Nie wieder ohne: Marret "Mizzy" Zielke (30) lebt vom und fürs Kitesurfen. Dabei hat sie als Kind mit Wassersport nichts am Hut gehabt, obwohl sie auf Föhr geboren und aufgewachsen ist. Nach der Schulzeit will sie nichts wie weg von der Insel und arbeitet dennoch heute jeden Sommer genau dort: am Nordseestrand ihrer Heimatinsel als Kitelehrerin. Die Winter verbringt sie in Spanien und springt am Kitehotspot Tarifa meterhoch über die Wellen. Ein Leben auf Friesisch mit Sonne, Wind und hohen Sprüngen.
08:30
Für Bettina Tietjen und ihre prominenten Mitcamper steht das Ziel ihres Trips von Norderney in die niederländische Provinz Zeeland nun kurz bevor. Wer hat sich vom Campingenthusiasmus der "Reiseleiterin" anstecken lassen und wer entpuppt sich weiterhin als Camping-Skeptiker? Mit dabei: Schauspieler Sven Martinek, Boxlegende Regina Halmich, Moderator Jochen Schropp, Olympiasieger Matthias Steiner und Moderatorin und Podcasterin Evelyn Weigert. Der letzte Morgen des gemeinsamen Roadtrips bricht an. Endlich Sonnenschein! Um für das große Finale der gemeinsamen Reise in die richtige Stimmung zu kommen, hat Jochen Schropp für alle eine Morgenmeditation vorbereitet. Dann geht sie los, die letzte Etappe der Reise. Auf dem Weg zum finalen Ziel direkt am Meer in Zeeland hat Bettina Tietjen noch eine letzte Überraschung in petto. Es geht auf Seehund-Beobachtungstour. Das Fernglas gezückt und mit einem kleinen Boot raus aufs Grevelingenmeer - bei bestem Wetter. Und die sechs haben Glück: Unzählige Robben liegen direkt vor ihnen auf den Wellenbrechern und sonnen sich. Dann heißt es: ab nach Zoutelande, schnell die Strandsachen unter die Arme klemmen und ans Meer, den schönen Sonnuntergang genießen. In dieser großartigen Kulisse schwelgen alle ein letztes Mal in Erinnerungen an eine unvergessliche Reise. Das Fazit: Die Zeit ist viel zu schnell vergangen und alle würden jederzeit wieder gemeinsam einen so tollen Roadtrip machen.
09:00
Heute in der Sendung: * Rügen: Ursachenforschung an der CDU-Basis * Betreuung eingestellt: DRK-Demenzwohnheim in Pampow schließt * Stadtbistro Teterow: Gesundes und leckeres Essen für die Region * Äpfel aus Boddin: Ernte als Versicherungsfall * LIVE vom Landeserntedankfest in Grabow * Die Nordstory: 24h Warnemünde - Das Ostseebad, das niemals schläft * Nachrichten & Wetter
09:30
Bereits seit dem Jahr 1985 informieren die Moderatoren über das Neueste aus der Hansestadt. Dabei werden sowohl politische und sportliche als auch kulturelle Themen berücksichtigt.
10:00
* Beginn der Brunftzeit: Was die Tiere schützt und worauf Autofahrende jetzt achten sollten * Großfeuer zerstört Scheune und Haus in Henstedt-Ulzburg: Ermittlungen nach Brandursache * Lagerung für schwachradioaktive Abfälle: Inbetriebnahme des Zwischenlagers Krümmel * Wenn Millionen Fördergelder locken: Wird die Kieler Uni zur Exzellenzuniversität ernannt? * Vor Premiere der Kinderoper "Atman": Komponist holt sich Feedback in der Grundschule * Von Dokumentationen über Serien bis zum Kinofilm: Live von den Husumer Filmtagen * Eintausend Euro für die Vereinskasse: Spielmannszug Rödemis Gewinner der Aktion "Sechs gewinnt"
10:30
Das mehrfach ausgezeichnete Format berichtet seit 1980 über aktuelle Geschehnisse in der Hansestadt Bremen. Dabei werden sowohl politische und sportliche, als auch kulturelle Themen berücksichtigt.
