14:00
In der Sportsendung widmet man sich vor allem Live-Spielen aus lokalen Ligen oder sportlichen Höhepunkten der norddeutschen Bundesländer.
16:00
Stockholm oder Kopenhagen, Visby, Riga oder vielleicht doch Tallinn? Welches ist die beliebteste Stadt an der Ostsee? In dieser Sendung werden 20 besonders attraktive von ihnen vorgestellt. Im Rahmen einer Kreuz- und Querfahrt über die Ostsee geht es unter anderen nach Odense, der märchenhaften Heimat von Hans Christian Andersen, sowie nach Ystad, Drehort für düstere Wallander-Krimis, und zum feuchtfröhlichen Sekt trinken nach Wismar. NDR Autorin Ariane Peters zeigt während dieser Rundreise die schönsten Ecken der Ostseestädte, unterstützt von kernigen Stadtführern, schrägen Typen und norddeutschen Auswanderern. Familie Borchers präsentiert "ihre" neue Heimat Haapsalu, das estnische "Bullerbü". Ein schreiender Männerchor macht lautstark Werbung für das finnische Städtchen Oulu. Apropos Kultur: Es gibt prächtige Backsteingotik, Besuche in beeindruckenden Kirchen und moderne, gewagte Architektur zu sehen. Die Kamera ist auch dort dabei, wo es rund um die Ostsee skurril und schrullig ist: in der "Schweißkirche", im Heavy-Metal-Gottesdienst und in der ältesten Apotheke Europas, die ihre Besucher hin und wieder mit hartem Stoff versorgt.
16:45
Endlich wieder Klauen schneiden. Auf dem Sophienhof im mecklenburgischen Neustrelitz hat Karsten Dudziak nach drei Jahren endlich wieder einen Termin für seine Tiere beim Klauenschneider bekommen. Auch in diesem Bereich fehlen Fachkräfte, die die anstrengende Arbeit beherrschen. Helene Blohm, die neue Auszubildende auf dem Hof, ist zum ersten Mal bei einer solchen Aktion dabei und beobachtet alles ganz genau. Der Klauenpfleger arbeitet traditionell mit Schere und Messer. Diese Methode ist nicht so laut wie das Schleifen mit einer Flex. Das ist deutlich leiser als mit der Maschine und die Tiere bleiben deswegen ruhiger. Im Vorharz auf dem Thudthof in Herrhausen wird Getreide verladen. Der Saathafer von Hofchef Steffen und Lebensgefährtin Jessica geht in den Verkauf und soll zum Aufbereiter ins Lager kommen. Die erste Fuhre landet schneller auf dem Hänger als gedacht. Rund 25 Tonnen Getreide verlassen den Hof. Zwei weitere Fuhren sollen an diesem Tag noch folgen. Im Herbst wird der gereinigte Kuhstall immer zum Zwischenlager für den Hafer. Das bedeutet aber auch, dass alles weg sein muss, wenn die Tiere von der Weide kommen. Isa und Jürgen Ecks sind unterwegs, um Winterfutter für die Angusrinder einzubringen. Das Gras wollen sie in Schwaden legen und dann zu Ballen pressen. Anschließend werden die Ballen mit einer luftdichten Folie umwickelt, damit haltbare Grassilage entsteht. Sohn Max übernimmt das Pressen der Ballen. Ein Lohnunternehmer wickelt sie anschließend in Folie. Das Gras ist bestes Kuhfutter, sagt Isa. Sie ist überzeugt davon, dass das gute Gras von ihren Weiden auch für eine gute Fleischqualität sorgt. Auf dem Geflügelhof im niedersächsischen Kölau ist das Stallgebäude immer noch eine Baustelle, aber es ziehen endlich die ersten Bewohner in die renovierten Mobilställe. Die holt Christine Bremer bei ihrem Berufskollegen Hendrik Ahlers. Die Küken sind gerade erst geschlüpft und müssen noch nach Geschlecht sortiert werden. Hendrik bringt Christine bei, wie sie am Gefieder erkennt, ob es ein Hahn oder eine Henne ist. Das neue erlernte Wissen will Christine anschließend direkt an ihre Mitarbeitenden weitergeben.
17:15
Die Geflügellandwirtin Christine Bremer aus dem niedersächsischen Kölau. Ebenfalls in Niedersachsen lebt und arbeitet Steffen Thudt auf seinem Hof mit seiner Mutterkuhherde. Dazu kommen der Blumengärtner Jens Wöbb aus Hamburg-Altengamme, Landwirt Karsten Dudziak mit seinem Sophienhof in Mecklenburg-Vorpommern und Lisa und Marko Ladewig in Schleswig-Holstein. Jeder der fünf Höfe in der Sendung hat seinen ganz eigenen Alltag. Die "Hofgeschichten" erzählen von diesem Leben und der landwirtschaftlichen Arbeit - von Menschen, die ihre kleinen und auch mal größeren Probleme meistern. Das Leben auf den Höfen im Norden mit Puten, Rindern und Schweinen oder auch der Ackerbau mit Feldfrüchten und das Kultivieren von Blumen - die schönsten Geschichten vom Leben auf dem Land noch einmal erleben mit den beliebten Protagonisten aus den "Hofgeschichten".
18:00
18:45
Gefüllte Pilze, deftiges Wildgulasch und knusprige Kürbiswaffeln. Fernsehköchin Zora Klipp und "DAS! Rote Sofa"-Moderatorin Inka Schneider präsentieren ein Menü für alle, die sich auf gemütliche Stunden mit genussvoller Küche in kalten Jahreszeiten freuen. Gefüllte Portobello-Pilze und knusprige Pilz-Päckchen mit Nüssen und Ziegenfrischkäse Große Pilze, großer Geschmack. Zum Auftakt kommen gefüllten Portobello-Pilze auf die Teller. Portobellos sind im Grunde die ausgewachsene Variante des Champignons. Durch ihre Größe und feste, fleischige Struktur bringen sie beste Voraussetzungen mit, sie zu füllen. Gleichzeitig haben sie einen angenehm erdigen Pilzgeschmack, der sich wunderbar mit kräftigen Aromen kombinieren lässt. Dazu gehören würziger Gorgonzola, Parmesankäse, rosa Pfefferkörner und Spinat. Die gefüllten Pilze werden im Ofen gegart und goldbraun überbacken. Die ausgehöhlten Reste und Stiele der Champignons finden im "DAS! Kochstudio" ebenfalls Verwendung. Sie werden gehackt und gebraten und anschließend mit Cranberrys, Walnüssen und Ziegenfrischkäse vermengt. Das würzige Ragout wird danach in Filoteig verpackt und knusprig ausgebacken. Zwei Varianten und jede Menge Geschmack. Die gefüllten Portobello und die knusprigen Filoteig-Taschen schmecken einzeln serviert als Vorspeise oder Fingerfood. Sie können aber auch in Kombination bei den Gästen punkten. Hirschgulasch mit Spätzle und Apfel-Spitzkohlsalat Hirschgulasch ist ein Klassiker der Wildküche. Es gehört zu den Gerichten, die gerade an den kalten Tagen Hochsaison haben. Das Fleisch vom Hirsch ist vergleichsweise mager. Beim Schmoren wird es wunderbar zart und entwickelt gemeinsam mit der Soße die kräftigen, tiefen Aromen, die man mit einem gemütlichen Winterküche verbindet. Weitere Pluspunkte: Gulasch lässt sich wunderbar vorbereiten und eignet sich deshalb bestens für entspannte Runden mit Familie und Freunden. Und am nächsten Tag schmeckt das Gulasch genauso gut, wenn nicht sogar noch besser und intensiver. Zora und Inka garen das gewürfelte Fleisch mit Suppengemüse und Zwiebeln. Hinzu kommen Rotwein, Portwein und Brühe. Die drei Flüssigkeiten bilden die Grundlage für die Soße. Der Rotwein sorgt dabei für Fruchtigkeit und eine feine Säure, der Portwein hingegen für Tiefe und Süße. Brühe gleicht die Intensität von Rot- und Portwein wieder aus. Weitere wichtige Aromen für das Gelingen von Wildgulasch: Wacholderbeeren und Kräuter wie Thymian und Rosmarin. Selbst gemachte Spätzle sind die perfekte Beilage für das zarte Fleisch und die aromatische Soße. Die Zubereitung ist einfach und man benötigt nur wenig Zutaten. Eier, Mehl und etwas Mineralwasser werden zu einem zähflüssigen Teig kräftig aufgeschlagen und mit Salz und Muskatnuss gewürzt. Danach wird der Teig durch eine Presse oder mithilfe einer Reibe oder Brett in siedendes Wasser gegeben. Die kleinen wurmförmigen Teigstücke brauchen nur wenige Minuten Kochzeit. Wer mag, kann die Spätzle anschließend noch in Butter schwenken. Für etwas Frische auf dem Teller sorgt ein Apfel-Spitzkohlsalat. Der knackige Spitzkohl und die fruchtige Note des Apfels setzen einen schönen Kontrast zum kräftigen Wild und den herzhaften Spätzle. Kürbiswaffeln mit Zwetschgenragout und aufgeschlagenem Honig Natürlich darf in der Herbst- und Wintersaison der Hokkaidokürbis auf der Speisekarte nicht fehlen. Im "DAS! Kochstudio" landet das runde und farbenfrohe Gemüse allerdings nicht in der Suppe oder im Ofen, sondern im Waffeleisen. Dafür wird der Kürbis zunächst weich gegart, dann mit Eiern, Mehl, Milch, Butter, Zucker und Backpulver zu einem Teig verarbeitet. Der Kürbis verleiht den knusprigen Waffeln nicht nur ein feines und erdiges Aroma, sondern auch eine schöne goldgelbe Farbe. Dazu gibt es cremig aufgeschlagenen Honig und ein Pflaumenragout mit Sternanis und Zimt. Dabei klopft doch tatsächlich schon ein klein bisschen Adventsstimmung und Weihnachten an die Tür.