11:00
Unter anderem mit diesen Themen: * Sanierung der Bahnstrecke Hannover-Berlin beginnt heute - Die Sanierung der Strecke soll im Dezember 2027 abgeschlossen sein. Viele Verbindungen im Nah- und Fernverkehr sind betroffen. * Universitäten: wer bekommt den Exzellenz-Status? * Mutter von Drillingen in Wallenhorst getötet: Urteil gefallen
11:30
Sie steht für Freiheit, Sehnsucht und Heimat - 520 Kilometer lang, führt sie einmal quer durch den Osten Deutschlands. Sie verbindet Menschen, Orte und Abenteuer zwischen Zittau in Sachsen und Sassnitz auf Rügen. "Die B96 - Legendäre Fernstraße" erzählt nicht nur Asphaltgeschichte, sondern blickt auf Region, Landschaft und Menschen, die zu einem Zwischenstopp einladen. Wie Ludwig Jatzwauk und Wolfgang Wittrien aus Königswartha in Sachsen. Alle vier Jahre bringen die beiden an die 300 Oldtimer auf die Straße, zu einer ganz besonderen Rallye von Zittau bis Sassnitz. Das erste Mal fand die Tour im Sommer 1989 statt, immer entlang der legendären F96, wie sie damals noch hieß. Schon allein die Organisation des kühnen Vorhabens war zu DDR-Zeit ein Abenteuer. Für die Teilnehmer gab es damals kein nobles Hotel, die Oldtimerfahrer müssen sich mit einem Zeltplatz zufrieden geben. Essen und Getränke tauschen sie bei Einheimischen gegen Probefahrten mit den Oldtimern ein. Weiter geht es Richtung Bautzen. Die Band "Silbermond" lebt zwar seit Jahren in Berlin, stammt aber aus der Region. In ihre sächsische Heimat geht es immer noch über die Bundesstraße 96. Und dieser ganz besonderen Straße hat die Band sogar eine musikalische Liebeserklärung geschrieben. An Berlins südlicher Stadtgrenze, auf der 96, befindet sich zu DDR-Zeiten der Grenzübergang Mahlow-Lichtenrade, der nur für Fahrzeuge der Berliner Stadtreinigung passierbar ist. Der Hausmüll aus Westberlin landet auf der Ost-Mülldeponie in Schöneiche, die für den jungen Eik Galley zur Schatzgrube wird. Der gebürtige Brandenburger weiß schon damals, dass er Sportjournalist werden will und sammelt alles, was er über Sportler finden kann. Zeitungen aus dem Westen, die auf der Mülldeponie landen, sind begehrte Trophäen. Auch wenn der Zugang für DDR-Bürger eigentlich streng verboten und die Deponie ein Hochsicherheitstrakt ist. Auf der Strecke durch Berlin wird die damalige Fernverkehrsstraße 96 unmittelbar von der deutschen Teilung betroffen. Führt die Straße eigentlich quer durch Berlin, wird sie zu DDR-Zeiten als B96a durch Ost-Berlin umgeleitet und trifft erst nördlich, im brandenburgischen Birkenwerder wieder auf die alte Streckenführung. Detlef Aagaard aus Glienicke erlebt als kleiner Junge, wie die 96 zur Mauergrenze zwischen Berlin und Brandenburg wird, der Stacheldrahtzaun direkt vor seinem Elternhaus verläuft. Unerträglich für seine Eltern. Fünf Monate lang buddelt der Vater gemeinsam mit Freunden vom Wohnzimmer aus einen Tunnel. Mit Schaufeln und mit bloßen Händen. Den Sand verstecken sie überall, wo Platz ist, in Schränken und Schubladen. Detlef Aagard ist elf Jahre alt als die Familie 1963 durch den Tunnel in den Westen flüchtet. Nach der Wende ist er in sein Elternhaus zurückgekehrt und lebt dort heute noch. Die Leipzigerin Christine Schimanski hat es wegen der guten Luft ans Ende der B96, nach Sassnitz auf Rügen verschlagen. 1969 landet sie hinter der Rezeption im Rügen-Hotel. Schweden, Sachsen, DDR-Prominenz und FDGB-ler geben sich hier die Klinke in Die Hand. Das Rügen-Hotel gilt als Devisenbringer und ist eine der begehrtesten Adressen im Norden der DDR. Der Rügendamm mit seiner alten Zugbrücke, die alle paar Stunden hochgeklappt wird, ist das staugeplagte Nadelöhr, das alle passieren müssen, die Richtung Ostsee wollen. Martin Steinkühler hat als leitender Ingenieur dafür gesorgt, dass sich der Verkehr seit 2007 dort entspannt. Auf der neuen Rügenbrücke fahren Die Urlauber nun nahezu entspannt bis an den Strand.
13:00
Wenn ein neues Kreuzfahrtschiff die Meyer Werft in Papenburg verlässt, herrscht Volksfeststimmung. Dann kommen die Menschen von weit her, um die schwimmenden Riesen zu bestaunen, die über die schmale Ems zum Meer geführt werden. Wenn es gut läuft, dann verlassen zwei oder drei Schiffe im Jahr die Docks der Meyer Werft. Schiffbau ist eine risikoreiche Branche. "Ich war vielleicht verrückt", sagt Ingenieur Bernard Meyer heute über seine Entscheidung, in das Familienunternehmen einzusteigen. Doch er wollte unbedingt Schiffbauer werden. Seit sechs Generationen bauen die Meyers in Papenburg Schiffe. Erfolg haben sie nur, wenn sie die Zeichen der Zeit erkennen und der Konkurrenz stets einen Schritt voraus sind. Solide Segelschiffe aus Holz zu fertigen, das war seit Ende des 18. Jahrhunderts das Geschäft der Meyers. Als Joseph Lambert Meyer 1874 sein erstes Schiff aus Eisen bauen wollte, lachten ihn die alten Reeder aus, warfen ein Stück Eisen in den Kanal, wo es sofort versank. Aber Joseph L. Meyer setzte sich gegen alle Widerstände durch, wird Ende des 19. Jahrhunderts zu einem der bedeutendsten Arbeitgeber in der Region. In den letzten Tagen des Zweiten Weltkrieges wurde die Werft zerbombt und stand fast vor dem Aus. Der Betrieb hielt sich mit Eisengießerei über Wasser, bis wieder Schiffe gebaut werden durften. Spezialschiffe waren gefragt, Fähren und Flüssiggastanker gingen von Papenburg aus in die ganze Welt. Die Schiffe wurden immer größer. Die Werft war zu klein, die Meyers zogen um und bauten noch größere Fähren. Mitten in der Werftenkrise in den 1980er-Jahren fällte Bernhard Meyer eine riskante Entscheidung: Wir bauen Kreuzfahrtschiffe. Der Erfolg gibt ihm Recht. Doch die Konkurrenz in Asien ist groß, denn die Lohnkosten sind dort geringer. Es wird um jeden Auftrag gekämpft. "Das ist wie ein Neuanfang", sagt der Werftchef. Schiffe will das Familienunternehmen auch in der siebten Generation bauen. Sohn Jan leitet schon die Konstruktion der Ozeanriesen.