19:30
Junge Menschen wünschen sich weniger Verbote, dafür aber mehr Beteiligung und echtes Interesse an ihren Anliegen. Unter dem Schlagwort "gesehen werden" lässt sich zusammenfassen, was viele Jugendliche in ihrem Alltag vermissen. Was treibt die Jugend um? Diesen Fragen geht "buten und binnen Extra" nach. Was beschäftigt Jugendliche heute? Wo fühlen sie sich gehört und wo nicht? Und was erwarten sie von Politik und Gesellschaft? Darüber diskutiert "buten un binnen"-Moderator János Kereszti am Reformationstag mit Mitgliedern des Jugendbeirats sowie einer Jugendbildungsreferentin des DGB. Sie schildern ihre Perspektiven, berichten von ihren Erfahrungen und zeigen, was aus ihrer Sicht passieren muss, damit junge Menschen stärker wahrgenommen und ernst genommen werden.
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Ralf Prange lebt schon sein ganzes Leben in ein und derselben Rotklinkerwohnung in Hamburg-Barmbek. Hier ist er nach Selbstauskunft der "arme Arsch", der vom unbekümmerten Paketmann Micki immer die Pakete für alle annimmt. Doch Pranges eigenbrötlerisches Leben wird durch das Auftauchen der umwerfend pragmatischen Paketzustellerin Dörte völlig auf den Kopf gestellt. In die vordergründig selbstbewusste Frau ist er sofort schockverliebt, doch in Sachen Liebe und Kommunikation gibt es deutlich Nachholbedarf. Der scheue Prange schmiedet diverse Taktiken, um mit Dörte in näheren Kontakt zu treten. Horst Rohde, der gegenüber wohnt, beobachtet argwöhnisch alles, was Prange treibt. Als er Pranges Annäherungsversuche mitbekommt, entbrennt ein Wettbewerb. Und vor allem bleibt Prange eben Prange und steht sich gehörig selbst im Weg ...
21:45
Kommissar Sörensen, endgültig in die friesische Provinz gezogen, hat genug mit sich selbst zu tun: Er leidet unter Einsamkeit, Schlaflosigkeit und innerer Unruhe. Und dennoch will er nichts mehr, als die Medikamente gegen seine Angststörung abzusetzen. Da überfährt er des Nachts auf der Landstraße beinahe eine junge, verstörte Frau: unterernährt, im Nachthemd und blind. Als sie Sörensen endlich ihre Identität verrät, eröffnet sich ihm ein Geflecht aus Mord, religiösem Wahn und gut gehüteten Geheimnissen. Sörensen ist überfordert, von der Situation, von sich selbst. Der Ort lehnt ihn ab, die Angst kehrt zurück. Und bei einer Leiche wird es nicht bleiben.
23:15
Der draufgängerische Joe (Bruce Willis) und sein hochintelligenter, aber hypochondrischer Kumpel Terry (Billy Bob Thornton) möchten nicht im Knast versauern. Nach einem Ausbruch lässt sich das Duo eine revolutionäre Masche einfallen: Banküberfälle ohne Stress oder Blutvergießen. Perfekt verkleidet überraschen sie Filialleiter am Vorabend zu Hause, nehmen höflich über Nacht deren Familien in Gewahrsam und räumen am Morgen in aller Seelenruhe die Kasse aus. Als Fahrer des Fluchtwagens hält ihnen der Stuntman Harvey (Troy Garity) lässig den Rücken frei. Schon bald sorgen die friedliebenden "Overnight Banditen", auf deren Ergreifung die Polizei eine Million Dollar aussetzt, für Schlagzeilen. Per Zufall lernen Joe und Terry die faszinierende Kate (Cate Blanchett) kennen. Frustriert von ihrer Ehe, schließt sie sich dem Verbrecherduo an und verliebt sich in den Frauenschwarm Joe. Als Kate auch mit Terry etwas anfängt, droht dem Trio die Zerreißprobe. Um mit einem letzten großen Ding den Exit nach Mexiko zu machen, setzen die Gangster auf einen riskanten Plan.