13:45
Die Sendung macht eine filmische Reise in die Zeit des Kalten Krieges, in der sich zwei deutsche Staaten feindlich gegenüberstanden, deren Grenze am Ende jedoch von den Menschen überwunden wurde. Gezeigt wird zuvor noch nicht veröffentlichtes Archivmaterial von hoher Authentizität. Interviews und aufwendige Spielszenen ermöglichen den Blick auf eine Zeit, die die Menschen in Deutschland bis heute nicht vergessen haben. Der Film erzählt von Menschen, für die die Fernverkehrsstraße 5 viel mehr war als nur eine normale Transitstrecke. Es war eine Straße der verbotenen Treffen, der gescheiterten Fluchten und der riskanten "Grenzüberschreitungen". Ehemalige Volkspolizisten, Stasimitarbeitende und Fluchthelfer erzählen von ihren dramatischen Erlebnissen. Zeitzeugen ordnen diese Geschehnisse mit ihrem Fachwissen ein.
14:30
Quer durch Deutschland, von der Ostsee bis zum Vogtland, sind auf 1400 Kilometern Länge über 100 verschiedene Biotope mit seltenen Tier- und Pflanzenarten verbunden. Das Refugium wird als das Grüne Band bezeichnet. Seltene Tierarten wie wie Schwarzstorch, Fischotter, Wanstschrecke oder Braunkehlchen finden ideale Bedingungen in Sumpfgebieten, Mooren, Pionierwäldern oder auf Magerrasenflächen. In diesem einzigartigen Biotopverbund leben über 5000 verschiedene Tier- und Pflanzenarten, darunter über 600 stark gefährdete Gattungen. Die langgestreckte grüne Oase ist ein besonders geschütztes Gebiet, dessen Ursprung lebensfeindlicher nicht sein konnte. Vor Jahrzehnten teilte dieser Streifen zwei politische Systeme, zerschnitt Deutschland in zwei Teile, trennte Familien, Freunde und Völker. Mit Minenfeldern, Stacheldraht und Mauern, rund um die Uhr bewacht. Doch statt Grenzwächter sind heutzutage Wächter der Natur am Grünen Band unterwegs. Sie wachen in dem Schutzgebiet über die tierischen Grenzgänger, die zu Zeiten des Eisernen Vorhangs hier aufgehalten wurden oder sich schon damals nicht aufhalten ließen. Dazu zählen die Wildkatzen, die über den Korridor nun vom Vogtland nach Bayern wandern können. Seeadler, die in den angrenzenden Fluren in Niedersachsen ihren Nachwuchs großziehen und in den Gewässern von Sachsen-Anhalt die Fische fangen. Oder Biber, die immer in der DDR heimisch waren und erst nach deren Ende in die westlichen Feuchtbiotope aufbrachen. Der Tierfilmer Uwe Müller beobachtete das Leben an der alten Grenze über ein Jahr lang mit modernster HD-Technik zu Lande, zu Wasser und in der Luft. Bei seinen Wachdiensten in den blühenden Landschaften und neu geschaffenen Lebensräumen kamen ihm Jäger und Gejagte, aber auch Grenzzeugen vor die Kamera.
15:15
Bremen richtet in diesem Jahr die zentralen Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit aus. In der Stadt werden 400.000 Gäste erwartet, die den 3. Oktober gemeinsam begehen: Bremerinnen und Bremer, Gäste von außerhalb, Politikerinnen und Politiker, Zeitzeugen, Kulturschaffende. In der Livesendung mitten vom Bremer Marktplatz erleben die Zuschauenden das Bürgerfest in Bremen mit der "Ländermeile" am Weserufer, wo sich auf mehreren Kilometern die 16 Bundesländer mit ihren Besonderheiten präsentieren, und den "Bremenwelten", in denen sich das Bundesland Bremen unter anderem als Raumfahrt- und Rüstungsstandort präsentiert, hautnah. Außerdem sind die wichtigsten Momente des Festgottesdienstes im Bremer St. Petri Dom und die des Festaktes im Konzerthaus Die Glocke zu sehen. Festredner wird Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier sein. Ebenfalls im Programm: die bundesweite Radio-Bremen-Aktion zum Tag der Deutschen Einheit "Wir. Zusammen. Deutschland tanzt". Die Moderation der Livesendung übernehmen Linda Zervakis und Felix Krömer. Sie talken mit Gästen über die Wiedervereinigung und Deutschland heute: Wie eins sind Ost und West wirklich? Was ist gelungen, was nicht? Vor allem aber: Was gibt es zu feiern?
16:00
Brokkoli, Salat, Kartoffeln, Erdbeeren und Äpfel werden unter anderem in Norddeutschland angebaut und gehen in den Handel. Das ist bekannt. Aber was passiert eigentlich mit dem Raps von den riesigen Feldern, die im April und Mai gelb leuchtend den Frühling einläuten? Wer weiß, wie aus Rüben Zucker wird? Und wer hätte gedacht, dass in Norddeutschland selbst Exoten wie Tabak oder Nektarinen gedeihen? Viele Landwirte sorgen mit dem Anbau von Mais und Grünfutter noch selbst fürs Viehfutter in den Ställen, anstatt Soja aus entfernten Kontinenten zu importieren. Wie gehen die Landwirte mit immer größeren qualitativen Anforderungen der Verbraucher und ihrer Großabnehmer um? Wie sehr macht der Preisdruck ihnen zu schaffen? Und wie sehen sie ihre Zukunft, damit ihre Familienunternehmen auch in der nächsten Generation noch profitabel sind? Vanessa Kossen und Daniel Sprehe sind unterwegs im Norden: auf Feldern, in Verpackungsstraßen, in Ställen und auf großen Maschinen. "Ackern für Norddeutschland" zeigt die Vielfalt der Landwirtschaft und Menschen, die diese Vielfalt möglich machen.
16:30
Ein Wiedersehen mit "Lieblingen" aus den "Hofgeschichten" Die Ziegenzüchter Veronika und Sören Obermeyer aus dem Wendland sind dabei. Ebenfalls in Niedersachsen lebt und arbeitet der Milchbauer Johannes Bercht auf seinem Hof im Vorharz. Dazu kommen der Blumengärtner Jens Wöbb aus Hamburg-Altengamme, Gestütschef Wulf-Heiner Kummetz und seine Familie in Schleswig-Holstein und Landwirt Karsten Dudziak mit seinem Hof in Sophienhof in Mecklenburg-Vorpommern. Jeder der fünf Höfe hat seinen ganz eigenen Alltag. Die "Hofgeschichten" erzählen von diesem Leben - von Menschen, die ihre kleinen und auch mal größeren Probleme meistern. Das Leben auf den Höfen im Norden mit Pferden, Rindern und Ziegen oder auch der Ackerbau mit Feldfrüchten und das Kultivieren von Blumen - die schönsten Geschichten vom Leben auf dem Land noch einmal erleben mit den "Lieblingen" aus dem "Hofgeschichten".
17:15
100 Kilometer zu Fuß durch Norddeutschland abseits ausgetretener Pfade: Die Reporter Vanessa Kossen und Thilo Tautz laufen gemeinsam mit ihren beiden Kameraleuten konsequent auf einer Luftlinie, ohne Geld und Zelt, immer schnurstracks geradeaus. Wie soll das funktionieren? Was macht man, wenn man nicht mehr weiterkommt? Wer hilft? Dem Zufall eine Chance zu geben, darauf kommt es an auf der Luftlinie. Sie schlafen in Turnhallen und Mühlen, schwimmen durch Seen und fahren auf Fischkuttern. Der Lohn für die Blasen an den Füßen: tolle Zufallsbekanntschaften, Nervenkitzel und die Gewissheit, dass man sich auf die Norddeutschen verlassen kann.
18:00
18:45
Wenn die Tage wieder kürzer werden und draußen die ersten Blätter fallen, darf es beim Essen auf dem Teller gerne etwas herzhafter werden. In einer neuen Ausgabe von "DAS! Kochstudio" laden Fernsehköchin Zora Klipp und NDR Moderatorin Inka Schneider zu einem Drei-Gänge-Menü, das herbstliche Aromen mit alpenländischen Küchentraditionen verbindet. Kohlrabisuppe mit Gremolata und Speck Den Auftakt macht eine cremige Kohlrabisuppe. Im Gegensatz zu deftigeren Kohlsorten schmecken die hellgrünen und saftigen Knollen eher mild und süßlich. Zudem hat Kohlrabi eine zarte Konsistenz, ist weniger faserig und wird im Gegensatz zu klassischen Kohlsorten deutlich schneller weich beim Kochen. Zora und Inka kombinieren den Kohlrabi mit Kartoffeln und Sahne. Dadurch bekommt die Suppe eine sämigere Konsistenz und einen geschmacklich runden Körper. Für Kontrast und Pep in der Suppe sorgen aromatische Toppings, wie Walnuss-Kräuter-Gremolata und knuspriger Speck. Knödel-Trio mit brauner Butter und Parmesan Zum Hauptgang gibt es einen Klassiker aus der Südtiroler Küche: Knödeltris. Dabei handelt es sich um Knödel-Varianten, die gemeinsam auf einem Teller serviert werden. Für die Zubereitung wird zunächst altbackenes Brot in Würfel geschnitten und mit Milch, Eiern und geschmorten Zwiebeln und Gewürzen zu einem Teig verarbeitet. Der Teig wird danach in drei Teile geteilt und jeweils separat mit püriertem Spinat, pürierter Roter Bete und mit geriebenem Bergkäse vermengt. Dadurch bekommen die Knödel nicht nur unterschiedliche Farben, sondern auch feinwürzige Noten. Die Rote-Bete-Variante wird zudem mit etwas Ziegenkäse gefüllt. Anschließend garen die Knödel in siedendem Salzwasser. Das NDR Küchenduo bevorzugt das Garen im Wasserdampf. Dadurch bleiben die Knödel besser in Form und werden außenherum nicht so matschig. Serviert wird das farbenfrohe Knödel-Dreierlei mit zerlassener Nussbutter und frisch geriebenem Parmesankäse. Apfelstrudel mit Vanilleeis Dünner knuspriger Teig, saftige Apfelfüllung und eine ordentliche Prise Zimt. Beim Apfelstrudel kommt es auf das perfekte Zusammenspiel an. Das Besondere bei der Zubereitung: Der Teig muss so elastisch sein, dass er sich ausziehen lässt, bis er fast durchsichtig ist. Kein Hexenwerk, aber für viele eine kleine Herausforderung. Zora Klipp liefert deshalb eine ausführliche Schritt-für-Schritt-Anleitung, und zwar von der Teigzubereitung bis hin zum hauchdünnen Ausziehen. Hinzu kommen noch reichlich Tipps und Kniffe für die Apfelfüllung und die Roll- und Backtechniken. Den knusprigen Apfelstrudel am besten frisch aus dem Ofen und noch warm genießen. Und weil heiß und kalt auf dem Teller eine perfekte Kombination ist, empfehlen Zora und Inka dazu noch eine Portion Vanilleeis.
19:30
Bremen richtet in diesem Jahr die zentralen Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit aus. Die Stadt erwartet am 3. Oktober 400.000 Gäste, die diesen Feiertag gemeinsam begehen: Bremerinnen und Bremerhavener, Gäste von außerhalb, Politikerinnen, Zeitzeugen und verschiedenste Künstler*innen. "buten und binnen" zeigt in dieser Sendung am Tag der Deutschen Einheit die feierlichen, politischen und emotionalen Höhepunkte des Tages: aus dem Festgottesdienst im Dom, vom Staatsakt mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier im Konzerthaus Die Glocke, vom Bürgerfest in der Innenstadt und von der Ländermeile. Moderatorin Lea Reinhard spricht mit einem Zeitzeugen, der als Kind beim Mauerbau dabei war, als Jugendlicher aus der DDR floh und als Erwachsener den Mauerfall in Berlin erlebte. Sie talkt mit Gästen über die Wiedervereinigung und Deutschland heute - nach den Landtagswahlen im September, die ein Erstarken der AfD erwarten lassen: was ist gelungen? Wo ist Luft nach oben? Vor allem aber: Was gibt es zu feiern? Reporterinnen und Reporter nehmen das Publikum mit auf die Ländermeile am Weserufer, wo sich auf mehreren Kilometern die Bundesländer mit ihren Besonderheiten präsentieren. Bei den "Bremenwelten" stellt sich das Bundesland Bremen unter anderem als Raumfahrt- und Rüstungsstandort vor. Und: Radio Bremen schaltet zum Konzert der Fantastischen Vier auf der Radio Bremen-Bühne mitten auf dem Bremer Domshof. Dort sind Kamerateams auch dabei, wenn die bundesweite Tanz-Aktion von Radio Bremen zur Aufführung kommt: eine Live-Performance nach dem Song "Zusammen (Version 2022)" der Fantastischen Vier feat. Clueso.
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Schon wieder ein Mord an der Nordseeküste - oder watt? Oliver Mommsen alias Fernsehkommissar "Lux" fühlt sich im Heimaturlaub berufen, den nächsten rätselhaften Todesfall zu lösen - natürlich mit seiner unnachahmlichen Mischung aus Charme, Spürsinn und Selbstbewusstsein. Stoppen lässt er sich dabei auch dieses Mal von Antonia Bill als Kommissarin Wiebke Tönnessen nicht. Die kann den leicht realitätsfremden Schauspieler zwar nicht wirklich ernst nehmen, seinem außerordentlichen detektivischen Ehrgeiz aber auch kaum Einhalt gebieten. Ähnlich geht es Ulrike C. Tscharre in der Rolle der selbstbewussten Restaurantbesitzerin Hannah, die auch nicht so richtig weiß, wie sie diesen bunten, aber durchaus auch sehr sympathischen Vogel einschätzen soll, der selbst alte Freunde und Bekannte mit seiner Selbstverliebheit gerne mal vor den Kopf stößt. Mit Humor, Tempo und Dialogwitz inszenierte André Erkau das Drehbuch des preisgekrönten Autors Michael Gantenberg mit einem großartigen Ensemble. Ausgerechnet Tim Seebach (Oliver Mommsen) - als der "Lux" weithin bekannter Held einer Krimiserie und auf Heimaturlaub - taucht am Strand auf, als die Chefermittlerin Wiebke Tönnessen (Antonia Bill) mit ihrem Team eine Leiche im Watt untersucht. Es ist der Handwerker Jorg, ein stadtbekannter Womanizer, der demnächst in den Hafen der Ehe einlaufen sollte. Kein polizeiliches Absperrband kann Tim hindern, die Wahrheit ans Licht bringen zu wollen. Zum Leidwesen von Kommissarin Wiebke stürzt sich der "Lux" in die Verbrecherjagd. Seine telegene Spürnase führt ihn zu Jorgs Verlobter, der Fischhändlerin und Austernzüchterin Katharina (Kristin Suckow). Als Tim mithilfe seiner Freundin Hannah (Ulrike C. Tscharre) herausfindet, was der Fall mit einem Preiskrieg im Austernhandel zu tun hat, muss auch Wiebke notgedrungen mit ihrem Pseudo-Kollegen zusammenarbeiten! Dabei hätte Tim, der auch Wiebkes Vermieter ist, eigentlich Besseres zu tun, etwa endlich mal ihr Bad reparieren zu lassen, um wenigstens so ein bisschen Abstand zwischen ihnen zu schaffen.
21:45
Tim Seebach (Oliver Mommsen) hält sich, ohne jede Selbstzweifel, nicht nur als TV-Kommissar, sondern auch sonst für einen echten Ermittlungsprofi. Doch das wirkliche Leben folgt keinem Drehbuch, wie er feststellt, als plötzlich seine Tante Hilde aus den USA in Bremerhaven auftaucht. Mit ihrem selbstbewussten und eigenwilligen Auftreten hat Hilde Nieworm (Angela Roy) nicht nur einen Haufen skurriler Geschichten, sondern auch einen geheimen Koffer voller Familiendramen im Gepäck. Während Hildes schillernden Auftritts in Westerfleth, direkt an der Nordsee, geschieht das Unerwartete: Adele Husom (Imke Büchel), eine ortsbekannte Aktivistin zur Bewahrung des Weltnaturerbes Wattenmeer, die gegen das traditionelle Schlickschlittenrennen im Watt kämpfte, wird tot im Schuppen von Erik Festerkotten (Niels Bormann) gefunden. Polizeihauptkommissarin Wiebke Tönnessen (Antonia Bill), die Leiterin der örtlichen Polizeiwache mit echtem kriminalistischem Instinkt und Wissen, übernimmt den Fall. Da Erik auch der Trainer von Hannah Lübker (Ulrike C. Tscharre) und Wiebke für das Rennen im Watt ist, gerät er sofort unter Verdacht. In seiner eitlen Selbstüberschätzung startet Tim eigene Ermittlungen, was zu einer Reihe von chaotischen und humorvollen Missverständnissen führt. Wiebke, die sich über Tims ungefragte Einmischung ärgert, muss dennoch widerwillig feststellen, dass er manchmal eine durchaus interessante Perspektive auf die Ermittlungen einbringt. Auch Hannah erlebt eine unerwartete emotionale Wendung: Ihre Tochter Jenny (Helena Yousefi) kommt nach langer Zeit zu Besuch und so wird Tims Freundin überraschend von alten Gefühlen und ungelösten Fragen überrumpelt. Die Ereignisse überschlagen sich, als Hilde plötzlich ins Visier der Ermittlungen gerät, sich ein lang gehütetes Familiengeheimnis lüftet - und Tim seine Rolle im wirklichen Leben noch mal ganz neu überdenken muss.
23:10
Rebecka Martinsson (Sascha Zacharias) hat ein Geheimnis, das nur ihre Freundin und Kollegin Anna Maria Mella (Eva Melander) kennt: Ihre Affäre mit dem Polizeihundeführer Krister (Jakob Öhrman) ist nicht folgenlos geblieben. Nun steht die Staatsanwältin vor einer schweren Entscheidung, die sie nicht lange aufschieben kann. Die überraschende Ankündigung ihres Chefs von Post (Samuel Fröler), Kiruna zu verlassen und die Leitung in ihre Hände zu geben, sowie ein aktueller Fall machen es Rebecka unmöglich, sich jetzt eine Auszeit zu nehmen. Nach dem Drogentod eines Jugendlichen kann sie ihre Kollegen nicht im Stich lassen. Die Polizei muss die Verbreitung eines hochgefährlichen Narkosemittels stoppen, das als Szenedroge auf Jugendpartys verkauft wird. Das Ermittlerteam möchte dem Kleindealer Daniel (Johannes Lindqvist) und seinen Hintermännern das Handwerk legen. Nicht nur die Verbrecher geraten schon bald in Schwierigkeiten. Spuren führen auch zu Lova (Agnes Rase), der Tochter von Kommissarin Mella, und dem einschlägig vorbestraften Stiefbruder des Polizisten Tommy (Ardalan Esmaili). Sowohl Mella als auch Tommy möchten sich Gewissheit auf eigene Faust verschaffen und sorgen so dafür, dass sich die Situation weiter zuspitzt.